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Bestenliste: Top 5 Fitness-Tracker für Sport und Alltag

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Fitness-Tracker helfen im Sport und überwachen die Aktivität im Alltag. Die besten Geräte kosten dabei gerade mal gut 25 Euro. Wir zeigen in unsere Bestenliste die Top 10 der Fitness-Tracker von Xiaomi, Huawei, Honor, Fitbit & Co.

Sie sind günstig, messen ständig den Puls, überwachen den Schlaf und haben lange Akkulaufzeiten: Fitness-Tracker, Activity Tracker oder Sportarmbänder – es gibt viele Namen für die Wearables, die in einem mehr oder weniger eleganten Band ums Handgelenk liegen. In den letzten Jahren gab es vor allem einen Trend: Große Namen wie Garmin haben sich zurückgezogen, dafür liefern Handy-Anbieter wie Xiaomi, Oppo, Realme, Honor oder Huawei günstige Fitness-Tracker, die dennoch eine erstaunlich solide Funktionsvielfalt zeigen.

Spannend sind Fitness-Tracker für alle, die aktiver sein wollen, Sport eher Spaß treiben oder neben ihrer „echten“ Uhr ein zweites Gerät haben wollen, das Puls, Sauerstoffsättigung und Bewegung misst – tagsüber und im Schlaf. Wer mit den Activity Trackern Sport machen möchte, sollte idealerweise Ausdauersport wie Laufen oder Radfahren betreiben. Nahezu alle Tracker haben Probleme mit Sportarten, bei denen die Herzfrequenz schnell wechselt, etwa Tabata- oder Krafttraining. Hier kommen die meisten Activity Tracker einfach nicht mit. Wir empfehlen dann eine echte Sportuhr aus unserer Top 10 Bestenliste der Sportuhren, idealerweise mit einem zusätzlichen Pulsgurt um wirklich genau Daten zu bekommen. Ähnlich sieht es beim Schwimmen aus. Auch wenn Tracker wie das Oppo Band (Testbericht) gute Werte liefern, sie kommen nicht an dedizierte Schwimmuhren wie die Garmin Swim 2 (Ratgeber Sportuhren für Schwimmer) heran.

Alle aktuellen Fitness-Tracker lagern die Intelligenz in eine App aus. Die Fitness-Armbänder sammeln die Informationen in erster Linie, die Auswertung und Konfiguration erfolgt auf dem Smartphone in der entsprechenden App. Dabei kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen, man benötigt entsprechend auch eine eigene App. Die meisten können zwar Daten exportieren, etwa an Google Fit, der Import von Daten ist aber nicht vorgesehen. Die gute Nachricht ist, dass es die Apps sowohl für Google Android wie auch Apple iOS und damit das iPhone gibt.

Alle Apps der aktuellen Produkte sind ausgereift, Übersetzungsfehler gibt es kaum noch. Sie sind meist enorm übersichtlich, gerade Fitbit, Xiaomi oder Oppo zeichnen sich hier aus. Meist bekommt man ein Dashboard mit einer allgemeinen Übersicht zum Fitness-Zustand und kann dann weiter ins Detail gehen.

Die Hauptaufgabe der Activity Tracker ist es, die tägliche Bewegung kontinuierlich aufzuzeichnen und ein langfristiges Bild des Gesundheits- und Fitness-Zustandes zu liefern. Die Grundaufgabe erledigen selbst günstige Geräte wie das Xiaomi Mi Band 5 (Testbericht) für unter 30 Euro sehr gut, auch wenn gerade das Zählen der Schritte ab und an ungenau ist. Weniger gut ist das Thema Kalorienaufnahme. Hier schneiden Oppo Band (Testbericht), Xiaomi Mi Band 6 (Testbericht) oder das Amazfit Band 5 (Testbericht) schlecht ab, die Aufzeichnung der Kalorien ist einfach zu ungenau.

Immer häufiger kommt ein Sp02-Sensor zum Einsatz, der die Sauerstoffsättigung des Blutes misst. Damit bekommt man einen weiteren Wert, der zusammen mit Daten wie dem Stresslevel oder anderen Fitness-Features da Bild zum eigenen Gesundheitszustand gut abrundet. EKG-Messungen, wie sie die Apple Watch bieten, sind aber in den Fitness-Trackern noch nicht zu finden. Hier muss man schon zu hochpreisigen Geräten wie etwa der Fitbit Sense (Testbericht) greifen.

Wie eingangs erwähnt eignen sich die Sportarmbänder vor allem für Ausdauersportarten und solche, bei denen der Puls nicht sprunghaft ansteigt und abfällt, etwa Yoga. In unseren Test sind die meisten Tracker brauchbar bei der optischen Pulsmessung am Handgelenk, auch wenn die aktuellen Geräte von Oppo, Huawei und Xiaomi immer wieder ungenaue Werte auswerfen. Für den Alltag oder den Einstieg ins Laufen sind die Fitness-Tracker aber alle brauchbar.

Die Fitbit-Produkte, etwa das Armband Fitbit Inspire 2 (Testbericht) bringen in der App ganze Trainingsprogramme mit. Dort werden Übungen gezeigt, je nach Ausführung kostet das allerdings zusätzlich Geld.

Der genaueste Fitness-Tracker im Test war der Polar Variety Sense (Testbericht). Er hat kein Display und lässt sich an Handgelenk, Oberarm oder Schläfe tragen. Während des Trainings zeigte er sowohl beim Krafttraining wie auch beim Schwimmen solide und genaue Werte an.

Ein integriertes GPS findet man den Sportarmbändern selten, vor allem nicht im Bereich unter 40 Euro. Wer darauf besteht, der sollte sich das Huawei Band 4 Pro (Testbericht) oder Fitbit Charge 4 (Testbericht) holen. Alle anderen Tracker nutzen das GPS des Smartphones, mit dem sie gekoppelt sind. Sprich, man muss zum Laufen Tracker und Smartphone mitnehmen. Wir empfehlen dafür entweder Gürteltaschen, die gleich noch ein Wasser mit aufnehmen oder Sporttaschen, die man etwa am Oberarm trägt. Solche zeigen wir im Beitrag Smartphone beim Sport: Praktische Handytaschen ab 6 Euro.

Die Aufzeichnung des Schlafs und der Schlafphasen gehört bei allen Sportarmbändern zur festen Ausstattung. Man muss aber zuvor wissen, dass die Ergebnisse eher einen Trend als eine genaue Untersuchung einer einzelnen Nacht darstellen. Gute Ergebnisse lieferte etwa das Huawei Band 6 (Testbericht), auch das Xiaomi Mi Band 6 (Testbericht) kann überzeugen und erkennt die Schlafphasen mittlerweile automatisch. In den zugehörigen Apps werden die Nächte aufbereitet und man sieht gut, wann man ins Bett ist, wann man eingeschlafen ist und wie ruhig oder unruhig die Nacht war. Dazu zeigen die Apps die Schlafphasen an, Huawei etwa macht das mit seiner Health App sehr schön und unterteilt die Nacht genau in leichten Schlaf, Tiefschlaf und REM.

Ebenfalls bei allen Geräten an Bord ist ein Wecker. Dieser weckt durch Vibration, was bei allen Geräten ausreicht, um wach zu werden. Getrost ignorieren kann man die „smarten Wecker“, die angeblich die Schlafphasen überwachen und den Nutzer in einem Zeitfenster wecken, wenn er sowieso am Aufwachen ist. Versprochen wird, dass man dadurch leichter wach wird, nach mehreren Jahren mit solchen Geräten konnten wir noch nie einen dauerhaft positiven Effekt feststellen – früher ins Bett gehen hilft deutlich mehr.

Die Stärke der Fitness-Tracker gegenüber Smartwatches mit Google Wear OS oder Uhren wie der Apple Watch 6 (Testbericht) ist ihre Akkulaufzeit. Fünf Tage ist das Minimum, dann sind aber alle Funktionen samt dauerhafter Pulsmessung aktiv. Geräte wie der Amazfit Band 5 (Testbericht) oder der Xiaomi Mi Band 5 (Testbericht) halten locker zwei Wochen durch – hier schlägt das Mi Band 5 sogar den Nachfolger.

Alle Tracker im Testfeld waren zügig geladen, etwa 30 bis 90 Minuten dauert das. Alle Sportarmbänder setzen dabei auf eigene Ladeschalen, in die sie eingelegt werden. Einen Standard, etwa einen direkten USB-Anschluss gibt es nicht, was wohl auch mit dem Schutz gegen die Elemente zu tun hat.

Für diese Bestenliste haben wir die besten Fitness-Tracker aus unseren Tests ausgewählt. Zehn davon sind klassische Fitness-Tracker im schmalen Armband-Look, sie kosten zwischen 25 und 80 Euro. Geräte wie die Fitbit Sense (Testbericht) klammern wir aus, da sie eher in den Bereich Sportuhr fällt und zu teuer ist. Alle Einzeltest, Vergleiche und weitere Ratgeber listen wir in unserer Themenwelt Fitness-Tracker.

Moment, kam da nicht schon das Xiaomi Mi Band 6 (Testbericht) auf den Markt? Warum ist das Mi Band 5 (Testbericht) noch immer auf Platz 1? Ganz einfach: Das Mi Band 6 ist ein gutes Sportarmband, die neuen Funktionen halten sich aber in Grenzen und es ist deutlich teurer als das Mi Band 5. Unserer Meinung nach ist das Mi Band 5 noch immer einer der besten Activity Tracker, es bleibt unser Preis-Leistungs-Sieger im Fitness-Armband-Vergleich.

Waren Mi Band 1 und 2 auch in der Produktion billig, setzt der Hersteller seit dem Mi Band 4 auf einen hochwertigen OLED-Bildschirm, eine solide Übersetzung und eine sehr gute App. Kombiniert mit dem günstigen Preis von um die 27 Euro bekommt man hier einen sehr guten Fitness-Tracker, der so ziemlich alles mitmacht. Das Xiaomi Mi Band 5 (Testbericht) überzeugt in allen Bereichen, mit Ausnahme des Armbandes. Hier merkt man, das gespart wurde. Xiaomi legt lediglich ein billiges Silikonarmband bei. Doch Dritthersteller springen in die Bresche und verkaufen zahlreiche Alternativen aus Metall.

Das Mi Band 5 führt unsere Bestenliste zurecht an. Für den sehr niedrigen Preis bekommt man einen gelungenen Fitness-Tracker, der alle wichtigen Features mitbringt. Noch besser, auf Wunsch kann man das Gerät nach dem ersten Pairing mit der alternativen Software Gadgetbridge betreiben. Allerdings muss man dazu den sogenannten Auth-Key extrahieren. Wie das geht, zeigt der Beitrag How To Use Mi Band 5 Without The Mi Fit App im LaptrinhX-Blog.

Neu auf Platz 2 ist das Huawei Band 6 (Testbericht). Mit dem Gerät zeigt Huawei wieder, dass es ziemlich gute Fitness-Tracker macht. Das Sportarmband hat ein ausgezeichnetes Aktivitäts-Tracking, zusammen mit einer guten Akkulaufzeit und einem tollen AMOLED-Display, der Inhalte in knackigen Farben darstellt.

Leider ist die Kalorienberechnung ungenau, zudem empfanden wir das Armband als etwas zu schmal, die Pulsmessung ist zudem ab und an ungenau, aber gut genug für Ausdauersportarten. Dafür sind die Geräte preiswert, ziemlich schick und haben ein tolles großes Display. Einen GPS-Sensor gibt es hier aber nicht mehr, wer das möchte, der muss zum Huawei Band 4 Pro (Testbericht) greifen. Übrigens ist das der direkte Vorgänger, Huawei hat bei der Namensgebung die fünf einfach übersprungen.

Huawei schubst seine ehemalige Tochter Honor samt dem Honor Band 6 (Testbericht) einen Platz nach unten. Das Gerät ist richtig gut, ein rundum solider Tracker, der aber etwas schmale Armbänder besitzt.

Im Test hatte es, wie viele andere Geräte, Probleme bei einem Training mit schnell wechselnder Pulsfrequenz. Zum Laufen oder Walken ist es gut, bei Crossfit oder bei kurzen, hohen Belastungen wird es aber ungenau. Wer vor allem solche Trainings macht, dem empfehlen wir eher den Polar Variety Sense (Testbericht, siehe weiter unten).

Fitbit wurde inzwischen von Google gekauft und versucht, sich eher im hochpreisigen Segment zu platzieren. Der Fitbit Inspire 2 (Testbericht) ist dabei noch das beste Angebot für Einsteiger, die Fitbit etwa wegen des guten Premium-Programms möchte. Das gibt es mit dem Inspire 2 kostenlos für ein Jahr dazu.

Gut gefallen haben uns im Test das Schlaf-Tracking. Das Armband wirkt für den Preis von etwa 70 Euro zu billig. Wie immer gibt es optionale Armbänder von Fitbit für den einfachen Wechsel.

Fitbit hat mit dem Luxe einen rund doppelt so teuren Nachfolger angekündigt, wir haben das Gerät bereits zum Test angefordert.

Der Smartphone-Hersteller Oppo tritt in die Fußstapfen von Samsung oder Xiaomi und will Geräte für alle Lebenslangen liefern. Neben diversen Handys (Übersicht Oppo Smartphones) gehören dazu Smartwatches wie die Oppo Watch (Testbericht) und eben das Oppo Band (Testbericht). Während uns die Watch sehr gut gefiel, schneidet der Fitness-Tracker nur mittelmäßig ab. Das Sportarmband hat zwar eine gute Akkulaufzeit, allerdings sind die Pulsmessung ungenau, das Display ist zu klein und es sind zu wenig Sportprofile hinterlegt.

Punkten kann das Oppo Band beim Schwimm-Tracking, als einer der wenigen Fitness-Tracker zeigt er hier brauchbare Ergebnisse an. Außerdem gefällt die App und eine Integration in Google Fit gibt es auch. Wir sind auf die nächste Version gespannt, aber dieses Oppo Band kann einfach dem Mi Band nicht das Wasser reichen.

Das Sportarmband Polar Variety Sense (Testbericht) fällt etwas aus der Reihe. Polar hat damit eine spannende Weiterentwicklung des klassischen Brustgurtes geschaffen. Der Variety Sense nutzt optische Sensoren und lässt sich am Handgelenk, dem Oberarm oder an der Schläfe tragen. Damit eignet er sich nicht nur für klassische Sportarten, sondern auch fürs Schwimmen, Krafttraining oder Crossfit. Gerade bei den letzteren Sportarten überzeugte der Variety Sense im Test mit einer sehr guten Pulsmessung, die sogar mit schnell wechselnder Intensität zurechtkommt.

Der Variety Sense hat gegenüber einem klassischen Brustgurt deutlich mehr eigene Intelligenz. Er überträgt die Daten live auf ein Smartphone. Ist das nicht in der (sehr großen) Reichweite, legt das Gerät die Informationen zur Trainings-Session auf dem internen Speicher ab. Der Akku hält bis zu 20 Stunden am Stück, in der Realität trainiert man damit mehrere Wochen, bevor der Variety Sense an die Ladebuchse muss.

Der Polar Variety Sense ist eine gute Alternative für alle, die beim Training etwas mehr Intelligenz in den Daten haben möchte, aber dafür keinen separaten Fitness-Tracker anschaffen wollen. Wir empfehlen ihn besonders fürs Kraft- und Crossfit-Training sowie für Schwimmer.

Nanu, Amazfit hatte bereits fünf Versionen seines Fitness-Trackers? Nicht wirklich, es geht wohl eher um kreative Namensgebung. Das Amazfit Band 5 (Testbericht) ist ein solider Fitness-Tracker, der weder besonders schlecht noch besonders gut ist. Allerdings merkt man, dass der Hersteller noch Erfahrung sammeln muss. Das Display ist nicht hell genug, wer damit draußen trainiert, sieht bei Sonneneinstrahlung wenig. Außerdem gefiel uns die Schlafanalyse weniger gut als bei der Konkurrenz.

Der Preis ist in Ordnung, ein Highlight ist die lange Akkulaufzeit. Wer das Gerät günstig findet, der kann zuschlagen. Sonst raten wir eher zum Mi Band 5.

Noch ein Fitbit-Tracker – wahrscheinlich wird die Charge-Serie mit dem Fitbit Charge 4 (Testbericht) aber wohl auslaufen. Das ist zum einen schade, denn der Tracker überwacht Alltag und Sport zuverlässig und besitzt ein eigenes GPS-Modul. Andererseits ist es verständlich, da man mit Preisen um die 100 Euro einen schweren Stand gegen Xiaomi, Honor und Co hat. Spannend ist, dass er als einer der wenigen Tracker im Test eine Bezahlfunktion per Fitbit Pay bietet. Das funktioniert in der Praxis gut und wird von immer mehr Banken unterstützt.

Wie immer gefiel die App besonders gut, allerdings ist der Preis einfach zu hoch. Hier würden wir Interessierten raten, auf den inoffiziellen Nachfolger, den Fitbit Luxe, zu warten oder gleich auf die Fitbit Sense (Testbericht) oder Fitbit Versa 3 (Testbericht) zu wechseln.

Der Beurer AS 99 (Testbericht) kommt von einem Hersteller für medizinisches Zubehör, und das merkt man leider auch. Nicht nur ist er mit rund 50 Euro vergleichsweise teurer, im Test fanden wir sowohl den Tracker wie auch die zugehörige App als zu schwer zu bedienen.

Schade, denn die Verarbeitung ist sehr gut, der Schrittzähler funktioniert solide und das Display ist hell genug. Aber wenn man mit Huawei, Honor oder Xiaomi konkurrieren will, dann muss entweder der Preis oder das Gesamtpaket stimmen. Das funktioniert beim Beurer AS 99 leider noch nicht.

Realme drängt mit seinen Produkten in den Markt, neben zahlreichen Smartphones gehören dazu auch Zubehör wie der Fitness-Tracker Realme Band (Testbericht). Allerdings konnte er uns trotz seines Preises nicht überzeugen. Die Verarbeitung ist gut, aber die Messung der Herzfrequenz zu ungenau, das Schlaf-Tracking ist unbrauchbar und die Bedienung ist unbequem.

Hier sollte man lieber zu einem Gerät von Honor, Huawei oder Xiaomi greifen, die sind preislich ähnlich und deutlich besser. Schade, denn eigentlich könnte Realme gute Produkte bauen. Aber der erste Aufschlag des Fitness-Trackers gehört nicht dazu.

Fitness-Tracker sind inzwischen vielseitig, gut, ordentlich verarbeitet und vor allem immer noch günstig. Unter 30 Euro hat man die Auswahl an sehr guten Produkten, die noch neben Puls und Bewegung teilweise gleich noch die Sauerstoffsättigung mitmessen. Ja, teilweise sind Messungen mit einem Brustgurt genauer, wer aber vor allem den Trend beim Sport und im Alltag überwachen möchte, der bekommt bei Honor, Huawei oder Xiaomi solide Geräte. Wer es etwas technischer möchte, der ist bei Polar gut aufgehoben. Gerade der Variety Sense ist ein spannendes Produkt für ernsthafte Sportler, die aber ihre Armbanduhr nicht durch eine Sportuhr ersetzen wollen.

Die Fitbits sind leider etwas ins Hintertreffen geraten. Dabei sind es gute Produkte, die aber deutlich teurer sind als Mi Band und Konsorten. Schade, wir sind aber gespannt, was Fitbit künftig zusammen mit Google auf den Markt bringen wird.

Wer statt eines Fitness-Trackers gleich eine richtige Sportuhr möchte, dem empfehlen wir die Tests in unserer Themenwelt Sportuhren. Wir haben einen separaten Ratgeber für Jogger und klären in einem anderen Artikel, worauf Schwimmer beim Kauf einer Sportuhr oder eines Trackers achten sollten. Außerdem empfehlen wir einen Besuch in unserer Ratgeber: Kopfhörer für Sportler, damit nicht nur der Körper, sondern auch die Ohren ordentlich was vom Training haben.

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