Top 10: Die besten smarten Heizkörperthermostate 2022

Smarte Heizkörperthermostate Collage

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Smarte Heizkörperthermostate heizen auf Zuruf, per App oder schlicht per Heizplan. Wir zeigen die zehn besten smarten Heizungsregler aus unsere Tests.

Wer sich für ein smartes Heizkörperthermostat interessiert, sollte sich zunächst die Grundsatzfrage nach dem geeignetsten System stellen. Denn die sind in den meisten Fällen nicht zueinander kompatibel. Wer sich also einmal für einen Hersteller entschieden hat, sollte dabei bleiben. Ein Wechsel ist teuer, die gleichzeitige Nutzung mehrerer Systeme umständlich.

Um gleich auf das richtige Pferd zu setzen, zeigen wir hier die zehn besten smarten Heizkörperthermostate. Wer sich für Fußbodenheizung interessiert, sollte sich unsere Kaufberatung: Smarte Thermostate für Fußbodenheizungen anschauen. Alle Tests und Ratgeber finden sich auf unserer Themenseite smarte Heizkörperthermostate.

Tado setzt sich verdient an die Spitze der smarten Heizkörperthermostate. Das liegt vor allem am stimmigen Gesamtkonzept. Zunächst bietet Tado aus dem gesamten Testfeld die hochwertigste Verarbeitung und das schickeste Design, an dem keine Knöpfe stören. Zudem lassen sich die Thermostate perfekt regeln. Das Display leuchtet hell und scharf durch den Kunststoff und ist bei Nichtgebrauch unsichtbar. Ein Bajonettverschluss erleichtert das Abnehmen, wenn es zum jährlichen Batterietausch kommt.

Aber auch die Smartphone-App ist einfach zu bedienen und bietet dennoch einen hohen Funktionsumfang. Unter anderem weiß das System auf Wunsch, wenn alle Bewohner das Haus verlassen und dreht die Heizung ab.

Einen großen Haken hat Tado V3+, weswegen das System im Test knapp an der Gesamtnote Eins vorbeischrammt: Es ist teuer. So kostet jedes Heizkörperthermostat unrabattiert gut 70 Euro. Hier kommen noch Kosten für die Bridge und – wer unter anderem die Geo-Dienste nutzen will – laufende Kosten für das Abo hinzu.

Das smarte Heizkörperthermostat von Netatmo sieht nicht nur schick aus, es ist zusätzlich perfekt verarbeitet, hat einige clevere Zusatzfunktionen, eine übersichtliche App und unterstützt die drei wichtigsten Sprachassistenten. Auch das Display wäre eigentlich gut. Leider verzichtet Netatmo jedoch auf eine Hintergrundbeleuchtung. Über den schwer zu lösenden Batteriedeckel kann man hinweg sehen. Abzüge gibt es jedoch aufgrund des recht hohen Preises.

Platz 3 und 4 belegen die Heizkörperthermostate Fritzdect 301 und Comet DECT. Sie sind zueinander kompatibel und bieten jeweils plausible Kaufargumente. Beide funktionieren ohne zusätzliche Bridge und verbinden sich über den Funkstandard DECT direkt mit einer kompatiblen Fritzbox. Sie sind einfach zu installieren, lokal steuerbar und legen Wert auf hohen Datenschutz. Dafür bieten sie bei ihrer Nutzung weniger Komfort als die Konkurrenz, zum Beispiel, wenn man von außerhalb des WLANs auf sie zugreifen will.

Die Fritzdect 301 sind wertig verarbeitet. Auffällig ist ihr großes und stets sehr gut ablesbares E-Ink-Display. Ihre Anschaffungskosten pendeln zwischen 40 und 45 Euro. Ein vernünftiger Preis, gerade, wenn man ihn mit den Preisen anderer Heizkörperthermostate vergleicht. Deutlich unterboten wird der Preis von den Comet DECT, sie kosten lediglich zwischen 25 und gut 30 Euro. Dafür sind sie bei annähernd gleichem Funktionsumfang deutlich schlechter verarbeitet, unförmiger und mit unbeleuchtetem und blickwinkelabhängigem Display.

Eine Kombination beider Thermostate erscheint sinnvoll. So regeln die schicken, aber etwas teureren Fritzdect 301 die Heizkörper überall dort, wo es auf eine anständige Optik ankommt. Die deutlich günstigeren Comet DECT steuern die hinter Türen, Schränken und im Keller versteckten Heizkörper. Sehr viel günstiger kann man seine Heizkörper kaum smart machen.

Die Meross Heizkörperthermostate kosten zwischen 35 und gut 40 Euro. Für diesen vernüfntigen Preis bieten sie vor allem eine hohe Fexibilität. Denn sie unterstützen neben Alexa und Google Assistant auch Apples Homekit. Dazu sind sie einfach zu installieren, kommen mit einer übersichtlichen App und einer kabellosen WLAN-Bridge. Weniger gut gefällt ist das Display, welches drei touch-sensitive Buttons bietet. Diese lassen sich nicht blind ertasten, sind also in einigen Fällen etwas unpraktisch.

Eve Thermo kommt wie Fritzdect 301 und Comet DECT ohne eigene Bridge aus, verbindet sich das Apple-zentrische System doch via Bluetooth direkt mit kompatiblen iPhones, iPads und Macbooks. Das kann wegen der vergleichsweise geringen Reichweite von Bluetooth bei größeren Wohnungen und Häusern zu Verbindungsproblemen führen, weswegen Eve Ende 2019 den Extend einführte. Der Extend ist eine optionale Bridge. Er ist dauerhaft im WLAN und mit den Bluetooth-Heizkörperthermostaten verbunden. Dank eines Updates ist Eve Thermo seit 2021 auch Thread-geeignet. So kann das Netzwerk etwa mit einer Eve Steckdose erweitert und der Funktionsradius ausgebaut werden.

Insgesamt gefällt uns die Optik, ganz besonders die Temperaturanzeige, die vergleichbar mit der Anzeige beim Tado V3+ bei Nichtgebrauch unsichtbar hinter dem Kunststoff verschwindet. Die Installation gelingt kinderleicht, der Datenschutz ist hoch und auch die App ist richtig schick. Lediglich die Programmierung der Heizzeiten hätte man eleganter lösen können.

Ein weiterer Vorteil ist das breite Portfolio des Eve-Systems. Zum Thermo gesellen sich auf Wunsch neben dem Extend auch eine smarte Steckdose, ein Raumklimamonitor, ein smartes Wasserventil und vieles mehr.

Eberle Wiser Heat ist das einzige smarte Heizkörperthermostat unserer Testreihe ohne eigenes Display. Im Alltag vermissen wir es jedoch weniger, als wir zu Beginn vermuteten. Optisch ähneln sie ansonsten den Modellen von Tado. Sie sind sehr gut verarbeitet und kompakter als die meisten anderen smarten Heizkörperthermostate. Auffällig ist ihr sehr ruhiger Motor.

Die App bot zum Start des Systems 2018 nur wenige Funktionen, die über die Zeit regelmäßig ausgebaut werden. Neu ist zum Beispiel eine umfangreiche und grafisch ansprechend gestaltete Auswertung.

Leider ist bei Eberle Wiser Heat die Wiser-Heat-Bridge zwingend notwendig. Trotz weit verbreitetem Zigbee-Standard akzeptiert das System keine Bridges wie Philips Hue (Themenseite) oder Amazon Echo Plus (Testbericht).

Ein einzelnes Heizkörperthermostat kostet knapp 50 Euro, das Starter-Set mit zwei Heizkörperthermostaten und der Bridge gut 160 Euro. Außerdem integrieren sich auf Wunsch eine smarte Steckdose (38 Euro) und ein Raumthermostat (75 - 80 Euro) ins System.

Bosch schiebt sich mit seinem smarten Heizkörperthermostat auf Platz 8. Die Thermostate an sich sind zwar etwas groß geraten, dennoch schick und hochwertig. Uns gefällt die gute App. Das Programmieren der Heizzeiten ist geradezu wegweisend einfach. Weniger gut gefällt uns das Display. Es ist zwar beleuchtet, aber nur aus sehr direkten Blickwinkeln gut ablesbar.

Ein einzelnes Bosch-Heizkörperthermostat kostet unter 40 Euro, das Starter-Set mit zwei Thermostaten, Fensterkontakt und Bridge 190 Euro. Hat man Glück oder setzt einen Preisalarm, kann man das Set während Aktionen auch mal für 150 Euro erwerben. Insgesamt macht auch der konkurrenzfähige Preis die Bosch-Thermostate interessant.

Auf Platz 9 schafft es das Homematic-IP-Heizkörperthermostat. Zwar ist die App gefällig, allerdings bietet das Thermostat für seinen recht hohen Preis von um die 45 Euro ein geradezu altmodisch wirkendes Design mit kaum lesbarem Display.

Ein Vorteil des Systems sind die vielen dazu kompatiblem Produkte des Herstellers. Ebenfalls vorbildlich: Wer die Lagerung seiner Daten auf externen Servern verhindern möchte, kann die Homematic-IP-Produkte mit der Steuerzentrale CCU 3 verknüpfen. Die Heizkörperthermostate von Homematic IP gehören zu den leisesten im Testfeld.

Das smarte Heizkörperthermostat von Hama gehört zu den beliebtesten am Markt. Tatsächlich überzeugt uns im Test die gute Hardware mit dem tollen Display, das wie bei Tado und Eve Thermo unsichtbar hinter dem Kunststoff verschwindet, wenn man es nicht braucht. Auch wenn uns der Steuerungsring optisch nicht gefällt, so erweist er sich in der Praxis als äußerst praktisch. Denn an ihm regelt man schnell und unkompliziert die Solltemperatur. Auch das kabellose WLAN-Gateway ist ein Pluspunkt. Diese kann frei im Haus positioniert werden und belegt keinen Ethernetport am Router. Noch dazu sind die Hama Heizkörpertherostate mit gut 35 Euro recht günstig.

Auf der Negativseite steht die App. Sie ist optisch wenig ansprechend und in ihrer Bedienung umständlich. Wer darüber hinwegsehen kann, oder die Thermostate ohnehin überwiegend über Alexa oder den Google Assistant bedient, kann bedenkenlos zugreifen.

Folgende Heizkörperthermostate aus unserer Testreihe haben es nicht diese Top-10 geschafft:

Smarte Heizkörperthermostate sind, gerade wenn es im Haus viele Heizkörper gibt, teuer. Auch ist kein System perfekt. Dennoch kann man bei richtiger Anwendung Heizkosten sparen, zumindest aber den Komfort erhöhen. Tado V3+ (Testbericht) bietet das stimmigste Gesamtpaket, ist aber auch das teuerste. Wer eine Fritzbox hat und großen Wert auf Datenschutz legt, greift zu AVM Fritzdect 301 (Testbericht) und/oder Comet DECT (Testbericht). Apple-Nutzer finden in Eve Thermo (Testbericht) ein perfekt auf den Apple-Kosmos zugeschnittenes System. Wie auch immer man sich entscheidet, ein Wechsel auf ein neues System ist umständlich und teuer. Denn momentan sind sie untereinander nicht direkt kompatibel. Allerdings kann man sie über die Integration in Alexa, Google Assistant oder Homekit zumindest teilweise herstellerübergreifend automatisieren.

Alle Tests und Ratgeber finden sich auf unserer Themenseite smarte Heizkörperthermostate.

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