Top 10: Die besten Smartphones 2023 – Samsung vor Google und Apple

Samsung Galaxy S22 Ultra

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Das Jahr 2023 hat gerade begonnen – Zeit für ein Résumé, welches das derzeit beste Smartphone ist!

Gibt es überhaupt „das beste“ Smartphone? Rein objektiv betrachtet vermutlich schon. Zumindest im typischen Schulhof-Quartett lassen sich technische Daten ganz wertfrei miteinander vergleichen und schlussendlich gibt es theoretisch einen Sieger, also das beste Smartphone 2022. In der Realität sieht das aber anders aus. Denn einerseits entscheiden oft scheinbar eher nebensächliche Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage, außerdem kommt es im Alltag viel mehr darauf an, wie die Sachen, die im Datenblatt stehen, tatsächlich funktionieren. Und auch wenn wir versuchen, solche Dinge in unseren Tests herauszustellen, gelingt das aufgrund des zwangsläufig sehr begrenzten Testzeitraums häufig nicht vollumfänglich.

Warum einfaches Herumreiten auf technischen Daten ebenfalls nicht sinnvoll erscheint: Letztlich kommt es immer auf das eigene Nutzungsverhalten an, ob das vermeintliche Fehlen eines Features stört oder nicht. Daher sagen wir es frei heraus: Unsere Top 10 der besten Smartphones 2021 ist definitiv subjektiv. Wir haben die zehn Geräte aufgeführt, die uns aus dem laufenden Jahr am meisten im Gedächtnis geblieben sind. Nicht jeder Nutzer wird sich in unserer Top 10 wiederfinden, aber das liegt eben – wie beschrieben – in der Natur der Sache.

Anmerkung: Dieser Artikel wird so wie unsere anderen Bestenlisten regelmäßig aktualisiert. Diese Top 10 ist also eine Momentaufnahme, die sich bis zum Jahresende noch ändern wird. Das gilt auch für Preise, die sich teilweise stündlich ändern können.

Am meisten beeindruckt hat uns in diesem Jahr Samsung mit dem Galaxy S22 Ultra (Testbericht). Denn das Gerät setzt die ehemalige Note-Reihe mit integriertem Stylus würdig fort und überzeugt auch auf allen anderen Gebieten. Einzige Ausnahme: der Akku ist eher mittelmäßig als gut – aber er ist eben kein echter Schwachpunkt. Stattdessen bringt der koreanische Hersteller ein Paket, das es in sich hat. Das fängt beim hervorragenden OLED-Display mit 6,8 Zoll, 1440p-Auflösung und 120 Hz an und geht mit der überarbeiteten 108-Megapixel-Kamera weiter. Die wird flankiert von ordentlichem Weitwinkel- und doppelten Teleobjektiven, die im Test überzeugten.

Technisch ist alles mit dabei, was überhaupt nur geht, etwa USB-C 3.2, Wi-Fi 6E und UWB. Als Antrieb dient der hauseigene Exynos 2200, der im Test gut abschnitt, außerdem gibt es viel Speicher mit bis zu 12/1024 GByte, sowie den bereits angesprochenen Akku mit 5000 mAh, aber nur 45 Watt Ladegeschwindigkeit. Ein Highlight ist obendrein das Update-Versprechen von Samsung, das 4 Jahre Android-Updates und sogar 5 Jahre Sicherheits-Patches umfasst. Stereo-Lautsprecher und IP68-Zertifizierung sind in dieser Preisklasse normal. Apropos Preis: Immer noch 888 Euro sind natürlich kein Pappenstiel, aber langsam dringt das Modell in „normale“ Preisgefilde vor. Andererseits dürfte auch bald der Nachfolger vorgestellt werden …

Google auf dem zweiten Platz – mit dem Pixel 7 Pro (Testbericht) beweist der Android-Betreiber den Wettbewerbern, wie es geht. Dafür setzt das Unternehmen auf einen eigenen Chipsatz und tritt damit in die Fußstapfen von Samsung und Apple, die ebenfalls ihr eigenes CPU-Süppchen kochen. Ganz problemlos klappte das beim Tensor G2 offenbar nicht, wie in vielen Foren zu lesen war. Unser Testgerät blieb von Problemen verschont, sodass wir das Modell ruhigen Gewissens mit Silber auszeichnen dürfen.

Das Gerät punktet mit einem 6,7 Zoll großen 1440p-OLED-Display mit HDR10+ und 120 Hz. An Kameras fährt Google eine Hauptlinse mit 50 Megapixel, einen Weitwinkel mit 12 Megapixel und ein Teleobjektiv mit 48 Megapixel auf – Haupt- und Telelinse sind optisch stabilisiert. Damit gelingen richtig gute Aufnahmen, gerade unter schwierigen Lichtbedingungen. Die restliche Technik ist wie beim S22 Ultra auf Spitzenniveau, darunter fallen USB-C 3.2, Wi-Fi 6E und UBW. Nur beim Speicher kann das Modell nicht ganz mithalten, der ist maximal 12/256 GByte groß. Erstaunlich ist auch die niedrige Ladeleistung des 5000 mAh starken Akkus, sie beträgt gerade einmal 23 Watt – per Kabel und ohne. IP68-Schutz gibt es auch hier.

Rein technisch war Apple bei seinen iPhones oft ein Wechselbad der Gefühle: Maximaler Datenspeicher traf dann etwa auf minimalen Arbeitsspeicher, niedrige Display-Auflösung auf rohe CPU-Leistung. Bei den aktuellen ist das in fast allen Bereichen top und das iPhone 14 Pro Max setzt die Messlatte hoch – leider auch den Preis. Unter 1449 Euro ist zum Artikelzeitpunkt kein solches Modell zu bekommen, Schluss ist erst bei satten 2093 Euro. Das verbannt das gute Gerät auf den dritten Platz. Wer sich vom Geld nicht schrecken lässt, bekommt dafür ein Smartphone mit tollem OLED-Display mit 6,7 Zoll, 2796 x 1290 Pixel, HDR10 und bis zu 120 Hz und enorm viel Power dank des eingebauten A16-Bionic-Chips.

Flankiert wird er von bis zu 6/1024 GByte Speicher, die Kamera bietet Haupt-, Weitwinkel und Telelinse mit 48, 12 und 12 Megapixel. Noch setzt Apple auf seinen eigenen Lightning-Anschluss, in der EU dürfte das zukünftig anders werden. Der Akku ist auf dem Papier mit 4323 mAh etwas knapp bemessen und die Ladegeschwindigkeit mit 20 Watt per Kabel und 15 Watt per Magsafe eher behäbig. Das iPhone ist wasserfest nach IP68.

Samsung bietet auch in diesem Jahr wieder Smartphones, die einfach ein tolles Gesamtpaket abliefern. Das ist auch beim Samsung Galaxy S22 Plus (Testbericht) so, das zwar weniger Superlative als das erstplatzierte S22 Ultra bietet, aber insgesamt einfach gut ist. Punkte sammelt es mit dem 6,6 Zoll großen FHD-OLED-Display mit HDR10+ und bis zu 120 Hz, der Kamera mit 50, 12 und 10 Megapixel für Haupt-, Weitwinkel- und Zoomlinse und dem starken Exynos 2200. Beim Speicher ist bei maximal 8/256 GByte Schluss, die restliche Technik ist wie beim Spitzenmodell. Der Akku leistet aber nur 4500 mAh und lädt wieder mit bis zu 45 Watt. IP68 gibt es auch hier und der Preis ist mit ab 815 Euro geradezu ein Schnäppchen im Vergleich zum iPhone auf Platz drei.

Honor ist wieder da – und wie! Mit dem Magic 4 Pro (Testbericht) feierte das Unternehmen ein furioses Comeback, das fast an Zeiten erinnert, als Huawei noch Konzernmutter war und vor allem bei der Kamera die Konkurrenz dominierte. Denn Honor mischt – auferstanden aus Ruinen und wieder mit Google-Diensten versehen – gerade in diesem Bereich wieder kräftig mit und knipst richtig tolle Bilder. Möglich macht das ein Trio aus 50-, 50- und 64-Megapixel-Linse für Haupt-, Weitwinkel- und Telelinse, die allesamt auf Spitzenniveau agieren. Beim Speicher gibt es zwar keine Superlative wie bei Samsung und Apple, aber 8/256 GByte sorgen zusammen mit dem schnellen Snapdragon 8 Gen1 für nahezu unbegrenzte Kraft. Der Akku leistet zwar nur 4600 mAh, lädt dafür aber mit schnellen 100 Watt auf – auch kabellos! Im Gegensatz zur sonstigen Konkurrenz aus China bietet das Magic 4 Pro sogar IP68-Zertifizierung.

Der chinesische Konzern BBK versuchte im Laufe des Jahres, in Deutschland Oppo als Spitzenmarke zu etablieren. Leidtragender dieser Firmenpolitik war Tochter Oneplus, deren Oneplus 10 Pro (Testbericht) so wirkte, als sei es künstlich beschnitten. Im weiteren Verlauf kam auch noch Ärger wegen eines Patentstreites wischen Nokia und Oppo sowie Oneplus hinzu, die den chinesischen Unternehmen stark zusetzten. Trotz allem überzeugt das Oppo Find X5 Pro mit 6,7 Zoll großem OLED-Screen mit 120 Hz, starker Haupt- und Weitwinkelkamera sowie optischem Teleobjektiv.

Technisch ist auch hier alles an Bord, was das Technikregal derzeit hergibt. Als Antrieb dient ein Snapdragon 8 Gen 1, der wohl aktuell stärkste Chip für Android-Smartphones. Selbst in der kleinsten (und einzigen) Speicherkonfiguration kommt das Modell mit 12/256 GByte Speicher und der ebenfalls 5000 mAh starke Akku lädt mit schnellen 80 Watt. Selbst kabellos ist das Oppo-Modell schneller voll als das S22 Ultra per Kabel.

Es wurde schon angedeutet: Oneplus scheint derzeit bei seinem Topmodell mit angezogener Handbremse zu fahren. So konnte uns das Oneplus 10 Pro (Testbericht) nicht vollständig überzeugen, obwohl die meisten Einträge im Datenblatt gut aussehen. Pluspunkte sammelte das neue Smartphone mit seinem 6,7 Zoll großen OLED-Display mit 120 Hz und der Leistung, die vom Snapdragon 8 Gen 1 zusammen mit mindestens 8/128 GByte Speicher – oder noch besser - 12/256 GByte produziert wird.

Der Akku ist dank 5000 mAh kräftig, zudem lädt er mit 80 Watt per Kabel und 50 Watt kabellos schön schnell. Insgesamt sind aber die Fortschritte vom Vorgänger eher verhalten, zudem ist die Kamera kaum besser als beim Vorgänger und eine IP-Zertifizierung fehlt. Das kann Oneplus eigentlich besser.

Auch Motorola ist wieder da – und zwar in einer Aufzählung der besten Smartphones des Jahres – das ist schon länger her! Das Motorola Edge 30 Ultra (Testbericht) bietet fast alles, was ein Top-Smartphone haben muss – und das zu einem erstaunlich „niedrigen“ Preis. Nicht einmal ganz 736 Euro kostet das günstigste, schwarze Modell, das ist für die gebotene Technik wirklich günstig. Dazu gehört ein 6,7 Zoll großer OLED-Screen mit HDR 10+ und bis zu 144 Hz, eine beeindruckende Hauptkamera mit 200 Megapixel und zusätzlich 50 und 12 Megapixel für Weitwinkel und Tele. Antrieb ist ein Snapdragon 8 Plus Gen 1 und an Speicher stehen 12/256 GByte zur Verfügung. Der Akku ist mit 4610 mAh weder Highlight noch Schwachpunkt, immerhin darf er mit rasanten 125 Watt per Kabel und 50 Watt kabellos geladen werden. Leider gibt es nur eine IP52-Zertifizierung und im Langzeittest stellte sich die GPS-Verbindungsstärke als Schwachpunkt heraus. Darum landet das ansonsten tolle Smartphone nur auf Rang 8.

Wir haben es weiter oben schon angesprochen: Samsung macht aktuell vielleicht nicht in allen Bereichen die besten Smartphones, aber fast immer tolle Gesamtpakete. Darum finden wir, dass auch das Samsung Galaxy S21 FE 5G (Testbericht) in diese Bestenliste gehört. Denn das Gerät gibt es schon für deutlich unter 500 Euro und Interessenten müssen dafür wenige und verschmerzbare Abstriche im Vergleich zu den Topmodellen in Kauf nehmen. Das Display ist mit 6,4 Zoll zwar etwas kleiner als bei den bisherigen Modellen in dieser Bestenliste, der Screen bietet aber OLED, HDR10+ und bis zu 120 Hz. Die Kamera kommt zwar nur auf 12,12 und 10 Megapixel für Haupt-, Weitwinkel- und Telelinse, die Qualität ist aber dennoch sehr gut. Wegen der Verwendung des Snapdragon 888, des Spitzenchips aus 2021, ist die restliche Technik mit USB 3.2, Wi-Fi 6 und NFC immer noch (fast) topaktuell und es gibt dazu bis zu 8/256 GByte Speicher. Der Akku ist mit 4500 mAh und nur 25 Watt Ladeleistung eher durchschnittlich. IP68 gibt es aber auch hier.

Und noch ein iPhone: das 14 Pro steht dem Pro Max auf Platz drei nicht in viel nach – leider auch nicht im Preis. 1299 bis 1946 Euro sind viel Geld, auch wenn die gebotene Leistung davon abgesehen klasse ist. Dafür gibt es ein 6,1 Zoll großes OLED-Display mit HDR10 und bis zu 120 Hz, die nahezu gleiche Kamera wie im Pro Max, den gleichen A16 Bionic als Chipsatz und bis zu 6/1024 GByte Speicher. Der Akku leistet hier nur 3200 mAh, IP68 gibt es auch hier.

„Das Beste“ liegt nicht nur wie eingangs beschrieben häufig im Auge des Betrachters, sondern hängt auch stark mit dem Preis zusammen – Stichwort Preis-Leistung. Daher taucht in der aktuellen Version dieser Top 10 auch ein Smartphone für unter 500 Euro auf, auch wenn es technisch für sich betrachtet nicht mehr in allen Punkten an die besten Modelle heranreicht.

Wer hier – warum auch immer – nicht fündig wird: Passende Smartphones finden Interessierte außerdem in unseren Top 10 der besten Smartphones bis 500, bis 400 und bis 300 Euro. Spätestens hier sollte für jeden etwas dabei sein. Besonders ausdauernd sind überdies die Smartphones in dieser Top 10 mit der besten Akkulaufzeit.

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