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Wer 2021 einen guten E-Scooter kaufen will, muss nicht mehr viel Geld ausgeben. Die Bestenliste zeigt die Top-10 der elektrischen Scooter mit Straßenzulassung.

Das Angebot an E-Scootern mit Straßenzulassung ist 2021 fast schon unübersichtlich groß. Dabei haben unsere Tests gezeigt, dass längst nicht alle gut sind. Da es hier um die eigene Sicherheit im Straßenverkehr geht, hier sollte man nicht an der falschen Stelle sparen. Worauf Käufer alles achten sollten, zeigt unser Vergleichstest: E-Scooter mit Straßenzulassung.

Wir haben in den letzten Monaten und Jahren von 300 Euro bis 1500 Euro sehr viele E-Scooter ausführlich getestet und decken so einen guten Querschnitt des Marktes ab. Alle Einzeltests, Ratgeber und Kaufberatungen sammeln wir auf unserer Themenseite E-Scooter. Nicht alle haben es in diese Bestenliste mit den 10 wirklich besten E-Scootern geschafft.

Wir bleiben an dem Thema E-Tretroller dran und erweitern die Testreihe nach und nach mit weiteren Modellen. Die Ergebnisse fließen dann in den Vergleichstest mit ein und auch diese Bestenliste wird stets mit Updates auf dem aktuellen Stand gehalten. Das letzte Update erfuhr dieser Beitrag am 23.04.21. Wer sich noch nicht sicher ist, welche Geräteklasse für ihn die richtige ist, dem empfehlen wir unseren Vergleich: E-Klapprad oder E-Scooter? Und der Sieger ist…

Platz 1: Xiaomi Mi Scooter Pro 2

Xiaomi ist ein E-Scooter-Pionier. Lange bevor E-Scooter in Deutschland legal über die Straßen rollten, verkaufte das Unternehmen weltweit bereits unzählige Xiaomi M365 (Testbericht). Der Xiaomi-E-Scooter hat sich über die Jahre als günstiges und sehr zuverlässiges Modell bewährt. Nach einer gefühlten Ewigkeit brachte Xiaomi Mitte 2020 endlich den Nachfolger Xiami Mi Scooter Pro 2 (Testbericht) auf den Markt, der nun auch ganz legal in Deutschland fahren darf und dabei noch zu den günstigsten E-Scootern gehört.

Dank seiner nahen Verwandtschaft zum unzerstörbaren M365 erhoffen wir uns eine ähnlich hohe Langlebigkeit. Passende Ersatzteile, um selbst Hand anzulegen, gibt es im Netz zuhauf. Der Klappmechanismus ist einfach und funktional. Alle Elemente wie Display und Licht sind perfekt integriert, lediglich die Kabel hätte man noch besser verstecken können. Das Trittbrett ist groß und das Fahrgefühl auch dank der Luftreifen sehr gut. Schade, dass der Motor nicht unmittelbar reagiert, gleiches gilt für die Motorbremse. Auch ihretwegen befindet sich der Xiaomi Mi Scooter Pro 2 bezogen auf seine Bremsleistung nur im Mittelfeld.

Richtig gut ist der sehr große Akku, der den Fahrer deutlich weiter bringt als die Akkus in den meisten anderen E-Scootern dieser Preisklasse. Insgesamt schnürt Xiaomi mit dem Mi Scooter Pro 2 ein sehr gutes und vor allem bezahlbares Paket, welches sich direkt auf Platz 1 unserer Bestenliste E-Scooter setzt und unser Preis-Leistungs-Sieger ist.

Platz 2: Epowerfun EPF-1

Es gibt am Markt richtig viele gute E-Scooter. Doch kaum einer macht alles richtig. Der elektrische Tretroller Epowerfun EPF-1 (Testbericht) ist jedoch nah dran, er bietet für seine günstige Preisklasse so viele Features wie kaum ein anderer.

Besonders seine Fahreigenschaften sind positiv hervorzuheben. So beschleunigt er flott auf fast 22 Kilometer pro Stunde, bremst akkurat und bietet einen großen Akku mit über 23 Kilometer echter Reichweite. Die Verarbeitung ist hochwertig, der E-Scooter erlaubt eine maximale Zuladung von 120 Kilogramm, das Display ist gut, die App sinnvoll und der Klappmechanismus durchdacht. Die Optik finden wir herausragend, aber das ist bekanntlich Geschmackssache. Wer es dezenter will, findet auch dafür Varianten.

Zum Meckern gibt es wenig. So dürfte etwa das Frontlicht heller und besser integriert sein. Auch würden sich Personen ab einer Körpergröße von 1,90 Metern über einen höhenverstellbaren Lenker freuen. Wer darüber hinwegsehen kann, bekommt mit dem Epowerfun EPF-1 einen sehr guten E-Scooter und einen ernstzunehmenden Konkurrenten zum Xiaomi Mi Scooter Pro 2.

Platz 3: The Urban #HMBRG

Der The Urban #HMBRG (Testbericht) ist einer der besten E-Scooter am Markt. Er ist mit knapp 900 Euro zwar recht teuer, bietet dafür aber jede Menge Premium-Features, die man sonst nur bekommt, wenn man noch mehr Geld in die Hand nimmt. Dazu gehört die tolle Verarbeitung und der durchdachte sowie hochwertige Klappmechanismus, der so viel Stabilität bietet, dass sich der Fahrer in jeder Situation stets die Kontrolle hat. Aber auch die sehr guten Reifen, die sehr guten Bremsen, die sehr gute Reichweite und der gute Motor gehören dazu.

Ein paar Kleinigkeiten stören dann doch. So dürfte der Lenker gerne etwas höher sein. Auch wirkt das LED-Display veraltet und er startet stets auf der kleinsten Stufe. Doch das sind (außer für sehr große Menschen) im Grunde Kleinigkeiten.

Platz 4: Elmoto Kick

Der Elmoto Kick (Testbericht) ist ein sehr guter E-Scooter. Bezüglich seiner Verarbeitung macht ihm keiner etwas vor. Auch der Motor ist stark, die Reifen sehr gut und die Bremsen hervorragend. Toll finden wir die Alarmanlage.

Die Idee, Einhell-Akkus für den Betrieb zu nutzen, ist für alle genial, die ohnehin bereits Einhell-Geräte nutzen. Aber auch Neulinge haben mit dem Kauf des Elmoto Kick gleich zwei große Einhell-Akkus zu Hause, und könnten sich beim Kauf von Einhell-Geräten die Akkus sparen. Insgesamt geht die Reichweite von knapp 20 Kilometern in Ordnung. Wer mehr will, kauft sich Ersatzakkus. Weniger schön finden wir, dass Nutzer die Akkus zum Laden immer aus dem Elmoto Kick nehmen müssen.

Platz 5: Egret Ten V4

Der Egret Ten V4 (Testbericht) ist ein Oberklasse-E-Scooter. Er beschleunigt dank 500-Watt-Motor sehr stark, rollt dabei leise und dank 10-Zoll-Luftreifen auch erschütterungsarm mit tollem Fahrgefühl durch die Straßen. Sein Akku ist riesig und der Rollwiderstand gering. Dadurch kommt er deutlich weiter als seine Konkurrenten bis der Akku wieder ans Netz muss. Das Bremssystem mit je einer Scheibenbremse pro Rad funktioniert sehr gut. Hervorragend ist der Klappmechanismus. Er macht eine wertigen und durchdachten Eindruck. Als einer der ganz wenigen E-Scooter kann man hier auch die Griffe umklappen. Einzig sein Lenker könnte für sehr große Personen zu niedrig sein. Der zweite Haken: Er ist teuer, richtig teuer.

Platz 6: The Urban XC1

Der The Urban XC1 (Testbericht) ist der optisch einer der ansprechendsten E-Scooter unserer Bestenliste. Seine Trittfläche ziert schön konturiert der Schriftzug des Herstellers. Er ist überwiegend schwarz mit einem langen gelben Streifen an seiner unteren Seite, einem Schriftzug mit gelben Highlights an der vorderen, massiv wirkenden Lenkstange und gelber Öse auf dem hinteren Schutzblech. Diese auffällige Farbkombination sieht hervorragend aus.

Der The Urban XC1 bietet für seinen vergleichsweise geringen Preis von etwa 500 Euro ein rundum stimmiges Gesamtpaket. Besonders der starke 300-Watt-Motor, das stylische Äußere, die hohe Verarbeitungsqualität und der komfortable Klappmechanismus hat uns beeindruckt. Allerdings hat der Lenker etwas Spiel und der Akku ist etwas zu klein dimensioniert. Weniger schlimm finden wir, dass der The Urban vorne keine Scheibenbremse, sondern lediglich eine Motorbremse hat. Der The Urban XC1 ist ein richtig guter E-Scooter für alle, die auf Qualität setzen und keine allzu weiten Wege zurücklegen müssen.

Platz 7: Iconbit IK-1969K

Der Iconbit Kick Tracer City IK-1969K (Testbericht) schiebt sich trotz, oder gerade wegen seines günstigen Preises auf den zweiten Platz unserer Top-10 der besten E-Scooter. Dabei zeigt er dennoch kaum Schwächen. Deswegen ist er unsere Preis-Leistungs-Empfehlung. Er beschleunigt und bremst gut und bringt eine zusätzliche Hinterradfederung mit. Die ist wegen der Vollgummireifen für eine sanftere Fahrt auch nötig. Die Verarbeitung des Iconbit IK-1969k ist angemessen, lediglich der Klappmechanismus hakt zu Beginn etwas und muss geschmiert werden. Seine Reichweite ist mit 18 Kilometern nicht berauschend, geht aber für den günstigen Preis in Ordnung.

Platz 8: Doc Green Explorer ESA 1919

Der Doc Green Explorer ESA 1919 (Testbericht) kostet regulär um die 370 Euro. Aber Achtung: Der E-Scooter ist häufig bei ATU, Lidl und weiteren Händlern für um die 300 Euro im Angebot. Klar müssen Käufer gerade im Vergleich zu teureren Modellen Abstriche in Kauf nehmen. So beschleunigt er zu gemächlich, was ihn für schwere Personen disqualifiziert. Auch fehlt in Kombination mit den Honeycomb-Reifen eine Federung, um das Fahrgefühl weicher zu gestalten und die Bauteile zu entlasten. Richtig nervig und im schlimmsten Fall sogar gefährlich können die Bremsen sein, die stets zu abrupt einsetzen. Dafür hat er aber auch den kürzesten Bremsweg aller von uns getesteten E-Scooter.

Gut ist seine Verarbeitung, das sichere Fahrgefühl, die Integration des Lichts und der Klappmechanismus. Selbst die Reichweite, die mit gut 15 km eher moderat ausfällt, ist in Anbetracht des günstigen Kaufpreises absolut in Ordnung.

Platz 9: Trekstor EG40610

Der Trekstor EG4061 (Testbericht) ist richtig gut und einer der wenigen E-Scooter mit einem Wechselakku. Wir mögen neben der Möglichkeit, den Akku zu wechseln, besonders das sehr angenehme und sichere Fahrgefühl. Aber auch das Bremssystem funktioniert zuverlässig und der Motor ist ausreichend stark. Die Optik gefällt dank des schlichten Designs mit den orangefarbenen Elementen, die Verarbeitung macht einen vernünftigen Eindruck.

In einigen Details gibt es Verbesserungsbedarf. So kann man die Akkuklappe nicht abschließen. Lässt man den Trekstor EG4160 also (möglichst mit einem Handschellenschloss angebunden) stehen, sollte man den zum Glück recht leichten Akku mitnehmen. Ein Ersatzakku ist 229 Euro teuer. Auch ist die maximale Reichweite geringer als bei vielen anderen E-Scootern unserer Bestenliste.

Platz 10: SXT Light Plus V

Der SXT Light Plus V ist ein guter E-Scooter, der mit wenigen Kniffen auch ein sehr guter E-Scooter hätte sein können. So nervt uns der fehlende Seitenständer. Die Vorderbremse ist für ungeübte Fahrer zu stark. Die Reifen sind etwas klein und bieten keine Luftfüllung. Das LCD ist klein und bei Sonne schwer lesbar. Der Gashebel ist etwas zu straff. Alles Dinge, die man bei einem 800-Euro-E-Scooter besser erwartet.

Dafür glänzt er in andere Kategorien. Beeindruckend sind etwa seine schmalen Klappmaße, die anlegbaren Lenkgriffe, die höhenverstellbare Lenkstange, die hohe Reichweite und Endgeschwindigkeit, der starke Motor und die guten Bremsen.

Alternativen

Die folgenden E-Mobility-Lösungen haben es nicht in unsere Top-10 der besten E-Scooter geschafft.

Mytier

Die Tier-Scooter rollen seit Mitte 2019 als Leihroller durch die meisten deutschen Großstädte. Das heißt, sie sind darauf ausgelegt, möglichst robust und fehlerresistent zu sein. 2020 tauschte Tier seine gesamte Flotte gegen Modelle mit wechselbarem Akku aus. Die alte Flotte wird generalüberholt und unter dem Namen Mytier (Testbericht) verkauft. Dabei bekommen Käufer für 700 Euro einen fast unzerstörbaren Elektroroller. Einfach alles an ihm wirkt wie aus einem Guss, selbst die Klingel umschließt unkaputtbar den Lenker. Die Bremsen sind topp, der ist jedoch Motor nicht sehr stark aber ausreichend. Insgesamt fährt er sich trotz Hartgummireifen angenehm, was auch an der doppelten hydropneumatischen Federung des Vorderrads liegt.

Einen Klappmechanismus hat er nicht. Das macht ihn zwar nochmal ein wenig robuster, allerdings auch deutlich weniger flexibel. In normale Autos passt er so kaum. Und auch das Tragen des Mytier ist eine echte Herausforderung. Auch verfügt er über keinen einzigen physischen Knopf und kann nur per App ein- und ausgeschaltet werden, was ziemlich nervt. Ansonsten bekommen Kunden hier für 700 Euro richtig viel geboten.

Der Mytier ist in weiten Teilen baugleich zum hier im Preisvergleich verlinkten SXT Max.

Soflow S06

Das Beste am Soflow S06 (Testbericht) ist sein sehr günstiger Preis. Denn zusammen mit einem 1und1-Vertrag bekommt man ihn für lediglich 120 oder 240 Euro. Zum Beispiel kostet die 1&1 All-Net-Flat LTE M mit 10 GByte Datenvolumen monatlich 25 Euro. Wer hier 240 Euro drauflegt, bekommt den Solfow S06 gleich dazu. Bedenkt man die angebliche UVP von 799 Euro, ist das ein echtes Schnäppchen. Auf dem freien Markt gibt es den Soflow S06 nicht.

Dabei ist der Soflow S06 ein solider E-Scooter. Im Test gefällt uns besonders seine gefällige Optik und seine ordentliche Verarbeitung. Der Motor ist nicht der stärkste und der Klappmechanismus macht nicht den Eindruck, als würde er viele Jahre mitmachen. Richtig genervt sind wir von der elektronischen Vorderbremse, die immer dann zugreift, wenn der Fahrer nicht beschleunigt. Trotzdem ist er gut. Denn das Gesamtpaket ist unter dem Strich stimmig, gerade wenn man den sehr günstigen Preis bedenkt.

Metz Moover

Der Metz Moover (Testbericht) gehörte 2019 zu den ersten E-Scootern mit Straßenzulassung. Trotzdem wirkt er noch immer bis ins Detail durchdacht. Besonders die hohe Verarbeitungsqualität und die konsequente Verwendung hochwertiger Bauteile merkt man dem Moover einfach an. Im Punkt Fahrgefühl macht ihm keiner etwas vor. Das liegt vor allem an den großen 12-Zoll-Luftreifen, welche die allermeisten Unebenheiten abfangen und fantastisch in der Kurve liegen. Die Scheibenbremsen vorne und hinten sind die besten im Testfeld.

Der Motor ist ausreichend stark, surrt aber deutlich hörbar vor sich hin. Zusammengeklappt passt er in Kofferräume ab Golfklasse. Sein Akku ist zwar klein, dank seines geringen Rollwiderstands liegt seine Reichweite dennoch im oberen Mittelfeld. Nicht gefallen hat uns die geringe Zuladung von lediglich 94 Kilogramm, die fehlende Spritzwasserzertifizierung und der recht hoher Preis.

Leider ist das Mutterunternehmen pleite. Das kann bedeuten, dass er im Abverkauf mal besonders günstig sein kann. Allerdings muss man sich als Käufer darüber im Klaren sein, dass keinen Support mehr gibt. Deswegen ist er in unserer Bestenliste E-Scooter von einer der vorderen Plätzen nach hinten gerutscht.

Trekstor EG3178

Der Trekstor EG3178 (Testbericht) kostet nur gut 540 Euro und ist trotzdem richtig gut. Vor allem hat er keine, wie sonst in dem Preissegment üblich, großen Schwächen. Der Motor ist ausreichend stark und die Bremskombination bestehend aus einer Scheibenbremse am Rückrad und der Motorbremse am Vorderrad verrichtet ihre Zweck zufriedenstellend. Insgesamt fühlt man sich auf den E-Scooter beim Fahren sicher. Seine 8,5-Zoll-Reifen bestehen aus Hartgummi mit Honigwabenmuster. Um grobe Stöße abzufangen, baut Trekstor eine Federung ein. Aufpassen muss man beim Klappmechanismus. Hier kann es nötig sein, zunächst eine Stellschraube zu justieren. Mehr Details im Einzeltest.

Eflux Vision X2 Hub

Der Eflux Vision X2 Hub (Testbericht) ist streng genommen kein E-Scooter, er fällt in die Kategorie Moped. Er fährt bis zu 45 Kilometer pro Stunde, darf erst ab 16 Jahren (in einigen Bundesländern ab 15 Jahren) und mit Führerschein Klasse AM geführt werden, hat eine Helmpflicht und Fahrradwege sind innerorts tabu. Trotzdem hat der Eflux Vision X2 vor allem dank seines Klappmechanismus' und der minimalistischen Optik mehr mit einem E-Scooter gemein, als ein Elektroroller bis 45 Kilometer pro Stunde in klassischer Bauform.

Dank toller Straßenlage, gut abgestimmter Federung, einer starken Beschleunigung und zuverlässigen Bremsen macht das Fahren mit dem Eflux Vision X2 Hub extrem viel Spaß. Beim Fahren mit seiner maximalen Geschwindigkeit von etwa 45 Kilometern pro Stunde wird uns so richtig klar, wie langsam auf freier Strecke doch eigentlich ein normaler E-Scooter mit 20 Kilometern pro Stunde ist. Trotzdem wäre eine maximale Geschwindigkeit von 55 Kilometern pro Stunde wünschenswert gewesen, um besser im Verkehr „mitschwimmen“ zu können.

Weniger gut gefällt uns, dass man den Akku zum Laden nicht aus dem Roller nehmen kann. Auch ist die Trittfläche bei Feuchtigkeit etwas zu rutschig, die Rückleuchte dürfte heller sein und ein Blinker wäre genauso hilfreich wie ein kleines, absperrbares Fach.

Fazit

Bis zum Jahr 2021 galt, dass Käufer für mehr Geld auch mehr geboten bekommen. Gerade bezüglich der Laufleistung und des Fahrgefühls machen dem The Urban #HMBRG (Testbericht) und dem Egret Ten V4 (Testbericht) so schnell niemand etwas vor. Doch die Premium-Features halten zunehmend auch im Mittelkassenbereich Einzug. So bekommt man für etwa 500 Euro mit dem Xiami Mi Scooter Pro 2 (Testbericht) und Epowerfun EPF-1 (Testbericht) mittlerweile E-Scooter, die den deutlich teureren Modellen in kaum einem Punkt nachstehen.

Einen Sonderweg geht der sehr gute und ebenfalls recht teure Elmoto Kick (Testbericht), nutzt er doch für den Antrieb Einhell-Akkus, die auch in den Werkzeugen des Herstellers zum Einsatz kommen. Doch es gibt mit dem Iconbit Kick Tracer City IK-1969K (Testbericht) und dem Doc Green Explorer ESA 1919 (Testbericht) aber auch für 300 bis 400 Euro ordentliche Alternativen.

Der E-Scooter-Markt ist momentan deutlich in Bewegung. Wir empfehlen unsere Themenseite E-Scooter im Blick zu behalten. Dort sammeln wir weiterhin alle Einzeltests, Kaufberatungen und Ratgeber.

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