Top 10: Die besten Saugroboter kosten ab 230 Euro

Roborock S7

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TechStage hat schon eine ganze Reihe unterschiedlichster Saugroboter getestet. Zeit, die aktuellen Geräte in Relation zu stellen – und zwar in Form einer Bestenliste.

Was genau Saugroboter können müssen und was es für wie viel Geld gibt, haben wir in unserer Kaufberatung: Saugroboter von 50 bis 1000 Euro ausführlich besprochen. Entscheidend ist aber wie bei allen technischen Produkten nicht nur was auf dem Datenblatt steht, sondern wie gut der Roboter die Features auch um- und einsetzt. Da gibt es etwa Negativbeispiele wie den Trifo Max Pet (Testbericht), der mit extremer Saugleistung beworben wird, aber bei Navigation und Reinigungsleistung wenig überzeugt. Außerdem benötigen Nutzer gleich noch einen Gehörschutz - das haben wir bislang selten so heftig erlebt.

Wir zeigen daher hier in unserer Bestenliste, welche Geräte uns im Test aus den Jahren 2021/2022 tatsächlich überzeugt haben. Neben Kriterien wie Funktionsumfang, Navigation, Saugleistung und Design haben wir auch Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gelegt. Bei den einzelnen Modellen erklären wir nicht nur kurz die Stärken und Schwächen der Geräte, sondern auch, warum wir die jeweilige Platzierung für gerechtfertigt erachten.

Auf dem ersten Platz steht – vermutlich insgesamt wenig verwunderlich – mit dem der Roborock S7+ (Testbericht) das teuerste Modell dieser Bestenliste. Bei deutschen Händlern wandern zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Bestenliste für den Sauger allein, also ohne Absaugstation, rund 490 Euro über die virtuelle Ladentheke, das entspricht immer noch fast der UVP des Gerätes. Günstiger wird es bei Händlern wie Geekmaxi, die das Gerät mit dem Code GAQK6SHK inzwischen für 470 Euro und damit teurer als zum Testzeitpunkt verkaufen – immerhin inklusive Versand aus europäischen Lagern. Noch teurer wird es mit der optionalen Absaugstation, sie ist ab 300 Euro zusätzlich zu haben.

Dafür bekommen aber Käufer nicht nur einen Roboter mit hervorragender Navigation, sehr gutem Saugergebnis und ordentlicher Wischfunktion mit vibrierendem Wischtuch, sondern der Sauger kann das Wischtuch auch noch selbstständig anheben. Das bietet kein anderes Modell in dieser Top 10. Was auf den ersten Blick wie Spielerei klingen mag, entpuppt sich im Alltag als große Bereicherung in Sachen Autonomie: Während der Mensch bei allen anderen Saugrobotern eingreifen muss, damit Saugroboter nicht mit feuchtem Tuch über Teppich schrubben, erledigt der Roborock S7 alles ganz allein. Daher ist er für uns klar die Nummer Eins.

Auf dem zweiten Platz landet der hierzulande kaum bekannte Saugroboter 360 S10. Highlight des Gerätes: Es kommt trotz Laser-Navigation ohne Laserturm oben auf dem Sauger aus und beherrscht zudem 3D-Objekterkennung! Der typische rotierende Laser steckt im Gehäuse und erlaubt eine Abtastung nach vorn heraus. Damit ist die Navigation so gut wie bei Laser-navigierten Saugrobotern, er ist aber nur so hoch wie einer mit Kamera-Navigation und kann entsprechend unter flache Möbel fahren. Zusätzlich erkennt er unachtsam liegengelassene Gegenstände im Reinigungsbereich und umfährt sie. Durch die mangelnde "Sicht" des Lasers zu den Seiten muss sich der Sauger allerdings immer mal wieder zur Orientierung zur Seite drehen - das kostet Zeit und sieht bisweilen etwas unkoordiniert aus.

Ansonsten punktet das Gerät mit Navigations- und Reinigungsleistung auf Augenhöhe mit dem erstplatzierten Roborock-Modell, mangels anhebbarem Wischtuch ist die Autonomie beim Wischen aber klar geringer ausgeprägt. Eine Absaugstation gibt es zudem nicht.

Nicht viel mehr als die Hälfte kostet der nächste Wettbewerber aus Fernost: Rund 250 Euro wollen Händler in Deutschland für den Xiaomi Dreame D9 (Testbericht). Dass der Dreame D9 nicht genauso gut wie der Roborock S7 ist, liegt in erster Linie am einfacheren Aufbau: Der D9 kann das Wischtuch nicht automatisch anheben, außerdem vibriert es nicht. Das macht aus dem Gerät einen typischen “Staubwischer”, viel Dreck bekommt er nicht aufgewischt.

Dafür saugt er umso besser, hier liegt der Dreame D9 fast auf dem Topniveau unserer Nummer Eins. Das gilt auch für die Navigation, der App fehlen nur Kleinigkeiten wie eine Sprachassistenten-Integration. Preis-Leistung sehen wir bei diesem Modell ganz weit vorn, daher steht es für uns auf Platz Drei. Der Dreame D9 ist nach wie vor unser Allzeit-Favorit.

Der Dreame Bot L10 Pro (Testbericht) ist vom Aufbau her der Dreame D9 auf Platz 3, bietet aber zusätzlich eine 3D-Objekterkennung. Der Grund, warum er dennoch hinter dem einfacheren Modell gelistet ist, ist einfach: Die 3D-Erkennung funktioniert grundsätzlich gut, wenn auch wie bei den anderen Modellen mit diesem Feature nicht perfekt. Zudem - und das ist der entscheidende Grund - wird der Sauger mit aktivierter Erkennung sichtbar langsamer und scheinbar konfuser. Zudem singt die Randreinigungsleistung und bisweilen wird eine Wollmaus auch schon mal als Hindernis erkannt, statt sie aufzusaugen. Mit rund 336 Euro zum Artikelzeitpunkt ist der L10 Pro teurer als der sehr gut funktionierende Dreame D9.

Yeedi setzt nach wie vor ausschließlich auf Kamera-Navigation - mit all ihren Nachteilen. Trotzdem schlug sich der Yeedi Vac Mac mit optionaler Absaugstation (Testbericht) bei uns ziemlich gut und punktete mit ordentlicher Navigation, sehr guter Saugleistung und eben einer Absaugstation. Die erhöht zwar den Preis von derzeit rund 240 Euro auf etwa 400 Euro, das ist aber für das Gebotene immer noch gut.

Auf dem sechsten Platz landet noch ein Modell des hierzulande kaum bekannten Herstellers 360. Er liefert mit dem Modell S5 (Testbericht) einen schon etwas älteren Saugroboter, der alles immer noch gut, wenn auch nicht ganz so gut wie der Dreame D9 kann. Gerade die App reagiert anfangs etwas träge und eine Wischfunktion fehlt ganz. Dafür ist die Navigation vorbildlich und die Saugleistung befriedigend bei sehr niedriger Lautstärke. Der Preis ist mittlerweile wieder deutlich auf 320 Euro angestiegen - ein Indiz für die Beliebtheit des Modells.

Der Zaco A10 (Testbericht) wird nicht nur auch aus Deutschland verschickt, sondern stammt zudem von der deutschen Firma Robovox mit Sitz in Gelsenkirchen – inklusive Verkauf und Vertrieb. Der Saugroboter setzt wie die meisten zuvor genannten Modelle auf Laser-Navigation und macht dabei seine Sache sehr gut. Auch die Saugleistung ist trotz niedriger Lautstärke hervorzuheben und zudem gibt es eine gute Wischfunktion mit vibrierendem Wischtuch. Außerdem bietet der deutsche Hersteller satte drei Jahre Garantie – das ist bei keinem anderen Anbieter in dieser Top 10 so.

Leider fehlt dem Zaco A10 eine automatische Teppicherkennung. Brücken und Läufer, die nicht gerade genau rechtwinklig im Raum liegen, können auch manuell nicht in der ansonsten guten App erfasst werden. Zudem kann das Gerät saugen oder wischen - nicht beides gleichzeitig. Außerdem ist der Sauger mit rund 330 Grad nicht gerade ein Schnäppchen.

Richtig gelesen: Der Commodore CVR 300 (Testbericht) trägt tatsächlich den Namen des ehemaligen Kult-Computerbauers aus den 80iger-Jahren. Ganz so innovativ ist der Saugroboter allerdings nicht, auch wenn das Modell im Test einen insgesamt guten Eindruck hinterließ. Pluspunkte sind die gute Navigation und die ordentliche Saugleistung, insgesamt fehlt dem Modell aber ein Alleinstellungsmerkmal und sogar eine Teppicherkennung fehlt dem Topmodell. So bleibt eher Nostalgikern der Griff zum Modell, andere finden noch bessere Leistung für teilweise weniger weiter oben in unserer Liste.

Der Yeedi 2 Hybrid (Testbericht) gehört zu den wenigen Saugrobotern, die noch auf Kamera- statt Lasernavigation setzen. Denn die Kamera hat einige Nachteile: Entsprechende Modelle erkennen ohne weitere Sensoren keine vor ihnen liegende Hindernisse unter Kniehöhe und bei schlechtem Licht sinkt die Navigationsleistung und kann bei manchen Modellen sogar dazu führen, dass der Reinigungsvorgang ganz abgebrochen wird. Außerdem fühlen sich manche Nutzer von der Kamera beobachtet und die Darstellung des Reinigungsfortschritts in der App ist normalerweise klar schlechter. Vorteil ist die niedrigere Bauhöhe, da auf den Laserturm oben auf dem Gerät verzichtet werden kann.

Von den erwähnten Nachteilen ist kaum etwas beim Yeedi 2 Hybrid zu spüren, die Zusammenarbeit des chinesischen Erstellers mit Ecovacs scheint sich hier auszuzahlen. Die Navigation ist überwiegend gut und nicht zu weit von Laser-navigierten Modellen entfernt, mit Ultraschallsensoren vorn wäre sie vermutlich fast ebenbürtig. Gleiches gilt für die App und die Darstellung darin, die für Kamera-Navigation recht detailliert ist, ohne an die genauigkeit von Modellen mit Laser ranzukommen. Vermisst haben wir eine selbstständige Teppicherkennung, außerdem lassen sich keine Sprachassistenten einbinden. Für damals zum Testzeitpunkt aufgerufene 250 Euro bietet der Bot ein gutes Gesamtpaket, mittlerweile liegt der Preis allerdings bei 320 Euro und der Saugroboter rutscht einige Plätze ab.

Der Roidmi Eve Plus (Testbericht) ist der jüngste von uns getestete Saugroboter und er hat eigentlich das Zeug für eine bessere Platzierung. Navigation, Design, Reinigungsleistung und eine Absaugstation machen das Modell deutlich teureren Modellen fast ebenbürtig und auch die Akkuleistung kann sich sehen lassen - schließlich steht Xiaomi als Konzernmutter hinter dem Hersteller. Umso unverständlicher sind die Verbindungsprobleme mit der eigenen App und die Übersetzungsfehler in der MiHome-App von Xiaomi. Beinahe aus dieser Top 10 verbannt hat den Bot zudem die kaum funktionierende Teppicherkennung - das machen teilweise deutlich günstigere Modelle besser. Schade - so bleibt nur Platz 10.

Unsere bisherigen Saugroboter-Tests zeigt einen schönen Querschnitt aus allen möglichen Bereichen: Mit Laser-, Kamera- oder Gyro-Navigation, mit und ohne Wischfunktion, mit und ohne Absaugstation und einiges mehr. Dass es nicht alle Sauger in unsere Bestenliste schaffen können, dürfte klar sein. Entsprechend finden sich hier in erster Linie Modelle mit Laser- und nur zwei Modelle mit Kamera-Navigation. Modelle ohne diese Merkmale gehören aktuell unserer Meinung nach nur in einen normalen Haushalt, wenn es besonders günstig sein soll.

Generell Hilfe, was man beim Kauf eines Saugroboters beachten sollte, geben wir in unserem Ratgeber Saugroboter ab 50 Euro: 7 Tipps für den richtigen Kauf. Einen richtig guten Wischroboter hatten wir mit dem Dreame Bot W10 im Test. Soll es doch lieber ein selbst bedienter Akkusauger sein? Dann empfiehlt sich ein Blick in unseren Vergleich Teuer gegen Billig: Drei Akku-Staubsauger ab 75 Euro oder in den den Test des Samsung Jet 90 Complete Extra.

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