Top 10: Bestes Tablet bis 500 Euro - Deshalb liegt das iPad vorne

Samsung Galaxy Tab S7 FE und Xiaomi Pad 5

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Kaufberatung: Notfallhandys bis 20 Euro

Nokia, Doro & Co.: Handys zum Telefonieren & für den Notfall ab 12 Euro

Monatlich kündbar: Die besten Handytarife von 0 bis 30 Euro

Die besten monatlich kündbaren Tarife im Dezember 2022: Unlimitiertes Datenvolumen für 15 Euro

Kosmos, Fischertechnik & Co.: Von Roboter bis Experimentierkasten ab 8 Euro

Kosmos, Fischertechnik & Co.: Von Experimentierkasten bis Roboter ab 5 Euro

Wacom-Alternativen ab 10 Euro: Digital zeichnen mit smarten Stiften, Tablets & Co.

Wacom-Alternativen ab 10 Euro: Digital zeichnen mit smarten Stiften, Tablets & Co.

Bequem auf der Couch surfen, spielen oder Netflix schauen: Das geht hervorragend mit einem Tablet. Diese Top 10 zeigt die besten Geräte unter 500 Euro.

In den letzten Jahren hat der Markt der Tablets Fahrt aufgenommen. Das zeigen neue Modelle von Lenovo, Xiaomi, Nokia, Realme sowie den Platzhirschen Samsung und Apple. Wer nur im Internet surfen und Serien schauen möchte, findet bereits geeignete Tablets unter 250 Euro. Allerdings bietet die Hardware dann meist langsame CPUs, wenig RAM und Speicher oder veraltete Android-Versionen.

Wer mehr Leistung und eine bessere Ausstattung will, muss mehr investieren. Wir helfen bei der Kaufentscheidung und zeigen in dieser Top 10 die besten Tablets unter 500 Euro. Hier finden Käufer fast alles, was ein Tablet braucht und echte Alleskönner rund um Entertainment. Wer einen Ersatz für einen Laptop sucht, dem empfehlen wir den Beitrag iPad Pro oder Galaxy Tab S8? Top 10 der besten Tablets am Markt. Beim der grundsätzlichen Orientierung hilft der Ratgeber Kaufberatung: Was darf ein gutes Tablet kosten?

Die Größe der Displays erstreckt sich von 8,3 Zoll bis 12,4 Zoll. OLED ist als Technologie für Tablets bis 500 Euro selten zu finden, anders als bei Smartphones. Lediglich Lenovo verkauft ein Gerät mit OLED in dieser Preisklasse. Die Bildschirme lösen alle mindestens mit Full HD auf. Bei Pixeldichte halten Tablets nicht mit Smartphones mit. Weil man ein solches Gerät weiter weg vom Gesicht hält, stört das allerdings kaum. Spitzenreiter bei großen Tablets mit 274 ppi (Pixel pro Zoll) ist das Xiaomi Pad 5 (Testbericht). Das kompakte iPad Mini 6 kommt gar auf 327 ppi. Die maximale Helligkeit der Bildschirme erreicht bis zu 500 cd/m².

Bei Android-Tablets dominiert ein Breitbildformat von 16:9 oder 16:10 – wie bei einem Fernseher. Das ist perfekt für Filme und Serien. Allerdings macht das wegen der Länge hochkant weniger Spaß. Anders ist das beim iPad 9 mit einem Seitenverhältnis von 4:3. Damit trumpft es auch in aufrechter Position auf, etwa als E-Book-Reader oder beim Surfen und Shoppen. Bei Serien und Filmen hingegen schrumpft die Bildfläche im Vergleich zu den Androiden etwas und fördert kleine schwarze Balken zutage.

Zum Streamen ist bei Android ein Zertifikat für Widevine Level 1 unverzichtbar. Erst damit klappt die Wiedergabe von Inhalten über Netflix, Amazon Prime Video oder Disney Plus in Full HD. Das trifft auf alle Android-Geräte in dieser Bestenliste zu. Bei Apple ist Widevine Level 1 ohnehin vorhanden. Mehr darüber erklären wir im Ratgeber Netflix & Co.: Die besten Tablets und Chromebooks fürs Streaming. Verglichen mit einem Smartphone schwächeln Tablets aber bei der Bildwiederholrate. Abgesehen von zwei Ausnahmen arbeiten alle Modelle mit 60 Hertz.

Den digitalen Vortrieb leisten bei Android-Tablets ausschließlich Octa-Core-Prozessoren. Die stärksten CPUs sind der Snapdragon 860 und 865. Daneben gibt es Snapdragon-Chips der 7er- oder 6er-Reihe. Mehr Power bringen die Apple-Geräte auf die Straße – und das nur mit sechs Kernen. Das iPad 9 mit Bionic A13-Chip aus dem iPhone 11 läuft sehr flott. Die größte Kraft entfaltet der Bionic A15 im iPad Mini 6.

Das System des iPad arbeitet stabil mit 3 GByte, dem Zusammenspiel aus Soft- und Hardware sei Dank. Androiden greifen auf 4 bis 6 GByte RAM zurück. 8 GByte Arbeitsspeicher sprengen den Preisrahmen von 500 Euro.

Begrenzt ist jedoch häufig das Tempo beim Surfen. Viele Geräte nutzen nur Wi-Fi 5, Wi-Fi 6 ist noch selten an Brod. Varianten mit LTE-Modul für eine SIM-Karte sprengen zudem in der Regel die Preisgrenze. Ein Fingerabdrucksensor ist bei Android-Geräten bis 500 Euro selten zu finden. Fast alle hier vorgestellten Modelle bieten Support für einen Stylus (Apple Pencil, S-Pen bei Samsung). Bei vielen Geräten gibt es kleine Tastaturen als Zubehör, die dann ebenfalls das Display schützen. Bis auf das Samsung Galaxy Tab Active 3 (Testbericht) ist kein Tablet wasserdicht.

Als Standard hat sich endlich der USB-C-Anschluss durchgesetzt, sogar beim iPad Mini. Das iPad 9 nutzt aber noch Lightning. Einen HDMI-Anschluss gibt es bei keinem Gerät. Der interne Speicher reicht von 64 GByte bis 128 GByte. Modelle mit 256 GByte kosten schon mehr als 500 Euro. Eine Erweiterung per Micro-SD-Karte ist bei vielen Android-Modellen möglich. Die Kameras spielen für uns bei den Tablets keine entscheidende Rolle. Die Kameras liefern in der Regel (mittel)mäßige Ergebnisse. Positive Ausnahmen sind das Apple iPad 9, iPad Mini 6 sowie das Xiaomi Pad 5 (Testbericht).

Die Frage nach Android oder Apple iPad ist eine Frage des Glaubens. Für Apple spricht perfekt auf die Hardware abgestimmte Software mit regelmäßigen Updates für einen langen Zeitraum. Das iPad 9 stammt zwar noch aus dem Jahr 2021. Dennoch ist es in unseren Augen das beste Allround-Gerät mit starkem Preis-Leistung-Verhältnis. Preise ab knapp 320 Euro machen es erschwinglich.

Das 10,2-Zoll-Display mit IPS-Panel erzeugt eine hohe Bildschärfe von 264 ppi. Mit 500 cd/m² erstrahlt der Bildschirm. Das ist einer der besten Werte für Tablets. Die Bildwiederholfrequenz beträgt allerdings nur 60 Hertz. Mit einem Gewicht von 490 Gramm ist es etwas leichter als die Android-Konkurrenz

Der Arbeitsspeicher fällt mit 3 GByte am kleinsten aus. Weil die Software harmonisch auf das Gerät abgestimmt wurde, ist dieser Nachteil zu vernachlässigen. Die CPU Apple A13 Bionic stammt noch aus dem iPhone 11, sorgt aber dennoch für richtig viel Power. Die Akkulaufzeit beträgt rund 10 Stunden. Ein Fingerabdrucksensor gehört ebenfalls zur Ausstattung. Wi-Fi 6 gibt es aber nicht. Das Modell mit LTE sprengt die 500-Euro-Grenze.

Die Krone der Android-Tablets in dieser Bestenliste bekommt das Xiaomi Pad 5 (Testbericht). Das hat es der guten Ausstattung, tollen Verarbeitung und dem fairen Preis von etwa 340 Euro zu verdanken.

Das IPS-Display mit 11 Zoll erreicht eine Pixeldichte von 274 ppi. Außerdem flimmert die Anzeige mit 120 Hertz, wodurch das Bild beim Scrollen oder Spielen flüssiger wirkt. Dank der Helligkeit von bis zu 500 cd/m² ist die Anzeige im Freien ausreichend ablesbar. Die Lautsprecher wummern mit ausgeprägtem Sound vor sich hin. Das Gewicht liegt bei 511 Gramm.

Bärenstark ist der Antrieb dank Snapdragon 860. Es ist laut PCmark Work 3.0 das schnellste Tablet mit Android in dieser Preisklasse. Filme schauen, Artikel oder Spiele laufen damit problemlos. Die Akkulaufzeit liegt ebenfalls bei knapp 10 Stunden. Der Arbeitsspeicher beträgt 6 GByte RAM, der interne Speicher bietet je nach Version 128 oder 256 GByte. Einer Erweiterung per Micro-SD-Karte ist aber nicht möglich.

Einziger Wermutstropfen ist die Geschwindigkeit im WLAN, hier ist nur maximal Wi-Fi 5 drin. Ein Fingerabdrucksensor fehlt. Das Pad 5 ist kompatibel zu einem Eingabestift, dieser ist aber nur als Zubehör erhältlich.

Geht es alleine um die Technik, ist das iPad Mini 6 mit am besten ausgestattet. Allerdings kratzt es am Preis von 500 Euro und liegt immer wieder leicht darüber. Mit einem Display von 8,3 Zoll ist es nur knapp halb so groß wie das iPad. Das spart Gewicht. Mit 300 Gramm ist es deutlich leichter. Allerdings bekommt man so weniger Bildfläche für Medien.

Durch die kompakte Größe eignet es sich hervorragend als mobiler Begleiter für Bus und Bahn. Der Bionic-A15-Chip ist mit Abstand der stärkste Prozessor. Es beherrscht Wi-Fi 6 und hat sogar einen USB-C-Slot – eigentlich untypisch für Apple

Das Lenovo Tab P11 Pro (Testbericht) ist das erste Gerät in dieser Bestenliste mit AMOLED-Display. Der Bildschirm bietet eine exzellente Bildqualität, ausgeprägte Kontraste und ausgezeichnete Schwarzwerte. Die Helligkeit fällt mit 375 cd/m² nicht ganz so hoch aus wie beim Trio an der Spitze. Mit einer Diagonale von 11,5 Zoll. Trotz der Ausmaße wiegt es nicht mehr als das iPad 9.

Abstriche müssen Käufer bei der Leistung machen. Hier kommt als CPU ein Qualcomm Snapdragon 730G zum Einsatz. Bei der Leistung liegt das Tab P11 Pro damit leicht hinter dem Samsung Galaxy Tab S7 FE (Testbericht). Für die meisten Tätigkeiten ist der Prozessor aber stark genug, außer für Hardcore-Gamer. Die Akkulaufzeit beträgt 10 Stunden. Der Arbeitsspeicher ist mit 6 GByte gut ausgestattet. Der interne Speicher hat 128 GByte. Eine Erweiterung über eine Micro-SD-Karte ist möglich.

Der Sound der JBL-Lautsprecher hat uns überzeugt. Ein Fingerabdrucksensor ist zudem mit an Bord. Leider unterstützt das Tablet ebenfalls maximal Wi-Fi 5. Die günstigste Ausführung des Tab P11 Pro liegt bei 486 Euro. Ausgeliefert wird das Tablet mit Android 10, ein Update auf Android 11 soll mittlerweile verfügbar sein.

Auf dem fünften Platz folgt das Samsung Galaxy Tab S7 FE (Testbericht). Mit einer Diagonale von 12,4 Zoll ist es deutlich größer als viele Mitbewerber. Standardmäßig verfügt die Fan-Edition des Galaxy Tab S7 über einen Stylus. Das helle LC-Display mit IPS-Panel schafft über 500 cd/m² und bietet eine Pixeldichte von 243 ppi bei einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixel. Die Bildqualität ist hervorragend. Die Verarbeitung des Aluminium-Gehäuses ist erstklassig. Allerdings ist das Tablet unhandlich und 100 Gramm schwerer als die Konkurrenz.

Als Antrieb dient ein Qualcomm Snapdragon 778G. Der kann mit dem 860er des Pad 5 oder dem A13 im iPad nicht ganz mithalten. Für den täglichen Gebrauch reicht die Leistung aber aus und liegt auf dem Niveau eines Smartphones bis 400 Euro (Bestenliste). Bei der günstigsten Variante für 399 Euro sind Speicher und RAM mit 64/4 GByte knapp bemessen. Mit 128/6 GByte kratzt das Tablet bereits an der Grenze von 500 Euro. Mit 5G und liegt der Preis darüber.

Per Micro-SD-Karte erweitert man den Speicehr auf Bedarf auf 1 TByte. Dank des großen Akkus hält das Gerät über 11 Stunden durch. Bei der kabellosen Konnektivität ist alles auf dem neuesten Stand mit Bluetooth 5.2 und Wi-Fi 6. Ein Fingerabdrucksensor fehlt allerdings.

Das 2022er-Modell ist eine Neuauflage des Samsung Galaxy Tab S6 Lite (Testbericht). Optisch hat sich nichts geändert. Es ist etwa 30 Gramm leichter als das iPad 9. Das 10,4-Zoll-LCD bedient sich einem herkömmlichen IPS-Panel, die Full-HD-Auflösung führt zu einer Pixeldichte von 224 ppi.

Nachgebessert hat Samsung bei der CPU: Der Snapdragon 720G läuft ausreichend schnell, ist aber kein High-Performer. Der Arbeitsspeicher geht mit 4 GByte noch in Ordnung, der interne Speicher beläuft sich je nach Variante auf 64 oder 128 GByte. Eine LTE-Version gibt es ebenfalls. Positiv hervorzuheben: Der Stylus S-Pen gehört zum Lieferumfang. Mit einem Preis von knapp 286 Euro ist das Tablet für die Ausstattung kein Schnäppchen.

Preis-Leistungs-Sieger in dieser Bestenliste ist das Lenovo Tab P11 Plus (Testbericht). Mit einem Preis ab 250 Euro bietet das 11-Zoll-Tablet eine Menge Features zu einem günstigen Preis. Optisch macht das Tablet einen edlen Eindruck durch eine Rückseite aus Metall sowie gummierter Oberseite. Es wiegt nicht mehr als ein Apple iPad.

Nicht ganz so hoch ist die Auflösung von 2000 x 1200 Pixel, das sorgt für eine Pixeldichte von 212 ppi. Das LCD-Display mit IPS-Panel sorgt für eine zu kühle Farbwiedergabe mit leichtem Blaustich. Bei der Bildqualität kann das Tab P11 Plus nicht mit den teuren Modellen mithalten.

Beim Plus-Modell kommt ein Mediatek Helio G90T zum Einsatz. Dieser sorgt für mehr Leistung als beim Tab P11, fürs Gaming ist das Tab P11 Plus aber weniger geeignet. Für sämtliche andere Aufgaben reicht die Performance aber aus. Die Ausstattung bei RAM und Speicher geht mit 5/128 GByte für den Preis absolut in Ordnung. Der Akku mit 7500 mAh sorgt für eine gute Akkulaufzeit von über 10 Stunden im Dauerbetrieb bei mittlerer Helligkeit. Rund 10 Stunden hält der Akku beim Dauereinsatz durch.

Positiv aufgefallen sind uns die vier Lautsprecher. Sie bieten einen satten und räumlichen Klang dank Unterstützung für Dolby Atmos. Das Surfen in heimischen Netzwerken ist nur mit maximal Wi-Fi-5 möglich. Einen Fingerabdrucksensor gibt es nicht. Immerhin bietet Lenovo eine Tastatur zum Anstecken und einen Stylus als Zubehör an. Nochmals günstiger ist der Vorgänger Lenovo Tab P11 (Testbericht) mit schwächerer CPU.

Technisch entspricht das Lenovo Yoga Tab 11 (Testbericht) weitgehend dem Tab P11 Plus. Der größte Unterschied liegt beim Gehäuse. Das Yoga Tab 11 ist in erster Linie für den Medienkonsum gedacht. Hierzu bietet das Gehäuse einen integrierten Ständer zum Ausklappen auf der Rückseite. Das macht einen separaten Aufsteller fürs Tablet (Ratgeber) überflüssig.

Am unteren Ende befindet sich ein größerer, rundlicher Griff mit integrierten Lautsprecher mit Dolby Atmos. Diese Ausstattung ist sehr praktisch, wegen des höheren Preises ab 300 Euro landet das Yoga Tab 11 aber hinter dem Tab P11 Plus.

Die übrige Hardware ist gleich wie beim Plus-Modell des Tab 11: LCD-Display mit 11 Zoll, Mediatek Helio G90T und Akku mit 7500 mAh, der für den Einsatz von 10 Stunden gut ist. Je nach Version reicht der Arbeitsspeicher von 4 bis 8 GByte RAM. Als Speicher gibt es 128 oder 256 GByte. Es gibt zudem eine High-End-Version mit LTE. Das Gerät ist kompatibel zum Lenovo Precision Pen 2.

Eigentlich hätte das Huawei Matepad 11 (Testbericht) einen Platz unter den ersten drei Modellen in dieser Bestenliste laut dem Tablet-Test verdient, wäre da nicht der US-Bann gegen Huawei. Das hat zur Folge, dass sämtliche Google-Dienste und Apps nicht zur Verfügung stehen.

Das App-Angebot der Appgallery von Huawei weist Lücken auf. Es fehlen zahlreiche US-Anbieter wie Netflix, Disney+ oder Facebook. Das schränkt die Brauchbarkeit des Tablets ein. Nutzer können zwar apk-Dateien aus anderen Quellen über die Suchmaschine Petal ausfindig machen und installieren. Das ist aber alles andere als sicher oder komfortabel.

Schade, denn wirft man einen Blick auf die Hardware, zeigt sich die Qualität des Matepad 11. Dieses könnte es sogar mit dem Xiaomi Pad 5 locker aufnehmen. Das scharfe 11-Zoll-LCD mit IPS bietet 120 Hertz. Der Prozessor Qualcomm Snapdragon 865 ist ebenfalls leistungsstark. Sogar Wi-Fi 6 unterstützt das Gerät. Das Betriebssystem Harmony OS hinterlässt ebenfalls einen guten Eindruck. Der Akku hält zudem 11 Stunden durch. Eigentlich ist es ein hervorragendes Paket für 399 Euro – wären da nicht die massiven Einschränkungen, unter denen alle Geräte von Huawei leiden.

Eine Sonderrolle nimmt das Samsung Galaxy Tab Active 3 (Testbericht) ein. Es ist eines der wenigen echten Outdoor-Tablets auf dem Markt. Mit einem Display von 8 Zoll ist es deutlich kleiner als die anderen Modelle in dieser Bestenliste, wenn auch wegen des stabilen Gehäuses nicht wirklich leichter. Dafür ist es nach IP68 wasserdicht und gegen Staub geschützt. Zudem übersteht auch den einen oder anderen Sturz. Der Akku ist sogar austauschbar, ein Stylus gehört ebenfalls zur Ausstattung.

Das Display löst mit 1080p auf und bietet mit 500 cd/m² eine gute Helligkeit, was die Ablesbarkeit im Freien verbessert – ein wichtiges Kriterium für Outdoor-Geräte. Der Exynos-9810-Prozessor stammt noch aus dem Jahr 2018 und ist ähnlich schwach, wie der Chip im Galaxy Tab S6 Lite. Immerhin bietet es 4 GByte RAM sowie 64 GByte internen Speicher. Es unterstützt ferner Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.0, es gibt obendrein eine LTE-Version. Zudem bietet das Tablet Support für GPS, GLONASS, Beidou und Galileo – was für ein Outdoor-Gerät unverzichtbar wäre. Mit einem Preis ab 380 Euro ist das Outdoor-Tablet allerdings teuer, vergleichbare Konkurrenz gibt es kaum.

Im Bereich bis 500 Euro bieten Tablets nahezu alles, was man für Entertainment oder Surfen braucht. 120 Hertz sind hier nur selten zu finden. High-End-Leistung bei den Prozessoren findet sich abgesehen vom iPad keine. Wegen des starken Gesamtpakets und des Preises ist das iPad 9 in unseren Augen derzeit das beste Tablet in dieser Preisklasse. Auf Augenhöhe ist das Xiaomi Pad 5 (Testbericht). Der Preis-Leistungs-Tipp ist das Lenovo Tab P11 Plus (Testbericht). Es bietet solide Ausstattung, hohe Verarbeitungsqualität und ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wer deutlich mehr Leistung sucht und einen potenziellen Laptopersatz, muss zu einem Top-Tablet greifen. Mehr dazu zeigen wir in der Bestenliste iPad Pro oder Galaxy Tab S8? Top 10 der besten Tablets am Markt. Günstigere Alternativen zeigen wir im Beitrag Die 10 besten Tablets bis 250 Euro – Lenovo und Samsung vor Blackview.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.