iPad Pro, Samsung Galaxy Tab & Co.: Die besten High-End-Tablets

iPad Pro 12,9 Zoll Bilder

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Ein Tablet als potenzieller Laptop-Ersatz? In dieser Bestenliste zeigen wir die fünf derzeit besten Tablets auf dem Markt von Apple und Samsung.

Viele nutzen ein Tablet vor allem als Entertainment-Gerät für die Couch. Für gelegentliches Surfen oder Streamen auf der Couch reicht ein Tablet bis 500 Euro. Einen guten Gesamtüberblick vermittelt die Kaufberatung: Was darf ein gutes Tablet kosten?

Wer nahezu täglich intensiv ein Tablet nutzt oder damit arbeitet, braucht bessere Hardware. Einschränkungen gibt es nicht nur bei Prozessor und Speicher, sondern auch bei der Auflösung und Auswahl an Zubehör wie Stiften oder Tastaturen. Wir zeigen in dieser Übersicht unsere Favoriten aus der Oberklasse.

Während bei preiswerten Modellen die Bildschirme teilweise an niedriger Helligkeit, schwammigen Kontrasten und blassen Farben kränkeln, bieten hochpreisige Modelle eine deutlich bessere Bildqualität und Auflösung. Diese reicht von 2360 x 1640 Pixel beim iPad Air 4 (Testbericht) mit fast 11 Zoll bis hin zu 2800 x 1752 Pixel beim Samsung Galaxy Tab S7+ (Testbericht) mit 12,4 Zoll. Hier finden sich bereits ein OLED-Displays. Mit steigender Helligkeit der Anzeigen machen die Tablets auch im Freien unter der Sonne mehr Spaß. Mit dem Preis wachsen auch die Displays. Diese reichen in der Regel von knapp unter 11 Zoll bis 12,4 Zoll.

Viel Power findet sich bei Apple: Das iPad Air 4 (Testbericht) bietet schon eine ausgezeichnet Leistung. Noch stärker ist nur noch das Apple iPad Pro 12.9 (2021) (Testbericht). Es nutzt bereits den M1-Chip ein, der auch im aktuellen Macbook zum Einsatz kommt. Damit hat das Gerät mittelfristig das Potenzial, ein Macbook abzulösen, besonders, wenn die Software dank des gemeinsamen Chipsatzes kompatibel ist.

Bei Android-Modellen sieht das noch nicht ganz so rosig aus. Der Snapdragon 888+ findet sich derzeit noch nicht bei Tablets. Hier ist der Snapdragon 865+ der schnellste Prozessor. Dieser ist etwa 20 Prozent langsamer als das 888er-Modell. Dank mehr Arbeitsspeicher laufen Oberklasse-Tablets flüssiger und stabiler. Los geht es mit 4 GByte RAM beim iPad Air. Mehr bieten das Samsung Galaxy Tab S6 (Testbericht) und Galaxy Tab S7+ 5G (Testbericht) mit bis zu 8 GByte RAM. Das iPad-Pro-Modell verfügt sogar über bis zu 16 GByte RAM.

Die Tablets von Apple bieten mindestens 64 GByte internen Speicher, bei Android geht es mit mindestens 128 GByte los. Bis auf wenige Ausnahmen unterstützen fast alle Geräte einen Stylus. Der USB-C-Anschluss ist mittlerweile zum Standard geworden, sogar bei Apple-Tablets. Ein Fingerabdrucksensor gehört abgesehen von wenigen Ausnahmen ebenfalls zur Normalausstattung. Einen HDMI-Anschluss findet man gar nicht mehr. Hier braucht es einen Adapter für den USB-C-Anschluss.

Die Frage nach der Software kommt einer Entscheidung für oder gegen Apple oder Android gleich. iPadOS bringt die Vorteile mit, dass Soft- und Hardware aus einer Hand kommen. Hier sind Software-Updates über Jahre selbstverständlich; die Benutzerfreundlichkeit ist gefällig – und auch die Reaktionsgeschwindigkeit bei der Bedienung. Bei Android gestaltet sich noch immer die Frage nach Sicherheits- oder System-Updates je nach Hersteller sehr unterschiedlich, auch wenn Unternehmen wie Samsung Besserung geloben bei der Auslieferung der aktuellen Android-Version.

Auf Tablets mit Windows 10 wie dem Microsoft Surface Pro 7+ (Testbericht) haben wir hier bewusst verzichtet. Zum einen bietet Windows eine Nutzererfahrung, die nur schwer mit iOS oder Android zu vergleichen ist. Wir sehen die Surface-Geräte zudem eher als Detachable oder Convertible-PC (Ratgeber).

Unter den High-End-Tablets gehört die Krone dem Apple iPad Pro 12.9 (2021) (Testbericht). Es ist Apples erstes Mobile Device, das den neuen M1-Prozessor einsetzt, der bereits bei den aktuellen MacBooks die Intel-CPUs verdrängt.

Bei der Größe nähert sich die Pro-Version des iPad stark dem Macbook Air an: Mit 280,6 x 214,9 x 6,4 Millimetern ist es schon einer der größten Vertreter der Tablets mit iPadOS oder Android. Das führt zu einem für Tablet-PCs üppigem Gewicht von 682 Gramm. Das Gehäuse soll zu 100 Prozent aus recyceltem Aluminium bestehen. Die Verarbeitung ist gewohnt tadellos.

Verglichen mit dem iPad Air macht das iPad Pro der 2021er-Generation noch mal einen Sprung nach vorne. Zwar kommt hier nach wie vor keine OLED-Technologie zum Einsatz. Dafür setzt Apple auf 10.000 Mini-LEDs im Display. Die Auflösung liegt bei 2732 x 2048 Pixeln, was bei den 12,9 Zoll zu der gewohnten Pixeldichte von 265 ppi führt. Die Helligkeit von bis zu 600 cd/m² ist enorm für ein mobiles Gerät.

Der M1-Prozessor mit seinen vier Performance- und vier Effizienz-Kernen zeigt sowohl bei professionellen Anwendungen als auch bei Spielen wie Asphalt 9 seine Stärken. Sehr spannend ist, dass Apple mit dem M1 auf eine einheitliche Plattform beim Macbook wie beim iPad Pro setzt – das dürfte iPadOS noch enger an Mac OS bringen. Als Arbeitsspeicher gibt es 8 GByte und 16 GByte. Mit einem Preis ab 1100 Euro bei 128 GByte internem Speicher hat das Gerät aber seinen (hohen) Preis. Es gibt sogar eine Variante mit 2 TByte internem Speicher – für stolze 2340 Euro.

Das 2021er-Modell des iPad Pro 11 entspricht weitgehend dem großen Bruder. Das Display fällt mit 11 Zoll kleiner aus, bietet sonst die gleichen Features bei Pixeldichte und Helligkeit. Das Gewicht ist mit 466 Gramm bei einer Größe von 248 x 179 x 6 Millimetern aber deutlich niedriger. Der neue Apple M1 ist ebenfalls an Bord. Die Preise beginnen bei 780 Euro für die Version mit 128 GByte internem Speicher.

Das Apple iPad Air 4 (Testbericht) kann als Gerät der gehobenen Mittelklasse angesehen werden. Es eignet sich optimal für den Freizeit- und Couch-Einsatz. Derzeit ist es das gefragteste Tablet in unserem Preisvergleich.

Das Display weiß mit einer für Tablet-PCs hohen Pixeldichte von 264 ppi (Pixel pro Zoll) bei einer Auflösung von 2360 x 1640 Pixeln zu überzeugen. Mit einer Helligkeit von bis zu 500 cd/m² erkennt man das Bild auch im Freien bei gutem Wetter noch ausreichend gut. Allerdings arbeitet das Display noch mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz. Es nutzt ein Seitenverhältnis von 4,3:3. Das bietet Stärken beim Arbeiten oder Surfen, hat aber Nachteile beim Schauen von Filmen oder Serien in 16:9. Hier schränkt ein schwarzer Rand das Bildformat ein.

Für das iPad Air 4 spricht im Tablet-Test in erster Linie die starke Performance des Bonic-A14-Chip von Apple, der seinen Dienst auch im iPhone 12 sowie dem größeren iPhone 12 Pro (Testbericht) verrichtet. Das macht das Tablet Gaming-tauglich: Beim Benchmark-Test „Wildlife“ von 3Dmark erreicht es starke 8900 Punkte; das ist fast doppelt so schnell wie das Galaxy Tab S6. Der Arbeitsspeicher ist 4 GByte groß.

Mit einer Abmessung von 247,6 x 178,5 x 6,1 Millimeter und einem Gewicht von knapp 460 Gramm gehört es zu den kompakteren Geräten. Die Ausstattung ist umfangreich und beinhaltet Fingerabdrucksensor, Wi-Fi 6, eine gute Kamera sowie einen für Apple ungewöhnlichen USB-C-Anschluss. Einen Klinkenstecker für Kopfhörer gibt es aber nicht. Der Akku dürfte im Schnitt bis zu 10 Stunden halten. Als Zubehör eignet sich der Apple Pencil als Stylus. Günstigster Preis für das iPad Air 4 ist derzeit 555 Euro mit 64 GByte internem Speicher. Die Variante mit LTE-Modul kostet je nach Farbe des Gehäuses einen Aufpreis von etwa 65 bis 100 Euro.

Das Samsung Galaxy Tab S7+ 5G (Testbericht) gehört mit 12,4 Zoll ebenfalls zu den großen Vertretern der professionellen Tablets. Das macht sich bei der Größe von 285 x 185 x 5,7 Millimetern bemerkbar. Dieses Gerät ist jedoch sehr dünn, das Gewicht fällt mit 575 Gramm deutlich leichter aus als beim iPad Pro.

Eine der größten Stärken ist das OLED-Display mit 120 Hz und einer Auflösung von 2800 × 1752 Pixeln – das führt zur nahezu identischen Pixeldichte von 266 ppi wie beim iPad Pro. Sehr gelungen ist die Blickwinkelstabilität, die sehr hohen Schwarzwerte und starken Kontraste sowie die lebendige Farbgebung. Einziges Manko ist die Helligkeit von maximal 450 cd/m² – das schränkt die Nutzbarkeit im Freien leider ein.

Für die beste Performance unter den Android-Tablets sorgt der Snapdragon 865+. Damit nähert sich das Tablet dem Niveau von schnellen Top-Smartphones (Ratgeber) mit Snapdragon 888 an. Der Arbeitsspeicher ist mit 8 GByte ebenfalls großzügig ausgestattet. So viel Power geht dann zulasten der Akkulaufzeit. Trotz eines Akkus von 10090 mAh hält das Gerät in unserem Test nur etwa 7,5 Stunden durch. Die Ausstattung lässt wenig Wünsche offen, sogar der Stylus S-Pen gehört zum Lieferumfang. Als Zubehör empfiehlt sich eine Tastatur. Mit einem Preis ab 820 Euro für die Variante mit 8 GByte RAM und 256 GByte Speicher ist das Tablet deutlich günstiger als das iPad Pro.

Eine Sonderrolle nimmt hier das Samsung Galaxy Tab S6 (Testbericht) ein. Mit einem Display von 10,5 Zoll gehört es eigentlich zu den Media-Tablets der gehobenen Mittelklasse. Der hohe Preis, die starke CPU-Leistung und das gute Display katapultieren es aber als kompakte Alternative in die Oberklasse.

Mit einer Abmessung von 160 × 45 × 5,7 Millimeter bei einem Gewicht von 420 Gramm fällt es fast so filigran aus wie das Galaxy Tab S5e – und deutlich kompakter als die anderen Oberklasse-Tablets. Das erleichtert den Transport; der Einsatzzweck dürfte sich damit aber vor allem auf Unterhaltung und Freizeit beschränken. Die Auflösung des OLED-Bildschirms von 2560 × 1600 Pixeln sorgt für eine hohe Pixeldichte von 288 ppi.

Für eine starke Performance sorgt der Snapdragon 855. Der Arbeitsspeicher erstreckt sich je nach Version von 6 bis 8 GByte. Der S-Pen liegt dem Tablet bei. Alles in allem ist es das beste Media-Tablet mit Android, mit einem Preis ab 660 Euro aber auch kostspielig.

Die Geräte der Oberklasse bieten deutlich stärkere Displays und mehr Leistung im Vergleich zur Mittelklasse und den günstigen Tablets. Das Top-Segment der Tablets ist fest in der Hand von Apple und Samsung. Wer sein Tablet eher als Media-Gerät nutzt, muss nicht zur Oberklasse greifen. Für die meisten Einsatzzwecke reichen Tablets der Mittelklasse (Bestenliste) für weniger als 500 Euro aus.

Größere Tablets der Oberklasse konkurrieren zwar mit leichten Laptops (Ratgeber) – eine echte Alternative sind sie aber noch nicht wirklich. Am ehesten trifft das vielleicht auf das iPad Pro zu, das dank M1-Prozessor die gleiche CPU-Plattform nutzt wie das neue Macbook Air. Eine gute Gesamtübersicht bietet unsere Kaufberatung: Was darf ein gutes Tablet kosten? Mehr über Media-Tablets erklären wir zudem im Ratgeber Netflix & Co.: Die besten Tablets und Chromebooks fürs Streaming.

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