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9 Millionen iPhone 5S und 5C am ersten Wochenende verkauft

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Neun Millionen Stück will Apple am ersten Wochenende vom iPhone 5C und iPhone 5S abgesetzt haben – da verblasst manch ein sämtliche Konkurrenz vor Neid. Wie der Kollege Sascha schön gezeigt hat, verdeutlicht ein genauerer Blick allerdings, dass Apple sich hier einigen Marketing-Tricks bedient hat, um die Zahlen etwas aufzupumpen. Zunächst hält das Unternehmen aus Cupertino den üblichen Vergleich zu den Vorgänger-iPhones ab. Das iPhone 4 hat es am ersten Wochenende demnach auf 1,7 Millionen verkaufte Einheiten gebracht, das iPhone 4S sogar auf vier Millionen und das iPhone 5 – passend zum Namen – auf stolze fünf Millionen.

Ein derart großer Sprung auf neun Millionen verkaufte iPhone 5C und 5S ist unter anderem dadurch zu erklären, dass wie jedes Jahr neue Märkte von Apple erschlossen wurden. Nachdem das iPhone 5 zum Verkaufsstart noch nicht auf dem chinesischen Festland erhältlich war sondern erst drei Monate später, hat Cupertino in diesem Jahr die gesamte Volksrepublik auf einen Schlag beliefert. Auch beim größten japanischen Mobilfunkanbieter haben Kunden dieses Jahr erstmals die Chance, von Anfang an die neuen iPhones zu erwerben.

Analysten wie Gene Munster zufolge muss zudem ganz stark zwischen "shipped" und "sold" unterschieden werden. Angeblich liegen noch drei bis vier Millionen herrenlose iPhone 5C in den Regalen der Händler. Diese Annahme wird durch eine Meldung von Localytics bestätigt, wonach die App-Downloads für das iPhone 5S an besagtem Wochenende 3,4 Mal höher waren als die der farbenfrohen Variante. Es gibt sogar unbestätigte Gerüchte, dass Apple in die Verkaufszahlen auch Vorbestellungen eingeschlossen hat, die bisher noch nicht erfüllt werden konnten (wie die von Fabien).

Natürlich gibt es keinen Zweifel dran, dass die neuen iPhones erneut ein großer Verkaufsschlager sind. Man darf nur eines nicht vergessen, so abgedroschen das Zitat auch sein mag: Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Und, ganz schwierig: Im nächsten Jahr muss man wieder einen Weg finden, das diesjährige Ergebnis zu übertreffen. Das gilt natürlich nicht nur für Apple, sondern für alle Zahlendreher der Branche.

Quelle: Mobilegeeks

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