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Apple gegen Google: Wer hat den besseren Datenschutz?

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Der Datenschutz ist eine, zu Recht, immer mal wieder auftauchende Thematik, wenn über große Unternehmen wie Google und Apple gesprochen wird. Besonders Google wird oft und hart kritisiert, und auch Apple-CEO Tim Cook konnte sich einen Seitenhieb in einem Interview nicht verkneifen.


Kurz nach dem Apple-Event, auf dem Tim Cook und sein Team das iPhone 6 und die Apple Watch angekündigt haben, erschien ein Interview mit dem CEO. In diesem sprach er unter anderem über Datenschutz. Ihm und seinem Unternehmen sei der Datenschutz sehr wichtig, und wenn ein neuer Service von Apple entsteht, dann wird von Anfang an darauf Wert gelegt, dass Apple keine überschüssigen Daten sammelt. Und selbst wenn die Regierung Informationen verlangen sollte, dann könne Apple keine Details liefern, da alles verschlüsselt sei, so Tim Cook. Zudem mache Apple im Gegensatz zu anderen Unternehmen (wie Google) kein Geld durch Nutzerdaten, sondern durch den Verkauf von Hardware.

Eric Schmidt, Googles Executive Chairman, kann dies natürlich nicht auf sich sitzen lassen und schießt zurück. Gegenüber CNNMoney sagt er: „Wir waren schon immer der Spitzenreiter in den Bereichen Sicherheit und Verschlüsselung. Unsere Systeme sind weitaus sicherer und besser verschlüsselt als die aller anderen, aber die restlichen IT-Hersteller holten auf, was hervorragend ist“. Weiter sei Google stets dabei, dafür zu sorgen, dass Nutzerdaten nicht in die Hände anderer Unternehmen, der Regierung oder Hackern kommen.

Dieser Wettstreit zwischen Google und Apple dürfte wohl nur positive Auswirkungen auf den zukünftigen Datenschutz haben. Wie weit die beiden wirklich gehen und ob auch andere Unternehmen mitziehen werden, wird sich zeigen. Nur eines steht fest: Die Abhör-Vereine dieser Welt dürften davon nicht begeistert sein.

Quelle: CNN (via)

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