Die besten Akku-Beamer: Top 5 mobile Projektoren für unterwegs

Akku Beamer Vergleich

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Mini-Beamer und portable Projektoren räumen mit alten Vorurteilen auf: Sie sind mobil nutzbar, kompakt und nutzerfreundlich. Wir zeigen die fünf besten Projektoren mit Akku.

Wer einen günstigen Beamer sucht, hat eine riesige Auswahl. Gerade die günstigen Modelle aus China werden zunehmen interessant. Uns überraschte etwa der mit 170 Euro günstige Full-HD-Beamer Xiaomi Wanbo T2 Max (Testbericht). Eine gute Übersicht bietet unsere Top-5-Bestenliste: China-Beamer von 80 bis 250 Euro.

Noch flexibler werden die Projektoren, wenn sie zusätzlich einen Akku bieten. Denn dann eignen sie sich für den mobilen Einsatz etwa beim Camping, Zelten oder dem abendlichen Ausflug an den See. Doch gibt es einiges zu beachten. Sie sollten eine ausreichende Auflösung, schlaue Software, einen großen Akku und vor allem eine hohe Helligkeit bieten. Zudem ist ein schmaler Formfaktor von Vorteil. Was es alles beim Kauf eines Akku-Beamers für unterwegs zu beachten gilt und welche fünf Mini-Beamer wir besonders empfehlen können, zeigen wir in diesem Ratgeber.

Je nach Anwendungsgebiet kann eine geringe Größe und ein geringes Gewicht des Akku-Beamers von Vorteil sein. Wer mit seinem Camper unterwegs ist, für den ist das jedoch weniger relevant als für jemanden, der den Beamer etwa im Rucksack zum Einsatzort schleppt.

Ein besonders leichter von uns getesteter Mini-Beamer ist der Blitzwolf BW-VT2 (Testbericht). Er wiegt gerade einmal 400 Gramm und ist zudem noch sehr kompakt. Auf der anderen Seite steht der Xgimi Halo+ (Testbericht), der mit über 1500 Gramm ein echtes Schwergewicht darstellt. Hier trägt natürlich auch der integrierte Akku einen nicht unerheblichen Teil zum Gesamtgewicht bei.

Doch es gibt auch mobile Beamer wie den Samsung The Freestyle (Testbericht), die ohne Akku kommen. Dieser wiegt 840 Gramm – ein akzeptables Gewicht. Allerdings braucht der Projektor für seinen mobilen Einsatz eine starke Powerbank, die gut und gerne 400 Gramm zum Gesamtgewicht hinzuaddiert. Mit dann etwa 1250 Gramm ist der mobil einsetzbare The Freestyle kein Leichtgewicht mehr.

Die Laufzeit mit einer Akkuladung ist hauptsächlich von der Kapazität des Akkus und der Helligkeit des Beamers abhängig. Wer also eine besonders lange Akkulaufzeit aus seinem Beamer kitzeln möchte, sollte die Helligkeit reduzieren. Bei voller Helligkeit laufen die meisten Akku-Beamer nicht viel länger als eine Stunde. Das reicht dann nicht einmal für einen Spielfilm in normaler Länge.

Beim Akku-losen Samsung The Freestyle hat es der Nutzer bis zu einem gewissen Grad selbst in der Hand, wie lange er läuft. Je größer die Powerbank, desto länger die Laufzeit. Allerdings kann man in Betrieb die Powerbank nicht tauschen. Besser macht das etwa der Nebula Solar Portable, der einen Akku integriert und dennoch zusätzlich über USB-C mit einer Powerbank gespeist werden kann.

Die meisten mobilen Beamer nutzen für die Stromzufuhr einen Rundhohlstecker, welcher Powerbanks ausschließt. Die Hersteller begründen das damit, dass ihre Projektoren eine Leistungsaufnahme jenseits der von den meisten Powerbanks maximal ausgegeben 65 Watt benötigen.

Doch es gibt dennoch einen Weg ihre Akkulaufzeit zu verlängern, beziehungsweise so ziemlich jeden Beamer mobil zu machen: Powerstations (Themenwelt) mit Steckdose. Dazu empfehlen wir unseren Ratgeber Preis, Leistung oder Kapazität – so findet man die richtige Powerstation mit Photovoltaik.

Eine hohe Auflösung ist vor allem dann wichtig, wenn das Projektionsbild eine gewisse Größe erreicht. Denn dann werden einzelne Pixel sichtbar. Außerdem sollten Käufer auf eine hohe Auflösung achten, wenn Schriften scharf dargestellt werden sollen. Das kann etwa beim Surfen und Zocken oder auch bei einer Präsentation der Fall sein.

Die klassischen Auflösungen mobiler Beamer sind 480p (640 x 480 Pixel), 720p (1280 x 720 Pixel) und 1080p (1920 x 1080 Pixel). Letzteres bezeichnet man auch als Full-HD. Wir empfehlen von Projektoren mit einer geringeren Auflösung als 480p die Finger zu lassen. Hier würde man auch bei kleiner Projektion und Videoinhalten auf ein zu unscharfes Bild schauen. Auflösungen über Full-HD, also 4K, gibt es im mobilen Bereich bisher nicht.

Käufer sollten zudem bei den Herstellerangaben genau hinschauen. In einigen Fällen ist bei der Produktbeschreibung zu lesen, dass der Beamer 4K unterstützt. Das muss aber nicht heißen, dass er auch 4K darstellen kann. Häufig akzeptieren die Projektoren lediglich ein derart hochauflösendes Videosignal und rechnen es für die Ausgabe herunter. Lediglich wenn von einer „nativen Auflösung“ die Rede ist, passt auch die tatsächliche Ausgabeauflösung.

Mehr Informationen zu Beamer-Auflösungen im Allgemeinen und 4K-Beamer im Speziellen zeigen wir in der Marktübersicht: 4K-Beamer werden bezahlbar.

Die Helligkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften eines guten Beamers. Das gilt ganz besonders für mobile Projektoren, die für den Außeneinsatz gedacht sind. Denn nicht selten kommen die zum Einsatz, wenn es eben nicht komplett finster ist.

Hersteller geben die Helligkeit häufig in Lumen an. Dies ist jedoch nicht sehr aussagekräftig, da die Helligkeit am Leuchtmittel selbst ermittelt wird. Wichtiger sind die so genannten ANSI-Lumen. Hier wird ein Mittelwert verschiedener Bereiche der Projektion ermittelt. Dieser Wert schafft eine Vergleichbarkeit unter Beamern verschiedener Hersteller.

So soll etwa der überraschend gute 100-Euro-Projektor Blitzwolf BW-VP5 (Testbericht) laut Hersteller 3800 Lumen leisten. Dennoch ist er deutlich dunkler als etwa der Xgimi Halo+ (Testbericht), der laut Xgimi 900 ANSI-Lumen liefert. Mehr dazu im heise+-Beitrag Augen auf beim Beamer-Kauf.

Viele aktuelle Akku-Beamer der mittleren und oberen Preisklasse kommen mit Funktionen, welche den mobilen Einsatz erleichtern. Eine der wichtigsten Features ist der Autofokus. Dieser ermittelt dank zusätzlicher Sensoren den Abstand zur Projektionsfläche und stellt den Fokus automatisch darauf ein, um selbstständig ein scharfes Bild zu erzeugen.

Eine weitere clevere Funktion ist die automatische Keystone-Korrektur. Sie gleicht digital ungewollte Verzerrungen der Projektion aus. In einigen Fällen kann derMini- Beamer gar schief stehen und das Bild richtet sich dennoch parallel zum Boden aus.

Auch das Betriebssystem selbst ist wichtig. Hier hat sich vor allem Android TV durchgesetzt. Käufer sollten auf eine halbwegs aktuelle Version achten. Einige Hersteller setzen auch auf eigene Betriebssysteme. Hier sei etwa LGs WebOS oder Samsungs Tizen hervorgehoben. Möglich ist auch der Anschluss eines Streaming-Sticks (Bestenliste) über HDMI.

Um die dort angebotenen Streaming- und Entertainment-Dienste auch Outdoor und ohne stationäres WLAN zu nutzen, hilft es, mit dem Smartphone einen Hotspot zu starten. Aber Achtung: Der Datenverbrauch kann beim Streamen sehr hoch sein. Alternativ akzeptieren die Betriebssysteme vieler Beamer auch Videodateien auf einem USB-Stick. Darauf und auf eine ausreichende Anzahl an Anschlüssen sollten Käufer von mobilen Beamern achten.

Der beste Akku-Beamer – Der mobile Full-HD-Projektor Xgimi Halo+ (Testbericht) ist zwar nicht perfekt, aber dennoch der beste Akku-Beamer, den wir bisher getestet haben. Besonders die hohe Helligkeit qualifiziert ihn für Einsätze, wo andere Beamer versagen. Trotzdem sollte man keine Wunder erwarten. Bei voller Helligkeit hält der Akku etwa 75 Minuten durch, bei mittlerer Helligkeit deutlich länger.

Seine automatische Bildanpassung ist hervorragend. Auch Android TV 10 läuft butterweich und bietet eine Fülle an Funktionen. Allerdings ist der Beamer nicht Netflix-zertifiziert. Die Installation einer nutzbaren App gelingt über Umwege. Der Beamer ist mit einem Gewicht von etwa 1500 Gramm etwas schwer. Auch seine Maße sind unhandlich. In einen Rucksack passt er dennoch locker. Insgesamt schnürt Xgimi mit dem Halo+ ein beeindruckendes Gesamtpaket, welches sich nur wenige Schwächen leistet.

Würdiges Gesamtpaket – Der würfelige Anker Nebula Mars II Pro erinnert optisch an den Xgimi Halo+. Allerdings kommt er für den Transport zusätzlich mit einer Trageschlaufe und ist mit 1800 Gramm etwas schwerer. Auf seiner Oberseite finden sich mehrere Knöpfe, welche die komplette Bedienung auch ohne Fernbedienung erlauben. Außerdem kann man den Beamer mit dem Smartphone koppeln, um die Bedienung zu erleichtern. Als Betriebssystem kommt Android TV 7.1 zum Einsatz. Die Lautsprecher sind ausreichend laut, können allerdings etwa mit einem guten Bluetooth-Lautsprecher (Themenwelt) nicht mithalten. Dafür können eben diese über Bluetooth gekoppelt werden.

Das 720p-Bild wird automatisch scharf gestellt und eine vertikale Keystone-Korrektur vermeidet Trapezbildungen. Eine horizontale Korrektur kann manuell vorgenommen werden. Seine Helligkeit ist hoch, auch wenn sie sich der maximalen Helligkeit des Xgimi Halo+ geschlagen geben muss. Im Akkumodus reduziert der Beamer die Helligkeit auf etwa 60 Prozent. So hält der Anker Nebula Mars II Pro gute 3,5 Stunden durch. Bei voller Helligkeit sind etwa 1,5 Stunden drin.

Preis-Leistungs-Tipp – Der Blitzwolf BW-VT2 (Testbericht) kostet nur 185 Euro und bietet dennoch ganz schön viel. Mit seinen Maßen von etwa 7 x 7 x 11 Zentimetern und einem Gewicht von gut 400 Gramm ist er kleiner und leichter als eine Cola-Dose. Auf seiner Oberfläche sitzen berührungsempfindliche Buttons. Clever: Die Oberfläche dient auch als Maus-Pad, um schneller durch die Menüs des installierten Android TV 9 zu navigieren.

Seine Helligkeit ist nicht sehr hoch, seinem günstigen Preis aber mehr als angemessen. Geht man mit dem Beamer nah genug an die Projektionsfläche heran, ist das Bild auch bei moderatem Licht noch gut zu erkennen. Die 480p-Auflösung ist für das meiste Bewegtbild ausreichend scharf, für die Darstellung von Schriften jedoch zu gering. Der Fokus gelingt über ein kleines Stellrad. Der integrierte Akku sorgt für 100 Minuten Betrieb, bevor er wieder geladen werden muss.

Der Blitzwolf BW-VT2 kostet aktuell bei Banggood (Kauflink) 185 Euro.

Rundes Ding mit Ecke – Der Benq GV30 verfügt über einen hohen Wiedererkennungswert. Das verdankt er vor allem seinem markanten Äußeren. Wie ein zwölf Zentimeter dicker Diskus steht er in einem massiven Standfuß. So lässt sich der Abstrahlwinkel flexibel justieren und die Form gibt dem Lautsprecher viel Raum. Diesen weiß das Klangsystem auch gut zu nutzen. Das 16-Watt-2.1-System bietet den besten Klang im Testfeld.

Für das Betriebssystem Android TV liegt dem Benq GV30 ein Streaming-Stick bei, der im Gehäuse Platz findet. Alternativ nutzt man weitere Streaming-Lösungen. Wir empfehlen dafür unserer Streaming-Stick-Bestenliste.

Das Bild löst mit 720p auf, was für die meisten Anwendungen genügt. Die Helligkeit findet sich im Mittelfeld der Akku-Beamer wieder. Der Akku hält bei 60 Prozent Helligkeit etwa zwei Stunden durch. Weniger gut gefällt uns das recht laute Lüftergeräusch.

Anschlusswunder – Das Design des kleinen Beamers LG PF50KS (Testbericht) erinnert ein wenig an einen Mac Mini von Apple. Mit jeweils 17 Zentimeter Tiefe wie Breite und knapp fünf Zentimetern Höhe passt er locker in eine Aktentasche, auch das geringe Gewicht von gerade einmal 910 Gramm macht den Beamer zu einem echten Mitnahmeobjekt. Die eingebauten Lautsprecher haben eine magere Ausgangsleistung von zweimal einem Watt. Dafür lassen sich externe Audio-Empfänger per Bluetooth verbinden.

Auf der Oberseite des Geräts befindet sich ein Powerbutton sowie Pfeiltasten für die Navigation, falls gerade die Fernbedienung nicht griffbereit ist. Außerdem sitzt hier der Regler für die Bildschärfe. Eine Auto-Keystone-Korrektur ist an Bord. Zudem glänzt er mit sehr vielen Anschlussmöglichkeiten.

Das Bild gibt der LG PF50KS in 1080p aus. Leider ist er jedoch nicht besonders hell. Auch das Lüftergeräusch ist lauter als bei anderen mobilen Beamern der Kategorie. Der integrierte Akku soll laut LG für eine Laufzeit von 2,5 Stunden sorgen.

Mit einem Straßenpreis von etwa 430 Euro gehört der LG PF50KS zu den günstigen Akku-Beamern. Im Angebot wechselte er auch schon für unter 400 Euro den Eigentümer.

Der Hype-Beamer – Der Samsung The Freestyle (Testbericht) bekam vor allem zum Marktstart jede Menge positives Feedback. Böse Zungen behaupten, dass einige Influencer für eine wohlwollende Bewertung bezahlt wurden. Viele unabhängige Medien gingen danach kritischer mit dem Beamer ins Gericht. Auch wir sind nicht restlos überzeugt. Dabei hinterlässt er zunächst einen äußerst schicken und clever designten Eindruck. Gerade wegen seines schlauen Standfußes lässt er sich etwa äußerst flexibel aufstellen. Auch ist er ausreichend kompakt und mit 840 Gramm nicht schwer. Zudem bietet er einen Autofokus und eine Auto-Keystone-Korrektur.

Doch ihm mangelt es an grundlegenden und wichtigen Eigenschaften. So integriert Samsung keinen Akku, die Helligkeit ist zu gering und die Geschwindigkeit des im Grunde guten Betriebssystems ist unterirdisch. Zudem funktionieren das Auto-Keystone und der Autofokus nicht optimal, er hat nur einen Micro-HDMI-, keinen normalen HDMI-Port und der Sound ist höchstens durchschnittlich.

Wer einen richtig guten Akku-Beamer sucht, hat ihn im Xgimi Halo+ (Testbericht) gefunden. Einzig dass er doch recht groß ist, Netflix nicht nativ unterstützt und zu einem hohen Preis kommt, spricht gegen ihn. Eine etwas günstigere und nur minimal schwächere Alternative ist der Anker Nebula Mars II Pro. Wer richtig Geld sparen will, greift zum 180-Euro-Budget-Beamer Blitzwolf BW-VP5 (Testbericht). So kompakt und günstig ist sonst kaum ein anderer Akku-Beamer. Allerdings ist auch seine Gesamthelligkeit gering. Auch die Auflösung 480p könnte für einige zu gering sein.

Wer bei seinem neuen Projektor auf einen Akku verzichten kann, dem empfehlen wir einen Blick in unsere Top-5-Bestenliste: China-Beamer von 80 bis 250 Euro.

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