Top-10-Solargeneratoren: Die besten Powerstations mit Photovoltaik – Update

Die besten Solargeneratoren

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Die beste Powerbank finden: Mobile Akkus ab 20.000 mAh

Die beste Powerbank finden: Mobile Akkus ab 20.000 mAh

Teufel, Klipsch, Canton, KEF: Den besten Subwoofer für Musik und Heimkino finden

Teufel, Klipsch, Canton, KEF: Den besten Subwoofer für Musik und Heimkino finden

Hüllen, Cases & Displayschutz: Der beste Schutz fürs Motorola Edge 30 Pro

Hüllen, Cases & Displayschutz: Der beste Schutz fürs Motorola Edge 30 Pro

Grundlagen Soundbars: Fetter Klang für flache TVs

Grundlagen Soundbars: Fetter Klang für flache TVs

Autark und Notstrom auch bei Stromausfall: Diese Powerstations laden per Steckdose oder Solar und stellen Strom unabhängig vom Netz zur Verfügung – unterwegs und zuhause. Wir zeigen die zehn besten Solargeneratoren.

Mobile Solargeneratoren mit internem Akku können nicht nur USB-Gadgets aufladen, auch 12-V-Verbraucher und Geräte mit klassischem 230-V-Stecker lassen sich so unterwegs mit Strom versorgen. Für eine möglichst hohe Flexibilität ist das Laden der Powerstations sowohl per Netzteil als auch per Sonnenenergie möglich. Zusammen mit einem Photovoltaik-Paneel ist so eine autarke Stromversorgung fernab des Stromnetzes möglich.

Neben dem Design und der Akkukapazität unterscheiden sich die getesteten Modelle hauptsächlich bei den Ladezeiten, der Lautstärke und maximalen Leistung. In dieser Top 10 zeigen wir die besten Solargeneratoren aus unseren Tests.

Die Solargeneratoren haben wir nach unserer Praxiserfahrung und den Leistungsdaten platziert. Je nach Anwendung kann sich aber eine andere Platzierung ergeben. Wer etwa ein Notebook anschließen will, braucht ausreichend Leistung am USB-Ausgang, hier schafft etwa unser Testsieger lediglich 60 W. Das viertplatzierte Modell des Herstellers ist zwar insgesamt deutlich schwächer, der USB-C-Port liefert allerdings satte 100 W.

Ähnlich verhält es sich mit der Lautstärke der Lüfter beim Betrieb. Soll das Gerät etwa beim Campen im Zelt genutzt werden, sollte man hier besonderes Augenmerk darauf werfen.

Wie lange die Powerstations in Kombination mit einem Solar-Panel benötigen, um geladen zu sein, hängt von der Kapazität des Akkus, der maximalen Eingangsleistung, der Leistung des Photovoltaik-Moduls und der Sonneneinstrahlung ab.

Die bisher von uns getesteten Powerstations bieten durch ihre unterschiedlichen Kapazitäten ein großes Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten. Wer nur wenig Leistung, etwa für Notebook, Kamera oder Ladegerät braucht, der kann zu kompakten Solargeneratoren mit wenigen hundert Wh greifen. Soll die Stromversorgung für viele Stunden oder gar Tage halten oder müssen stromhungrige Verbraucher versorgt werden, dann sind die großen Powerstations mit einer Kapazität über einer kWh (1000 Wh) interessant.

Doch was kann man eigentlich mit einer angegebenen Kapazität von 1000 Wh wie lange betreiben? Das kann man so leider nicht pauschal beantworten, da Leistung und Art der Verbraucher einen großen Unterschied machen. Theoretisch sollte ein Gerät mit 10 W zehnmal länger arbeiten, als eines mit 100 W – allerdings muss man die Verluste bei der Umwandlung bedenken.

Wie unterschiedlich hoch diese Verluste sind, zeigt das Beispiel Ecoflow. Wie aus der Produktseite des Herstellers zur Powerstation River hervorgeht, können die 288 Wh des kompakten Solargenerators zwar eine 10-W-Lampe etwa 25 Stunden per Gleichstrom, aber nur etwa 8,5 Stunden mit Wechselstrom versorgen. Generell sind die Verluste bei Nutzung eines 12-V-Verbrauchers am geringsten. Am höchsten sind die Verluste beim Anschluss eines 230-V-Verbrauchers mit niedriger Leistung.

Als groben Anhaltspunkt können wir unseren in den Tests per Powerstation betriebenen Arbeitsplatz nennen. Dieser besteht aus einem Notebook (90 W), DECT-Telefon, zwei 24-Zoll-Monitoren, einem Laser-Drucker und einigen USB-Verbrauchern. Im Regelbetrieb (wenn der Drucker im Standby ist und nicht druckt) fällt hier eine Last von etwa 90 bis 140 W an. Im Test reichen angegebene 1000 Wh, um dieses Szenario für 7 bis 9 Stunden mit Strom zu versorgen.

Hersteller Jackery Bluetti Ecoflow Bluetti Jackery Bluetti Anker Ecoflow Flashfish Xmund
Modell Explorer 2000 Pro Poweroak AC200Max Delta Poweroak EB150 Explorer 1000 Poweroak EB70 Powerhouse 535 River UA1100 XD-PS10
Akkutyp & Kapazität Li-Ion NMC 2160 Wh LiFePO4 2048 Wh Lithium-Ionen 1260 Wh Lithium-Ionen 1500 Wh Li-Ion NMC 1002 Wh LiFePO4 716 Wh LiFePO4 512 Wh Lithium-Ionen 288 Wh (um 288 Wh erweiterbar) Lithium-Ionen 1100 Wh Lithium-Ionen 500 Wh
Ladedauer mit Netzteil 2 Stunden 5,5 Stunden, bzw. 2,5 Stunden mit zweitem Netzteil 1,5 Stunden 10 Stunden 7 Stunden 40 Minuten 4,5 Stunden 5 1,5 Stunden 9 Stunden 6 Stunden
Abmessungen in cm 38 x 27 x 31 42 x 28 x 29 40 x 27 x 21 37x 17 x 36 33 x 23 x 28 26 x 19 x 20 29 x 18 x 25 29 x 19 x 19 19 x 20 x 31 28 x 17 x 22
Gewicht in kg 19,5 28 14 17,2 9,7 9,7 7,6 5 (ohne zusätzlichen Akku) 13,7 5
230 V Steckdosen und Leistung 2x 2200 W 4x 2200 W 4x 1800 W 2x 1000 W 2x 1000 W 2x 1000 W 2x 500 W 2 x 600 W (mit Boost 1x 1800 W) 2x 1200 W 1x 500 W
USB-A 2x 18 W 4x (2x 3 A, 2x 18 W) 4x (2 x 12 W, 2x 18 W) 4x 3 A 2x (1x 2,4 A, 1x QC3.0) 2x 3 A 2x 2,4 A 3x (2x 2,4 A, 1x 18 W) 3x (2x 2,4 A, 1x QC3.0) 3x (2x 2,4 A, 1x 18 W)
USB-C 2x 100 W 1x 100 W 2x 60 W 1x 45 W 2x 18 W 2x 100 W 2x 60 W 1x 100 W 1x 60 W -
12-V - 2x 10 A - - - 2x 10 A - 2x 3 A 2x 10 A 2x 10 A
12-V-KFZ 1x 10 A 1x 10 A 1x 1x 10 A 1x 10 A 1x 200 W 1x 10 A 1x 136 W 1x 10 A 1x 144 W
Eingang Netzkabel, 17,5 V bis 60 V, 1400 W Netzteil und Solar, 1400 W Netzkabel (max 1200 W), 10 V bis 65 V, 400 W Netzteil (200 W), 16 bis 60 V, max 10 A 12 bis 30 V, 163 W 12 bis 28 V, 200 W Netzteil und Solar, 120 W - optional zusätzlich per USB-C PD (60 W) Netzkabel (max 250 W ohne Zusatzakku), 10 bis 25 V, 200 W 12 bis 24 V 12 bis 24 V, 120 W
Lüfter beim Laden ja, leise ja nein nein nein ja nein nein nein nein
Lüfter beim entladen ja, leise ja ja, leise ja, ab etwa 300 W ja ja ja ja, mehrstufig sehr leise ab 150 W erst über 300 W
Besonderheiten Restzeitanzeige, Schnellladefunktion, leiser Lüfter Erweiterbarer Akku, Touchscreen, zwei kabellose Ladepads mit je 15 W, Alle Anschlüsse geschützt, App-Steuerung Restzeitanzeige, Schnellladefunktion, als USV einsetzbar Lüfter unter 300 W Ausgangsleistung nicht aktiv Neben Rundstecker auch Anderson-Eingang für Solar-Module Anderson-Eingang, LifePo4, klappbarer Griff, Qi-Ladepad mit 15 W, lautes Netzteil USB-Ausgänge immer aktiv, schalten bei vollem angeschlossenen Verbraucher ab, kann zusätzlich mit 60 W per USB-C laden Restzeitanzeige, mit Boost bis 1800 W, gute Lüftungssteuerung, Akku erweiterbar, App mit unsicherer WLAN-Verbindung Metallgehäuse, Universal-Dose statt Schuko-Steckdose Netzteil piept, Universal-Dose statt Schuko-Steckdose
Ladezyklen laut Datenblatt 1000+ 3500+ 800+ 2500+ 500+ 2500+ 3000+ 500+ k.A. k.A.

Die Jackery Explorer 2000 Pro (Testbericht) ist ein wahres Kraftpaket und die bisher teuerste, größte, schwerste und mit 2200 W leistungsstärkste Powerstation aus unserer Testreihe. Auch in Sachen Kapazität liegt die Explorer 2000 Pro mit 2160 Wh (2,2 kWh) derzeit klar an der Spitze. Wer auch starke Verbraucher wie elektrische Säge, Hochdruckreiniger, Wasserkocher oder Elektrogrill betreiben will, bekommt hier endlich ausreichend Leistung.

Besonders beeindruckt hat im Test die Photovoltaik-Ladeleistung mit den insgesamt sechs optional im Set erhältlichen Solarpanels SolarSaga 200 (je 200 W). Mit der Solarleistung von insgesamt 1200 W ist die XL-Powerstation in unter drei Stunden voll aufgeladen. Das Laden per Netzteil dauert dank Schnellladefunktion knapp zweieinhalb Stunden.

Die internen Lüfter der Explorer 2000 Pro sind beim Betrieb ab etwa 100 W Leistungsabgabe und Leistungsaufnahme aktiv. Die Lautstärke ist allerdings niedriger als bei den bisher getesteten Powerstations und somit gut erträglich.

Auf dem zweiten Platz landet die sehr schicke Bluetti AC200Max – eine echte Premium-Powerstation mit einem satten Gewicht von 28 kg. Mit 2200 W Leistung, einer Kapazität von 2200 Wh, vier 230-V-Steckdosen, großem Touchscreen, zwei kabellosen Ladepads und der Möglichkeit den Akku auf bis zu 8192 Wh zu erweitern, ist dieses Modell technisch sogar besser ausgestattet als die Jackery 2000 Pro.

Dass die AC200Max nur auf dem zweiten Platz landet, liegt letztlich an einigen Kleinigkeiten. So ist zum einen die Lautstärke unter Last im direkten Vergleich höher. Auch das riesige externe Netzteil gibt Punkteabzüge, denn Hersteller wie etwa Jackery und Ecoflow bieten im Premium-Segment interne Netzteile, die zudem deutlich stärker sind. Das resultiert auch in einer knapp doppelt so langen Ladezeit. Zwar bietet die AC200Max eine Schnellladefunktion mit Hilfe eines zweiten Netzteils, da dieses aber derart sperrig ist, sehen wir die Jackery im direkten Vergleich vorn.

Das Modell Ecoflow Delta (Testbericht) war lange Zeit unser Testsieger. Die Powerstation gefällt uns in einigen Punkten sogar besser als die im Vergleich deutlich schwereren und sperrigeren Modelle – in Sachen Leistung und Kapazität muss sich die Delta aber geschlagen geben.

Neben der großen Kapazität von satten 1260 Wh bietet diese Powerstation auch eine hohe Dauerleistung von 1800 W je 230-V-Dose. Und davon sind insgesamt vier Stück an Bord! So ausgestattet ist dieser Solargenerator auch für starke Verbraucher und längere Einsätze nutzbar. Wie lange der Akku hält oder zum Laden benötigt, zeigt das Display ebenso an wie den Leistungseingang und Leistungsausgang.

Doch damit nicht genug, die Delta bietet noch einige Besonderheiten. Da wäre zum einen die Schnellladefunktion, die den Akku in nur knapp 1,5 Stunden voll auflädt. Powerstations anderer Hersteller brauchen trotz weniger Kapazität zwischen 5 und 8 Stunden für eine vollständige Ladung. Die zweite Besonderheit ist die explizit beworbene UAV-Funktion. Wer will, kann den Solargenerator auch zwischen Steckdose und Endverbraucher anschließen und ihn für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung im Falle eines Stromausfalls verwenden.

Die Lüfter der Ecoflow Delta laufen bei der Leistungsabgabe (230 V), sind im Vergleich zu anderen Modellen noch angenehm leise. Die einzigen Kritikpunkte sind eine fehlende Notfalllampe und der USB-C-Ausgang mit maximal 60 W. Hier hätten wir uns 100 W gewünscht, was allerdings Gejammere auf hohem Niveau ist.

Die drittplatzierte Powerstation Bluetti Poweroak EB150 (Testbericht) bietet mit 1500 Wh (1,5 kWh) sogar noch mehr Kapazität als die Ecoflow Delta. In Sachen maximale Dauerleistung je Steckdose muss sich die EB150 mit 1000 W allerdings geschlagen geben.

Wer eine starke Powerstation mit großem Akku sucht, ist damit trotzdem sehr gut beraten. Neben vernünftigen Schuko-Steckdosen und einer hohen Verarbeitungsqualität hat uns im Test auch der lautlose Betrieb bis zu einer Leistung von 300 W gefallen. Bei höherer Leistungsabgabe ist der Lüfter dann allerdings deutlich zu hören.

Zwar können das laute Netzteil und die sehr grobe Kapazitätsanzeige nicht restlos überzeugen, dafür ist das Modell hinsichtlich der Leistung und Kapazität mit 899 Euro verhältnismäßig günstig und unser Preis-Leistungs-Sieger in Sachen Kapazität.

Aufgrund der starken erstplatzierten Powerstations ist die Jackery Explorer 1000 (Testbericht) auf Platz fünf abgerutscht. Diese stabile und gut verarbeitete Powerstation punktet mit einer hohen Kapazität von 1002 Wh und einer hohen Dauerlast von 1000 W je 230-V-Ausgang. Per USB-Ausgang stehen bis zu 60 W zur Verfügung.

Die Lüfter der Jackery Explorer laufen ab einer Leistungsabgabe von etwa 50 W. Die Kühlung ist dann zwar hörbar, Frequenz und Lautstärke sind aber erträglich. Direkt daneben schlafen wollen wir aber trotzdem nicht. Während des Ladens bleibt die Powerstation völlig lautlos. Bis der Akku mit dem mitgelieferten Netzteil aufgeladen ist, vergehen 7 Stunden und 45 Minuten.

Die robuste Bauweise und die zumindest an einem Teil der Anschlüsse vorhandenen Schutzkappen machen die Explorer 1000 zu einem zuverlässigen Begleiter beim Camping oder für Outdoor-Einsätze.

Auf Platz sechs landet die Bluetti EB70 (Testbericht), das Modell mit dem aus unserer Sicht besten Formfaktor. Dank des klappbaren Griffs ist die Powerstation trotz der ordentlichen Kapazität von 716 Wh noch einigermaßen kompakt und wer will, kann auch etwas darauf abstellen. Der einzige Solargenerator mit Qi-Ladepad im Test punktet außerdem mit einer ordentlichen Ausgangsleistung von 1000 W und einer guten Verarbeitung.

Die Ladedauer mit dem im Lieferumfang enthaltenen Netzteil liegt bei knapp 4 Stunden. Das ist in Ordnung, wäre da nicht das unangenehm hochfrequente Surren der Netzteilkühlung. Ebenso ärgerlich sind die deutlich hörbaren Lüftergeräusche, die bei diesem Modell sowohl beim Laden als auch beim Entladen auftreten. Wer plant, die Powerstation etwa im Zelt zu betreiben, sollte dies bedenken.

Die siebtplatzierte Powerstation ist die kompakte Ecoflow River (Testbericht). Im Vergleich zu den bisher genannten Modellen ist deren Kapazität mit lediglich 288 Wh vergleichsweise gering. Trotzdem punktet die kleine River mit einer ordentlichen Leistung von 600 W je 230-V-Ausgang. Zusätzlich verfügt sie über eine zuschaltbare Boost-Funktion. Diese erlaubt dann den Anschluss eines 230-V-Verbrauchers mit bis zu 1800 W. Ebenso positiv: Der USB-C-Ausgang lädt Geräte mit bis zu 100 W und der Akku ist optional erweiterbar.

Neben einer Restzeitanzeige verfügt auch die kleine Ecoflow wieder über eine Schnellladefunktion. Im Test benötigt das Laden der Powerstation knapp über 1,5 Stunden – das ist mit der zweitplatzierten Delta vergleichbar – allerdings verfügt diese über viermal mehr Kapazität als die River. Wer möchte, kann die Akkukapazität optional mit einem zusätzlichen Akkupack verdoppeln.

Was uns bei dieser kompakten Powerstation gut gefällt, ist die gut funktionierende Ansteuerung der Lüfter. Bei Stromabgabe springen die Lüfter zwar an, sie sind aber flüsterleise und bei einer Abgabe von unter 100 W kaum zu hören. Auch bei höheren Drehzahlen bleibt die Geräuschkulisse hinter den anderen Solargeneratoren zurück.

Neben der geringen Kapazität sind uns bei der River noch zwei Punkte aufgefallen. Da ist zum einen die im Verhältnis größte Differenz zwischen Akkukapazität und nutzbarer Strommenge und die unsichere WLAN-Verbindung. Das WLAN wird lediglich für einige Einstellungen gebraucht, deshalb sollte man das Funknetzwerk am besten deaktivieren.

Wer einen kleinen Formfaktor sucht, hohe Leistung benötigt, aber wenig Kapazität braucht, ist mit keiner anderen Powerstation besser beraten.

Die Anker Powerhouse 535 mit 523 Wh und einer maximalen Dauerlast von 500 W ist eine gelungene Mittelklasse-Powerstation. Neben der hochwertigen Verarbeitung, der smarten Always-On-Funktion und den langlebigen LiFePO4-Akkus hat auch das helle und informative Status-Display im Test überzeugt. Per USB-C PD gibt es hier bis zu 60 W und so können viele Notebooks ohne zusätzliches Netzteil geladen werden.

Bedienung und Benutzung der Powerstation sind dank immer aktiver USB-Slots und klarer Beschriftung einfach und intuitiv. Gut gefällt uns auch die präzise Anzeige der restlichen Laufzeit, bzw. Ladezeit.

Einzig, die geringe maximale Ladeleistung und der teils deutlich hörbare Lüfter geben beim Modell von Anker Punkteabzüge. Wer die Powerstation doch mal schneller laden möchte, kann den Vorgang immerhin mit einem zusätzlichen USB-C-Netzteil beschleunigen.

Wenn auch weniger Leistung, Kapazität und nur eine Steckdose ausreichen, dann ist hier auch noch das kleine Schwestermodell Anker Powehouse 521 (Testbericht) zu nennen. Diese ist noch deutlich kompakter, leichter und zudem günstiger.

Bei den Platzierungen von neun und zehn handelt es sich um Solargeneratoren, die es so vorwiegend bei internationalen Shops wie Banggood oder Amazon gibt. Platz sieben belegt das Modell Flashfish UA1100 (Testbericht) im schicken Metallgehäuse mit einer Kapazität von 1100 Wh. Der schwere, aber hervorragend verarbeitete Solargenerator leistet bis zu 1200 W je Steckdose.

Sehr gut gefallen hat uns, dass die interne Lüftung erst ab etwa 300 W Leistungsabgabe anspringt. Die UVP der UA1100 ist mit über 1000 Euro verhältnismäßig hoch – in Preisaktionen gibt es das Modell aber deutlich günstiger – dann lohnt es sich zuzuschlagen. Im Moment ist die UA1100 als Flashdeal für 813 Euro gelistet.

Zwar sind weder eine Restzeitanzeige noch Schutzkappen für die Anschlüsse vorhanden, insgesamt gefällt uns die UA1100 aber sehr gut. Die Kombination aus schickem Design, ordentlicher Leistung und Kapazität macht die Powerstation zu einem praktischen und flexiblen Stromspeicher für unterwegs.

Wer auch mit weniger Leistung und weniger Kapazität auskommt, sollte sich alternativ die Variante Flashfish UA550 (Testbericht) ansehen. Diese hat es ganz knapp nicht mehr in unsere Top 10 geschafft. Diese leistet maximal 600 W, hat 550 Wh an Bord und ist ansonsten identisch zur UA1100. Aktuell ist das kleinere Modell ab 561 Euro bei Banggood erhältlich.

Die Xmund XD-PS10 (Testbericht) hat im Test zwar keine neuen Maßstäbe gesetzt, aber einen zuverlässigen und sehr ordentlichen Gesamteindruck hinterlassen. Das Design der Powerstation erinnert an das Modell Explorer 1000 von Jackery, allerdings ist die XD-PS10 mit 500 W Dauerleistung und halb so viel Kapazität (nutzbare 500 Wh) deutlich kleiner.

Neben der hochwertigen Verarbeitung hat uns etwa die zurückhaltende Lüftung gefallen. Selbst bei knapp über 300 W Leistungsabgabe bleibt diese Powerstation noch völlig lautlos. Auch während des Ladens springen keine Lüfter an. Der Ladevorgang mit dem Netzteil dauert knapp sechs Stunden.

Unsere zwei Kritikpunkte an der Xmund-Powerstation sind das hochfrequent piepende Netzteil und die Tatsache, dass keine EU-Steckdose integriert ist. Für 230-V-Verbraucher kommt hier eine universelle Dose, die auch zu amerikanischen oder chinesischen Steckern kompatibel ist. Im Test funktioniert zwar alles problemlos, wir würden eine klassische EU-Steckdose trotzdem vorziehen.

In unserem Preisvergleich ist das Modell derzeit nicht zu finden. Bei Banggood ist das Modell aktuell für 540 statt 748 Euro gelistet.

Neben den erstplatzierten Geräten haben wir noch einige andere Modelle getestet. Nicht in die Wertung geschafft hat es etwa die Blitzwolf BW-PG2 (Testbericht). Die kleine Powerstation hat zwar insgesamt einen ordentlichen Eindruck hinterlassen, allerdings ist sie als eines von nur zwei Modellen nicht in der Lage, 230 V auszugeben, während sie geladen wird. Das Versorgen eines Verbrauchers, während per Solar-Modul geladen wird, ist somit nicht möglich. Das zweite Gerät mit dieser Einschränkung ist die günstige Flashfish A301 (Testbericht), welche derzeit ab 270 Euro erhältlich ist.

Ebenfalls aus der Top 10 herausgefallen sind die Modelle Loskii LK-PS31 (Testbericht), Anker Powerhouse 521 (Testbericht), die mit Bluetooth-Lautsprechern ausgestattete Blitzwolf BW-PG1 (Testbericht) oder die kompakte Novoo Omni (Testbericht). Diese haben in den Einzeltests zwar nicht schlecht abgeschnitten, im Vergleich zu den anderen Modellen können sie aber nicht mithalten.

Zwar schon in der Redaktion, aber noch nicht komplett durchgetestet sind folgende Modelle:

Beim Kauf einer Powerstation, sollte man sich gut überlegen, was das Gerät können muss. Insbesondere hohe Kapazität und Dauerleistung treiben den Preis nach oben. So kosten unsere drei am besten bewerteten Modelle mindestens 900 Euro. Dafür ist damit auch der Betrieb von energiehungrigen Verbrauchern über längere Zeiträume möglich.

Wer unterwegs lediglich mal das Notebook aufladen oder einige Lampen oder die Soundanlage versorgen will, der kommt auch mit den günstigen Geräten gut zurecht. Mehr als 300 bis 500 Watt sind für solche Anwendungen nicht nötig. Soll der Solargenerator etwa beim Campen eingesetzt werden, sollte man unbedingt die Lautstärke bedenken. Wer Notebooks betreiben will, sollte auf die maximale Leistung der USB-Ports achten.

Wer seine mobile Steckdose auch einmal kurzfristig einsetzen will, sollte auf die Ladezeiten achten. An die rekordverdächtig kurzen Ladezeiten von Ecoflow kommt aktuell kein anderer Anbieter heran. Wer seine Powerstation hauptsächlich per Sonnenenergie aufladen will, sollte auf die maximale Eingangsleistung berücksichtigen, um möglichst kurze Ladezeiten zu ermöglichen. Hier sind aktuell die beiden Testsieger Jackery Explorer 2000 Pro und Bluetti AC200Max am besten geeignet. Mehr zu den einzelnen Geräten zeigt unsere Themenwelt Powerstation.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.