Bestenliste: Top 10 mobile Mini-Fotodrucker ab 60 Euro

Vergleichstest Bestenliste Fotodrucker Aufmacher

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Minifotodrucker sind klein, kosten 60 bis 150 Euro und drucken Fotos dank Akku überall aus. In dieser Top-10-Liste zeigen wir die zehn besten mobilen Fotodrucker – darunter auch ein paar Exoten.

Egal, ob auf dem Kindergeburtstag, der Familienfeier, einem Event oder für Briefe an die Oma und die Fotowand zu Hause: Bilder aus dem Fotodrucker sind begehrt, denn sie machen die meist nur digital vorliegenden Daten anfassbar. So richtig flexibel werden Fotodrucker, wenn sie mit Akku daherkommen. Zink-Fotodrucker sind am weitesten verbreitet. Außerdem gibt es OLED-Drucker und Drucker mit Thermosublimationsverfahren. Aber auch einige Exoten mischen den Markt auf.

Wir haben 15 mobile Fotodrucker getestet, die Liste wird stetig erweitert. Alternativ vereinen Sofortbildkameras (Ratgeber) die Kamera mit dem Drucker, das Bild kommt nach dem Fotografieren direkt aus dem Gerät. Alles zum Thema sammeln wir auf der Themenseite Fotodrucker. Diese Bestenliste sortiert die zehn besten mobilen Fotodrucker aus den Einzeltests und hilft auf einen Blick bei der Kaufentscheidung.

Produkt Canon Selphy CP1500 Xiaomi Mi Fotodrucker Canon Zoemini Canon Selphy QX10 Canon Selphy CP1300 Kodak 2 Mini Retro Fujifilm Instax Share SP-3 Instax Mini Link Mbrush (Princube) Peripage A6
TechStage Note 1 1 1 1 1 2 2 2 2 2
Druckqualität Sehr gut Gut Gut Gut Sehr gut Sehr Gut Sehr gut Sehr gut Ausreichend Mangelhaft
Druckverfahren Thermosublimation Zink Zink Thermosublimation Thermosublimation Thermodiffusion OLED-Belichtung OLED-Belichtung Tintenstrahl S/W-Thermopapier
Verarbeitung Gut Sehr gut Sehr gut Gut Gut Gut Sehr gut Ausreichend Sehr gut Gut
Gewicht in g 850 188 160 445 860 260 312 244 162 155
Display
Bilder pro Akkuladung ca. 30 - 40 ca. 15 - 20 ca. 15 - 20 ca. 15 - 20 ca. 30 - 40 ca. 12 ca. 160 bis zu 100 viele k.A.
Kompatibilität Android / iOS / Kamera Android / iOS Android / iOS Android / iOS Android / iOS / Kamera Android / iOS Android / iOS / Kamera Android / iOS Android / iOS / Windows / Mac OS Android / iOS
Konnektivität WLAN / USB-C / SD-Karte Bluetooth Bluetooth WLAN WLAN / USB-Stick / SD-Karte Bluetooth WLAN Bluetooth WLAN Bluetooth
Bildgröße in cm 10 x 15 5 × 7,6 5 × 7,6 6,8 × 6,8 10 x 15 5,3 x 8,6 6,2 x 6,2 8,6 × 5,4 1,4 × 130 5,7 × XX
Bilder selbstklebend − / ✔ − / ✔ − / ✔
Preis in Euro (Stand: Jan23) 130 (+ 50 für Akku) 60 95 110 100 (+ 50 für Akku) 90 170 100 100 43
Bildpreis in Euro (Stand: Dez 21) ca. 0,20 ca. 0,50 ca. 0,50 ca. 0,80 ca. 0,20 ca. 0,60 ca. 0,80 ca. 0,70 gering marginal

Die Canon-Selphy-Reihe mit Thermosublimationsverfahren gibt es so schon seit vielen Jahren auf dem Markt. Am Druckverfahren hat sich dabei wenig geändert. Das ist auch gut so. Schließlich bieten deren Ausdrucke eine vergleichbar hohe Qualität wie die Ausdrucke von DM, Rossmann und Co. Sie sind farbenfroh mit satten Kontrasten, groß, randlos und dank Schutzschicht langlebig. Im Vergleich zum Vorgänger, dem weiter unten beschriebenen Canon Selphy CP1300, ist die Druckqualität des CP1500 dennoch einen Hauch knackiger.

Sein Äußeres kommt mit ähnlichen Maßen und einem vergleichbaren Gewicht. Doch der CP1500 wirkt dank klarer Formen moderner. Das Display ist diesmal größer und blickwinkelstabiler. Das ist auch wichtig, schließlich kann man es nicht mehr ankippen. Wieder bekommt es seinem Strom aus einem externen Netzteil. Alternativ gibt es auch hier einen Akku, der hinter einer Klappe auf der Rückseite des Geräts Platz findet.

Deutlich verbessert hat sich die App. Zwar ist sie wie bei jedem von uns getesteten Fotodrucker weit davon entfernt, perfekt zu sein, trotzdem finden sich nun deutlich mehr Einstellungen. Bei Einzelbildern, Collagen und Passbildern bietet die App Bildverbesserungen, Schriften, Sticker und vieles mehr an. Alles im beschränkten Rahmen. Doch zumindest läuft die App stabil und ist in großen Teilen selbsterklärend. Sehr gut: Die App ist abwärtskompatibel und funktioniert auch auf dem Canon Selphy CP1300.

Der Zink-Fotodrucker Xiaomi Mi Pocket Printer ist mit unter 60 Euro der günstigste mobile Fotodrucker mit Zink-Verfahren. Dabei fällt zunächst seine einwandfreie Verarbeitung und das gefällige Design auf.

Weniger gelungen ist seine Integration in die Xiaomi-Smart-Home-App. Zunächst verlangt die App zwingend eine Registrierung. Die App selbst steuert dabei alle Xiaomi-Smart-Home-Geräte, der Drucker ist nur ein kleiner Teil von ihr. Nervig: Die App will zu Beginn stets, dass der Drucker neu verbunden wird. Selbstständig findet sie ihn nie.

Die Druckoptionen umfassen neben dem normalen Druck außerdem Collagen, Rasteraufteilungen, Porträts und Video- sowie Tonformate. Bei letzterem wird das ausgedruckte Bild per App gescannt und zeigt anschließend die Ton- oder Videoaufnahme.

Die Druckqualität des Xiaomi Mi Fotodruckers ist gut und besser als bei vielen anderen Fotodruckern. Besonders fällt auf, dass auf den Bildern im Gegensatz zu vielen anderen Zink-Druckern kaum Streifen zu sehen sind.

Das wirklich Besondere am Xiaomi Fotodrucker ist sein erschwinglicher Preis von knapp 60 Euro, was ihn zu unserem Preis-Leistungs-Tipp macht.

Der Canon Zoemini ist kompakt und klein. Er wirkt zudem hervorragend verarbeitet. Lediglich die bei der schwarzen Version deutlich sichtbaren Fingerabdrücke stören uns im Test. Der Zoemini setzt ebenfalls auf das Zink-Druckverfahren. Seine Bildqualität ist für diese Drucktechnik überdurchschnittlich gut und auch die selbsterklärende App kann sich sehen lassen.

Dabei bietet sie sogar einige mehr oder weniger brauchbare Augmented-Reality-Funktionen: Sonnenbrillen & Co über Gesichter legen funktioniert gut. "Witziges" Gesichtsverzerren produziert dagegen gruselige Ergebnisse. Alles in allem ist der Canon Zoemini ein guter Spaßdrucker für Partys und Events.

Der Canon Selphy QX10 setzt wie der CP1300 vom gleichen Hersteller auf Thermosublimation als Druckverfahren. Auch hier fährt das Bild beim Druck zum Auftragen der verschiedenen Schichten mehrfach aus dem Gehäuse heraus und wieder herein. Leider bietet der QX10 nicht die überragende Druckqualität des CP1300. Trotzdem ist die Bildqualität gut und besser als die der Zink-Drucker.

Die bedruckte Fläche der selbstklebenden Bilder im Polaroid-Look beträgt maximal 6,8 × 6,8 Zentimeter. Zum Fotopapier gehört immer eine Rolle mit Farbfolien. Zwar ist der Drucker selbst mit 110 Euro nicht übermäßig teuer, die Bilder aber schon. Sie kosten jeweils 70 Cent.

Der Canon Selphy CP1300 passt locker in Rucksäcke, in große Hosentaschen eher nicht. Zumindest ist er unabhängig von einer Stromquelle nutzbar, kommt er doch mit einem optionalen Akku, der dann das Gesamtgewicht von 860 Gramm auf 1290 Gramm erhöht.

Er setzt als Druckverfahren auf Thermosublimation. Der CP1300 rollt beim Druck aus einer mit dem Fotopapier mitgelieferten Wachsfolienkartusche einzelne Farbfolien in vier Schritten über das Bild. Die Bildqualität ist sehr gut, vergleichbar mit den Sofortdruckern in Müller, Rossmann, DM & Co. Die einzelnen Ausdrucke sind verglichen mit der Konkurrenz günstig, so kosten 108 Ausdrucke nur gut 23 Euro.

Trotz eines sehr guten Gesamteindrucks muss sich der CP1300 seinem Nachfolger CP1500 geschlagen geben. Der CP1300 ist weniger gut verarbeitet, hat ein kleineres und weniger gut ablesbares Display und hat die minimal schlechtere Bildqualität. Wer jedoch etwa 25 Prozent des Kaufpreises sparen will, greift zum CP1300.

Der Kodak 2 Mini Retro nutzt als Druckverfahren ein dem Thermosublimationsverfahren ähnliches Prinzip. So schafft er es, farbenfrohe Bilder mit tiefem Schwarz und hohem Kontrast auszuspucken. Sie sind jedem Zink-Bild überlegen und spielen bis auf ihre Schärfe fast auf dem Niveau des Canon Selphy CP1500.

Auch die Software ist im Grunde okay. Leider kam es im Test unter Android jedoch immer wieder zu Verbindungsabbrüchen, die nur durch das Schließen und neu Öffnen der App behoben werden konnten. Käufer sollten dringend den Kassenzettel aufheben und das Gerät zurückgeben, sollte es nach dem Kauf ähnlich Probleme geben.

Wenn nicht, ist der Kodak 2 Mini Retro einer der besten mobilen Mini-Fotodrucker, den man aktuell kaufen kann.

Der Fujifilm Instax Share SP-3 wirkt äußerlich futuristisch und ist ein echter Hingucker. Er ist außergewöhnlich gut verarbeitet. Als Verbindungsstandard nutzt er im Gegensatz zu seinen weit verbreiten Bluetooth-Kollegen WLAN. Das macht die Verbindung zum Smartphone etwas umständlicher. Angeblich reicht eine Akkuladung für bis zu 160 Ausdrucke. Bei unseren etwa 20 Testdrucken konnten wir den Akku nicht leer saugen.

Als Druckverfahren nutzt er OLED-Belichtung. Die Bilder kommen schnell aus dem Drucker, danach braucht es äquivalent zu den kultigen Polaroids noch ein paar Minuten, bis das Bild in voller Farbpracht erstrahlt. Die Bildqualität ist gut, sie wirkt jedoch stets, als läge ein Retro-Filter darüber. Toll ist das wasserfeste Kunststoffmaterial der Ausdrucke. Sie fühlen sich wertig wie bei keinem anderen Fotodrucker an. Leider sind sie mit etwa 80 Cent pro Ausdruck teuer.

Der Instax Mini Link nutzt das gleiche OLED-Verfahren wie der Fujifilm Instax Share SP-3. Entsprechend kommen auch hier die etwa 70 Cent teuren Bilder schnell aus dem Drucker und benötigen danach etwas Zeit, vollkommen zu belichten. Die Bildqualität ist gut, auch hier ist ein Retro-Effekt zu sehen. Mit einer Akkuladung sollen bis zu 100 Bilder drin sein. Mit unseren 20 Testdrucken erreichten wir das Limit des Akkus längst nicht.

Die eigenartige App hat uns nicht gefallen. Die Optik des Instax Mini Link ist gewöhnungsbedürftig und erinnert etwas an einen Hartschalenkoffer – inklusive Knarzen.

Der Mbrush, baugleich zum Princube, ist ein echter Exot. Er nutzt für den Druck eine beiliegende HP 62 XL Tintenkartusche. Um ein Bild zu erzeugen, zieht der Nutzer den Mbrush über eine Oberfläche. Dabei einsteht ein 14 Millimeter breiter Druckstreifen, der mit mehreren Zügen auf Papier ein großes Bild ergeben kann. Das funktioniert nach etwas Übung auch einigermaßen gut, erzeugt aber keine gleichbleibend hohe Druckqualität.

Für die ist unter anderem die gewählte Oberfläche entscheidend. Papier, Pappe, Kunststoff und Holz funktionieren gut. Hier nimmt das Material die Druckfarbe gut auf. Sind diese Materialien beschichtet, kann die Farbe nicht einziehen, was zu einem verwaschen wirkendem Druckbild führt. Da die Farbe in der mitgelieferten Kartusche wasserlöslich ist, verschmiert das Druckbild schon bei leichter Berührung. Das Drucken auf Haut gelingt eher schlecht als recht – trotz des mitgelieferten Aufsatzes für den Druckkopf, der den Abstand etwas vergrößert.

Trotzdem macht der Mbrush Spaß. Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl, mit ihm über eine Oberfläche zu gleiten und einen bunten Motivstreifen zu hinterlassen. Weniger gefällt uns die uninspirierte Software und die umständliche Steuerung via WLAN. Auch das schnelle Eintrocknen des Druckkopfes nervt.

Der Peripage A6 eignet sich nur bedingt als Fotodrucker. Dafür ist seine Schwarz-/Weiß-Darstellung einfach zu schlecht. Er nutzt Thermopapier wie es auch häufig bei Kassenzetteln vorkommt. Trotzdem macht er richtig Spaß. Denn die kleinen auf Wunsch selbstklebenden Zettelchen kommen blitzschnell aus dem Drucker und eignen sich für allerlei Unfug. Noch dazu sind sie spottbillig. Aus dem China-Shop geordert, kostet ein Meter Druckpapier nur wenige Cent.

In den Achtzigern waren sie der Hit: Sofortbildkameras von Polaroid & Co. Sie standen nie für höchste Bildqualität, dafür aber für einzigartige Aufnahmen und sofortige Verfügbarkeit. Wer sich den Charme analoger Polaroid-Fotos zurückholen will, kann mittlerweile wieder auf eine große Auswahl verschiedener Sofortbildkameras zurückgreifen.

Dabei unterscheidet man zunächst zwischen analogen und digitalen Sofortbildkameras. Bei den Analogen (die trotzdem häufig jede Menge digitale Features wie Bluetooth und App bieten) heißt es Einschalten, Blitz aktivieren, Anvisieren, Abdrücken und auf das fertige Foto warten. Dieses kommt nach einigen Sekunden aus der Kamera. Dann heißt es fünf bis zehn Minuten warten, bis das Bild fertig entwickelt ist. ISO-Settings, Blendenwahl oder Einstellungen der Belichtungszeit sucht man hier jedoch vergeblich.

Der Klassiker und das Synonym für alle Sofortbilder schlechthin ist Polaroid. Auch von Fujifilm und Lomography sind analoge Kameras für Preise ab 75 Euro erhältlich. Die Modelle von Lomography arbeiten dabei mit den gleichen Filmen, wie die Instax-Kameras von Fujifilm.

Digitale Sofortbildkameras sind im Grunde Digitalkameras mit integriertem Mini-Drucker. Ihre Ausdrucke sind meist kleiner als die der klassischen Polaroid-Kamera. Der größte Vorteil dieser Variante: Die Bilder können in der Regel erst überprüft und teils sogar bearbeitet werden, bevor sie auf Papier gedruckt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Aufnahmen zu sichern, um sie etwa am PC zu bearbeiten oder sie per Mail zu versenden.

Ausführlich widmen wir uns dem Thema in unserem Ratgeber zu Sofortbildkameras.

Der Canon Selphy CP1500 druckt an schönsten und seine Bilder sind recht günstig. Wer ein paar Euro sparen will, greift zum CP1300, dem Vorgänger mit nur minimal schlechteren Bidlern. Der Kodak 2 Mini Retro ist ein guter Kompromiss aus beiden Druckern, hat aber Schwächen bei der Verbindungsstabilität zum Smartphone.

Der Xiaomi Mi Fotodrucker ist unser Preis-Leistungs-Tipp. Seine Ausdrucke sind gut, die App nervt dagegen. Aber auch die OLED-Drucker von Instax können wir empfehlen, besonders wegen ihren enorm charmanten Ausdrucken. Sie sind jedoch teuer.

Die Vergleichstests und alle Einzeltests sammeln wir auf der Themenseite Fotodrucker.

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