Top 10: Die besten E-Scooter von Segway bis Xiaomi im Test

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Von Xiaomi über Segway bis Niu: Wir haben für diese Bestenliste über 35 E-Scooter mit Straßenzulassung getestet und verglichen. Das sind die zehn besten E-Scooter.

Das Angebot an Elektroscootern mit Straßenzulassung ist 2023 fast schon unübersichtlich groß. Sie unterscheiden sich bezüglich Reichweite, Akku, Motor, Bremse und Verarbeitung. Unsere Elektroroller-Tests haben gezeigt, dass längst nicht alle gut sind. Da es hier um die eigene Sicherheit im Straßenverkehr geht, sollte man nicht an der falschen Stelle sparen. Wir zeigen, welche E-Scooter man bedenkenlos kaufen kann.

Wir haben in den letzten Monaten und Jahren gut 35 E-Scooter von 300 Euro bis 1500 Euro ausführlich getestet und decken so einen guten Querschnitt des Marktes ab. Alle Einzeltests, Ratgeber und Kaufberatungen sammeln wir auf unserer Themenseite E-Scooter. Nicht alle Elektroscooter haben es in diese Bestenliste mit den zehn wirklich besten E-Rollern geschafft. Einige dennoch spannende Kandidaten packen wir in den Bereich Alternativen.

Wir bleiben an dem Thema Elektroscooter dran und erweitern die Testreihe regelmäßig mit aktuellen Modellen. Jeder neue Test fließt dann in diese Bestenliste mit ein. Sie wird mit Updates auf dem aktuellen Stand gehalten.

E-Scooter mit Straßenzulassung müssen in Deutschland versichert werden, wenn man mit ihnen am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen will. Dafür benötigen Halter der elektrischen Tretroller eine spezielle Kfz-Haftpflichtversicherung sowie ein Kennzeichen. Die vertraglich abgedeckte Versicherungssumme variiert je nach Versicherung. Die jährlichen Kosten für die Elektrokleinstfahrzeuge-Versicherung belaufen sich auf etwa 15 bis 50 Euro.

Für die Versicherung liegen dem E-Scooter mit Straßenzulassung Fahrzeugpapiere bei. Dort steht unter anderem die Fahrzeug-ID-Nummer in das Alter des E-Scooters. Minderjährige unter 16 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung und die Unterschrift der Eltern.

Falls vorhanden müssen E-Scooter auf Radwegen, Radstreifen oder Fahrradstraßen fahren. Gibt es diese nicht, dürfen E-Scooter auf die Fahrbahn ausweichen. Verboten sind E-Roller auf Gehwegen, in Fußgängerzonen und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung. Das gilt nicht für Einbahnstraßen, die mit „Radfahrer frei“ gekennzeichnet sind. Grundsätzlich dürfen die E-Scooter überall fahren, wo die Zusatzkennzeichnung „Elektrokleinfahrzeuge frei“ gilt.

Nein, es gibt bei E-Tretrollern mit Straßenzulassung bis 20 Kilometer pro Stunde keine Helmpflicht. Trotzdem raten wir dazu, einen Helm zu tragen. Eine gewisse Unfallgefahr etwa durch andere Verkehrsteilnehmer, nassen Untergrund oder der Fahreigenschaften des E-Scooters besteht immer.

Einige Helme bieten nicht nur eine hohe Sicherheit, sondern zusätzlich smarte Funktionen wie Licht, Musik, Telefonie oder einen Blinker. Wir empfehlen dafür einen Blick in unseren großen Ratgeber Smarte Fahrradhelme im Vergleich: Besser geschützt mit Airbag, Blinker, Notruf.

Sehr viele Elektronikfachverkäufer, aber auch viele lokale Fahrradhändler bieten E-Scooter an. Auch online gibt es so gut wie jeden E-Scooter zu kaufen. Häufig erzielt man beim Online-Kauf sogar bessere Preise. Wir empfehlen angehenden Käufern die Preise stets zu vergleichen. Dafür bietet sich etwa unser Preisvergleich an. Im Folgenden zeigen wir die aktuell günstigsten und beliebtesten E-Scooter mit Straßenzulassung und einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometer pro Stunde.

Einer der wichtigsten Punkte beim Kauf eines E-Scooters ist die Motorkraft. Bezüglich der Beschleunigung macht dem Eleglide D1 Master (Testbericht) niemand so schnell etwas vor. Kein Wunder, kommt er doch als einziger im Testfeld mit gleich zwei 500-Watt-Motoren. Eine Straßenzulassung hat er jedoch nicht.

Schneller als 20 Kilometer pro Stunde darf ein E-Scooter in Deutschland nicht fahren, wenn er denn über eine Straßenzulassung verfügen soll. Hier gibt es jedoch einen Spielraum von rund zehn Prozent. Einige E-Roller nutzen das aus und fahren legal 22 Kilometer pro Stunde. Gefühlt macht das tatsächlich einen Unterschied. Wir empfehlen, darauf zu achten. Dem Eleglide D1 Master ist das genauso egal wie dem Kugoo Kirin G3 (Testbericht). Beide fahren locker über 50 Kilometer pro Stunde. Erlaubt ist das nur auf privatem Gelände.

Fast alle nutzen für die Beschleunigung am rechten Griff einen Daumenhebel. Bei einigen Modellen sitzt dieser relativ straff, was gerade bei längeren Fahrten unangenehm werden kann. Das passiert bei Modellen mit Zeigefingergriff nicht. Trotzdem bevorzugen wir einen leichtgängigen Daumengriff. Denn der Zeigefingergriff hat den Nachteil, dass der Fahrer zum Betätigen des Bremshebels zunächst umgreifen muss. Das kann wertvolle Zeit kosten.

Man merkt beim Fahren sofort, ob ein E-Scooter über Luft-, über Vollgummi- oder Honeycomb-Reifen verfügt. Denn während Luftreifen die meisten kleineren Unebenheiten abfangen, geben Vollgummireifen alle Unebenheiten direkt an den E-Scooter und seinen Fahrer weiter. Das ist auch der Grund, warum die meisten elektrischen Tretroller ohne Luftreifen über eine Federung verfügen. Vorteil von Hartgummi: Sie sind pannensicher und auch das Nachpumpen entfällt.

Ein zweiter wichtiger Faktor ist die Größe der Räder. So fahren sich 8-Zoll-Luftreifen härter als 10-Zoll-Varianten, die wiederum knapp von 12-Zoll-Luftreifen wie beim Metz Moovers (Testbericht) geschlagen werden.

Doch auch Modelle mit großen Luftreifen profitieren von einer guten Federung. So gestaltet sich etwa die Fahrt mit dem IO Hawk Legend (Testbericht) und 10-Zoll-Bereifung dank seiner Premium-Federung besonders komfortabel.

Die Bremsen eines E-Scooters sollten zu den wichtigsten Faktoren beim Kauf gehören. Schließlich ist es für die Sicherheit von entscheidender Bedeutung, in einer Gefahrensituation rechtzeitig anzuhalten. Neben der Art der Bremse sind auch die Reifen beim Bremsen wichtig. So bieten Vollgummireifen besonders bei Feuchtigkeit weniger Grip als Luftgummireifen.

Der Gesetzgeber verlangt für straßenzugelassene E-Scooter zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen. Üblicherweise nutzen die Hersteller die folgenden vier Varianten, die in unterschiedlichen Kombinationen zum Einsatz kommen:

  • Scheiben- /Trommelbremse vorn (super)
  • Scheiben- /Trommelbremse hinten (super)
  • Motorbremse vorn oder hinten (mittel)
  • Schutzblechbremse hinten (schlecht)

Die Akku-Kapazität eines E-Scooters variiert in etwa zwischen 200 und 1000 Wattstunden (Wh). Als Faustregel gilt: Je größer der Akku, desto teurer, schwerer und reichweitenstärker ist der E-Scooter. Trotzdem kann man die Akkuleistung nicht 1:1 auf die maximale Reichweite übertragen. Mehr Information rund um dieses Thema zeigen wir in unserer Akku-Bestenliste: Diese 5 E-Scooter fahren am weitesten.

Alle klappen, außer Mytier (Testbericht). Das ergibt Sinn, schließlich ist der Klappmechanismus im Sharing-Alltag eher schlecht, denn er könnte kaputtgehen. Den mit Abstand besten Klappmechanismus bietet der Egret Ten V4 (Testbericht). Nicht nur die Sicherung zwischen Trittbrett und Lenkstange sitzt fest und lässt sich dennoch mit dem Fuß bedienen. Die Griffe am Lenker können Nutzer anlegen, was das Klappmaß zusätzlich deutlich verringert. Hochwertig ist auch die Mechanik am Egret Pro (Testbericht) und am The Urban #HMBRG (Testbericht).

Damit sich ein E-Scooter auch für größere Personen eignet, benötigt er eine ausreichend hohe, am besten höhenverstellbare Lenkstange, ein langes Trittbrett und eventuell eine passende maximale Zuladung. Die kürzesten Trittbretter sind nur etwas größer als 40 Zentimeter. Beim IO Hawk Legend (Testbericht) ist sie inklusive Fußstütze ganze 74 Zentimeter lang.

Das Licht ist eigentlich eine Kleinigkeit, mag man denken. In der Praxis sieht das leider etwas anders aus. Dabei geht es in erster Linie nicht um die tatsächliche Lichtleistung, die im urbanen Umfeld, in dem Scooter hauptsächlich fahren, nicht entscheidend ist. Es geht vielmehr darum, dass bei einigen älteren oder günstigeren E-Scootern nicht beide gesetzlich vorgeschriebenen Lichter an einem Stromkreislauf angeschlossen sind. Das heißt, sie müssen stets manuell ein- und wieder ausgeschaltet werden. Das ist nicht schlimm, nervt aber.

Einige neuere E-Scooter bieten neben weiterer Beleuchtung etwa seitlich am Trittbrett zudem einen Blinker. Dieser ist bei E-Rollern besonders praktisch. Schließlich kann es gefährlich sein, die Hand zum Ankündigen eines Abbiegevorgangs vom Lenker zu nehmen. Zu Modellen mit Blinker gehört der ausgezeichnete Epowerfun EPF-2 (Testbericht), der Offroad-E-Scooter Eleglide D1 Master (Testbericht) und der vergleichsweise günstige Soflow S04 Gen 2 (Testbericht). Blinker kann man aber auch für weniger Euro nachrüsten. Mehr dazu in unseren Ratgeber zu E-Scooter-Zubehör.

Seit Mitte 2021 gibt es den Segway Ninebot G30D II Max (Testbericht), der den G30D ablöst. Neu ist ein besser integriertes Frontlicht, ein optimiertes Klappscharnier, ein 2 Zentimeter kürzerer Lenker und eine lautere Klingel. Außerdem verzichtet der neue Elektroscooter auf einen Bremsring am Lenker für die elektromagnetische Bremse am Vorderrad. Diese schaltet sich druck-sensitiv automatisch hinzu, wenn der E-Scooter-Fahrer den Bremsgriff für die mechanische Scheibenbremse am Hinterrad betätigt. Schade, das empfinden wir eher als Downgrade.

Der Segway Ninebot integriert als einer der ganz wenigen E-Scooter das Netzteil im Roller. E-Scooter-Fahrer müssen zum Laden also nur ein leichtes Stromkabel mit sich herumtragen und eine Steckdose finden. Allerdings ist er mit einem Gewicht von etwa 19,5 Kilogramm auch vergleichsweise schwer. Das liegt unter anderem am sehr großen 551-Wattstunden-Akku, der den Fahrer je nach Wetter, Umgebung, Gewicht und Fahrweise etwa 40 Kilometer weit bringt. Diese hohe Reichweite erreicht kaum ein anderer Elektroscooter.

Er fährt sich wegen seines hohen Radstands und der großen 10-Zoll-Luftreifen richtig gut. Auch das Trittbrett ist angenehm groß. Sein Motor hat eine Leistung von 350 Watt. Das reicht aus, um auch bis zu 100 Kilogramm schwere Fahrer auf die maximale Geschwindigkeit von knapp 20 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen. Schade, dass der E-Roller nicht die erlaubte Geschwindigkeit von 22 Kilometer pro Stunde voll ausreizt. Der Elektroroller Segway Ninebot Max G30D ist auch wegen seines vergleichsweise günstigen Kaufpreises unser Testsieger.

Epowerfun hat den EPF-2 in mehreren Versionen im Angebot. Wir testen den sehr gut ausgestatteten Epowerfun EPF-2 XT 600 (Testbericht), der uns voll überzeugt. Das liegt zum einen am richtig starken Motor in Kombination mit der hervorragenden Bremse. Auch der Fahrkomfort ist dank der großen Luftreifen und der Frontfederung hoch. Toll ist zudem der Blinker. Er ist deutlich sichtbar und erhöht die Sicherheit. Der große Akku sorgt für eine hohe Reichweite.

Wenn man das Haar in der Suppe sucht, findet man es vielleicht im etwas langweiligen Design des E-Scooters. Auch leuchtet das Rücklicht beim Bremsen nicht auf und der Blinker schaltet sich nicht automatisch wieder ab oder gibt akustisch Bescheid.

Der Epowerfun EPF-2 XT 600 ist aktuell schwer zu bekommen. Er scheint bei den meisten Händlern ausverkauft zu sein. Wer will, kann alternativ zur etwas günstigeren City-Variante in unterschiedlichen Akku-Ausführungen greifen. Sie ähneln den XT-Varianten. Größter Unterschied: Sie haben keine Frontfederung.

Der Xiaomi Mi 4 Pro (Testbericht) ist das Spitzenmodell im Xiaomi-Portfolio und der aktuell beste E-Scooter der Chinesen. Der Xiaomi Mi 4 Pro kommt im dezenten, matten Grau, unterbrochen durch rote Farbakzente. Das sorge bereits beim Vorgänger für einen stylischen und eindeutig wiedererkennbaren Look. Alles wirkt wie aus einem Guss, nichts wackelt, es gibt keine offensichtlichen Schwachstellen bei der Qualität.

Mittig sitzt am Lenker das schick integrierte LED-Display, welches bei direkter Sonneneinstrahlung leider kaum noch ablesbar ist. Auf der rechten Seite sitzt der Daumengriff für die Steuerung des Motors. Über ihn lässt sich die Geschwindigkeit fein regulieren. Allerdings geht er gerade für längere Fahrten etwas zu straff.

Schon das Fahren mit dem Xiaomi Pro 2 ist komfortabel. Doch der Mi 4 Pro schlägt das gute Fahrgefühl seines Vorgängers locker. Das liegt an der vergleichbar hohen Verarbeitungsqualität bei gleichzeitig von 8,5 auf 10 Zoll gewachsenen Luftreifen.

Der Xiaomi Mi 4 Pro bietet ­– wie gesetzlich vorgeschrieben – zwei Bremssysteme: Eine mechanische Scheibenbremse am Hinterrad und die elektrische Motorbremse am Vorderrad. Übrigens besitzt die Motorbremse am Vorderrad ein Antiblockiersystem. Auch eine Vollbremsung auf feuchtem Laub bringt den E-Scooter nicht ins Schlingern.

Der Motor bietet bei 36 Volt eine Nennleistung von 350 Watt (700 Watt in der Spitze), beim Vorgänger sind es 300 Watt (600 Watt in der Spitze). Tatsächlich gehört der Xiaomi Mi 4 Pro damit zu den stärkeren E-Scootern. Noch dazu ist der Antrieb flüsterleise. Mit den Motoren von teuren Premium-Modellen wie dem Egret X (Testbericht) kann er nicht mithalten.

Die Akkukapazität ist gegenüber dem Xiaomi Mi Pro 2 leicht von 474 auf 446 Wattstunden gefallen. Trotzdem schreibt Xiaomi, dass die Reichweite von 45 auf 55 Kilometer steigt. Xiaomi gibt als Grund Software-Optimierungen an. Aber auch die größeren Reifen könnten hier eine Rolle spielen.

Der Niu Kqi3 Max (Testbericht) ist das Topmodell aus dem Hause Niu. Er zeichnet sich wie schon der Niu Kqi3 Sport (Testbericht) durch seine robuste Verarbeitung und sein durchdachtes Design aus. Sein auffälligstes Merkmal ist der geschwungene Rumpf, in dessen Mitte das breite, aber nur durchschnittlich lange Trittbrett sitzt.

Im Gegensatz zum Kqi3 Sport hat der Kqi3 Max zwei statt nur eine mechanische Scheibenbremse. So kommt er deutlich schneller zum Stehen. Der Gashebel auf der rechten Seite geht etwas zu straff und könnte bei längeren Fahrten Schmerzen verursachen.

Der Niu Kqi3 Sport bietet ein fantastisches Fahrgefühl. Dies ist vor allem auf die hochwertige Verarbeitung und das agile Fahrverhalten zurückzuführen. Eine aktive Federung gibt es nicht.

Der Elektromotor im Hinterrad hat eine Nennleistung von 450 Watt. In der Spitze soll er 900 Watt erreichen. Er kann auch mit den stärksten von uns getesteten E-Scootern wie dem Vmax VX2 (Testbericht) mithalten. An der Kapazität des Akkus hat Niu im Vergleich zum Kqi3 Sport mächtig geschraubt. Denn dieser wächst von 365 auf stolze 608 Wattstunden an.

Der Klappmechanismus des Xiaomi Mi Scooter Pro 2 (Testbericht) ist einfach und funktional. Sämtliche Komponenten wie Display und LED-Scheinwerfer sind perfekt integriert, lediglich die Kabel hätte man noch besser verstecken können. Das Trittbrett ist groß und das Fahrgefühl des Elektro-Tretrollers auch dank der Luftreifen gut. Schade, dass der Motor nicht unmittelbar reagiert, gleiches gilt für die Motorbremse. Auch ihretwegen befindet sich der Xiaomi Mi Scooter Pro 2 bezogen auf seine Bremsleistung nur im Mittelfeld.

Richtig gut ist der sehr große Akku, der den Fahrer deutlich weiter bringt als bei den meisten anderen Elektroscootern dieser Preisklasse. Insgesamt schnürt Xiaomi mit dem Mi Scooter Pro 2 ein hervorragendes und vor allem bezahlbares Paket. Häufig findet man dieses Modell auch bei einem E-Scooter-Verleih.

Achtung: Einige Händler verkaufen den Xiaomi Mi Scooter Pro 2 auch ohne Straßenzulassung, hier sollten Käufer ganz genau hinschauen.

Der Vmax VX2 (Testbericht) ist ein rundum gelungener E-Scooter mit hochwertiger Verarbeitung. Optisch präsentiert er sich in dezentem Schwarz. Das Trittbrett ist 15 Zentimeter breit und 46 Zentimeter lang. Beim Fahren fühlt es sich etwas kurz an. Trotzdem ist die Ergonomie auch für größere Fahrer in Ordnung. Aufpassen sollte man jedoch beim hinteren Schutzblech. Es besteht aus Kunststoff und wirkt nicht sehr stabil.

Sein herausragendstes Merkmal ist der starke 48-Volt-Motor mit 500 Watt Nennleistung und 1300 Watt Spitzenleistung. Wir haben bisher keinen anderen legalen E-Scooter gesehen, der stärker ist. Auf so viel Power muss man als Fahrer vorbereitet sein und seinen Körper beim Beschleunigen etwas in Fahrtrichtung neigen. Die maximal erlaubte Geschwindigkeit von 20 Kilometer pro Stunde plus 10 Prozent reizt der Vmax VX2 dankenswerterweise voll aus. Wir messen per GPS 22 Kilometer pro Stunde.

Die 10 Zoll großen Luftreifen haben keinen Schlauch. Das macht sie etwas weniger anfällig gegenüber Pannen. Der linke Bremsgriff betätigt die fein dosierbare Motorbremse. Der rechte Bremsgriff kombiniert die Trommelbremse am Vorderrad mit der hinteren Motorbremse. Vmax gibt als maximale Reichweite für den VX2 ST mit seinem 624 Wattstunden großen Akku 45 Kilometer an. Realistisch sollte es etwas weniger sein. Wer mehr will, kann zum Vmax VX2 GT mit seinem 804-Wattstunden-Akku greifen.

Der The Urban XC1 (Testbericht) ist optisch einer der ansprechendsten E-Scooter unserer Bestenliste. Seine Trittfläche ziert schön konturiert den Schriftzug des Herstellers. Er ist überwiegend schwarz, mit einem langen gelben Streifen an seiner unteren Seite, einem Schriftzug mit gelben Highlights an der vorderen, massiv wirkenden Lenkstange und gelber Öse auf dem hinteren Schutzblech. Diese auffällige Farbkombination sieht hervorragend aus.

Der The Urban XC1 bietet für seinen vergleichsweise geringen Preis von etwa 500 Euro ein rundum stimmiges Gesamtpaket. Besonders der starke 300-Watt-Motor, das stylishe Äußere, die hohe Verarbeitungsqualität und der komfortable Klappmechanismus hat uns beeindruckt. Allerdings hat der Lenker etwas Spiel und der Akku ist zu klein dimensioniert. Weniger schlimm finden wir, dass der The Urban XC1 vorn keine Scheibenbremse, sondern lediglich eine Motorbremse bietet. Insgesamt ist der The Urban XC1 ein richtig guter Elektroroller für alle, die auf Qualität setzen und keine allzu weiten Wege zurücklegen müssen.

Der IO Hawk Legend (Testbericht) ist teuer, bietet aber alles, was man von einem Premium-Modell erwartet. Heraus ragend ist der extrem große Akku mit einer Kapazität von 873,6 Wattstunden. Damit fährt der E-Scooter locker 50 Kilometer, bevor er wieder ans Netz muss. Sein 500-Watt-Motor gehört zu den stärksten, die wir bisher testen konnten. Außergewöhnlich gut ist auch die fantastische Federung, die beim Fahren einen echten Unterschied macht. Der IO Hawk Legend hat eine wahlweise 10-Zoll-Offroad- oder 10-Zoll-Straßenbereifung. Optisch ist er ein Hingucker und auch seine Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck. Er ist nach IP66 zertifiziert.

Doch der Super-Scooter hat auch Nachteile. So ist sein Klappmechanismus etwas fummelig. Zudem ist der Motor recht laut und er fährt lediglich 20 Kilometer pro Stunde, nicht 22 Kilometer pro Stunde.

Der Soflow S04 Gen 2 (Testbericht) bietet ebenfalls einen echten Blinker. Ein tolles Feature! Schließlich kann es gefährlich sein, wenn der Fahrer vor dem Abbiegen zum Anzeigen der Richtung seine Hand vom Lenker nimmt. Perfekt ist der Blinker aber nicht. Zum einen ist die Blinkeinheit an den Enden der Griffe für Tageslicht zu dunkel, zum anderen muss der Fahrer sich beim Blinken etwas in die entgegensetzte Richtung lehnen, damit er den Blinker für den dahinter fahrenden Verkehr nicht verdeckt. Auch gibt es kein akustisches Signal beim Blinken.

Der Rest vom Soflow S04 Gen 2 ist richtig gut. So wirkt der Elektroscooter stabil verarbeitet, bietet tolle Bremsen, große Luftreifen und einen ausreichend starken Motor. Sein Display ist groß und hell. Der fast schon einzige große Kritikpunkt betrifft seinen Akku. Der ist mit 281 Wattstunden relativ klein und wollte bei uns im Test nach etwa 20 Kilometer wieder aufgeladen werden.

Egret macht gute E-Scooter. Das hat der Hersteller schon beim 2020er Egret Ten V4 (Testbericht) und beim 2022er Egret Pro (Testbericht) gezeigt. Der Egret X (Testbericht) legt hier noch einmal eine Schippe drauf. Er wirkt massiv und puristisch. Das liegt auch an seinem stabilen Rahmen. Einen Blinker gibt es nicht. Der Egret X kommt mit einem über ein Schloss gesicherten Metallring. Daran kann man ein Fahrradschloss befestigen oder den E-Scooter per App verriegeln.

Das Display ähnelt dem des Egret Pro (Testbericht), kommt aber zusätzlich mit einem abnehmbaren Gummirahmen, der Schutz gegen Kratzer bietet. Die korrespondierende App bringt wenig Mehrwert. Bis auf die elektronische Motorsperre kann der Fahrer die meisten dort verfügbaren Optionen auch über das lange Gedrückthalten der Plus- und Minustasten erreichen. Der Egret X hat keine Glocke, sondern eine elektrische Hupe. Diese ist laut genug, dass auch Autofahrer sie hören können. Fußgänger könnte das jedoch erschrecken.

Der 500-Watt-Motor mit 35 Newtonmeter und 48 Volt ist einer der stärksten, die wir bisher bei einem legalen E-Scooter gesehen haben. Die hydraulischen Scheibenbremsen mit 120-Millimeter-Scheiben greifen hervorragend und bringen den Fahrer schnell zum Stehen. Die Luftreifen sind mit ihrem Durchmesser von 12,5 Zoll eine echte Ansage. Trotzdem vermissen wir eine Federung.

Laut Egret soll man mit einer Ladung des 672 Wh großen Akkus 60 Kilometer weit kommen, bevor der E-Scooter 4,5 Stunden lang ans Netz muss. Diese Reichweite ist unter Idealbedingungen gemessen, in der Praxis schrumpft der Wert in unserem Fall auf etwa 45 Kilometer – was noch immer sehr gut ist.

Der Egret X kostet auf der Website des Herstellers 1899 Euro. Zum Testzeitpunkt haben wir auch bei anderen Händlern keinen günstigeren Preis gefunden. Im Preisvergleich zeigen wir die aktuell beliebtesten E-Scooter.

Die folgenden E-Scooter haben es nicht in unsere Top-10 der besten Elektroroller geschafft, sind aber dennoch eine Erwähnung wert.

Xiaomi Mi 1S

Der Xiaomi Mi 1S (Testbericht) steht zu Recht ganz weit oben auf der Liste der beliebtesten E-Scooter. Denn für gerade einmal 450 Euro oder weniger schnürt Xiaomi ein wirklich verlockendes Gesamtpaket. Uns gefällt besonders die schlichte Optik in Kombination mit der guten Verarbeitung sowie der Möglichkeit zur Reparatur.

Der E-Scooter bietet eine für die meisten Fahrer passende Ergonomie und präsentiert sich beim Fahren wendig. Licht, Klingel, Display, Klappmechanismus – alles Punkte, die beim Xiaomi Mi 1S positiv zu bewerten sind. Auch das Bremssystem geht in Ordnung. Weniger gut gefällt uns der doch recht schwache Motor und die maximale Zuladung, die auf 100 Kilogramm beschränkt ist. Auch hätte der Akku etwas mehr Kapazität vertragen.

Eleglide D1 Master

Dieser E-Scooter ist ein Monster! Ein Monster, das so nicht legal auf deutschen Straßen, aber dennoch auf Privatgrund oder auf dem Firmengelände fahren darf. Der Eleglide D1 Master (Testbericht) integriert einen riesigen 1056-Wattstunden-Akku, der etwa 60 Kilometer durchhält. Außerdem nutzt er gleich zwei 500-Watt-Motoren, wodurch sich der Eleglide D1 Master auch für Offroad-Touren anbietet. Hier hilft auch die optimale Federung, die ihresgleichen sucht.

Er fährt halsbrecherische 55 Kilometer pro Stunde. Dazu kommt der einwandfreie Klappmechanismus und ein famoses Lichtsystem, welches zudem einen guten Blinker bietet. Ein toller E-Scooter, der mit etwa 900 Euro ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis zeigt, dem im Grunde nur die Straßenzulassung fehlt. Kaufen kann man den Eleglide D1 Master etwa bei Geekmaxi (Kauflink).

Epowerfun EPF-1 / Epowerfun EPF-1 Pro

Es gibt am Markt richtig viele gute Elektroroller mit Straßenzulassung. Doch kaum einer macht alles richtig. Der elektrische Tretroller Epowerfun EPF-1 (Testbericht) ist jedoch nah dran, er bietet für seine günstige Preisklasse so viele Features wie kaum ein anderer. Der Mitte 2021 vorgestellte Elektroscooter Epowerfun EPF-1 Pro (Testbericht) hat einen größeren Lithium-Ionen-Akku und damit eine höhere Reichweite. Außerdem ist sein Motor stärker, das LED-Licht heller und seine Reifen sind größer. Dafür verlangt Epowerfun für die neue Variante etwa 100 Euro mehr.

Aber auch bereits beim kleineren Modell EPF-1 sind die Fahreigenschaften hervorragend. So beschleunigt er flott auf eine Geschwindigkeit von fast 22 Kilometer pro Stunde, bremst akkurat und bietet einen großen Akku mit über 23 Kilometer echter Reichweite bei winterlichen 5 Grad Celsius. Der EPF-1 Pro kommt auf 35 Kilometer Reichweite im Test, allerdings in wärmerer Umgebungstemperatur. Die Verarbeitung ist bei beiden hochwertig, die elektrischen Scooter erlauben eine maximale Zuladung von 120 Kilogramm, das Display ist gut, die App sinnvoll und der Klappmechanismus durchdacht. Die Optik finden wir in „Der Syltan“-Variante herausragend, aber das ist bekanntlich Geschmackssache. Wer es dezenter bevorzugt, findet auch dafür Varianten wie etwa „Stealth“ oder „City“.

Zum Meckern gibt es wenig. So ist etwa das Frontlicht des EPF-1 etwas zu dunkel, beim EPF-1 Pro hat Epowerfun nachgebessert. Auch würden sich Personen ab einer Körpergröße von 1,90 Metern über einen höhenverstellbaren Lenker freuen. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt mit den Epowerfun EPF-1 und EPF-1 Pro hervorragende E-Scooter und ernst zu nehmende Konkurrenten zum Xiaomi Mi Scooter Pro 2 und zum Segway Ninebot G30D.

Scotex H10

Für gerade einmal gut 500 Euro bringt der Scotex H10 (Testbericht) auf dem Papier alles mit, was zum entspannten E-Scooter-Fahren wichtig ist. Tatsächlich sind wir von der hochwertig wirkenden Verarbeitung angetan. Als Rahmenmaterial setzt Scotex beim H10 auf eine Magnesiumlegierung. Nichts wackelt, klappert, knarzt oder hat zu viel Spiel. Auch gut: Der Scotex versteckt nahezu alle Kabel. Sein Faltmechanismus ist einfach, aber effektiv. Leider erlaubt er nur eine maximale Zuladung von 100 Kilogramm.

Der Bremsgriff für die Trommelbremse aktiviert automatisch auch die Motorbremse. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, hilft aber in Gefahrensituationen flott anzuhalten. Auch wenn wir schon deutlich bessere Bremssysteme im Test hatten, geht es beim Scotex H10 in Ordnung. Die hohe Stabilität des Scotex H10 erzeugt ein sehr direktes Fahrgefühl. Der E-Scooter vermittelt den Eindruck, als hätte man stets die volle Kontrolle. Die Luftreifen auf den 8,5 Zoll großen Räder fangen einen Teil der Unebenheiten ab. Für das urbane Umfeld mit viel Asphalt sind sie ausreichend.

Der Motor beschleunigt bis maximal 20 Kilometer pro Stunde plus etwas Toleranz. Per GPS nachgemessen fahren wir mit dem Scotex H10 bis zu 22 Kilometer pro Stunde. Damit reizt der Scotex H10 den Rahmen des Erlaubten maximal aus. Der Akku hat eine Kapazität von 270 Wattstunden. Laut Scotex soll man damit bis zu 30 Kilometer weit kommen.

Egret Pro

Der Egret Pro (Testbericht) ist im Grunde ein richtig guter E-Scooter, der es bei einem vernünftigeren Preis auch in unsere Top-10-Bestenliste geschafft hätte. Herausragend ist unter anderem sein starker Motor. Er beschleunigt wie kaum ein anderer legaler E-Scooter auf die erlaubten 20 Kilometer pro Stunde plus 10 Prozent. Auch sein Akku ist herausragend gut und bietet starke 840 Wattstunden, die für etwa 50 Kilometer reichen. Seine Scheibenbremsen sind hydraulisch und die 10-Zoll-Luftreifen greifen gut. Zudem ist der Faltmechanimsus richtig gut, auch wenn man beim Egret Pro den Lenker nicht falten kann.

Eine Federung vermissen wir allerdings. Der Egret Pro setzt dafür ausschließlich auf seine Luftreifen, das ist gerade in der Preisregion einfach zu wenig. Noch dazu hätten wir uns Premium-Features wie einen Blinker gewünscht. Der Egret Pro kostet auf der Webseite des Herstellers (Kauflink) 1799 Euro.

SXT Light Plus V

Der SXT Light Plus V (Testbericht) ist ein guter E-Scooter, der mit wenigen Kniffen auch ein ausgezeichnetes Modell hätte sein können. So nervt uns der fehlende Seitenständer. Die Vorderbremse ist für ungeübte Fahrer zu stark. Die Reifen sind etwas klein und bieten keine Luftfüllung. Das LCD ist klein und bei Sonne schwer lesbar. Der Gashebel ist etwas zu straff. Alles Dinge, die man bei einem Elektroroller für 800 Euro besser sein sollten.

Dafür glänzt er in andere Kategorien. Beeindruckend sind etwa seine schmalen Klappmaße, die anlegbaren Lenkgriffe, die höhenverstellbare Lenkstange, die hohe Reichweite und Endgeschwindigkeit, der starke Motor und die guten Bremsen.

Metz Moover

Der Metz Moover (Testbericht) gehörte 2019 zu den ersten E-Scootern mit Straßenzulassung. Trotzdem wirkt er noch heute bis ins Detail durchdacht. Besonders die hohe Verarbeitungsqualität und die konsequente Verwendung hochwertiger Bauteile merkt man dem Moover einfach an. Im Punkt Fahrgefühl machen ihm nur wenige etwas vor. Das liegt vorwiegend an den großen 12-Zoll-Luftreifen, welche die allermeisten Unebenheiten abfangen und dafür sorgt, dass der E-Scooter fantastisch in der Kurve liegt. Die Scheibenbremsen vorn und hinten sind die besten im Testfeld.

Der E-Antrieb im Elektroroller ist ausreichend stark, surrt aber deutlich hörbar vor sich hin. Zusammengeklappt passt der Scooter in Kofferräume ab Golfklasse. Sein Akku ist zwar klein, dank seines geringen Rollwiderstands liegt seine Reichweite dennoch im oberen Mittelfeld.

Elmoto Kick

Dem Elmoto Kick (Testbericht) macht bezüglich seiner Verarbeitung kaum einer etwas vor. Auch der Motor des E-Scooters ist stark, die Reifen ausgezeichnet und die Bremsen hervorragend. Toll finden wir die Alarmanlage.

Die Idee, Einhell-Akkus für den Betrieb zu nutzen, ist für alle genial, die ohnehin bereits Einhell-Geräte nutzen. Aber auch E-Scooter-Neulinge haben mit dem Kauf des Elmoto Kick gleich zwei große Einhell-Akkus zu Hause, und könnten sich beim Kauf von neuen, kompatiblen Werkzeug die Akkus sparen.

Insgesamt geht die Reichweite von knapp 20 Kilometern in Ordnung. Wer mehr will, kauft sich Ersatzakkus. Weniger schön finden wir, dass Nutzer die Akkus zum Laden immer aus dem Elmoto Kick nehmen müssen.

Doc Green Explorer ESA 1919

Der Doc Green Explorer ESA 1919 (Testbericht) kostet regulär um die 370 Euro. Aber Achtung: Der Elektroroller ist häufig bei ATU, Lidl und weiteren Händlern für um die 300 Euro im Angebot. Gut ist seine Verarbeitung, das sichere Fahrgefühl, die Integration des Lichts und der Klappmechanismus. Selbst die Reichweite, die mit etwa 15 km eher moderat ausfällt, ist in Anbetracht des günstigen Kaufpreises in Ordnung.

Klar müssen Käufer gerade im Vergleich zu teureren Modellen Abstriche in Kauf nehmen. So beschleunigt er zu gemächlich, was ihn für schwere Personen disqualifiziert. Auch fehlt in Kombination mit den Honeycomb-Reifen eine Federung, um das Fahrgefühl weicher zu gestalten und die Bauteile zu entlasten. Richtig nervig und im schlimmsten Fall sogar gefährlich können die Bremsen sein, die stets zu abrupt einsetzen.

Egret Ten V4

Der Egret Ten V4 (Testbericht) ist ein Elektroroller der Oberklasse. Er beschleunigt dank 500-Watt-E-Antrieb sehr stark, rollt dabei leise und dank 10-Zoll-Luftreifen auch erschütterungsarm mit tollem Fahrgefühl durch die Straßen. Sein Lithium-Ionen-Akku ist riesig und der Rollwiderstand gering. Dadurch kommt er deutlich weiter als viele seiner Konkurrenten, bis er wieder ans Netz muss.

Das Bremssystem mit je einer Scheibenbremse pro Rad funktioniert ausgezeichnet. Hervorragend ist auch der Klappmechanismus. Er macht einen wertigen und durchdachten Eindruck. Als einer der ganz wenigen Elektroscooter kann man hier die Griffe umklappen. Deswegen bietet er sich ganz besonders für kleine Kofferräume und zum Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln an. Einzig sein Lenker könnte für sehr große Personen zu niedrig sein.

Bereits für etwa 500 bis 600 Euro bekommen Käufer mit dem Xiaomi Mi Scooter Pro 2 (Testbericht), The Urban XC1 (Testbericht) oder Soflow S04 Gen 2 (Testbericht) richtig gute E-Scooter. Wer etwas mehr Geld in die Hand nimmt, bekommt in der Premium-Klasse E-Scooter, die so gut wie alles bieten. Dazu gehört vor allem ein großer Akku, er starker Motor und erstklassige Verarbeitung. In diesen Disziplinen glänzen die E-Tretroller Segway Ninebot G30D II Max (Testbericht), Vmax VX2 (Testbericht) und Niu Kqi3 Max (Testbericht). Einige Modelle bieten sogar eine Federung und einen Blinker. Hier sind vor allem der Epowerfun EPF-2 XT 600 (Testbericht) und der IO Hawk Legend (Testbericht) hervorzuheben.

Einen Sonderweg geht der hervorragende Elektroroller Elmoto Kick (Testbericht), nutzt er doch für den Antrieb Einhell-Akkus, die auch in den Werkzeugen des Herstellers zum Einsatz kommen. Doch es gibt mit dem Elektroscooter Doc Green Explorer ESA 1919 (Testbericht) aber auch für gut 300 Euro anständige und preiswerte Alternativen.

Der E-Scooter-Markt ist stets in Bewegung. Wir empfehlen, unsere Themenseite E-Scooter im Blick zu behalten. Dort sammeln wir weiterhin alle Einzeltests, Kaufberatungen und Ratgeber.

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