269 Euro: Highend-Smartphone OnePlus One vorgestellt

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In den letzten Wochen und Monaten hatte der bisher komplett unbekannte chinesische Hersteller OnePlus in der Community einen kleinen Hype um das allererste Smartphone der Firmengeschichte ausgelöst. Nun hat das OnePlus One offiziell das Licht der Welt erblickt – dem Hype seine Daseinsberechtigung bestätigt. Das Smartphone mit High-End-Spezifikationen kostet nämlich je nach Speichergröße gerade einmal zwischen 269 und 299 Euro – und sagt damit nicht nur den großen Flaggschiffen wie HTC One (M8) oder Samsung Galaxy S5 den Kampf an, sondern auch der Nexus-Reihe von Google.

Das OnePlus One bietet eine Ausstattung, die sich vor den Smartphone-Größen nicht zu verstecken braucht. Im Inneren werkelt ein 2,5 GHz schneller Snapdragon-801-Prozessor von Qualcomm mitsamt 3 GByte RAM. Auf der Rückseite sitzt eine 13-Megapixel-Kamera mit Sony-Exmor-Sensor und f/2.0-Blende, die Frontkamera soll mit 5 Megapixel auch brauchbare Selfies liefern. Das 5,5-Zoll-IPS-LC-Display hat Full-HD-Auflösung mit 1920 × 1080 Pixel. Um die Energieversorgung kümmert sich ein festverbauter 3100-mAh-Akku. Eine Möglichkeit, den internen Speicher von 16 beziehungsweise 64 GByte per microSD-Karte zu erweitern, bietet das One leider nicht.

Verbindungsseitig unterstützt das OnePlus One die WLAN-Standards 802.11 b, g, n und ac sowie außerdem Bluetooth 4.1, NFC, GPS, GLONASS und LTE – letzteres allerdings nur eingeschränkt. Das Smartphone unterstützt die 800-MHz-LTE-Frequenz nicht, die hierzulande vor allem O2, Vodafone und T-Mobile in ländlichen Regionen einsetzen. Dies überrascht, da der verbaute Snapdragon-Chipsatz mit dieser Frequenz eigentlich kein Problem hat – wir haben bei OnePlus nachgefragt und aktualisieren den Artikel, sobald uns nähere Informationen vorliegen. Möglicherweise liegt der Hund bei den Antennen begraben.

Das Unternehmen OnePlus hat im Januar die offizielle Zusammenarbeit mit dem CyanogenMod-Team bekannt gegeben. So verwundert es auch nicht, dass auf dem One mit dem CyanogenMod 11s eine speziell an das Smartphone angepasste Version der beliebten Custom-ROM läuft. Diese basiert auf Android 4.4 und kann dank vielfältiger Anpassungsfähigkeiten auch Hardcore-Nerds glücklich machen.

Gleichzeitig dürfte der Einsatz von CyanogenMod auch Update-Freaks glücklich machen: Üblicherweise dauert es nach dem Release einer neuen Android-Iteration nur wenige Wochen, bis eine entsprechende CyanogenMod-Version verfügbar ist. Von daher dürfen sich OnePlus-Kunden durchaus Hoffnungen auf schnelle Updates machen.

Wer sein OnePlus One auch über die Software-Möglichkeiten hinaus noch individualisieren möchte, kann die abnehmbare Rückseite durch sogenannte StyleSwap-Cover ersetzen, die in ausgefallenen Materialien wie Kevlar, Holz oder Jeans-Stoff erhältlich sind. Diese Austausch-Cover stehen aber nicht gleich zum Verkaufsstart des Smartphones zur Verfügung, sondern folgen etwas später.

Das OnePlus One soll nach Angabe des Herstellers ab Mitte Mai unter anderem in Deutschland und Österreich erhältlich sein und in der 16 GByte-Version nur 269 Euro kosten. Für die 64 GByte-Variante fällt ein Aufpreis von 30 Euro an, womit der Preis ganze 50 Euro unter der Vorhersage des Firmenchefs liegt.

Zumindest am Anfang ist das OnePlus One allerdings nicht ohne weiteres erhältlich. Das Unternehmen setzt auf ein Schneeball-Einladungs-System – soll heißen, das Unternehmen gibt eine begrenzte Anzahl von Einladungen heraus, die zum Kauf eines One berechtigen. Jeder Käufer hat dann wiederum die Möglichkeit, weitere Nutzer einzuladen. Auf diesem Weg will man der großen Nachfrage begegnen, die bei anderen Unternehmen zum Verkaufsstart regelmäßig die Server in die Knie zwingt und viele Kaufinteressenten frustriert zurücklässt. Bleibt zu hoffen, dass diese Taktik weniger Frustration hervorruft.

Quelle: OnePlus (via )

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