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Apple-Patentantrag: gezielte Werbung je nach Kontostand

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Werbung ist eine der großen Triebfedern des Internets – Google, Facebook & Co. machen Milliarden mit auf den Nutzer zugeschnittener Werbung. Heißt auf gut Deutsch beispielsweise: Wer nach Sportwagen sucht, bekommt im Anschluss daran dann künftig Anzeigen, wo er diese Sportwagen dann eben auch kaufen kann und bitteschön auch soll.

Einem neu veröffentlichten Patentantrag zufolge erwägt Apple, für die Personalisierung der Werbung auf Mobilgeräten auch den Kontostand des Anwenders in Betracht zu ziehen. So soll es möglich sein, nur noch Produkte zu bewerben, die sich der Nutzer auch tatsächlich leisten könne. Das wiederum sorge für eine höhere Kaufwahrscheinlichkeit und somit für einen höheren Erfolg der Anzeigen, so der iPhone-Hersteller.

Für die Ermittlung der Bonität schlägt Apple vor, beispielsweise das Guthaben auf einer Prepaid-Kreditkarte oder das Abrechnungssystem des Mobilfunkanbieters heranzuziehen, aber auch vergangene Einkäufe, die Rückschlüsse auf den Lebensstandard beziehungsweise die finanzielle Situation erlauben.

Mit Apple Pay hat der Konzern aus Cupertino passend dazu ja auch ein eigenes Bezahlsystem am Start. Apple betont allerdings, dass die Zahlungen nicht gespeichert werden und privat bleiben. Der Patentantrag mit der Nummer 20150199725 wurde übrigens zwar Anfang dieses Jahres neu eingereicht, stammt ursprünglich aber bereits aus dem Jahre 2008.

Und wer nach Sportwagen sucht, bekommt künftig dann möglicherweise keine Werbung mehr für Ferrari & Co., sondern eher für Zeitschriftenabos von Auto-Magazinen.

heise onlineApple-Patentantrag: Gezielte Werbung durch Prüfung des Kontostandes
FreePatentsOnlineMethod and System for Delivering Advertisements to Mobile Terminals

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