TechStage | Tests, Ratgeber und Kaufberatungen zu Smartphones, Smart Home, Computer und Technik, die Spaß macht

Bestenliste Sportuhren: Top-10 der Multisportuhren
Beliebt auf TechStage
Homeoffice ohne Rückenschmerzen: elektrischer Tisch, Monitorarm, ergonomische Maus, Tastatur und Co. ab 15 Euro
Sitz, Abschirmung und Sound für In-Ear-Kopfhörer verbessern
Günstig & monatlich kündbar: Mobilfunktarife mit 3 GByte bis 5 Euro
Renn- und Freestyle-Drohnen mit HD-Livebild Fliegen: Alternativen zur DJI FPV Combo

Wir stellen die zehn besten Sportuhren für Trainings und Bewegung im Alltag vor. Mit dabei sind Garmin, Polar, Fitbit, Honor, Suunto und Huawei.

Sobald man Sport richtig angeht, kommt schnell der Wunsch, die jeweiligen Trainings aufzuzeichnen und zu vergleichen. Das hilft ungemein bei der Motivation, so kann man einfach und schnell nachverfolgen, wie die eigene Leistung über Wochen, Monate und Jahre anwächst. Eine gute Sportuhr sollte aber mehr können, als nur passiv die Daten mit aufzuzeichnen. Sie sollte mittelfristig Teil der Trainingsplanung sein, Daten nicht nur anzeigen, sondern auch über eine App am Handy oder eine Webseite bei der Planung helfen.

In dieser Bestenliste zeigen wir die zehn Sportuhren, die sich in unseren Tests als die Besten ihrer Klasse herausgestellt haben. Alle getesteten Geräte sind aus unserer Themenwelt Sportuhr. Dort geben wir außerdem Tipps, wann man eine Sportuhr kaufen sollte und wann ein Fitness-Tracker reicht und haben uns speziell Sportuhren für Schwimmer angesehen.

Sportuhren kosten ein Vielfaches der Fitness-Tracker, wann lohnt sich der Aufpreis? Die Sportuhren lohnen sich vor allem dann, wenn man sie aktiv für Outdoor-Sporteinheiten nutzt, umfangreiche Trainings-Features möchte oder einfach eine vernünftige Uhr mit smarten Sportfunktionen will.

Gegenüber den meisten Trackern bieten die Sportuhren nicht nur mehr Sensoren, sondern messen meist auch genauer als die Tracker. Dazu kommen zusätzliche Funktionen rund ums Training. Gerade Polar, Suunto und Garmin haben zahlreiche Tools, mit denen sich Trainingseinheiten langfristig planen lassen. Zudem lassen sich die meisten Uhren mit einem externen Pulsmesser verbinden, um die Genauigkeit zu erhöhen.

Kurz gesagt: Wer einfach loslegen und laufen möchte, der ist mit einem günstiger Fitness-Tracker gut beraten, etwa aus unserer Top 10 Fitness-Tracker. Wer mehrere Sportarten betreibt, auf größere Wettbewerbe hinarbeitet oder sein Training langfristig planen möchte, der ist wahrscheinlich mit einer Sportuhr besser beraten.

Die Garmin Fenix 6 (Testbericht) führt unsere Bestenliste an. Die Sportuhr sieht nicht nur gut aus, sie ist randvoll mit sinnvollen Funktionen. Neben mehreren Positionierungssystemen ist auch ein Musik-Player sowie das Bezahlsystem Garmin Pay an Bord. Dazu kommt eine ausgefeilte App sowie eine exzellente Verarbeitung. Garmin liefert die Uhr zudem in verschiedenen Größen, sodass sie an jedes Handgelenk passt.

Neben den normalen Versionen gibt es eine Solar-Variante, die über ein zusätzliches Solar-Panel verfügt, das die bereits gute Akkulaufzeit von neun Tagen im Smartwatch-Modus noch mal verlängert. Dazu lassen sich Musik und Kartenmaterial direkt auf der Uhr hinterlegen, sodass man für längere Strecken nicht einmal das Smartphone mitnehmen muss. Im Test fanden wir lediglich, dass sie beim Kraftsport die einzelnen Sets nicht zuverlässig erkennt (das schafft aber kaum eine Uhr in unserer Testserie).

Alles in allem ist die Garmin Fenix 6 in ihren verschiedenen Varianten eine exzellente Uhr für Sportler, die bereit sind, für Qualität mehr zu bezahlen.

Knapp hinter Garmin kommt die Polar Grit X (Testbericht). Dabei handelt es sich ebenfalls um eine ausgezeichnete Uhr, die sich vor allem an Outdoor-Sportler richtet. Sie kommt fast an den Funktionsumfang der Fenix heran, dank der GPS-Unterstützung und dem Abgleich mit der App Komot lassen sich ganze Touren auf der Uhr vorgeplant speichern. Es fehlt aber eine Bezahlfunktion und, was wir schwerer werten, ein Musikplayer. Wer also unterwegs ist, braucht immer noch das Handy, um Musik hören zu können.

Dennoch ist die Grit X eine hervorragende Sportuhr, in der uns vor allem der Smart Coach und die Analyse der jeweiligen Trainingseinheiten sehr gut gefallen haben. Man merkt einfach, das Polar, Garmin und Suunto jahrelange Erfahrung im Sportbereich haben.

Die Apple Watch 6 (Testbericht) schafft es auf den dritten Platz. Es ist keine primäre Sportuhr, Apple hat aber nicht nur gute Trainings-Features integriert, sondern liefert vor allem ausgezeichnete Sensoren. Zudem ist sie eine Uhr, die man auch im Alltag tragen kann, ohne dass sie als Fitness-Gerät auffällt – viele bevorzugen das. Je nach Variante besitzt sie eine eigene LTE-SIM-Karte, sodass man das Smartphone komplett zu Hause lassen kann.

Ein Nachteil der Uhr ist die vergleichsweise kurze Laufzeit. Wo andere Sportuhren Tage oder Wochen durchhalten, muss die Apple Watch 6 so ziemlich jeden Abend ans Ladegerät. Das ist vor allem dann dumm, wenn man den Schlaf mit überwachen möchte. Außerdem schränkt das die Lebensdauer des Akkus enorm ein, schon nach 1,5 Jahren dürften sich Ermüdungserscheinungen bemerkbar machen.

Wer damit leben kann, der erhält eine gute Smartwatch mit genügend Sportfunktionen, um damit regelmäßig trainieren zu gehen. Wer sie vor allem fürs Training nutzen möchte, der sollte sich vielleicht gleich die Nike-Varianten der Apple Watch ansehen. Die kommen mit speziellen Armbändern und einer angepassten Version des Nike Run Clubs, einer Trainings-App. Günstigere Armbänder zeigen wir im Ratgeber Armbänder für die Apple Watch: Geht's auch günstiger?

Suunto verpasst mit der Suunto 9 Baro (Testbericht) ganz knapp das Treppchen. Die 9 Baro ist aber dennoch eine sehr gute Sportuhr für alle, die gerne draußen unterwegs sind. Sie besitzt neben den typischen Sensoren ein Höhenbarometer, eignet sich also gut für alle, die in den Bergen unterwegs sind, etwa beim Trailrunning oder beim Radfahren.

Ansonsten bringt die 9 Baro mit Ausnahme einer Musiksteuerung alles mit, was eine moderne Sportuhr braucht. Besonders das sehr gute GPS-Tracking und die zahlreichen Trainingsprofile haben uns im Test gefallen. Dazu kommt eine Akkulaufzeit von fast zwei Wochen, das ist ein sehr guter Wert.

Die nächste Garmin Uhr in den Top-10 ist die Garmin Venu (Testbericht). Sie bietet nicht nur umfassende Sportfunktionen, sondern ihr tolles OLED-Display zeigt die Inhalte einfach nur sagenhaft scharf und kontrastreich an. Mit der Venu bekommt man eine Uhr, die alle Features einer klassischen Sportuhr mitbringt, die aber deutlich besser aussieht. Leider hielt die Venu in unseren Tests nur knapp drei Tage durch. Das ist mehr als bei der Apple Watch 6, aber immer noch im unteren Drittel. Die Uhr verfügt über eigenes GPS und andere Positionierungsdienste, allerdings kann man kein Kartenmaterial aufspielen.

Die Garmin Venu ist eine Sportuhr für alle, die keine klobige Sportuhr wollen. Sie besitzt mit das beste Design und bietet unter der Haube dennoch alles, was man braucht, um Sport mit ihr zu betreiben. Der Preis ist seit dem ersten Test unter 300 Euro gefallen, was die Uhr noch interessanter macht. Wer etwas weniger zahlen möchte und auf OLED verzichten kann, der sollte sich die Garmin Venu Sq (Testbericht) ansehen, die bekommt man für etwas mehr als 150 Euro.

Die Fitbit Sense (Testbericht) ist das aktuelle Flaggschiff von Fitbit und kann mit zahlreichen sinnvollen Funktionen aufwarten. Gerade mit einem der zahlreichen Wechselarmbänder ist sie eine der elegantesten Sportuhren und kommt beim Thema Design fast schon an die Apple Watch heran. Zudem bietet sie umfangreiche Trainings-Features sowie ein integriertes GPS. Es fehlt aber leider eine vernünftige Musikunterstützung. Die Sense lockt zwar mit Spotify, allerdings kann man damit nur die Wiedergabe steuern, nicht Musik direkt auf der Uhr speichern.

Dennoch: Insgesamt liefert Fitbit ein exzellentes Gesamtpaket für alle, die weniger Ausdauersport im Outback machen, sondern Wert auf Themen wie Achtsamkeit legen. Mit der Uhr bekommt man Fitbit Premium für ein Jahr, was etwa virtuelle Wettkämpfe gegen andere Nutzer mitbringt. Die Fitbit Sense richtet sich eindeutig an Menschen, die im Alltag aktiv sein möchten und einen Fitnesstracker suchen, der sich nicht nur als Smartwatch eignet, sondern auch entsprechende Fitness- und Gesundheitsfunktionen mitbringt.

Den siebten Platz belegen wir doppelt, denn Polar Vantage V2 und Garmin Instinct Esports sind ähnlich gut. Die Polar Vantage V2 (Testbericht) überzeugt wie auch andere Polar-Geräte mit den sehr guten Werkzeugen zur Trainingsplanung. Dazu kommt eine gute Überwachung der täglichen Aktivität und des Schlafs. Die Stärke der Uhr ist die Masse an Daten, die sie Sportlern zur Verfügung stellt. Leider kann sie sich aber sonst nicht wirklich von der Konkurrenz absetzen, es fehlen etwa eine Bezahlfunktion oder eine Musiksteuerung, bei dem hohen Preis von knapp 480 Euro ist das etwas wenig. Sie ist unser Tipp für alle, die wirklich jedes Detail aus der Trainingssession herausziehen, analysieren und aufbereiten wollen.

Die Garmin Instinct Esports (Testbericht) steht stellvertretend für die Instinct-Serie von Garmin. Diese verzichtet auf einen Touchscreen und erinnert eher an eine klassische G-Shock als eine Fenix. Was die Uhr aber spannend macht, sind ihre Funktionen für Streamer. Denn Garmin liefert eine Software mit, über die man Stresslevel und aktuellen Puls in ein Overlay fürs Streaming auf Twitch einblenden kann. Gerade bei längeren Sessions sieht man so gut, ob und wie der Stress zunimmt und welche Auswirkungen längeres Gaming auf den Körper hat. Oder man verfolgt, wie der Puls bei Schocker-Games oder Shootern zunimmt. Ja, es ist eine Spielerei, aber eine, die eine gute Sportuhr um ein cleveres virtuelles Element erweitert. Die Pulsmessung ist bei allen Sportarten, egal ob real oder virtuell, sehr gut.

Dieser Platz geht an einen Hersteller, den viele eher aus der Smartphone-Ecke kennen. Mit der Huawei Fit (Testbericht) macht Huawei aber sehr viel richtig. Da ist nicht nur der sehr gute Preis von unter 80 Euro, im Test gefiel uns auch das tolle Display und die lange Akkulaufzeit. Mit ihrem eckigen Bildschirm setzt sie sich von den runden Geräten ab und erinnert etwas an die Apple Watch. Neben den verschiedenen Sportarten, in der man Trainings aufzeichnen kann, bietet die Uhr zwölf integrierte Fitnesskurse, die Übungen auf dem Display gut darstellen.

Wäre die Huawei Fit nicht, wäre die Honor Magic Watch 2 (Testbericht) unser Preis-Leistungs-Sieger. Denn für um die 128 Euro bekommt man aktuell eine Uhr, die sich gut bedienen lässt, zahlreiche Funktionen für Sportler an Bord hat und noch dazu locker zehn Tage durchhält. Honor hat zudem Trainingspläne beigelegt, die man für sich nutzen und anpassen kann.

Wer das eckige Design der Huawei Fit nicht mag, der sollte einen Blick auf die Honor Magic Watch 2 werfen. Sie mag zwar nicht so viele Details und Features mitbringen wie die Fenix 6, für Leute, die einfach mehr Sport treiben wollen, ist sie aber ein guter Kauf.

Die Huawei Watch GT 2 Pro (Testbericht) ist für alle interessant, die eine Sportuhr wollen, die aber wie eine richtige Uhr aussehen soll. Bei der Watch GT 2 Pro setzt Huawei auf Titan. Dazu kommt Keramik an der Unterseite und edles Saphierglas. Die Watch GT 2 Pro schwimmt so auf der Grenze zwischen Sportuhr und Smart Watch, vor allem, da man inzwischen zusätzliche Apps nachinstallieren kann. Dazu kommt eine hervorragende Akkulaufzeit von 14 Tagen, die Uhr ist ein also ein absoluter Langläufer.

Sie ist inzwischen im Preis gefallen und meist für weniger als 200 Euro zu bekommen. Obwohl die Sportfunktionen gut sind, kommen sie im Alltag nicht ganz an die Fenix 6 oder die Grit X heran. Wer einen stylischen Begleiter sucht, der auch für den Sport taugt, der sollte sich die Watch GT 2 Pro ansehen.

Sportuhren können groß, klobig und beeindruckend sein, müssen es aber nicht. Garmin Venu, Huawei Fit oder die Watch GT 2 Pro zeigen, dass man auch mit einem schicken Design ein guter Begleiter für Trainingseinheiten sein kann. Es kommt aber immer darauf an, wo man den Schwerpunkt legt. Uhren wie die Fenix 6 oder die Grit X sind perfekt für Leute, die den Sport wirklich vorab planen und auch mal auf längeren Touren unterwegs sind. Fitbit oder Honor sind optimal für alle, die im Alltag mehr Sport machen wollen und neben den Trainingseinheiten auch einen Überblick über ihren allgemeinen Fitnessstand haben möchten.

Das hat einen vergleichsweise hohen Preis. Sportuhren liegen deutlich über dem, was für einen guten Fitness-Tracker aufgerufen wird. Das Xiaomi Band 5 (Testbericht) etwa bietet für den Alltagssport alles Notwendige und kostet unter 30 Euro. Dafür sieht man aber auch den Unterschied zu einer echten Uhr deutlich. Mehr zu diesem Thema zeigen wir in der Bestenliste: Top 10 der Fitness-Tracker und im Artikel Sportuhr oder Fitness-Tracker für Jogger.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.