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Vergleichstest Bestenliste Fotodrucker Aufmacher

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Minifotodrucker sind klein, kosten 50 bis 150 Euro und drucken Fotos dank Akku überall aus. In dieser Top-10-Liste zeigen wir die zehn besten mobilen Fotodrucker – darunter auch ein paar Exoten.

Update vom 09.08.2021

Egal, ob auf dem Kindergeburtstag, der Familienfeier, einem Event oder für Briefe an die Oma und die Fotowand zu Hause: Bilder aus dem Fotodrucker sind begehrt, machen die meist nur digital vorliegenden Daten anfassbar. So richtig flexibel werden Fotodrucker, wenn sie dann noch mit Akku daherkommen. Zink-Fotodrucker sind am weitesten verbreitet. Aber auch einige Exoten mischen den Markt auf.

Wir haben 14 mobile Fotodrucker getestet, die Liste wird stetig erweitert. Im Vergleichstest: mobile Fotodrucker stellen wir sie gegenüber. Den Vergleichstest und alle Einzeltests sammeln wir auf der Themenseite Fotodrucker. Diese Bestenliste sortiert die zehn besten Modelle und hilft auf einen Blick bei der Kaufentscheidung.

ProduktHuawei CV80Canon Selphy QX10Xiaomi Mi FotodruckerCanon ZoeminiHP Sprocket PlusPolaroid ZipPrynt PocketInstax Mini LinkFujifilm Instax Share SP-3Canon Selphy CP1300Mbrush (Princube)Peripage A6
TechStage Note111124522122
DruckqualitätGutGutGutGutBefriedigendGutBefriedigendSehr gutSehr gutSehr gutAusreichendMangelhaft
DruckverfahrenZinkThermosublimationZinkZinkZinkZinkZinkOLED-BelichtungOLED-BelichtungThermosublimationTintenstrahlS/W-Thermopapier
VerarbeitungSehr gutGutSehr gutSehr gutSehr gutSehr gutMangelhaftAusreichendSehr gutGutSehr gutGut
Gewicht in g189445188160204186164244312860162155
Display
Bilder pro Akkuladungca. 15 - 20ca. 15 - 20ca. 15 - 20ca. 15 - 20ca. 15 - 20ca. 15 - 20ca. 15 - 20bis zu 100ca. 160ca. 30 - 40vielek.A.
KompatibilitätAndroid / iOSAndroid / iOSAndroid / iOSAndroid / iOSAndroid / iOSAndroid / iOSiOSAndroid / iOSAndroid / iOS / KameraAndroid / iOS / KameraAndroid / iOS / Windows / Mac OSAndroid / iOS
KonnektivitätBluetoothWLANBluetoothBluetoothBluetoothBluetoothLightning-PortBluetoothWLANWLAN / USB-Stick / SD-KarteWLANBluetooth
Bildgröße in cm5 × 7,66,8 × 6,8

5 × 7,65 × 7,65,8 x 8,75 × 7,65 × 7,68,6 × 5,46,2 x 6,210 x 151,4 × 1305,7 × XX
Bilder selbstklebend− / ✔− / ✔
Preis in Euro (Stand: Juni 21)9012055110---123---105170115 (+ 50 für Akku)11337
Bildpreis in Euro (Stand: Juni 21)ca. 0,50ca. 0,80ca. 0,50ca. 0,50ca. 0,50ca. 0,50ca. 0,50ca. 0,70ca. 0,80ca. 0,20geringmarginal

Der Huawei CV80 Mini-Fotodrucker ist der beste bisher von uns getestete Zink-Drucker. Er sieht nicht nur sehr schick aus, sondern ist hervorragend verarbeitet und äußerst kompakt. Er bringt eine richtig gute App mit allen wichtigen Funktionen mit, die dank einer optimalen Nutzerführung überzeugt. Überraschend gut und besser als vieler anderer Zink-Fotodrucker ist die Qualität der ausgedruckten Bilder.

Der Huawei CV80 kostet 90 Euro. Toll finden wir, dass dem Huawei CV80 gleich 50 Stück Fotopapier beiliegen, die einzeln gekauft gut 20 Euro kosten und zu allen Zinkdruckern, die dasselbe Fotoformat verwenden, kompatibel sind.

Der Canon Selphy CP1300 ist der größte von uns getestete Fotodrucker und verdient nur bedingt das Prädikat „Mini“. In Rucksäcke passt er locker, in große Hosentaschen eher nicht. Zumindest ist er mobil, kommt er doch mit einem optionalen Akku, der dann das Gesamtgewicht allerdings auf 1290 Gramm erhöht.

Er setzt als Druckverfahren auf Thermosublimation. Der CP1300 rollt beim Druck aus einer mit dem Fotopapier mitgelieferten Wachsfolienkartusche einzelne Farbfolien in vier Schritten über das Bild. Die Bildqualität ist sehr gut, vergleichbar mit den Sofortdruckern in Müller, Rossmann, DM und Co. Die einzelnen Ausdrucke sind verglichen mit der Konkurrenz günstig, so kosten 108 Ausdrucke nur gut 20 Euro.

Der Zink-Fotodrucker Xiaomi Mi Pocket Printer ist mit gut 50 Euro der günstigste mobile Fotodrucker mit Zink-Verfahren. Dabei fällt zunächst seine sehr gute Verarbeitung und das gefällige Design auf.

Weniger gelungen ist seine Integration in die Xiaomi-Smart-Home-App. Zunächst verlangt die App zwingen eine Registrierung. Die App selbst steuert dabei alle Xiaomi-Smart-Home-Geräte, der Drucker ist nur ein kleiner Teil von ihr. Zunächst will die App zu Beginn stets, dass der Drucker neu verbunden wird. Selbstständig findet sie den Drucker nie.

Die Druckoptionen umfassen neben dem normalen Druck außerdem Collagen, Rasteraufteilungen, Portraits und Video- sowie Tonformate. Bei letzterem wird das fertige Bild per App gescannt und zeigt anschließend die Ton- oder Videoaufnahme.

Die Druckqualität des Xiaomi Mi Fotodruckers ist gut und besser als bei vielen anderen Fotodruckern im Zink-Verfahren. Besonders fällt auf, dass bei den Bildern im Gegensatz zu vielen anderen Zink-Druckern kaum Streifen zu sehen sind.

Das wirklich Besondere am Xiaomi Fotodrucker ist sein sehr günstiger Preis von nur gut 50 Euro, was ihn zu unserem Preis-Leistungs-Tipp macht.

Der Canon Zoemini ist sehr kompakt und klein. Er wirkt zudem hervorragend verarbeitet. Lediglich die bei der schwarzen Version deutlich sichtbaren Fingerabdrücke stören uns im Test. Der Zoemini setzt auf das Zink-Druckverfahren. Seine Bildqualität ist für diese Drucktechnik überdurchschnittlich gut und auch die App kann sich sehen lassen. Sie lässt sich gut bedienen. Dabei bietet sie sogar einige mehr oder weniger brauchbare Augmented-Reality-Funktionen: Sonnenbrillen & Co über Gesichter legen funktioniert gut. "Witziges" Gesichtsverzerren produziert dagegen gruselige Ergebnisse. Alles in allem ist der Canon Zoemini ein sehr guter Spaßdrucker für Partys und Events.

Der Fujifilm Instax Share SP-3 wirkt äußerlich futuristisch und ist ein echter Hingucker. Er ist außergewöhnlich gut verarbeitet. Als Verbindungsstandard nutzt er im Gegensatz zu seinen weit verbreiten Bluetooth-Kollegen WLAN. Das macht die Verbindung zum Smartphone etwas umständlicher. Angeblich reicht eine Akkuladung für bis zu 160 Ausdrucke. Bei unseren etwa 20 Testdrucken konnten wir den Akku nicht leer saugen.

Als Druckverfahren kommt hier OLED-Belichtung zum Einsatz. Die Bilder kommen sehr schnell aus dem Drucker, danach braucht es äquivalent zu den kultigen Polaroids noch ein paar Minuten, bis das Bild in voller Farbpracht erstrahlt. Die Bildqualität ist gut, sie wirkt jedoch stets, als läge ein Retro-Filter darüber. Toll ist das wasserfeste Kunststoffmaterial der Ausdrucke. Sie fühlen sich wertig wie bei keinem anderen Fotodrucker an. Leider sind sie mit etwa 80 Cent pro Ausdruck teuer.

Der Canon Selphy setzt wie der CP3000 vom gleichen Hersteller auf Thermosublimation als Druckverfahren. Auch hier fährt das Bild beim Druck zum Auftragen der verschiedenen Schichten mehrfach aus dem Gehäuse heraus und wieder herein. Leider bietet der QX10 nicht die überragende Druckqualität des CP3000. Trotzdem ist die Bildqualität gut und besser als die der Zink-Drucker.

Die bedruckte Fläche der selbstklebenden Bilder im Polaroid-Look beträgt maximal 6,8 × 6,8 Zentimeter. Zum Fotopapier gehört immer eine Rolle mit Farbfolien. Zwar ist der Drucker selbst mit 120 Euro nicht übermäßig teuer, die Bilder aber schon. Sie kosten jeweils 70 Cent.

Der Instax Mini Link nutzt das gleiche OLED-Verfahren wie der Fujifilm Instax Share SP-3. Entsprechend kommen auch hier die etwa 70 Cent teuren Bilder sehr schnell aus dem Drucker und benötigen danach etwas Zeit, vollkommen zu belichten. Die Bildqualität ist gut, auch hier ist ein Retro-Effekt zu sehen. Mit einer Akkuladung sollen bis zu 100 Bilder drin sein. Mit unseren 20 Testdrucken erreichten wir das Limit des Akkus längst nicht.

Die eigenartige App hat uns nicht gefallen. Die Optik des Instax Mini Link ist gewöhnungsbedürftig und erinnert etwas an einen Hartschalenkoffer – inklusive Knarzen.

Der Mbrush, baugleich zum Princube, ist ein echter Exot. Er nutzt für den Druck eine beiliegende HP 62 XL Tintenkartusche. Um ein Bild zu erzeugen, zieht der Nutzer den Mbrush über eine Oberfläche. Dabei einsteht ein 14 Millimeter breiter Druckstreifen, der mit mehreren Zügen auf Papier ein großes Bild ergeben kann. Das funktioniert nach etwas Übung auch ganz gut, erzeugt aber keine gleichbleibend hohe Druckqualität.

Für die ist unter anderem die gewählte Oberfläche entscheidend. Papier, Pappe, Kunststoff und Holz funktionieren gut. Hier nimmt das Material die Druckfarbe gut auf. Sind diese Materialien beschichtet, kann die Farbe nicht einziehen, was zu einem verwaschen wirkendem Druckbild führt. Da die Farbe in der mitgelieferten Kartusche wasserlöslich ist, verschmiert das Druckbild schon bei leichter Berührung. Das Drucken auf Haut gelingt eher schlecht als recht – trotz des mitgelieferten Aufsatzes für den Druckkopf, der den Abstand etwas vergrößert.

Trotzdem macht der Mbrush Spaß. Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl, mit ihm über eine Oberfläche zu gleiten und einen bunten Motivstreifen zu hinterlassen. Weniger gefällt uns die uninspirierte Software und die umständliche Steuerung via WLAN. Auch das schnelle Eintrocknen des Druckkopfes nervt.

Der Peripage A6 eignet sich nur bedingt als Fotodrucker. Dafür ist seine Schwarz-/Weiß-Darstellung einfach zu schlecht. Er nutzt Thermopapier wie es auch häufig bei Kassenzetteln vorkommt. Trotzdem macht er richtig Spaß. Denn die kleinen auf Wunsch selbstklebenden Zettelchen kommen blitzschnell aus dem Drucker und eignen sich für allerlei Unfug. Noch dazu sind sie spottbillig. Aus dem China-Shop geordert, kostet ein Meter Druckpapier nur wenige Cent.

Der HP Sprocket Plus druckt im Zink-Verfahren, allerdings sind seine Bilder etwas größer als bei den anderen Druckern. Seine Bildqualität geht in den meisten Fällen in Ordnung. Details stellt er deutlich dar, bei Farbverläufen kann es zu Cluster-Bildungen kommen. Auch zeigt er vor allem in hellen Bildbereichen teilweise deutliche Streifen, die wohl von den Rollen im Drucker kommen, über die der Ausdruck beim Herauskommen fährt. Insgesamt ist der Drucker etwas zu teuer, für andere Zink-Drucker legen Käufer weniger Geld auf den Tisch. Ein Foto kostet etwa 45 Cent.

Der Kodak Instant Dock Plus ähnelt dem Canon Selphy CP1300. Allerdings gibt es für die Kodak-Variante keinen optionalen Akku, weswegen der Kodak Instant Dock Plus nicht in die Bestenliste rutscht und hier unter Alternativen auftaucht.

Insgesamt ist der Instant Dock Plus etwas kleiner und leichter als der Selphy, spuckt aber ebenfalls via Thermosublimation randlose Bilder im Format 100 x 148 Zentimeter aus. Die App präsentiert sich aufgeräumt und selbsterklärend. Dabei kommt sie mit einigen Bildverbesserungsfunktionen, Filter, Rahmen und Motiven zum Verzieren. Für die Datenübertragung muss der Käufer sein Smartphone über eine USB-C-Port oder Lightning-Adapter an den Drucker hängen. Eine kabellose Möglichkeit gibt es nicht.

Beim Druck fährt das Bild mehrmals aus dem Gerät heraus und wieder herein, um erst Gelb, dann Magenta, dann Cyan und zum Schluss eine Schutzschicht aufzutragen. Das Ergebnis sieht wie schon beim Selphy fantastisch aus und muss sich nicht vor Ausdrucken aus dem Drogeriemarkt verstecken. Am fertigen Bild kann der Nutzer dann noch zwei perforierte Ränder abknipsen. Unverständlicherweise sind die Bilder inklusive Wachsfolienkartuschen deutlich teurer als beim Selphy.

Wenn man sich zwischen den beiden Thermosublimationsdruckern Kodak Instant Dock Plus und Canon Selphy CP1300 entscheiden muss, würden wir klar zum Selphy raten. Dieser ist nicht nur dank Akku, SD-Karte, USB-Stick und Display flexibler. Vor allem sind seine Bilder deutlich günstiger.

Der Huawei CV80 leistet sich kaum Schwächen und kommt mit einer tollen App. Der Canon Selphy CP1300 druckt an schönsten und seine Bilder sind recht günstig. Dafür ist er unhandlich. Der Xiaomi Mi Fotodrucker ist unser Preis-Leistungs-Tipp. Seine Ausdrucke sind sehr gut, die App nervt dagegen. Aber auch die OLED-Drucker von Instax können wir empfehlen, besonders wegen ihren enorm charmanten Ausdrucken. Sie sind jedoch teuer.

Wir haben die wichtigsten mobilen Fotodrucker im Vergleichstest: mobile Fotodrucker gegenüberstellt. Den Vergleichstest und alle Einzeltests sammeln wir auf der Themenseite Fotodrucker.

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