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Samsung Galaxy S21 Ultra

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Wir zeigen die besten 10 Smartphones, die eine besonders große Bildschirmfläche im Verhältnis zu ihrer Größe bieten. Kommt es doch auf die Größe an? Das klären wir in unsrer Top 10.

Seit einigen Jahren ist ein Trend bei Smartphones klar zu erkennen: Die Displays werden immer größer. Allerdings hängt das nicht ausschließlich mit der schieren Größe der neuen Mobiltelefone zusammen. Dank modernen Technik verschwinden Displayränder immer mehr. Fallen die Ränder kleiner aus, bietet der Bildschirm mehr Fläche im Verhältnis zum Smartphone. Das Zauberwort heißt hier Screen-to-Body-Ratio. Je größer diese ausfällt, desto mehr Bildschirm bietet das Handy im Verhältnis zu seiner Größe.

Bis vor wenigen Jahren schafften nur wenige Smartphones eine Screen-to-Body-Ratio von mehr als 75 Prozent. Das iPhone SE, das auf dem iPhone 8 (Testbericht) basiert, erreicht beispielsweise nur ein Verhältnis von Bildschirm zu Gehäuse von 65 Prozent. Immerhin hat auch Apple dazugelernt: Das iPhone 12 Pro (Testbericht) erreicht jetzt eine Screen-to-Body-Ratio von etwa 86 Prozent.

Eine Möglichkeit, für mehr Bildschirmfläche zu sorgen, sind Smartphones mit an den Seiten gebogenem Display. Einer der Vorreiter dieser Geräte war das Samsung Galaxy S6 Edge. Allerdings weist das Gerät einen breiten Rand ober und unterhalb des Displays bietet deshalb nur eine Screen-to-Body-Ratio von 70 Prozent. Viele andere Hersteller ahmen die gebogenen Displays bei Ihren Smartphones seither zum Teil nach, zum Beispiel beim Huawei P40 Pro (Testbericht) oder dem Xiaomi Mi 11 Ultra (Testbericht).

Mittlerweile verfügen moderne Smartphones über ein durchgehendes Display von oben nach unten – physische Buttons auf der Vorderseite sind mittlerweile bei fast allen Handys bis auf einige Outdoor-Smartphones verschwunden. Selbst Apple verzichtet seit dem iPhone X auf den bekannten Knopf auf der Unterseite. Um mehr Platz für den Bildschirm zu schaffen sind mittlerweile die Frontkameras in einer Notch im Display eingefasst und bald werden erste Smartphones mit durch das Display filmender Frontkamera auf den Markt kommen.

Der größte Vorteil eines hohen Screen-to-Body-Ratio: Das Smartphone muss nicht viel wachsen, um mehr Displayfläche zu bieten. So bietet das Huawei P40 Pro (Testbericht) eine 2 Prozent größere Bildschirmdiagonale wie der Vorgänger Huawei P30 Pro – bei gleichen Geräteabmessungen. In dieser Bestenlisten berücksichtigen wir ausschließlich Smartphones, die eine Screen-to-Body-Ratio von 90 Prozent oder mehr aufweisen und Display-Diagonalen von mindestens 6,5 Zoll.

An diesem Smartphone führt einfach kein Weg vorbei. Das Samsung Galaxy S21 Ultra (Testbericht) belegt bereits den ersten Platz in unserer Bestenliste der Smartphones 2021 – und auch unter den Handys mit besonders großer Bildschirmfläche ist es unser persönlicher Favorit. Die Screen-to-Body-Ratio liegt bei 90 Prozent. Zwar ist es nicht in der Top 5 der schnellsten Smartphones zu finden – dennoch bietet die CPU eine wirklich starke Leistung. Die Kamera sowie das extrem helle WQHD-Display mit 6,8 Zoll Diagonale bei 515 PPI (Pixel pro Zoll) sind ohnehin mit das Beste, das es derzeit zu kaufen gibt. Mittlerweile ist es sogar für unter 1000 Euro zu haben.

Das war knapp: Hauchdünn geht der zweite Platz an das neue Premium-Modell von Xiaomi. Das Xiaomi Mi 11 Ultra (Testbericht) gehört dennoch zu den derzeit besten Geräten auf dem Markt. Es ist rasend schnell, schießt wirklich tolle Fotos und bietet ein tolles OLED-Display von 6,8 Zoll mit einer Pixeldichte von über 515 PPI und 120-Hertz-Wiedergabe. Die Screen-to-Body-Ratio erreicht grandiose 91 Prozent. Es lädt sogar schneller auf als der Primus aus Korea – zu den wenigen Kritikpunkten gehört der nicht mehr nachvollziehbarer USB-2.0-Standard des Anschlusses sowie die etwas arg klobige Kameraausbuchtung. Ultra ist allerdings auch der Preis mit über 1250 Euro.

Das Samsung Galaxy S20 Ultra (Testbericht) setzte bereits 2020 neue Maßstäbe bei Kamera, Leistung und Display. Deshalb braucht es sich auch vor seinem Nachfolger nicht zu verstecken. Die Screen-to-Body-Ratio beträgt 90 Prozent. Das gigantische 6,9-Zoll-Display liefert ein gestochen scharfes Bild mit 515 PPI. Dafür ist es sogar größer als das Samsung Galaxy Note 20. Mit einem Straßenpreis von 770 Euro ist es mittlerweile bezahlbarer als der Nachfolger.

Das Xiaomi Mi 11 (Testbericht) entspricht mit einer Screen-to-Body-Ratio von 91 Prozent weitgehend dem Top-Modell Mi 11 Ultra. Größe, Display und CPU sind identisch. Abstriche macht das Mi 11 bei der schlechteren Kamera, dem schwächeren Akku und dem Arbeitsspeicher. Hier kommen 8 GByte statt 12 GByte RAM zum Einsatz. Dafür ist das Gerät mit einem Preis von unter 800 Euro günstiger.

Mit am meisten Bildschirmfläche bietet das Samsung Galaxy Note 20 Ultra (Testbericht) mit einer Screen-to-Body-Ratio von 92 Prozent. Mit einer Diagonale von 6,9 Zoll kann man schon fast von einem Tablet als einem Smartphone sprechen. Dank der großen Bildschirmfläche in Relation zur Handygröße ist das Note 20 Ultra trotzdem kein Monstrum. Die Maße betragen 165 × 77 Millimeter und es wiegt nicht viel mehr als 200 Gramm. Das tolle Display bietet eine Auflösung von 3088 × 1440 Pixel mit einer knackig scharfen Pixeldichte von fast 500 PPI. Ein Stylus gehört zum Lieferumfang. Mit 256 GByte bietet es zudem sehr viel Speicherplatz. Das Gerät ist mit weit über 1200 Euro immer noch ziemlich teuer.

Das Samsung Galaxy S20+ ist etwas kleiner als das Galaxy S20 Ultra, aber deutlich größer als das „normale“ S20. Die Unterschiede der einzelnen S20-Geräte erklären wir im Ratgeber Samsung Galaxy S20, Plus und Ultra: Welches Modell kaufen? Das 6,7-Zoll-Display kommt dennoch auf eine beachtliche Screen-to-Body-Ratio von 91 Prozent. Mit der gleichen Auflösung wie beim Ultramodell sorgt das etwas kleiner Display für eine noch höhere Pixeldichte von 525 PPI. Der Prozessor bleibt der gleiche, abgespeckt wurde jedoch im Vergleich zum Ultramodell die Karma und der Akku. Dafür kostet das Galaxy S20+ „nur“ 660 Euro.

Gleich mehrere Displays bietet das Samsung Galaxy Fold 2 5G (Testbericht). Außen kommt zusammengefaltet ein länglicher 6,2-Zoll-Screen im 25:9-Format zum Einsatz. Klappt man das Smartphone auseinander, kommt ein gigantisches und nahezu quadratisches Display von 7,6 Zoll zum Vorschein. Auf diese Weise wandelt sich das Smartphone zu einem kompakten Tablet. Allerdings ist das Galaxy Z Fold 2 zusammengeklappt extrem dick und mit einem Straßenpreis von 1200 Euro ziemlich teuer. Die Pixeldichte ist mit knapp 400 PPI aufgrund einer geringeren Auflösung nicht ganz so hoch wie bei den anderen Samsung-Geräten.

Das OnePlus 9 Pro (Testbericht) bietet ein tolles technisches Gesamtpaket sowie eine Screen-to-Body-Ratio von gut 90 Prozent. Das gestochen scharfe 6,7-Display löst mit 3216 x 1440 Pixeln auf, was zu einer sehr hohen Pixeldichte von 523 PPI führt. Für eine tolle Geschwindigkeit sorgt der Snapdragon-888-Prozessor, der auch beim Mi 11 und Mi 11 Ultra seine Arbeit verrichtet. Ein weiteres Highlight ist die Kamera, die in Kooperation mit Hasselblad entstanden ist und annähernd die gleiche gute Bildqualität von Haupt- und Weitwinkellinse bietet. Das OnePlus 9 Pro liegt derzeit bei knapp 820 Euro. Eine günstigere Alternative ist der ebenfalls starke Vorgänger OnePlus 8 Pro (Testbericht) für 760 Euro. Dieser kommt sogar auf eine Screen-to-Body-Ratio von 91 Prozent.

Mit einer Screen-to-Body-Ratio von 94 Prozent bietet kaum ein Smartphone mehr Display im Verhältnis zur Oberfläche als das Huawei Mate 40 Pro (Testbericht). Der vorletzte Platz in dieser Übersicht hängt vielmehr mit dem Umstand zusammen, dass Huawei aufgrund eines Verbots der US-Regierung keine Google-Dienste mehr nutzen darf. Das ist wirklich ein Jammer, denn die Hardware ist absolute Spitzenklasse. Es ist nicht nur das zweitschnellste von uns jemals getestete Smartphone, sondern bietet auch eine grandiose Kamera und ein rasiermesserscharfes und klares OLED-Display mit über 450 PPI.

Dank abgerundetem Display bietet das Huawei P40 Pro (Testbericht) ebenfalls eine hervorragende Screen-to-Body-Ratio von 92 Prozent. Das Smartphone mit 6,7-Zoll-Display bietet eine grandiose Kamera und ein schickes Design. Die tolle Hardware kann jedoch nicht den Fakt ausgleichen, dass auf Huawei-Geräten keine Google-Dienste verfügbar sind.

Die Topmodelle der Smartphones von Xiaomi, OnePlus und Samsung bieten alle eine erstaunlich hohe Bildschirmfläche von mindestens 90 Prozent im Verhältnis zur Gerätegröße. Aufgrund des Gesamtpakets und Preisleistungsverhältnis hat Samsung mit dem Galaxy S21 Ultra die Nase vorn. Aber Xiaomi hat sich mittlerweile zum großen Rivalen gemausert. Das Xiaomi Mi11 Ultra steht dem Koreaner in nur wenigen Punkten nach. Eine besonders hohe Screen-to-Body-Ratio bietet Huawei beim P40 Pro und Mate 40 Pro – mangels Google-Dienste leiden diese Geräte aber an Einschränkungen beim App-Angebot.

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