Fliegen, jagen, kärchern: Die 10 besten Simulatoren für PC und Konsole

Microsoft Flight Simulator

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Vor allem in Deutschland sind Simulatoren ein beliebtes Spiele-Genre. Wir verraten, welche Titel plattformübergreifend besonders viel Spaß machen.

Gibt man auf der Download-Plattform Steam den Suchbegriff „Simulator“ ein, erhält man mehr als 12.000 Suchergebnisse. Kein Wunder, denn mittlerweile simulieren die Entwickler von Computer- und Videospielen so ziemlich alles, was möglich ist.

Wir haben uns durch das Dickicht an Simulatoren gewühlt und eine Bestenliste mit zehn besonders unterhaltsamen Kandidaten zusammengestellt. Ein Fokus bei unserer Auswahl bestand darin, möglichst viele beliebte Themengebiete abzudecken und Titel auszuwählen, die im Idealfall nicht nur für den PC, sondern auch für Konsole verfügbar sind.

Weitere Top-Spiele zeigen wir in unseren Bestenlisten zu Xbox Series X, Xbox One, Playstation 5 sowie Nintendo Switch.

Kaum eine Simulation begeistert Spieler im deutschsprachigen Raum seit Jahren so sehr wie der Landwirtschafts-Simulator. Der jüngste Teil vom Schweizer Entwickler Giants Software erschien am 22. November 2021 und hat bereits die Marke von drei Millionen Einheiten durchbrochen. Aufgrund verschiedener spannender Neuerungen ist das Spiel der bis dato interessante Ableger der 2008 gestarteten Simulationsreihe. Highlight diesmal: Die Einführung der vier Jahreszeiten, die sich sowohl optisch als auch spielerisch auswirken. Ist im Dezember etwa alles verschneit, müssen angehende Landwirte die benötigten Wege erst einmal mit dem Schneepflug räumen.

Des Weiteren beeinflussen Frühling, Sommer, Herbst und Winter, wann man welche Feldfrüchte aussäen und ernten kann. Kartoffeln etwa setzt man idealerweise im März und April, um sie dann im August oder September vom Feld zu holen. Neben Erdäpfeln stehen aber noch 16 weitere Pflanzen zur Auswahl, etwa Mais, Sonnenblumen, Sojabohnen, Zuckerrüben, Zuckerrohr oder Baumwolle.

Was uns wiederum zur zweiten wichtigen Neuerung bringt: Wer seine Ernte sowie durch Viehzucht gewonnene Erzeugnisse nicht direkt verkaufen möchte, kann sie im LS22 erstmals auch mit speziellen Gebäuden zu höherwertigen Produkten weiterverarbeiten. Aus Getreide entstehen so in der Bäckerei Backwaren, aus Baumwolle wird in der Schneiderei Kleidung, die Molkerei erzeugt Milchprodukte, die Schreinerei baut Möbel aus zuvor gerodeten Bäumen, und so weiter.

In Kombination mit über 400 lizenzierten Fahrzeugen, drei gut austarierten Schwierigkeitsgraden, drei detaillierten Karten (vier, wenn man die Platinum Edition kauft), vorbildlicher Mod-Unterstützung, einer gelungenen audiovisuellen Präsentation, einem Crossplay-tauglichen Multiplayer-Modus, bei dem sich bis zu 16 Landwirte gleichzeitig auf einem Server tummeln und sogar einer eigenen E-Sports-Liga, hat sich der LS22 Platz eins in unserer Simulations-Bestenliste redlich verdient.

Seit 1982 fasziniert der Flight Simulator Hobbypiloten und Spieler auf der ganzen Welt. Die neueste Version heißt einfach Microsoft Flight Simulator und legt den technisch bis dato größten Quantensprung hin, zumal diese Version den gesamten Globus fotorealistisch abbildet. Möglich macht es eine geschickte Verschmelzung mit Microsofts Azure-Cloud, die Satellitenbilder und Höhendaten aus Microsofts hauseigenem Kartendienst Bing direkt an das Spiel liefert.

Flankiert wird das verblüffend real aussehende Ergebnis von cleveren KI-Routinen, die unter anderem befahrene Straßen, sich bewegende Tierherden und Vogelschwärme, dynamische Wetterumschwünge (basierend auf Live-Wetterdaten), fließende Gewässer, Tag- und Nachtwechsel und dergleichen mehr darstellen.

Besonders prominente Flughäfen sind derweil von Hand modelliert und ebenfalls echte Hingucker. Gleiches gilt für die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen, die das Team im Rahmen sogenannter World Updates in besonders hoher Qualität einbindet. Kurzum: Im Hinblick auf Präsentation spielt der Microsoft Flight Simulator in einer ganz eigenen Liga und fesselt Genre-Fans nicht zuletzt deshalb wie kein Serienteil zuvor an Joystick oder Controller. Das Spiel gibt sich außerdem viel Mühe, Genre-Neulinge an die Faszination Fliegen heranzuführen.

Wer zunächst reinschnuppern möchte, versucht es am besten erst einmal mit einem Game-Pass-Probeabo. Denn hier ist das Spiel sowohl für PC als auch in einer sehr gut optimierten Konsolen-Fassung für Xbox Series X/S erhältlich.

Zehn Jahre hat der Euro Truck Simulator 2 nun schon auf dem Buckel. In dieser Zeit hat sich die in Prag von SCS Software entwickelte Lastwagen-Simulation zu einem echten Community-Dauerbrenner mit mehr als 400.000 äußert positiven Steam-Rezensionen und über neun Millionen verkauften Exemplaren entwickelt. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Los geht es mit dem unverwüstlichen Grundprinzip: Als Lkw-Fahrer transportiert man Waren von einem Ort Europas zum anderen. Je nach Zustand der Fracht und der benötigten Zeit wird dann in Cash und Erfahrungspunkten abgerechnet. Wer sich geschickt anstellt, kann sich irgendwann selbst einen lizenzierten Lkw kaufen, muss dann allerdings die laufenden Kosten beachten (etwa für Benzin, Maut und Reparaturen). Klappt auch das gut, kann man später sogar selbst Fahrer anheuern und so Schritt für Schritt sein eigenes Speditions-Imperium aufbauen.

Ein weiterer Grund für den riesigen Erfolg: Die Tschechen entwickeln ihr Modding-fähiges Spiel kontinuierlich und mit viel Herzblut weiter. Neben einem neuen Beleuchtungssystem und verbesserter Umgebungs- und Innenraum-Grafik hat man mittlerweile etwa Unterstützung für VR-Headsets, Eye-Tracking-Sensoren und eine riesige Bandbreite an Lenkrädern ergänzt. Gleiches gilt für einen Mehrspieler-Modus, der bis zu acht Truckern erlaubt, im Konvoi durch Europa zu brettern.

Nicht zu vergessen eine ständig wachsende Spielwelt. Nach Osteuropa (2013), Skandinavien (2015), Frankreich (2016), Italien (2017), dem Baltikum (2018) und den Schwarzes-Meer-Anrainern Rumänien, Bulgarien und der Türkei (2019) stehen mittlerweile auch Spanien und Italien zur Verfügung. Als Nächstes sollen nun Länder des Westbalkans hinzukommen. Kurzum: Ein Paradies für virtuelle Trucker und alle, die es werden wollen. Vorerst aber weiterhin nur auf dem PC.

Rennspiele gibt es wie Tankstellen in Großstädten. Die Zahl richtig guter Rennsimulationen lässt sich jedoch an zwei Händen abzählen. Einer der beliebtesten Multiformat-Vertreter ist Assetto Corsa Competizione von Kunos Simulazioni. Das Spiel punktet mit einer hervorragenden Fahrzeugphysik, einer ausgezeichneten Wettersimulation, toll inszenierten Tag-/Nacht-Wechseln und famoser Implementierung von Force-Feedback-Lenkrädern. Hinzu kommt eine Vielzahl von Fahrhilfen, eine kompetente Gegner-KI und Soundkulisse, die dem echten Erlebnis auf der Strecke verdammt nahekommt.

Inhaltlich setzen die Macher einen klaren Fokus auf die beliebten GT3- und GT4-Klassen sowie Multiplayer-Wettbewerbe für bis zu 30 gleichzeitig teilnehmende Online-Spieler. Das Basisspiel enthält elf sehr akkurat aus Basis von Laserscans modellierte Strecken, darunter Klassiker wie Brands Hatch, Monza, den Nürburgring, Spa und Silverstone. Mit dem Kauf der derzeit erhältlichen Streckenpakete lässt sich diese Zahl um elf zusätzliche Kurse erweitern, darunter der Indianapolis Motor Speedway und Laguna Seca in den USA, Suzuka in Japan, Imola in Italien und Donington Park in England. PC-Nutzer freuen sich zudem über VR- und Modding-Support.

Die Umsetzungen für Konsole sind ordentlich, können der noch besseren PC-Fassung allerdings nicht ganz das Wasser reichen. Konsolen-Besitzer greifen deshalb auf der PlayStation besser zu GT Sport oder Gran Turismo 7 beziehungsweise auf der Xbox zu Forza Motorsport 7.

Nachdem die Neuauflage von SimCity im März 2013 den hohen Erwartungen nur bedingt gerecht werden konnte, mischte zwei Jahre später ein kleiner finnischer Entwickler namens Colossal Order mit damals gerade einmal neun Mitarbeitern die Karten im Genre den Städtebausimulationen neu. Ihr Spiel heißt Cities: Skylines und trumpft mit einer überaus realistischen Simulation einer Vielzahl von Parametern auf, allen voran der Verkehrsentwicklung.

Wer hier beispielsweise bei der Stadtplanung eine Nahverkehrsinfrastruktur für Busse, Trams, U- und S-Bahn, Fähren vernachlässigt, muss sich nicht wundern, wenn sich mit wachsender Bevölkerungszahl schon bald überall massive Staus bilden. Simuliert werden darüber Elektrizität, Wasserversorgung, Rettungskräfte, Bildung und vieles mehr.

Aber auch die Möglichkeit, bestimmte Stadtteile in Distrikte zu unterteilen (in denen dann vorgegebene Regeln wie etwa kostenloser Nahverkehr Anwendung finden), die hohe spielerische Tiefe vieler Mechaniken, die robuste Mod-Unterstützung und die ansprechende 3D-Grafik auf Basis der Unity-Engine dürften Genre-Kenner begeistern.

Stand Juni 2022 hat sich Cities: Skylines über zwölf Millionen Mal verkauft und viele reizvolle Erweiterungen hervorgebracht, darunter ein Flughafen-DLC, ein Campus-DLC und ein Green-Cities-DLC. Was bleibt, ist eine wahrlich grandiose Simulation, mit der man im wahrsten Sinne des Wortes hunderte Stunden verbringen kann. Game-Pass-Besitzer starten übrigens sofort durch – zumindest mit der Grundfassung.

Das Thema Raumfahrt hat in den letzten Jahren dank Privatunternehmen wie SpaceX oder Blue Origin einen spürbaren Aufmerksamkeitsschub erhalten. Wer selbst schon immer mal in einer besonders realistischen Simulation zu den Sternen fliegen wollte, sollte unbedingt einen Blick auf Kerbal Space Program werfen. Entwickelt vom mexikanischen Indie-Studio Squad, dreht sich hier alles um das Weltraum-Programm einer menschenähnlichen Alienrasse namens Kerbals. Sie residieren auf dem Planet Kerbin, haben dort das Kerbal Space Center aus dem Boden gestampft und machen die Spieler zum Leiter ihrer Weltraum-Initiative.

Letztendlich geht es darum, aus einem riesigen Fundus an Komponenten ein funktionsfähiges Raumschiff samt Antrieb zu konstruieren und dieses dann samt sorgfältig zusammengestellter Crew ins All und später sogar auf andere Planeten zu befördern – Erkundungsfahrten inklusive. Das Besondere an Kerbal Space Programm und der Grund, warum selbst NASA und SpaceX-Gründer Elon Musk den Titel mit viel Wohlwollen überschütten: Die Macher legen großen Wert auf eine akkurate Implementierung der Orbital-Physik und simulieren dabei zum Beispiel auch Dinge wie den Hohmann-Transfer.

Sich reinzufuchsen braucht Zeit, sobald Equipment, Manöver und die ebenfalls zu verwaltenden Kommunikations-Netzwerke dann aber wie geplant funktionieren, zaubert einem das Spiel in schöner Regelmäßigkeit ein breites Grinsen aufs Gesicht. Bedingt durch den hohen Realitätsbezug und eine Vielzahl an spannenden Community-Mods ist Kerbal Space Program zudem eine tolle Lernsoftware für Physik-Interessierte jeden Alters.

Mit über 97.000 Bewertungen allein auf Steam – von denen 87 Prozent positiv ausfallen – zählt das auf Realismus getrimmte theHunter: Call of the Wild zu den mit Abstand zu den beliebtesten Jagd-Simulationen für den PC. Als wahlweise männlicher oder weiblicher Charakter begibt man sich hier in realistisch nachgebildeten Landschaften rund um den Globus und macht Jagd auf eine Vielzahl von Wildtieren.

Die mitgelieferte Karte Layton Lake Distrikt etwa ist im pazifischen Nordwesten der USA angesiedelt und konfrontiert angehende Jäger unter anderem mit Präriehasen, Stockenten, Schwarzbären oder Elchen, alle ausgestattet mit spezifischen Verhaltensmustern, Rufen, Fußspuren, Hinterlassenschaften und Aufenthaltsrevieren. Sich diese Informationen durch vorsichtige Beobachtung anzueignen, macht einen wichtigen Teil der Spielerfahrung aus und ermöglicht es später, den idealen Blattschuss abzusetzen.

Stichwort Schießen: Je nach Zielobjekt eignen sich bestimmte Waffen und Munitionsarten besser als andere. Aber auch der gerade vorherrschende Wind sowie der Geschossfall muss der Spieler auf der Pirsch einkalkulieren, um erfolgreich einen Treffer zu landen und das Tier möglichst human zu erlegen. Ein Mehrspieler-Modus ist ebenfalls vorhanden und ermöglicht es, mit bis zu sieben weiteren Grünröcken gemeinsam loszuziehen.

theHunter: Call of the Wild erschien zwar schon 2017, die Entwickler haben es im Laufe der letzten fünf Jahre allerdings massiv mit spannenden, teils kostenlosen und teils kostenpflichtigen DLCs erweitert. Das im Juni 2022 veröffentlichte Add-on Revontuli Coast etwa schickt Genre-Fans nach Finnland, in Silver Ridge Peaks stehen die Rocky Mountains auf der Agenda und in Cuatro Colinas geht es auf die iberische Halbinsel. Klasse in diesem Zusammenhang: Im Multiplayer-Modus reicht es, wenn sich ein Spieler im Besitz eines DLCs befindet. Alle anderen benötigten lediglich das Hauptspiel, das derzeit auch Teil des Game Pass ist.

Geht es nach man dem Statistik-Portal Statista, dann zählt Angeln und Fischen zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland. Knapp 1,1 Millionen Bundesbürger über 14 Jahre haben dieses Hobby im Jahr 2022 ausgeübt. Genau dieses Zielpublikum will Fishing Planet ansprechen, eine der bekanntesten Multi-Plattform-Angelsimulationen auf dem Markt. Das einsteigerfreundliche Spiel folgt einem Free-to-Play-Ansatz und bietet derzeit 23 Wasserstraßen rund um den Erdball, auf denen man mit der nötigen Geduld über 170 verschiedene Fischarten aus dem Wasser ziehen kann.

Das zugrundeliegende Technikgerüst simuliert dabei nicht nur die Hydro- und Aerodynamik glaubhaft, sondern auch das Verhalten der Fische. Tag- und Nacht-, Wetter- sowie Jahreszeitenwechsel unterstreichen den gut umgesetzten Simulationsanspruch. Dazu gesellt sich ein umfangreicher Mehrspieler-Modus. Wer sich hier in der weltweiten Rangliste zügig nach vorne arbeiten möchte, wird allerdings nicht drum herumkommen, den ein oder anderen DLC-Kauf zu tätigen. Im Gegenzug erhält man dann unter anderem besseres Equipment in Form von Angelruten und Spulen sowie praktische Fortbewegungsmittel wie Kajaks oder Motorboote.

Spartipp für angehende Bildschirm-Angler: Unter dem Namen The Fisherman: Fishing Planet verkauft Publisher Big Ben eine Boxed-Edition, die bereits 35 dieser kostenpflichtigen Download-Inhalte enthält. Für den PC ist diese Fassung bereits ab ca. 17 Euro erhältlich, auf Konsole geht’s ab 25 Euro los. Die Ersparnis im Vergleich zum Kauf der Inhalte in digitaler Form fällt in allen Fällen immens aus.

Police Simulator: Patrol Officers aus der Feder des in München ansässigen Studios Aesir Interactive lässt den Spieler in die Rolle eines Streifenpolizisten schlüpfen, der in der fiktiven, an Boston angelehnten US-Großstadt Brighton für Recht und Ordnung sorgen muss.

Jeder virtuelle Schicht in Police Simulator dauert etwa eine halbe Stunde, in der aufgrund eines prozeduralen Missionssystems einiges passieren kann. Mal erwischt man einen Falschparker, Graffiti-Sprayer, Drogenkurier oder Umweltsünder in flagranti, mal muss man bei Unfällen den Verkehr regeln, mal verfolgt man Flüchtige durch die drei abwechslungsreichen Distrikte von Brighton und dergleichen mehr. Ist eine Schicht vorüber, winken – je nach Leistung und regelkonformem Verhalten – Erfahrungspunkte, die dann wiederum neue Aktivitäten und Gadgets wie beispielsweise einen Elektroschocker, eine Radarpistole, eine Kamera etc. freischalten.

All das sieht dank Unreal Engine 4 deutlich besser aus als bei vielen Konkurrenzprodukten in diesem Segment, bietet im Gegensatz zum Rivalen Autobahn Polizei Simulator 3 einen Online-Koop-Modus und spielt sich für einen Early-Access-Titel bereits erfreulich rund. Police Simulator: Patrol Officers verlässt die PC-Early-Access-Phase am 10. November 2022 und ist dann erstmals auch für PS4 und PS5 sowie für Xbox One und Xbox Series X/S erhältlich.

Beim PowerWash Simulator vom britischen Indie-Entwickler FuturLab ist der Name Programm: Ausgerüstet mit einem Heißwasser-Hochdruckreiniger, frei platzierbaren Hilfsmitteln wie Hockern, Leitern und Gerüsten sowie verschiedenen Aufsätzen und Reinigungsmitteln gilt es, aus der Ego-Perspektive, riesige Mengen an Schmutz in insgesamt 38 verschiedenen Szenarien zu beseitigen.

Benötigt man zum Säubern des völlig verdreckten Mini-Vans im ersten Level kaum mehr als sechs bis acht Minuten, werden die Herausforderungen im späteren Spielverlauf immer komplexer und umfangreicher. Ob Garten, Bungalow, Einfamilienhaus, Spielplatz, historische Eisenbahn oder ein mehrere Meter hoher Schuh – die Szenario-Vielfalt gefällt. Später kommen noch einige besondere Herausforderungen hinzu, etwa ein sich drehendes Kinderkarussell oder eine Villa hinter einem Zaun, die man letztendlich nur mit speziellen Aufsätzen reinigen kann.

PowerWash Simulator setzt auf ein vergleichsweise simples Grundkonzept, das jedoch erstaunlich viel Freude bereitet und für einen fast schon meditativen Flow beim Spielen sorgt. Schön zudem, dass sich sowohl die knapp 30-stündige Kampagne als auch der Herausforderungsmodus (bei dem man mit Zeit- und Wasserbegrenzungen zu kämpfen hat) im Koop-Modus mit bis zu fünf weiteren Waschprofis angehen lassen. Hinweis für PC- und Xbox-Spieler: PowerWash Simulator ist aktuell (Stand 31. Oktober 2022) im Game Pass enthalten.

Ob auf dem PC oder der Konsole, die Auswahl für Simulationsfans ist gigantisch. Abseits unserer Top-Liste gibt es natürlich noch viele andere Titel, die das Prädikat „empfehlenswert“ definitiv verdient haben. Off-Road-Interessierte sollten etwa unbedingt einen Blick auf Snowrunner von Saber Interactive werfen, in welchem es darum geht, Jeeps, Trucks und Baumaschinen durch unwegsame Matsch-, Eis- und Schneelandschaften zu manövrieren.

Aber auch der PC Building Simulator 2 (PCs zusammenbauen), der Cooking Simulator (Essen zubereiten), der Thief Simulator (in Häuser einbrechen), House Flipper (Häuser renovieren), Silent Hunter 3 (U-Boot-Simulation), Planet Coaster (einen Freizeitpark voller Achterbahnen hochziehen) und Jurassic World Evolution 2 (einen Dino-Freizeitpark organisieren) haben sich eine Empfehlung redlich verdient.

Wer Simulationen dagegen am liebsten im Cartoon-Stil und mit einer ordentlichen Prise Humor erlebt, wirft mal einen Blick auf Two Point Hospital (Krankenhaus verwalten) und Two Point Campus (Universitäten managen). Nicht zu vergessen The Sims 4. Seit Oktober 2022 ist das Grundspiel der bekannten Lebenssimulation aus dem Hause Maxis für jedermann kostenlos. Zahlen muss man dann nur noch für die unzähligen, optionalen Add-Ons, die das Spiel in unterschiedlichste Richtungen (Elternfreuden, nachhaltig leben, Highschool-Jahre etc.) erweitern.

Für echtes Simulations-Feeling darf die passende Hardware nicht fehlen. Für Piloten ein Muss sind Steuerknüppel sowie Schubregler. Preiswerte Joysticks gibt es ab 15 Euro. Einen Steuerknüppel von Thrustmaster im Stile eines Airbus bekommt man ab knapp 50 Euro.

Für Hobbypiloten richtig spannend wird es mit einer Lösung für HOTAS („Hands On Throttle And Stick“) – also einem Steuerknüppel für die eine Hand und separatem Schubregler für die andere. Erstmals wurde das System bei Kampfflugzeugen etabliert, damit Piloten immer gleichzeitig die Kontrolle über Steuerung und Schub haben.

Mittlerweile nutzen auch Linienmaschinen diese Anordnung. Ein HOTAS-Set bekommt man ab 135 Euro. Noch realistischer ist das Flugerlebnis bei einem Simulator mit Pedalen zur Steuerung des Leitwerks. Das erlaubt das Gieren – eine Drehbewegung um die z-Achse des Flugzeugs.

Rennfahrer oder Trucker greifen natürlich zu einem Lenkrad, am besten gleich mit passenden Pedalen. Günstige No-Name-Varianten gibt es ab 40 Euro. Ein Set mit Gangschaltung, Pedalen und Lenkrad von Thrustmaster bekommt man schon ab 70 Euro. Hochwertige Modelle bieten Force Feedback. Dabei vibriert das Lenkrad je nachdem, ob man einen Crash hinlegt oder von der Fahrbahn abkommt. Ein Set mit Pedalen und Force Feedback kostet mindestens 80 Euro.

Wen es regelmäßig auf die virtuelle Rennstrecke zieht, der sollte Lenkrad und Pedale nicht an der Tischplatte, sondern an einem speziellen Rahmen befestigen. Einfache Lenkradhalterungen für die Nutzung mit einem Bürostuhl gibt es ab 130 Euro. Halterungen mit integriertem Rennsitz gibt es ab 200 Euro. Voll bewegliche Profi-Varianten mit Force Feedback kosten hingegen gleich mehrere tausend Euro.

Für andere Simulationen und Spiele empfiehlt sich eine Gaming-Maus. Diese reagiert auf Eingaben meistens flotter und feinfühliger als herkömmliche Mäuse. Ab 30 Euro geht es los. Worauf man beim Kauf achten sollte, erklären wir im Ratgeber Gaming-Mäuse ab 30 Euro: Die perfekte Maus für Shooter, MMORPG & Co. Spiele wie der Euro Truck Simulator 2 unterstützten zudem VR-Brillen.

Es gibt nichts, dass es nicht gibt. Das Spielgenre der Simulationen bietet nicht nur Klassiker wie den Microsoft Flight Simulator oder Rennspiele, sondern auch ungewöhnliche Titel. Dazu gehören Simulatoren für die Landwirtschaft, Hochdruckreiniger, das Angeln oder Jagen. Neben Rennpiloten kommen auch Trucker und Hobby-Polizisten oder Astronauten auf ihre Kosten.

Die besten Spiele für die jeweilige Plattform zeigen wir in der Top 10 für Xbox Series X, Xbox One, Playstation 5 sowie Nintendo Switch. Wer noch auf der Suche nach der passenden Hardware ist, empfehlen wir die Artikel Gaming-PC für Einsteiger: Darauf muss man beim Kauf achten sowie Gaming-Laptops: Spielspaß für zu Hause und unterwegs ab 666 Euro. DIY-Fans geht bei diesem Beitrag das Herz auf: Retro-Arcade-Automaten selber bauen.

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