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Autorenvereinigung zieht Google wegen illegal digitalisierter Bücher zur Rechenschaft

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Google wird auf Schadensersatz von rund 2 Milliarden Dollar verklagt.

Wer von Euch ein Android OS-Gerät besitzt, kennt sicher die Play Books-App. Mit dieser könnt Ihr Bücher kaufen, in ihnen stöbern und sie lesen. Viele auch kostenlos. Da Google insgesamt 20 Millionen Bücher digitalisiert hat, gibt es eine breite Palette zur Auswahl. Diese „Open Source“-Idee findet aber nicht jeder so gut wie Google, besonders viele Autoren finden das nicht ganz so prickelnd. Aus diesem Grund hat sich nun die Autorenvereinigung „Authors Guild“ eingeschaltet und verlangt für jedes illegal gescannte Werk 750 US-Dollar. Angezeigt wird dabei die Verbreitung von rund 2,7 Millionen Büchern – und damit kommen wir auf das stolze Sümmchen von rund 2 Milliarden Dollar.

Schon im Jahre 2005 gab es diesbezüglich einen Konflikt. Google steuerte damals mit dem Argument des „fair use“-Gedanken gegen. Mit dem von Universitäten veröffentlichten geistigen Gutes könne man sich austauschen, man könne berichten und lehren. Die Autorenvereinigung warf dem Suchmaschinengiganten jedoch kommerzielle Beweggründe vor.

Nutzt Ihr den Google Service und lest digital auf Euren PCs, Tablets oder Phones?

[Quelle: heise]

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