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Elektronische Parkscheiben mit Zulassung

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Elektronische Parkscheiben stellen die Uhrzeit automatisch ein und vermeiden unnötige Strafzettel. Wir zeigen, worauf es ankommt und welche Modelle in der Praxis am besten abschneiden.

Diese Bestenliste gehört zu unserer Themenwelt Auto, in der wir praktische Gadgets für den eigenen Pkw zeigen.

Das Abstellen des Autos ohne entsprechende Parkscheibe kostet laut Bußgeldkatalog bis zu 40 Euro. Seit einigen Jahren kann das Vergessen der Parkuhr allerdings auch auf Parkplätzen von Baumärkten, Schnellrestaurants und Supermärkten teuer werden. Für Abhilfe sorgen elektronische Parkuhren, welche die Parkzeit automatisch anzeigen. Und diese sind mit Preisen zwischen 19 und 29 Euro günstiger als ein Strafzettel.

Die Funktionsweise der Parkscheiben ist denkbar einfach: Die Geräte klebt man von innen auf die Windschutzscheibe des Pkw. Ein integrierter Bewegungssensor registriert, ob sich das Auto bewegt. Bleibt es stehen, stellt sich die Uhrzeit automatisch auf die nächste halbe Stunde und stoppt. Eine Nacht-Park-Funktion erlaubt zusätzlich das manuelle Einstellen der Ankunftszeit. Dies ist beispielsweise dann praktisch, wenn man abends parkt und erst ab den Morgenstunden eine Parkuhr-Pflicht besteht.

Damit eine herkömmliche Parkscheibe durch ein elektronisches Modell ersetzt werden darf, muss sie eine ganze Reihe an Voraussetzungen erfüllen. Trifft nur eines dieser Merkmale nicht zu, ist die Benutzung im Straßenverkehr nicht zulässig und die Benutzung schützt dementsprechend nicht vor einer Strafe.

  • Auf der Vorderseite muss das P (weiße Schrift auf blauem Grund; Verkehrszeichen 314) aufgedruckt sein 
  • Der Aufdruck Ankunftszeit muss vorhanden sein 
  • Nach dem Ausschalten des Motors/Abstellen des Fahrzeugs darf die Parkscheibe ihre Einstellungen nicht mehr ändern 
  • Die Uhrzeit muss im 24-Stunden-Format dargestellt sein (beispielsweise 17:30) 
  • Die Zeit muss gut ablesbar sein 
  • Die Anzeige muss mindestens 2 cm hoch sein 
  • Es muss eine Typengenehmigung erteilt sein 

Neben den erlaubten Parkscheiben gibt es eine Menge Varianten ohne Zulassung. Ein anschauliches Beispiel dafür sind automatisch mitlaufende Modelle. Diese sehen auf den ersten Blick aus, wie klassische Parkscheiben, haben aber ein Uhrwerk auf der Rückseite verbaut. Der Nutzer muss bei Ankunft lediglich einen kleinen Hebel umlegen und die aktuelle Uhrzeit ist hinterlegt. Eigentlich sehr bequem, aber nicht erlaubt. Wer so ein Modell einsetzt, kann die Parkscheibe auch gleich weglassen. Ebenso unzulässig sind Parkuhren ohne Elektronik mit fehlendem Verkehrszeichen 314. Einige Verkäufer weisen immerhin darauf hin, dass es sich um einen Scherzartikel handelt und dass keine Zulassung für den Straßenverkehr vorhanden ist. Insbesondere bei kleinen Händlern oder Ebay fehlt dieser Hinweis häufig.

HerstellerAchillesNeeditTFA DostmannNeeditNeedit
ModellParkwächterPark MicroGoParkPark MiniParklite
Abmessungen11,1 x 2,5 x 7,2 cm8 x 4,5 x 1 cmØ 11 x 1,3 cm8,3 x 4,5 x 2,510 x 7,7 x 1,8 cm
Varbvariantenblau, schwarzblauschwarz, schwarz-silberblau, schwarzblau, schwarz
Displayhelle Schrift auf schwarzem Hintergundschwarze Schrift auf hellem Hintergundhelle Schrift auf schwarzem Hintergundhelle Schrift auf schwarzem Hintergundschwarze Schrift auf hellem Hintergund und helle Schrift auf schwarzem Hintergund erhältlich
Zweitdisplay auf der Rückseite
Bewegungssensor
Sommer/Winterzeit automatisch
Wechselrahmen
BesonderheitenBatteriewarnung, Nacht-Park-Funktion, Wechselrahmen in blau und schwarz einzeln erhältlichNacht-Park-Funktion, Wechselrahmen in schwarz einzeln erhältlichBatteriewarnung, Nacht-Park-FunktionNacht-Park-FunktionNacht-Park-Funktion

Den ersten Platz unserer Bestenliste der elektronischen Parkuhren belegt der Parkwächter des Herstellers Achillis für etwa 30 Euro. Das Gerät ist sehr kompakt und in den Farben Blau und Schwarz erhältlich. Der Parkwächter verzichtet zwar auf ein Zweitdisplay auf der Rückseite, dafür ist er dank Magnethalterung jederzeit bequem entnehmbar, um beispielsweise die Batterie zu tauschen. Geht diese zuneige, warnt das Gerät den Nutzer. Die Magnethalterungen sind auch einzeln erhältlich und so kann man eine Parkuhr bequem in unterschiedlichen Pkw benutzen.

Die kleinste aller zugelassenen Parkuhren, Needit Park Micro, landet knapp dahinter auf dem zweiten Platz. Grund hierfür sind die fehlende Batteriewarnung und die Tatsache, dass die Uhr nur in Blau erhältlich ist. Ansonsten ist die Ausstattung identisch zum erstplatzierten Parkwächter. Der Wechselrahmen ist auch hier einzeln erhältlich.

Dieses Modell nutzen wir auch privat. Nach knapp 2,5 Jahren musste die Batterie zum ersten Mal gewechselt werden. Die Klebehalterung hält auch nach heißen Sommern und kalten Wintern zuverlässig.

Ob nun schwarze Schrift auf hellem Hintergrund besser ist als umgekehrt, bleibt letztlich Geschmackssache.

Platz 3 geht an das verhältnismäßig große Modell GoPark von TFA Dostmann. Diese schwarze Parkuhr verfügt über eine komfortable Batteriewarnung und ein Zweitdisplay auf der Rückseite. Dieses ist beispielsweise nötig, um die Uhrzeit manuell für den nächsten Morgen einzustellen.

Da die GoPark fest verklebt wird, sollte man sich im Vorfeld Gedanken über die Platzierung machen. Sitzt die Parkuhr zu knapp über dem Armaturenbrett, sind eine manuelle Bedienung und der Batteriewechsel nicht möglich.

Die in blau und schwarz erhältliche Park Mini von Needit ist der Park Micro sehr ähnlich. Hauptunterschiede sind das zusätzliche Zweitdisplay auf der Rückseite und der fehlende Wechselrahmen. Statt auf schwarze Schrift auf hellem Untergrund, zeigt die Park Mini die Uhrzeit in heller Farbe auf dunklem Grund.

Auch hier gilt: Die Positionierung an der Windschutzscheibe muss gut überlegt sein, da Bedienung und Batteriewechsel sonst schwerfallen.

Wenn die Abmessungen keine Rolle spielen kommt auch die fünftplatzierte Parkuhr, die Needit Parklite infrage. Diese gibt es in Blau und Schwarz und sowohl mit heller als auch mit dunkler Schrift. Leider fehlt auch bei diesem Modell die Batteriewarnung.

Hier gilt ebenfalls wieder: Die Positionierung an der Windschutzscheibe muss gut überlegt sein, da Bedienung und Batteriewechsel sonst schwerfallen.

Mit Preisen zwischen 19 und 29 Euro sind die elektronischen Parkuhren günstiger als ein Ticket wegen einer vergessenen Parkscheibe. Der Kauf lohnt sich schnell und hat uns in den letzten Jahren vor einigen ärgerlichen Strafzetteln bewahrt.

Eine Batteriewarnung ist aus unserer Sicht sinnvoll, da die Batterielaufzeit derart lang ist, dass man irgendwann gar nicht mehr daran denkt. Fest verklebte Parkuhren müssen so positioniert werden, dass man Tasten und Batteriefach erreichen kann. Einfacher und Bequemer ist die Nutzung einer Parkuhr mit Wechselrahmen.

In unserer Themenwelt Auto zeigen wir weitere praktische Gadgets für den eigenen PKW.

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