Top 10: Die besten Smartphones 2023 bis 500 Euro - Samsung spitze

Samsung Galaxy S21 FE

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Monatlich kündbar: Die besten Handytarife von 0 bis 30 Euro

Die besten monatlich kündbaren Tarife im Februar 2023: Unlimitiertes Datenvolumen für 15 Euro

Bilder retten: Fotos, Dias & Negative scannen und sichern

Bilder retten: Fotos, Dias & Negative scannen und sichern

Playstation 5 endlich erhältlich: Preise, Händler & Deals

Playstation 5 endlich erhältlich: Preise, Händler & Deals

RC-Buggy, Monster Truck oder Rennwagen: Die größten ferngesteuerten Autos ab 70 Euro

Große RC-Autos für jedes Gelände: Buggy, Monster Truck, Rennwagen & Co.

1000 Euro sind zu viel für ein Smartphone? Kein Problem: Es gibt für 500 Euro fast genauso gute Mobiltelefone ohne Vertrag. Wir sagen, worauf man beim Kauf achten muss.

Die Topmodelle der namhaften Hersteller stehen natürlich im Rampenlicht. Smartphones wie das Samsung Galaxy S22 Ultra (Testbericht) wecken Begehrlichkeiten, weil sie technisch das Beste vom Besten in sich vereinen. Ein Blick auf den Preis macht dann aber auch schnell klar, dass sich die Unternehmen dafür fürstlich bezahlen lassen. Dann folgt schnell die Ernüchterung, denn über 1000 Euro für einen Gebrauchsgegenstand wie ein Smartphone können oder möchten längst nicht alle ausgeben. Das ist zum Glück auch gar nicht nötig.

Denn tatsächlich bekommen Interessenten mit ein wenig Mühe bei der Suche (Preisvergleich mit Filter) Modelle, die kaum weniger können, dafür aber weit günstiger sind. Wer sich diese Mühe nicht machen möchte, sollte einfach weiterlesen.

In der Preisklasse von 400 bis 500 Euro sind Auflösungen unterhalb FHD+ nicht mehr zu finden – darüber aber auch kaum. Bei durchschnittlichen Diagonalen von etwa 6,5 Zoll ergibt aber auch FHD+ etwas mehr als 400 Pixel pro Zoll (PPI) und sorgt entsprechend auch ohne 2K- oder gar 4K-Auflösung für scharfe Darstellung.

Als Technologie steht OLED ganz oben auf der Anforderungsliste – nicht, weil nicht auch IPS-LCDs gut wären, OLED bietet aber das Extra-Quäntchen Schwarzwert, Betrachtungswinkelstabilität, Kontrast und Farbintensität. LCD ist in diesen Preisregionen daher die Ausnahme.

Inzwischen nutzen die Panels in dieser Preisklasse üblicherweise Bildwiederholungsraten von 90, 120 oder sogar 144 Hertz für flüssigere Darstellung von Inhalten. 144 Hertz bleibt aber zumindest in Kombination mit OLED weiterhin selten und ist auch nicht wirklich nötig. 120 Hertz bieten die Modelle in der Preisklasse bis 500 Euro aber fast immer. Mit 60 Hertz sollte sich bei so viel Geld niemand mehr zufriedengeben – das ist auch der Grund, warum in unserer Bestenliste kein iPhone auftaucht. Wer einmal das flüssigere Erlebnis beim Scrollen in Menüs oder Browser erlebt hat, will nicht mehr zurück auf 60 Hz. Erfahrungsgemäß sind 90 Hz deutlich besser als 60 Hz, aber kaum schlechter als 120 Hz.

4 bis 6 GByte RAM sind bei Androiden Pflicht. 8 GByte sollten es zwischen 400 und 500 Euro aber schon sein, zumindest sollte niemand ein Modell unter 6 GByte RAM wählen. Inzwischen sind sogar 12 GByte Arbeitsspeicher in dieser Preisklasse möglich – das war vor gar nicht so langer Zeit nur High-End-Modellen vorbehalten. Als Antrieb sollte normalerweise ein Spitzenchipsatz des laufenden oder der jüngeren vergangenen Jahre dienen, etwa Qualcomms Snapdragon 865, 870, 888, 8 Gen 1 oder Samsungs Exynos 990.

Mediatek ist mit seinen neuesten Chips der Dimensity-Reihe ebenfalls anzutreffen. Hier sind es Chipsätze mit 1800er, 1300er- oder 900er-Kennung, die für ordentliche Alltagsleistung sorgen und dank moderner Strukturbreite energiesparender als frühere Modelle sind.

Einige der Smartphones in unserer Auflistung setzen auf Prozessoren, die sich leistungstechnisch zwischen oberer Mittel- und unterer Oberklasse bewegen, nämlich auf Snapdragon 778G Plus oder 695. Im Alltag macht das wenig Unterschied, bei entsprechender restlicher Hardware sollte das also kein Ausschlusskriterium sein. Nur Benchmark-Fetischisten und Hardcore-Gamer sind wegen stärkerer CPUs und vor allem GPUs meist doch noch besser mit Spitzenchips der Snapdragon-8xx-Serie bedient.

128 GByte sind in der genannten Preisregion für Android-Smartphones der Standard, aber selbst 256 GByte sind immer häufiger zu bekommen. Erweiterbarkeit per microSD-Karte ist da nicht mehr zwingend nötig, manche Modelle bieten das aber nach wie vor an. Technisch ist ansonsten alles an Bord, was in Smartphones verfügbar ist – auch 5G.

Inzwischen muss man mehrheitlich nicht mehr zwischen Modellen mit und ohne 5G wählen. Wer dennoch ein Modell ohne 5G gefunden hat, sollte sich gut überlegen, 5G als Pflicht für das Lastenheft seines Smartphones zu sehen. Mangels flächendeckendem Netzausbau ist 5G in Deutschland immer noch weit davon entfernt, überall verfügbar zu sein. In Ballungsräumen kann 5G allerdings bereits Vorteile bieten, selbst hier wird man aber längst nicht überall den "neuen" Datenstandard genießen können oder nicht viele Vorteile bemerken. Allerdings gibt es auch Bereiche, in denen 5G zur Abdeckung von Gebieten ohne 4G, also LTE, dient. Das ist meist in ländlichen Gebieten der Fall. Auch dort ist dann 5G wichtig.

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf sollte wie immer der Akku sein. Hier sind neben der reinen Leistung auch Dinge wie Schnellladefähigkeit und die Möglichkeit, kabellos zu laden, wichtig. Letzteres ist aber eher selten bis 500 Euro zu finden.

Bei der Aktualität der Android-Version sieht es bei den meisten Geräten in unserer Top 10 gut aus. Wer auf Android 12 festgelegt ist, kommt voll auf seine Kosten. Auch neuere Android-Versionen sollten über kurz oder lang kein Problem darstellen, schließlich stammen alle Smartphones maximal aus 2022.

Hinweis: Wie all unsere Bestenlisten sind die genannten Preise immer Momentaufnahmen. Da sich Smartphone-Preise teils schnell und stark ändern, lohnt ein regelmäßiger Blick in unsere Top-Listen oder das Setzen eines Preisalarms in Heizhals.de.

Erneut steht in unserer Top 10 der besten Smartphones bis 500 Euro das Samsung Galaxy S21 FE (Testbericht). Der Grund ist einfach: Es bietet das beste Gesamtpaket, unter anderem hat es die einzige wirklich gute Kamera mit Telelinse und optischem Bildstabilisator (OIS). OLED mit 120 Hz und 6,4 Zoll sowie ein Snapdragon 888 als Antrieb vervollständigen das Paket.

Beim Speicher müssen Interessenten hingegen mit etwas weniger klarkommen, 6/128 GByte sind eher am unteren Rand angesiedelt. Dafür ist der Akku wieder ordentlich: 4500 mAh mit der Möglichkeit für kabelloses Laden sind klasse, hinzu kommt eine IP68-Zertifizierung und Stereolautsprecher – für uns aktuell die Nummer Eins!

Das Xiaomi 12 (Testbericht) war auch in zurückliegenden Bestenlisten mit dabei, allerdings lag der Preis zwischenzeitlich zu hoch für die 500er-Top-10. Das ist jetzt wieder anders, das Smartphone ist in der großen Speicherversion mit 8/256 GByte Speicher wieder für unter 500 Euro zu bekommen. Weitere Highlights sind der 6,3 Zoll große OLED-Screen mit bis zu 120 Hz, die Hauptkamera mit 50 Megapixel und OIS plus 13-Megapixel-Weitwinkel, eine Frontkamera mit stolzen 32 Megapixel sowie ein Snapdragon 8 Gen 1. Auch der Akku des Xiaomi 12 bietet 4500 mAh und kabelloses Laden (67 und 50 Watt), Schutz vor Wasser und Staub gibt es aber nicht.

Das Xiaomi 12T ist jünger als das Xiaomi 12. Es bietet ein 6,7 Zoll großes OLED-Display mit höherer Auflösung (2712 × 1220 Pixel) und ebenfalls 120 Hz. Bei der Kamera setzt das 12T sogar auf 108 Megapixel und OIS, dafür ist die Weitwinkelkamera auf 8 Megapixel geschrumpft und die Selfiecam bietet nur noch 20 Megapixel. Die ebenfalls 8/256 GByte Speicher sind im T-Modell mit einem Mediatek Dimensity 8100 Max kombiniert, was dem Smartphone zwar nicht ganz die Leistung des Xiaomi 12 verleiht, aber auch keinen großen Unterschied darstellt. Der Akku leistet 5000 mAh und darf mit satten 120 Watt geladen werden, allerdings fehlt die Option für kabelloses Laden. Wasserschutz gibt es auch hier nicht.

Beim Realme GT Neo 3 (Testbericht) gibt es ebenfalls ein OLED-Display mit 120 Hz zu bestaunen, hier sind es aber wieder die "typischen" 1080p als Auflösung und die Größe liegt bei 6,7 Zoll. Haupt- und Weitwinkelkamera bieten 50 und 8 Megapixel, für Leistung sorgt ein Mediatek Dimensity 8100. An Speicher gibt es hier sogar 12/256 GByte, für die Zukunft sind Käufer also gut gewappnet. 4500 mAh und satte 150 Watt Schnellladen sind ebenfalls vorzeigbar.

6,55 Zoll bei erweiterter 1080p-Auflösung, OLED und stolze 144 Hz bietet das Motorola Edge 30 Fusion (Testbericht), der Screen stellt 1,07 Mrd. Farben dar. Die Kameras mit 50 und 13 Megapixel sind da schon wieder "normaler", liefern aber ordentliche Qualität ab. Im Gegensatz zu den meisten Geräten bis 500 Euro bietet das Edge 30 Fusion USB C 3.1 statt 2.0. Antrieb ist ein Snapdragon 888 Plus, hinzu kommen allerdings nur 8/128 GByte Speicher. Auch der Akku mit 4400 mAh wirkt etwas schwächlich, er ist aber ausreichend ausdauernd und darf immerhin mit 68 Watt schnell geladen werden. Außerdem gibt es immerhin IP52 als Schutz vor Staub und Feuchtigkeit.

Auch das Xiaomi Poco F4 (Testbericht) bietet ein OLED-Display mit 120 Hz, die Hauptkamera mit 64 Megapixel wird von einem OIS stabilisiert und ein Weitwinkelobjektiv kommt hinzu. Für ein gutes Gleichgewicht aus Power und Akkulaufzeit sorgt ein Snapdragon 870 zusammen mit 8/256 GByte und der Akku leistet 4500 mAh. Klasse: Immerhin eine IP53-Zertifizierung gibt es. Dass wir das Gerät im Test nur als "stark durchschnittlich" bezeichneten, liegt in erster Linie am überzogenen Marketing des Herstellers – denn "stark in jeder Hinsicht" ist kaum ein Mittelklasse-Modell – auch das Poco F4 nicht.

Dass das Xiaomi 12X die abgespeckte Version des Xiaomi 12 ist, macht das Smartphone nicht zu einem schlechten Vertreter seiner Art. Tatsächlich fällt das erst bei näherem Hinsehen auf und so wundert es nicht, dass das Modell es in unsere Top 10 geschafft hat. Das Display der X-Variante ist 6,3 Zoll groß, bietet OLED und 120 Hz. Bei den Kameras kommt wieder die Combo aus 50 und 13 Megapixel des Herstellers zum Einsatz – mit OIS natürlich. Der eingebaute Snapdragon 870 erreicht nicht ganz die Power des Snapdragon 8 Gen 1 im Xiaomi 12, er ist aber alles andere als langsam. Zudem gibt es auch im X-Modell 8/1256 Speicher – ordentlich! Kabelloses Laden fehlt dem 4500 mAh starken Akku, die Ladegeschwindigkeit ist auf 67 Watt begrenzt.

Wer gerne unterwegs zockt, kommt mit dem Xiaomi Black Shark 5 voll auf seine Kosten. Das Gerät bietet neben den typischen Punkten wie 6,7 Zoll großes OLED-Display mit bis zu 144 Hz und einer sehr hohen Abtastrate von 720 MHz, Haupt- und Weitwinkelkamera mit 64 und 13 Megapixel sowie in der kleinen Version 8/128 GByte Speicher ein echtes Highlight für Zocker: mechanische Schultertasten ähnlich wie bei einem Game-Controller. Etwas überraschend ist "nur" ein Snapdragon 870 im Inneren zu finden, darum landet der Hai auch nur auf dem achten Platz. Der Akku mit 4650 mAh dürfte für ein ausgemachtes Spielehandy auch etwas stärker sein, allerdings lädt er mit 120 Watt schön schnell.

Das Nothing Phone 1 (Testbericht) kommt ebenfalls mit OLED-Display und 120 Hz, die Hauptkamera (50 Megapixel) wird von einem OIS unterstützt und der Weitwinkel bietet ebenfalls 50 Megapixel. Highlight ist aber fraglos die halbtransparente Rückseite mit ihren LED-Streifen, die für auffällige Lichtspiele sorgen. Der eingebaute Snapdragon 778G Plus ist dahin gehend weniger herausragend, die 8/256 GByte Speicher sind ordentlich. Der 4500 mAh starke Akku darf sogar kabellos geladen werden und IP53-Zertifizierung gibt es ebenfalls.

Wieder OLED, wieder 120 Hz und wieder 6,7 Zoll – das ist der Goldstandard in der oberen Mittelklasse, den auch das Honor 70 (Testbericht) erfüllt. Bei der Hauptkamera setzt die ehemalige Huawei-Tochter auf ungewöhnliche 54 Megapixel, der Weitwinkel bietet wie beim Nothing Phone 50 Megapixel. Ebenfalls gleich: der verwendete Snapdragon 778G Plus, der mit 8/256 GByte gekoppelt ist. Der 4800 mAh starke Akku lädt mit 66 Watt.

Wer ein iPhone will, bekommt bis 500 Euro auch etwas für sein Geld. Soll es ein aktuelles Modell sein, bleibt da allerdings nur das iPhone SE (2022). Technisch kann das aber nicht mit den zuvor genannten Smartphones mithalten und hat daher auch nichts in einer systemübergreifenden Bestenliste zu suchen. Dabei meinen wir nicht den eingebauten Chipsatz, denn der Apple A15 Bionic hat mehr als ausreichend Power. Auch die 4 GByte RAM stören uns nicht, da wegen des für andere Hersteller geschlossenen Ökosystems Hard- und Software besonders gut aufeinander abgestimmt sind.

Stattdessen zielt unsere Kritik auf den bis 500 Euro erhältlichen, mickrigen 64-GByte-Speicher (nicht erweiterbar), das kleine und vor allem nur 60 Hz wiedergebende Display mit enorm breiten Rändern über und unter dem Screen und die Hauptkamera mit nur 12 Megapixel und ohne zusätzlichen Weitwinkel. Auch die Ladegeschwindigkeit ist mit nur 20 Watt eher gemächlich, wegen des nur 2018 mAh leistenden Akkus geht das aber noch in Ordnung. Nur kabellos dauert es noch länger. Dafür gibt es IP67 als Schutz gegen Wasser und Staub.

Beachtlich, was man für unter 500 Euro an Technik bekommt. Groß ist der Unterschied zur absoluten Spitze teilweise nicht mehr, sofern man den Preis in Relation zum Mehrwert setzt. Ansonsten sind die neuesten Spitzenmodelle etablierter Hersteller natürlich doch noch einmal besser – allein schon, weil dort fast immer optische Teleobjektive angeboten werden und auch Details wie USB-Typ-C in Version 3. Bei der Leistung sind aber bei einigen Smartphones bis 500 Euro – vor allem im "normalen" Alltag – so gut wie keine Unterschiede mehr zu spüren.

Wer auch keine 500 Euro ausgeben will, sollte einen Blick auf unseren Top 10: Die besten Smartphones bis 400 Euro, Top 10: Die besten Smartphones bis 300 Euro und unsere Top-10 der Smartphones bis 200 Euro werfen. Selbst in der letzten Kategorie sind erstaunlich starke Geräte dabei.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.