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Top 10: Das sind die besten Smartphones bis 500 Euro

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1000 Euro sind zu viel für ein Smartphone? Kein Problem: Es gibt für 500 Euro fast genauso gute Mobiltelefone. Wir sagen, worauf man beim Kauf achten muss.

Update vom 30.08.2021

Die Topmodelle der namhaften Hersteller stehen natürlich im Rampenlicht. Smartphones wie das Samsung Galaxy S21 Ultra (Testbericht) wecken Begierde, weil sie technisch das Beste des Besten in sich vereinen. Ein Blick auf den Preis macht dann aber auch schnell klar, dass sich die Unternehmen dafür fürstlich bezahlen lassen. Dann folgt schnell die Ernüchterung, denn über 1000 Euro für einen Gebrauchsgegenstand wie ein Smartphone können oder möchten längst nicht alle ausgeben. Das ist auch gar nicht nötig.

Denn tatsächlich bekommen Interessenten mit ein wenig Mühe bei der Suche (Preisvergleich mit Filter) Modelle, die kaum weniger können, dafür aber weit weniger kosten. Wer sich diese Mühe nicht machen möchte, sollte einfach weiterlesen.

In der Preisklasse von 400 bis 500 Euro sind Auflösungen unterhalb FHD+ nicht mehr zu finden – darüber aber auch kaum. Bei durchschnittlichen Diagonalen von um 6,5 Zoll ergibt aber auch FHD+ etwas mehr als 400 Pixel pro Zoll (PPI) und sorgt auch ohne 2K- oder gar 4K-Auflösung für scharfe Darstellung. Als Technologie steht OLED ganz oben auf der Anforderungsliste – nicht, weil nicht auch IPS-LCDs gut sein könnten, OLED gibt aber das extra-Quäntchen Schwarzwert, Betrachtungswinkelstabilität, Kontrast und Farbintensität. LCD ist in diesen Preisregionen daher die Ausnahme. Inzwischen bieten die Panels Bildwiederholungsraten von 90, 120 oder gar 144 Hertz für flüssigere Darstellung von Inhalten. 144 Hz bleibt zumindest in Kombination mit OLED weiterhin hochpreisigen Gaming-Smartphones wie dem Asus ROG Phone 5 (Testbericht) vorbehalten, aber selbst hier gibt es erste Ausnahmen. 120 Hertz bieten die Modelle in der Preisklasse bis 500 Euro aber immer häufiger.

6 GByte RAM sind bei Androiden Pflicht, 8 GByte zwischen 400 und 500 Euro kein Problem mehr und inzwischen sind sogar 12 GByte Arbeitsspeicher hin und wieder möglich – das war vor gar nicht langer Zeit High-End-Modellen vorbehalten. Als Antrieb sollte normalerweise ein Spitzenchipsatz des laufenden oder des vergangenen Jahres dienen, etwa Qualcomms Snapdragon 865, 870 oder Samsungs Exynos 990. Mediatek ist mit seinen neuesten Chips der Dimensity-Reihe ebenfalls anzutreffen. Hier sind es Chipsätze mit der 1200er- oder 800er-Kennung, die für ordentliche Alltagsleistung sorgen und dank moderner Strukturbreite energiesparender als frühere Modelle sind.

Einige der Smartphones in unserer Auflistung setzen auf Prozessoren, die sich leistungstechnisch zwischen oberer Mittel- und unterer Oberklasse bewegt, nämlich auf Snapdragon 750(G) oder 765(G). Im Alltag macht das wenig Unterschied, bei entsprechender restlicher Hardware sollte das also kein Ausschlusskriterium sein. Nur Benchmark-Fetischisten und Hardcore-Gamer sind wegen stärkerer CPUs und vor allem GPUs meist doch noch besser mit Spitzenchips der 8xx-Serie bedient.

128 GByte sind in der genannten Preisregion für Android-Smartphones Standard, selbst 256 GByte immer häufiger zu bekommen. Erweiterbarkeit per Micro-SD ist da nicht mehr zwingend nötig, die meisten Modelle bieten das aber nach wie vor. Technisch ist ansonsten alles an Bord, was in Smartphones verfügbar ist – meistens auch 5G. Alle aktuellen 5G-Smartphones haben wir in unserem Ratgeber 5G schon jetzt nutzen: Diese 5G-Smartphones gibt es bereits aufgeführt. Das als Pflicht für das Lastenheft seines Smartphones zu sehen, sollten sich Nutzer aber gut überlegen. Mangels flächendeckendem Netzausbau ist 5G in Deutschland immer noch weit davon entfernt, überall verfügbar zu sein. In Ballungsräumen kann 5G allerdings bereits Vorteile bieten, selbst hier wird man aber längst nicht überall den "neuen" Datenstandard genießen können.

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf sollte wie immer der Akku sein. Hier sind neben der reinen Leistung auch Dinge wie Schnellladefähigkeit und die Möglichkeit, kabellos zu laden, wichtig. Letzteres ist aber eher selten bis 500 Euro zu finden.

Bei der Aktualität der Android-Version sieht es bei den meisten Geräten in unserer Top 10 gut aus. Wer auf Android 11 festgelegt ist, kommt voll auf seine Kosten. Auch neuere Android-Versionen sollten über kurz oder lang kein Problem darstellen, schließlich stammen alle Smartphones maximal aus 2021.

In dieser Aktualisierung unserer Top 10 sehen wir das S20 FE (Testbericht) auf dem ersten Platz – dabei bietet es als eines von zwei Modellen in dieser Liste kein 5G. Dennoch handelt es sich dabei nicht um die bisher bekannte Exynos-Version. Denn Samsung hat nach dem Auslaufen der unbeliebteren Exynos-Version nun für den europäischen Markt eine Variante mit Snapdragon 865 herausgebracht, die aber auf 5G-Funktion verzichtet. Ob das im Sinne der Fans ist, für die eine Fan Edition (FE) eigentlich sein sollte?

So oder so: Der Screen des Handys setzt auf OLED-Technik mit stolzen 120 Hertz Bildwiederholungsrate, die Kamera ist entgegen ihren bloßen Daten mit Haupt- und Weitwinkellinse (je 12 Megapixel) und Telelinse mit 8 Megapixel richtig gut.

Die 5G-Version gibt es parallel weiterhin, sie kostet mit rund 530 Euro nicht einmal viel mehr – allerdings passt sie (noch) nicht in diese Top 10 bis 500 Euro. Ansonsten ist das 4G-Modell Spitze, nur die Ladegeschwindigkeit ist mit 25 Watt nicht übermäßig schnell – typisch Samsung. Dafür beherrscht das Modell Qi-Laden ohne Kabel, ist IP68-zertifiziert und hat bereits Android 11.

Auch beim Motorola Edge kommt ein OLED-Screen zum Einsatz, der sogar 6,7 Zoll groß ist. Er protzt zudem sogar mit stolzen 144 Hertz – das war bislang Gaming-Smartphones vorbehalten. Auch bei der Kamera setzt der Hersteller auf Größe: 108 Megapixel Hauptkamera, 16 Megapixel Ultra-Weitwinkel und 8 Megapixel Teleobjektiv sind mächtig, auf eine überflüssige Makrokamera verzichtet Motorola zum Glück. Weitere Highlights des Modells sind IP52-Zertifizierung, 30-Watt-Laden für den mit 4000 mAh etwas schlappen Akku und WLAN 6e. Angetrieben wird das Modell von einem aktuellen Snapdragon 778G, der in Verbindung mit 8/128 GByte im Alltag mehr als genug Leistung bringen sollte.

Oneplus will beim Nord 2 ordentlich Power bieten und setzt dafür erstmals auf den brandaktuellen und kräftigen Mediatek Dimensity 1200 AI. Kombiniert mit sagenhaften 12/256 Speicher sollte das Gerät in ähnlichen Leistungsbereichen wie das erstplatzierte Samsung Galaxy S20 FE mit Snapdragon 865 spielen und dabei vielleicht sogar noch etwas stromsparender sein. Das ist für ein Mittelklassemodell enorm. Bei Display und Kamera geht das Unternehmen dann wieder etwas ruhiger vor: Der OLED-Screen bietet bei 6,4 Zoll "nur" 90 Hertz, die Kamera kommt mit maximal 50 Megapixel und ohne Tele daher. Ansonsten punktet das Smartphone mit Stereolautsprechern und 65-Watt-Schnellladen des 4500-mAh-Akkus. Mit weniger Speicher bleiben Käufer übrigens sogar deutlich unter 400 Euro.

Auch das Realme GT 5G (Testbericht) setzt auf ein mit 6,4 Zoll vergleichsweise kleines Display, bietet dafür aber sogar OLED mit 120 Hertz. Die Kamera bietet bis zu 64 Megapixel. Mit dem Snapdragon 888 schlägt der aktuelle Spitzenchip als Hertz des Smartphones, sodass das Modell bei Benchmarks und für Gaming die erste Wahl in dieser Top 10 sein sollte. Im Alltag sind die unter 500 Euro zu bekommenden 8/128 GByte Speicher klar schlechter als 12/256 des viertplatzierten Oneplus Nord 2, darum landet das GT trotz mehr Power einen Platz dahinter. Beim Akku sind die Geräte hingegen gleichauf, auch hier kommt ein Akku mit 4500 mAh und rasantem 65-Watt-Laden zum Einsatz.

Das Xiaomi Mi 11i überzeugt mit 6,7 Zoll großem OLED-Display mit 120 Hz, ebenfalls superschnellem Snapdragon 888 und 8/128 GByte Speicher. Die 108-Megapixel-Kamera verspricht detailreiche Aufnahmen, der Weitwinkel bietet hingegen nur 8 Megapixel. Ein optischer Zoom fehlt. Technisch ist fast alles an Bord, was derzeit geht – wie immer bei Xiaomi auch der Infrarot-Sender zum Steuern von Hifi-Anlage und Co. Was fehlt, sind IP-Zertifizierung gegen Wasser und kabelloses Laden – dann wäre das Mi 11i aber auch ein Highend-Smartphone. 4520 mAh leistet der Akku, er lädt mit 33 Watt zügig wieder auf.

Das OLED-Display des Xiaomi Black Shark 4 bietet bis zu 144 Hz und extrem hohe Abtastraten – kein Wunder, schließlich handelt es sich um ein Gaming-Smartphone und es kommt daher zusätzlich mit mechanischen Schultertasten. Schnell ist das Gerät außerdem, als Antrieb dient ein Snapdragon 870 mit 8/128 GByte Speicher. Unterwegs sorgt 5G für möglichst latenzfreies Gaming. Der Akku ist mit 4500 mAh vielleicht nicht übermäßig groß, lässt sich aber mit sagenhaften 120 Watt extrem schnell wieder aufladen. Einbußen muss man bei der Kamera hinnehmen. Die Hauptkamera bietet 48 Megapixel, hinzu kommt ein Weitwinkel mit 8 Megapixel – Ende.

Was das Samsung Galaxy A52 5G (Testbericht) besser als der Vorgänger macht und wer es kaufen sollte, haben wir in diesem Ratgeber festgehalten. Das A52 bietet ein OLED-Display mit 120 Hertz Bildwiederholungsrate, eine OIS-unterstützte Kamera mit Haupt- (64 Megapixel) und Weitwinkelobjektiv (12 Megapixel) und ordentliche 6 GByte RAM sowie 128 GByte internen Speicher. Dank Snapdragon 750G ist 5G bereits mit an Bord. Beim Akku ist Samsung wie immer etwas gemäßigter unterwegs: 4500 mAh sind in Ordnung, 25 Watt (das Ladegerät hat nur 15 Watt!) sind heute eher wenig. Android 11 ist natürlich ab Werk schon drauf.

Im Prinzip bietet die LTE-Version des Galaxy A52 fast das Gleiche wie die 5G-Version einen Platz zuvor – aber eben nur fast. Über die Platzierung lässt sich natürlich streiten: Wer 5G will, sieht natürlich die 5G-Version vorn, wer mit LTE auskommt, bekommt hier mit 8/256 GByte mehr Speicher. Der Antrieb ist bei der LTE-Version etwas schwächer, hier kommt nur ein Snapdragon 720G zum Einsatz. Außerdem bietet die 4G-Version "nur" 90 Hertz beim Display. Der Rest ist gleich – inklusive IP67-Zertifizierung für beide Modelle und Stereo-Lautsprechern.

90-Hz-OLED, Hauptkamera mit 64 Megapixel, Snapdragon 765G sowie 8/128 GByte Speicher – das sind die Eckdaten des Oppo Reno 5. Das schicke und leichte Smartphone bietet 5G und wie alle anderen Geräte dieser Top 10 Dual-SIM. Der ursprüngliche Preis war zu hoch gegriffen, inzwischen kommt es aber in lohnende Regionen. Der Akku ist mit 4300 mAh nicht gerade üppig, allerdings lädt er mit 65 Watt enorm schnell.

Das Sony Xperia 10 II (Testbericht) gehört zu den kompaktesten Smartphones in seiner Klasse. Kein Wunder: Der Hersteller setzt auf ein OLED-Display mit nur 6 Zoll im langgezogenen 21:9-Format. Leider bietet der Screen nur 60 Hz. Dafür kommt die Kamera als klassische Dreiheit aus Haupt-, Weitwinkel- und optischer Telelinse mit 12 und 2x 8 Megapixel. Ein Snapdragon 690 sorgt zusammen mit 6/128 GByte Speicher für ausreichende Alltagsgeschwindigkeit, auch wenn das Sony-Smartphone in dieser Top 10 das Schwächste ist. 5G ist mit dabei, der Akku mit 4500 mAh geht in Ordnung. Das Smartphone ist wasserdicht nach IP68.

Beachtlich, was man für unter 500 Euro an Technik bekommt. Groß ist der Unterschied zur absoluten Spitze teilweise nicht, zumindest nicht, wenn man den Preis in Relation zum Mehrwert setzt. Ansonsten sind die neuesten Spitzenmodelle etablierter Hersteller natürlich doch noch einmal besser – alles andere wäre seltsam.

Wer auch keine 500 Euro ausgeben will, sollte einen Blick auf unseren Ratgeber: Die besten Smartphones bis 400 Euro, Kaufberatung: Smartphones mit OLED bis 300 Euro und unsere Bestenliste: Top-10 der Smartphones bis 200 Euro werfen. Selbst in der letzten Kategorie sind erstaunlich starke Geräte dabei.

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