Top 10: Die besten Saugroboter – Roborock vor iRobot

Roborock S7

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TechStage hat schon eine ganze Reihe unterschiedlichster Saugroboter getestet. Zeit, die aktuellen Geräte in Relation zu stellen – und zwar in Form einer Bestenliste.

Was genau Saugroboter können müssen und was es für wie viel Geld gibt, haben wir in unserer Kaufberatung: Saugroboter von 50 bis 1000 Euro ausführlich besprochen. Entscheidend ist aber wie bei allen technischen Produkten nicht nur, was auf dem Datenblatt steht, sondern wie gut der Roboter die Features auch um- und einsetzt. Da gibt es etwa Negativbeispiele wie den Trifo Max Pet (Testbericht), der mit extremer Saugleistung beworben wird, aber bei Navigation und Reinigungsleistung wenig überzeugt. Außerdem benötigen Nutzer gleich noch einen Gehörschutz – das haben wir bislang selten so heftig erlebt.

Wir zeigen daher hier in unserer Bestenliste, welche Geräte uns 2021/2022 tatsächlich am besten im Test überzeugt haben. Neben Kriterien wie Funktionsumfang, Navigation, Saugleistung und Design haben wir auch Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gelegt. Bei den einzelnen Modellen erklären wir nicht nur kurz die Stärken und Schwächen der Geräte, sondern auch, warum wir die jeweilige Platzierung für gerechtfertigt erachten.

In unserer letzten Aktualisierung der Saugroboter-Bestenliste stand der Roborock S7+ (Testbericht) auf dem ersten Platz, doch inzwischen ist der vom Nachfolger abgelöst. Und zwar aus mehreren Gründen. Der neuere Roborock S7 MaxV Ultra (Testbericht) behält nämlich alle Tugenden des S7+ wie ein vibrierendes und anhebbares Wischtuch bei und kommt zusätzlich mit neuen Features. Die beiden wichtigsten sind die 3D-Objekterkennung mittels Frontkamera und die neue Ultra-Reinigungsstation. Mittels der Objekterkennung ist der Roboter im Umgang mit Möbeln nahezu berührungslos, außerdem umfährt er Hindernisse wie Kabel und Hinterlassenschaften von Haustieren, um sich nicht festzufahren oder eine riesige Sauerei zu fabrizieren. Das funktioniert wie bei fast allen Konkurrenten nicht vollständig perfekt, aber doch sehr gut. Besser ist auf diesem Gebiet nur der Samsung Jet Bot AI+ (Testbericht), der dafür ansonsten nicht recht überzeugt.

Die andere und zweifelsfrei beste Neuerung ist aber die Ultra-Station. Sie saugt automatisch den Staub aus dem internen Behälter des Saugers ab, befüllt beim Andocken den Wassertank des Saugers wieder mit Frischwasser und reinigt das Wischtuch, während das Schmutzwasser in einen separaten Tank abgesaugt wird. Zusammen mit dem anhebbaren Wischtuch des Roboters, was Wischen von Hartboden und Saugen von Teppich in einem Arbeitsdurchgang erlaubt, gibt es derzeit keinen Saugroboter, der eine höhere Autonomie erreicht. Das hat seinen Preis, aber an der Platzierung auf Platz Eins gibt es für uns derzeit keinen Zweifel.

Achtung: Den Roborock S7 MaxV gibt es auch einzeln und als MaxV+ mit Absaugstation ohne die beschriebene Wasserversorgung.

Auf dem zweiten Platz sehen wir wieder ein Modell mit der grandiosen Ultra-Reinigungsstation, nämlich den Roborock S7 Pro Ultra (Testbericht) – nicht ohne Grund titelten wir seinerzeit "Das beste Topmodell ohne 3D-Objekterkennung". Im Prinzip hat Roborock hier "nur" den eigentlichen S7 leicht überarbeitet und so angepasst, dass er die geniale Ultra-Reinigungsstation nutzen kann – et voilà: fertig ist ein nahezu perfekter Saug- und Wischroboter – nur eben ohne Objekterkennung. Wer das nicht will oder braucht, spart Geld und erhält dennoch die tolle Reinigungsleistung des S7 gepaart mit der maximalen Autonomie des erstplatzierten Roborock S7 MaxV Ultra.

Auf dem dritten Platz steht – vermutlich für Leser der beiden zuvor platzierten Modelle wenig verwunderlich – Roborock S7+ (Testbericht). Der Käufer bekommt wie bereits angedeutet nicht nur einen Roboter mit hervorragender Navigation, einwandfreiem Saugergebnis und ordentlicher Wischfunktion mit vibrierendem Wischtuch, sondern der Sauger kann das Wischtuch auch noch selbstständig anheben. Das bietet kein anderes weiter unten positioniertes Modell in dieser Top 10. Was auf den ersten Blick wie Spielerei klingen mag, entpuppt sich im Alltag als große Bereicherung im Hinblick auf Autonomie: Während der Mensch bei allen anderen Saugrobotern eingreifen muss, damit die Haushaltshelfer nicht mit feuchtem Tuch über Teppich schrubben, erledigt der Roborock S7 alles ganz allein.

Auf dem vierten Platz landet der hierzulande kaum bekannte Saugroboter 360 S10 (Testbericht). Highlight des Gerätes: Es kommt trotz Laser-Navigation ohne Laserturm oben auf dem Sauger aus und beherrscht zudem 3D-Objekterkennung! Der typische rotierende Laser steckt im Gehäuse und erlaubt eine Abtastung nach vorn heraus. Damit ist die Navigation so gut wie bei Laser-navigierten Saugrobotern, er ist aber nur so hoch wie einer mit Kamera-Navigation und kann entsprechend unter flache Möbel fahren. Zusätzlich erkennt er unachtsam liegengelassene Gegenstände im Reinigungsbereich und umfährt sie. Durch die mangelnde "Sicht" des Lasers zu den Seiten muss sich der Sauger allerdings immer mal wieder zur Orientierung zur Seite drehen – das kostet Zeit und sieht bisweilen etwas unkoordiniert aus.

Ansonsten punktet das Gerät mit Navigations- und Reinigungsleistung auf Augenhöhe mit den erstplatzierten Roborock-Modellen, mangels anhebbarem Wischtuch ist die Autonomie beim Wischen aber deutlich geringer ausgeprägt. Eine Absaugstation gibt es zudem nicht.

Nicht viel mehr als die Hälfte kostet der nächste Wettbewerber aus Fernost: Rund 250 Euro wollen Händler in Deutschland für den Xiaomi Dreame D9 (Testbericht). Dass der Dreame D9 nicht genauso gut wie der Roborock S7 ist, liegt in erster Linie am einfacheren Aufbau: Der D9 kann das Wischtuch nicht automatisch anheben, außerdem vibriert es nicht. Das macht aus dem Gerät einen typischen "Staubwischer", viel Dreck bekommt er nicht aufgewischt.

Dafür saugt er umso besser, hier liegt der Dreame D9 fast auf dem Topniveau unserer Nummer Eins. Das gilt auch für die Navigation, der App fehlen nur Kleinigkeiten wie eine Sprachassistenten-Integration. Preis-Leistung sehen wir bei diesem Modell ganz weit vorn. Der Dreame D9 ist nach wie vor unser Allzeitfavoriten.

Und noch ein Preis-Leistungs-Sieger: Der Imou L11 (Testbericht) kosten nur wenig mehr als der Dreame D9, bringt aber gleich noch eine Absaugstation mit. Ansonsten liegt er in etwa auf dem Niveau des genannten Konkurrenten (oder nur leicht darunter) und beherrscht somit alles, was ein moderner Saugroboter können muss. Wer hier noch zögert, der hat schon einen Saugroboter oder ist sich selbst noch nicht wirklich sicher, ob er überhaupt einen haben möchte.

Der Dreame Bot L10 Pro (Testbericht) entspricht vom Aufbau her dem Dreame D9 auf Platz 5, bietet aber zusätzlich eine 3D-Objekterkennung. Der Grund, warum er dennoch hinter dem einfacheren Modell gelistet ist, ist einfach: Die 3D-Erkennung funktioniert grundsätzlich gut, wenn auch wie bei den anderen Modellen mit diesem Feature nicht perfekt. Zudem – und das ist der entscheidende Grund – wird der Sauger mit aktivierter Erkennung sichtbar langsamer und scheinbar konfuser. Ferner sinkt die Randreinigungsleistung und bisweilen wird eine Wollmaus auch schon mal als Hindernis erkannt, statt sie aufzusaugen. Mit rund 336 Euro zum Artikelzeitpunkt ist der L10 Pro teurer als der sehr gut funktionierende Dreame D9.

Was für ein Kasten – groß, aber schick. Beim Ecovacs Deebot X1 Omni (Testbericht) ist für das Äußere der Designer Jacob Jensen verantwortlich, der Absaugstation, Frisch- und Abwassertank ähnlich wie bei den Ultra-Modellen von Roborock in einem monolithischen, edel und monumental wirkenden Kasten steckt. Insgesamt ist die Leistung des omnipotenten Saug- und Wischroboters in Ordnung, allerdings kommt sie nicht an die erstplatzierten Roborock-Modelle heran. Zudem können die beiden drehenden Wischmopps des Bots nicht angehoben werden, das Modell kann also nicht Hartboden und Teppich in einem Durchgang reinigen. Stattdessen muss der Nutzer dafür die Mopps anbringen oder abnehmen. Einen Vorteil haben drehende Mopps allerdings: Während bei Wischtüchern später einzelne Bahnen sichtbar sein können, hatten wir das bei Modellen mit rotierenden Mopps noch nie.

Der Roborock Q7 Max+ (Testbericht) ist im Prinzip ein aktualisierter Roborock S5 Max (Testbericht). Außer einer Absaugstation gibt es keines der Highlights der aktuellen Topmodelle, dafür kostet der Q7+ auch deutlich weniger. Geblieben sind hervorragende Navigation, tolle Reinigungsleistung und großartige Bedienbarkeit.

Der Zaco A10 (Testbericht) wird nicht nur auch aus Deutschland verschickt, sondern stammt zudem von der deutschen Firma Robovox mit Sitz in Gelsenkirchen – inklusive Verkauf und Vertrieb. Der Saugroboter setzt wie die zuvor genannten Modelle auf Laser-Navigation und macht dabei seine Sache sehr gut. Auch die Saugleistung ist trotz niedriger Lautstärke hervorzuheben und zudem gibt es eine gute Wischfunktion mit vibrierendem Wischtuch. Außerdem bietet der deutsche Hersteller satte drei Jahre Garantie – das ist bei keinem anderen Anbieter in dieser Top 10 so.

Leider fehlt dem Zaco A10 eine automatische Teppicherkennung. Brücken und Läufer, die nicht gerade genau rechtwinklig im Raum liegen, können auch manuell nicht in der ansonsten guten App erfasst werden. Zudem kann das Gerät saugen oder wischen – nicht beides gleichzeitig.

Unsere bisherigen Saugroboter-Tests zeigt einen schönen Querschnitt aus allen möglichen Bereichen: mit Laser-, Kamera- oder Gyro-Navigation, mit und ohne Wischfunktion, mit und ohne Absaugstation und einiges mehr. Dass es nicht alle Sauger in unsere Bestenliste schaffen können, dürfte klar sein. Entsprechend finden sich hier ausschließlich Modelle mit Laser-Navigation. Modelle ohne diese Merkmale gehören aktuell unserer Meinung nach nur in einen normalen Haushalt, wenn es besonders günstig sein soll. Marktführer iRobot scheidet da ohnehin aus.

Generell Hilfe, was man beim Kauf eines Saugroboters beachten sollte, geben wir in unserem Ratgeber Saugroboter ab 50 Euro: 7 Tipps für den richtigen Kauf. Einen richtig guten Wischroboter hatten wir mit dem Dreame Bot W10 im Test. Soll es doch lieber ein selbst bedienter Akkusauger sein? Dann empfiehlt sich ein Blick in unsere Akkusauger-Bestenliste.

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