TechStage
Logo Qwant

Ein Angebot von

Brett vorm Kopf: headflat klatscht Handy vors Gesicht

von  //  Facebook Twitter Google+

Es gibt Erfindungen, die an sich alle Anforderungen erfüllen, um ein riesiger Erfolg zu werden. Jeder braucht sie, sie sind günstig zu haben, unkompliziert zu benutzen und von Jung bis Alt sofort verstanden. Aber trotzdem verschwinden diese Erfindungen manchmal einfach wieder in der Versenkung. Wieso?

Stellt Euch vor, Ihr müsstet Euer Smartphone nicht mehr mit den Händen vor Euch halten, sondern hättet ein 60-Zoll-Display immer dabei. Stellt Euch vor, Ihr könntet in den Webseiten und E-Books, die Ihr unterwegs lest, durch Nicken und Kippen des Kopfes vor- und zurückblättern. Oder Ihr hättet beide Hände frei und könntet mit einem echten Gamepad daddeln – überall und jederzeit. Stellt Euch vor, Ihr hättet die Kamera eines RC-Hubschraubers vor Euren Augen und würdet ihn direkt mit Euren Körperbewegungen steuern. Stellt Euch vor, Ihr hättet Euren Videotelefonie-Gesprächspartner immer direkt vor Euren Augen und beide Hände frei zum Bügeln, Essen oder Cocktails trinken.

Was hier ein wenig nach Google Glass auf Steroiden klingt, existiert tatsächlich. Aber jetzt stellt Euch vor, dieses Produkt heißt headflat und schaut leider so aus:

Bild: headflat.com Das ist headflat: Ein Cap mit integrierter Smartphone-Halterung.

Und damit wäre auch die Frage beantwortet, warum manche Erfindungen manchmal einfach wieder in der Versenkung verschwinden. Wer möchte sich mit diesem Monstrum schon in die U-Bahn setzen und eine Runde zocken? Oder mal eben vom Eiffelturm die Daheimgebliebenen per Videochat grüßen? Vermutlich nimmt sogar die Katze auf Nimmerwiedersehen Reißaus, wenn sie Ihr Frau- oder Herrchen mit dem headflat sieht.

Immerhin: Wer beim Early-Bird-Angebot der Karlsruher auf Kickstarter zuschlägt, bekommt ein headflat inklusive Bluetooth-Gamepad für 49 Dollar. Nachdem das Produkt aus Deutschland verschickt wird, betragen die Versandkosten auch nur 10, und nicht 20 Dollar. Aber Hand aufs Herz: Zu Hause haben wir Spielekonsolen, Notebooks, Fernseher & Co. – und für unterwegs ist das Ding einfach zu … abstrus. Was meint Ihr – würdet Ihr Euch das headflat kaufen? Und wo oder wie würdet Ihr es benutzen?

Einloggen, um Kommentare zu schreiben

Anzeige