Klapprad-Top-10: Die besten E-Bikes zum Klappen von 600 bis 1200 Euro

Fiido D11

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Sie sind schick, klappbar, schnell und mit Preisen ab 600 Euro richtig günstig: elektrische Klappräder aus China. TechStage zeigt die zehn besten chinesischen E-Bikes zum Klappen unter 1200 Euro.

E-Klappräder sind nicht nur schnell und komfortabel, sie sind auch faltbar und so etwa im Auto transportabel oder besonders platzsparend zu verstauen. Doch legale E-Klappräder sind teuer. So bekommt man in Deutschland zugelassene Modelle selten unter 1500 Euro. Nun drängen zunehmend klappbare E-Bikes aus China auf den deutschen Markt und unterbieten lokale Preise um Längen. So kostet etwa das von uns hervorragend bewertete Fiido D4S Pro (Testbericht) bei Banggood (Kauflink) nur 740 Euro. Diese Kaufberatung zeigt die besten und beliebtesten klappbaren E-Bikes aus China.

Aber Achtung! Viele Modelle haben einen Gashebel. Mit diesem ist das Fahren auf deutschen Straßen nicht erlaubt. Mittlerweile scheinen jedoch viele chinesische Fahrradhersteller das Problem erkannt zu haben und liefern E-Klappräder, welche alle Voraussetzungen erfüllen, um legal auf deutschen Straßen fahren zu dürfen.

Insgesamt ist uns aufgefallen, dass die Preise für die Elektro-Klappräder 2022 im Vergleich zum Vorjahr deutlich angezogen haben. Hier scheinen Faktoren wie die Pandemie, Inflation, Lieferkettenprobleme und der Krieg in der Ukraine eine Rolle zu spielen. Trotzdem sind die Preise der E-Bikes aus China noch immer deutlich günstiger als die Preise europäischer Produkte.

So richtig begeistert hat uns das Laotie x Fiido D4S Pro (Testbericht). Es kostet bei Banggood (Kauflink) 740 Euro inklusive Versandkosten. Die Lieferung erfolgt aus einem europäischen Warenlager und soll innerhalb einer Woche beim Kunden sein. Für seinen günstigen Preis ist es richtig gut verarbeitet, bietet ein tolles Fahrgefühl, integriert eine Luftpumpe in die Sattelstütze, kommt mit einer Akkuladung sehr weit, klappt kompakt, hat gute Bremsen und eine passable Gangschaltung. Es eignet sich zudem auch für richtig große Fahrer. Dafür wirken die zu langen Kabel an der Lenkstange optisch unschön und die Tretunterstützung reagiert nur verzögert.

Das Himo Z20 Max (Testbericht) kostet bei Geekmaxi (Kauflink) 1169 Euro. Banggood (Kauflink) will für das E-Bike über 1200 Euro. Das ist für ein E-Klapprad aus China nicht wenig. Doch das Himo Z20 Max hinterlässt dafür einen richtig guten Eindruck. Ganz besonders sticht die einwandfreie Elektronik positiv hervor. Derart schnell hat noch kein von uns getestetes Heckmotor-E-Bike auf einen Pedaltritt reagiert. Außerdem gefällt uns die Optik, die hochwertige Verarbeitung, die passende Ergonomie, die schlau in der Sattelstütze versteckte Luftpumpe und die guten Metallschutzbleche, die bei anderen E-Klapprädern dieser Preisklasse häufig fehlen.

Schade, dass die mechanischen Scheibenbremsen vor der ersten Fahrt justiert werden müssen. Auch fehlt dem Klappmechanismus ein Haken oder ein Magnet, der das Himo Z20 Max gefaltet zusammenhält.

Fiido ist eine der größten und beliebtesten chinesischen Marken für E-Klappräder. Wir wurden im Mai 2020 auf das Unternehmen aufmerksam, als wir das klappbare E-Fatbike Fiido M1 (Testbericht) ausführlich ausprobiert haben.

Mittlerweile hat das Fiido M1 Pro (Testbericht) den Vorgänger abgelöst. Die Pro-Variante hat bezüglich des Akkus und des Motors erneut eine Schippe drauflegt und ist dabei genauso günstig ist wie das Modell ohne Pro-Zusatz zur Einführung. Das Fiido M1 Pro kostet bei Banggood (Kauflink) gut 1000 Euro. Verschickt wird aus Tschechien.

Das Fiido D11 (Testbericht) ist optisch vielleicht das modernste Fiido-Bike. Sein Design ist abgesehen von den massiven Schweißnähten und dem dicken Kabelbaum am Lenker fantastisch. Das Gewicht ist angenehm gering, die Reichweite hoch. Den Akku in der entnehmbaren Sattelstange zu integrieren, ist clever. Der Motor ist stark genug, die Bremsen gehen in Ordnung und die Gangschaltung ist außergewöhnlich gut. Als dicken Minuspunkt sehen wir die fixe und zu niedrige Höhe des Lenkers. Damit ist es ergonomisch für Fahrer mit einer Körpergröße jenseits der 180 Zentimeter eher nicht geeignet. Eigentlich hätte Anfang 2022 mit dem Fiido X der Nachfolger auf dem Markt kommen sollen. Dieses wurde jedoch wegen Problemen mit dem Rahmen wieder zurückgezogen.

Das E-Klapprad Nakxus 20F057 (Testbericht) sticht aus vielerlei Hinsicht aus der Masse hervor. Zum einen ist es mit 770 Euro günstig. Zum anderen sieht man ihm seinen günstigen Preis nicht an. Denn es bietet gute Fahreigenschaften, einen Wechselakku, eine Ergonomie, die sich auch für größere Fahrer eignet, Metallschutzbleche, einen Gepäckträger, ein Rücklicht und Reflektoren. Jedoch ist das Display recht dunkel. Auch hat es einen Gasgriff, der so in Deutschland nicht erlaubt ist.

Beim Ado A20 (Testbericht) bekommen Käufer mehr für ihr Geld als bei den meisten anderen E-Klapprädern. Das Ado A20 fährt sich dank Federung und dicker Reifen sehr bequem und eignet sich auch für größere Fahrer. Es ist schickt und faltet sich gut. Das Frontlicht ist hell, das E-Klapprad bietet sogar Schutzbleche – die jedoch leicht brechen. Sogar die Elektronik für die Trittunterstützung ist besser als bei den meisten anderen günstigen Fahrrädern mit Heckmotor.

Auf der anderen Seite ist es unverständlich, warum die Trittunterstützung nur bis 15 Kilometer pro Stunde funktioniert. Auch im Mofa-Modus erreicht das Ado A20 „nur“ um die 27 Kilometer pro Stunde. Das Ado A20 hat ohnehin keine Straßenzulassung, warum spendiert Ado seinem A20 dann nicht ein wenig mehr Wumms?

Klein und kompakt kommt das Fiido D2S (Testbericht) daher. Uns überraschte zudem die insgesamt stabile Bauweise. Die Bremsen sind gut und die Gangschaltung hilfreich. Das Fahrgefühl ist dank Hinterradfederung angenehm sanft. Optisch wirkt ein ausgewachsener Mann darauf eher ulkig – das ist den kleinen Rädern geschuldet. Die Tretunterstützung des Motors ist zudem nicht gut geregelt.

Xiaomi ist als Unternehmen ein Universalist. So gibt es kaum eine Produktkategorie, in der der Konzern nicht mitmischt. Das gilt auch für Fahrräder. Xiaomi hat entsprechend nicht nur eine ausgezeichnete elektrische Luftpumpe im Portfolio (Vergleichstest: Sechs mobile elektrische Luftpumpen ab 35 Euro von Xiaomi & Co.), sondern mit dem Xiaomi Himo Z16 (Testbericht) auch ein schickes E-Klapprad.

Gut gefällt uns das Design mit der stylischen Rückleuchte und den gut integrierten Kabeln. Auch die Ausstattung ist mit Front- und Rücklicht, Reflektoren an den Reifen, guten Schutzblechen und einem entnehmbaren Akku überdurchschnittlich. Insgesamt fährt es sich gut, die Bremsen funktionieren – einmal eingestellt – ordentlich und die Reifen sowie die Federung fangen die meisten Unebenheiten ab. Auch die Reichweite geht völlig in Ordnung.

Wir vermissen jedoch vor allem bei höheren Geschwindigkeiten eine Gangschaltung. Auch die verwirrende Elektronik mit der Tretunterstützung bis nur 15 Kilometer pro Stunde verdirbt uns etwas den Spaß.

Das Niubility B16 ist das aktuell günstigste E-Klapprad, welches wir finden konnten. Es kostet bei Banggood (Kauflink) gerade einmal gut 600 Euro. Verschickt wird aus Tschechien. Für seinen schlanken Preis bietet das E-Bike mit den 16-Zoll-Rädern einen 350-Watt-Motor, der bis 25 Kilometer pro Stunde unterstützt. Einen Gashebel hat es nicht, weswegen es auf deutschen Straßen erlaubt sein dürfte. Erstaunlich ist der doch recht üppige Akku mit seiner Kapazität von über 420 Wattstunden. Damit sollen Fahrer bis zu 50 Kilometer weit kommen. Die Bremsen sind mechanisch und das Frontlicht hängt am Stromkreislauf des E-Bikes. Was wir vermissen, ist eine Federung. Bei den doch recht kleinen Rädern könnte die Fahrt etwa über Feldwege so etwas ungemütlich werden.

Das Ado A16 (Testbericht) ist ein gutes E-Klapprad. Die Räder sind mit 16 Zoll zwar etwas klein, die Federung fängt Unebenheiten jedoch zuverlässig ab, auch wenn das Fahrgefühl dadurch etwas schwammig wird. Vorteil der kleine Reifen: Das Ado A16 nimmt sehr wenig Raum ein nach dem Zusammenklappen. Die Ausstattung ist insgesamt gut. So verfügt es über einen wechselbaren Akku, Schutzbleche, ein gutes Licht vorn (jedoch nicht hinten), einen USB-A-Port am Lenker, ein großes und gut ablesbares Display und feine Bremsen. Der Motor ist kräftig, wenn auch etwas laut. Käufer sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass sie das Ado A16 nicht legal auf deutschen Straßen fahren dürfen. Das liegt auch am sehr einfachen Entsperren der höheren Endgeschwindigkeit von 35 Kilometer pro Stunde.

Die klappbare E-Bikes aus China sind verlockend. Besonders das nur 740 Euro teure Laotie x Fiido D4S Pro (Testbericht) hat es uns wegen seines perfekten Preis-Leistungs-Verhältnisses angetan. Aber auch das Fiido M1 Pro (Testbericht) ist für seinen aufgerufenen Preis von etwa 1000 Euro ein echter Hingucker und Offroad ein Spaßgarant. Wer noch ein paar Euro mehr ausgibt, erhält mit dem Himo Z20 Max (Testbericht) das vielleicht am besten ausgestattete E-Klapprad aus China.

Alternativ gibt es jede Menge europäische Varianten. Diese sind bei Weitem teurer, bieten aber auch mehr. Hier bieten sich etwa das Blaupunkt Fiene 500 (Testbericht) für bezahlbare 1500 Euro oder das Blaupunkt Frieda 500 (Testbericht) für 1600 Euro an. Richtig gut ist das Brompton Electric (Testbericht). Allerdings ist es mit etwa 3000 Euro auch eines der teuersten E-Klappräder am Markt. Mit 4500 Euro abermals teurer ist das Gocycle G4 (Testbericht).

Auch E-Scooter sind eine gute Alternative, die besten zeigen wir in unserer Bestenliste: E-Scooter mit Straßenzulassung. Egal, ob E-Bike oder E-Scooter: Ein guter Helm ist Pflicht: Mit Köpfchen zum passenden Fahrradhelm.

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