Bestenliste: Die Top 10 der Smartwatches 2022

Galaxy Watch 4

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Smartwatches zeigen die Uhrzeit und eingehende Nachrichten an und überwachen die Gesundheit des Trägers. TechStage zeigt die zehn besten Smartwatches aus unseren Tests.

Eine Smartwatch ist nicht mehr zwingend eine Uhr, auf der man zusätzliche Apps installieren kann. Vielmehr geht es um Uhren, die neben der Zeitanzeige noch mehr können und sich mit einem Smartphone abgleichen. In den letzten Jahren ging der Trend vor allem in den Bereich digitale Gesundheit. Keine smarte Uhr kommt mehr ohne Pulsmessung oder die Überwachung des Schlafes, modernere Geräte messen zudem das EKG und können sogar bei Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus warnen.

Zu einer Smartwatch gehört ein Smartphone mit der zugehörigen App. Diese kümmert sich um die Konfiguration und schiebt Updates auf die Smartwatch. Die App wertet zudem alle Daten aus, die von der Uhr kommen. Das können Bewegungsinformationen sein, etwa zu zurückgelegten Schritten und gestiegenen Stockwerken, ebenso wie Sport-Sessions oder Daten zum Schlaf. Auf der Uhr wiederum tauchen Informationen zum Smartphone auf, beispielsweise eingehende Anrufe oder Nachrichten. Letzteres lässt sich meist pro App steuern, damit nicht alle Infos am Handgelenk rütteln.

Für unsere Bestenliste war es schwer, die getesteten Smartwatches genau einzureihen. Viele der Uhren sind sich sehr ähnlich, gut funktionieren sie allemal. Unsere ersten drei Plätze setzen sich unserer Meinung etwas vom restlichen Testfeld ab, bei Platz 4 bis 10 kann man dann die eigenen Vorlieben mit einfließen lassen.

Ganz knapp setzt sich Samsung mit der Galaxy Watch 4 (Testbericht) vor die neue Apple Watch. Woran liegt das? Nun, zunächst einmal an der exzellenten Verarbeitung, dem hohen Bedienkomfort, dem tollen OLED-Display und den umfangreichen Funktionen zu EKG, Blutdruckmessung oder Körperanalyse. Damit verbessert Samsung die sehr gute Vorgängerin, die Galaxy Watch 3 (Testbericht) nochmals.

Allerdings ist nicht alles super mit der Uhr. Denn wie die Apple Watch ist auch die aktuelle Galaxy Watch zickig bei der Auswahl der passenden Geräte. Grundsätzlich arbeitet sie zwar mit allen aktuellen Android-Smartphones zusammen, Funktionen wie das EKG oder die Blutdruckmessung gehen aber von Haus aus nur mit einem Samsung Smartphone.

Die Akkulaufzeit ist ebenfalls ein Kritikpunkt. In der Realität hält die Galaxy Watch 4 einen Tag, vielleicht etwas länger durch. Das ist zwar wenig, aber sie setzt sich knapp vor die Apple Watch 7. Auf der Haben-Seite steht der gute Preis. Die 40-mm-Variante ohne LTE bekommt man bereits für um die 235 Euro, damit liefert Samsung ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Es ist schwer, eine sehr gute Smartwatch nochmal zu verbessern. Apple versucht es bei der Apple Watch 7 (Testbericht) dennoch und liefert mal wieder eine hervorragende Uhr ab – solange man ein iPhone besitzt und mit einer kurzen Akkulaufzeit von unter einem Tag leben kann. Dafür bekommt man eine der wohl ausgereiftesten und schicksten smarten Uhren, mit einer breiten App-Unterstützung und einem etwas größeren Display. Darauf ist nun Platz für eine virtuelle QWERTY-Tastatur, mit der man etwa Antworten auf eingehende Nachrichten schreiben kann. Ob und wann die Uhr ein QWERTZ-Layout bekommt, ist zum Zeitpunkt des Artikels noch nicht klar.

Nichts zu meckern gibt es beim Design und den technischen Features. Apple setzt auf großartige Materialien und das neue Display ist noch einmal besser als bei der Apple Watch Series 6 (Testbericht). Dazu kommen clevere Funktionen in der Uhr, etwa ein EKG. Die Schlafmessung ist eigentlich auch gut – nachts lädt man die Uhr wegen der kurzen Akkulaufzeit aber meist, anstatt sie zu tragen.

Wie immer gibt es die Uhr in den verschiedensten Ausführungen und Designs, wobei die edlen Materialien und Varianten mit integrierte eSIM deutlich teurer sind als die GPS-Variante. Bei den Armbändern kann man aber auf einen großen Pool an Drittanbietern zugreifen, mehr dazu im Ratgeber Armbänder für die Apple Watch: Geht's auch günstiger?

Keine Lust auf kurze Akkulaufzeiten? Dann ist die Withings Scanwatch (Testbericht) auf Platz drei einen Blick wert. Withings kombiniert ein knackscharfes kleines OLED-Display mit einem klassischen analogen Ziffernblatt. Da das eigentliche Display klein ist und wenig Strom benötigt, schafft die Withings Scanwatch im Alltag eine sensationelle Laufzeit von knapp einem Monat. Denn sie bringt zahlreiche Sensoren mit, darunter für Puls oder Sauerstoffsättigung. Withings legt zudem großen Wert auf die Vermessung der Herzfunktion. Ein EKG ist deswegen ebenso an Bord wie eine Warnung vor Vorhofflimmern.

Wer die Uhr zum Sport mitnimmt, der benötigt parallel eine Smartwatch, wenn er seine zurückgelegte Strecke aufzeichnen will. Denn für ein GPS war offenbar kein Platz mehr. Ebenso kann man keine zusätzlichen Apps auf der Uhr installieren.

Die Scanwatch ist unser Tipp für alle, die ein klassisches Uhrendesign vorziehen, dabei aber nicht auf smarte Funktionen, vorwiegend zur Überwachung der (Herz-)Gesundheit oder des Schlafs verzichten möchten. Sie liegt preislich etwas unter der Galaxy Watch 4.

Ähnlich vielseitig wie die Withings Scanwatch, aber mit einer kürzeren Akkulaufzeit und einer Bezahlfunktion, das ist die Fitbit Sense (Testbericht). Sie ist noch immer das High-End-Gerät von Fitbit und kann mit der Konkurrenz von Apple und Samsung mithalten. Sie eignet sich vor allem für Nutzer, die im Alltag aktiv sein wollen (und ein dazu passendes Armband mit einkaufen. Dank des integrierten GPS kann man das Smartphone zu Hause lassen – zumindest, wenn man keine Musik benötigt.

Huawei ist bei den Smartphones etwas ins Abseits geraten (auch, weil die Google Dienste einfach fehlen). Bei den Smartwatches dagegen fährt der Hersteller immer wieder sehr gute Produkte auf, darunter die Huawei Watch 3 (Testbericht). Sie gefiel uns im Test durch ihre sehr gute Verarbeitung, die ansprechende Optik und die präzisen Messwerte. Dafür muss man aber auf ein EKG verzichten, auch die Akkulaufzeit dürfte besser sein. Dennoch, eine tolle Uhr, die Huawei da abliefert.

Wer es etwas sportlicher möchte, die Huawei Watch GT2 (Testbericht) gibt es inzwischen für unter 110 Euro – ein sehr guter Preis für eine tolle Uhr.

Wenn Sport, gerne auch offroad, die wichtigste Funktion der Smartwatch ist, dann ist die Garmin Fenix 6 (Testberich) wahrscheinlich das Nonplus-Ultra. Sie kombiniert eine große Uhr mit einem GPS und exzellentem Tracking von Sporteinheiten und deren Planung. Denn Kartenmaterial lässt sich ebenfalls auf der Smartwatch ablegen – falls man irgendwo im Gelände laufen möchte, etwa.

Die Garmin Fenix 6 ist unser Platz 1 in der Bestenliste der Sportuhren, für viele, die eine Smartwatch suchen, kann sie aber zu wuchtig und zu „technisch“ sein. Wer hier eine Alternative sucht, der sollte sich beispielsweise die Garmin Venue 2 (Testbericht) ansehen. Die ist schick und etwas weniger auffällig, verzichtet dabei aber auch aufs Kartenmaterial.

Oneplus möchte mit der Oneplus Watch (Testbericht) offenbar eher Samsung als Apple Marktanteile abjagen. Dabei hilft eine hochwertige Verarbeitung, ein gutes Design, eine lange Akkulaufzeit (etwa zehn Tage) und ein niedriger Preis. Allerdings fehlen EKG-Funktionen, nachinstallierbare Apps oder eine Bezahlfunktion per NFC. Sportler dagegen können sich über in integriertes GPS sowie einen MP3-Player auf der Uhr freuen – das Smartphone kann entsprechend daheimbleiben. Leider ist es mit der Genauigkeit des GPS nicht so weit her.

Wenn Huawei etwas liefert, dann ist Oppo nicht weit entfernt. Der Konzern hat sich aber unserer Meinung bei der Oppo Watch (Testbericht) fast etwas zu sehr an Apple orientiert – sowohl im positiven wie negativen Sinne. Denn die Optik, Verarbeitung und die Messwerte der viereckigen Uhr sind sehr gut. Allerdings bringt die Oneplus Watch die kurze Akkulaufzeit der Apple Watch mit. Zudem hat Oppo leider weder ein EKG noch eine Messung des Blutsauerstoffs eingebaut. Das sollte inzwischen eigentlich zum Standard gehören.

Google Watch OS, das Android für Smartwatches, ist leider derzeit in einem Dornröschenschlaf. Das liegt auch daran, dass Android unglaublich viel Akku frisst – die Watch-OS-Uhren halten noch kürzer durch als die Apple Watch. Doch nicht alle sind so. Mobvoi zeigt mit der Ticwatch Pro (Testbericht), dass es auch anders gehen kann. Dazu hat die Uhr zwei Displays. Greift der Nutzer aktiv auf die Uhr zu, sieht der die Informationen auf einem tollen OLED-Bildschirm.

Im Standby-Betrieb ist ein LCD-aktiv, das über dem OLED-Display sitzt und bei der aktiven Nutzung der Uhr transparent ist. So kann man etwa schnell Uhrzeit und Datum ablesen, ohne dass man zu viel Strom benötigt. Das etwas eigenwillige Konzept geht auf, im Alltag schafft die Ticwatch Pro vier bis fünf Tage – sehr gut für eine Uhr mit Watch OS als Betriebssystem.

Und noch eine Uhr, die von der Apple Watch inspiriert ist. Die Amazfit Bip S (Testbericht) ist günstig, gut verarbeitet, misst genau und hat eine lange Akkulaufzeit von immerhin zwei Wochen. Wo also ist der Haken? Beim Display. Das kommt nicht einmal ansatzweise ans große Vorbild heran. Selbst auf der maximalen Helligkeit ist es einfach zu dunkel. Außerdem muss man die Apps nehmen, die vorinstalliert sind, einen zusätzlichen Katalog mit Anwendungen gibt es nicht. Wenn das nicht stört, dann bekommt man eine gute und günstige Mischung aus Fitness-Tracker und Smartwatch.

Gute Smartwatches sind im Alltag sinnvolle Helfer. Inzwischen sollte man nicht mehr nur einfache Geräte für die Zeitanzeige nutzen, sondern sich moderne Health-Funktionen wie Pulsmessung und EKG aktiv verwenden – allein schon, um die eigene Gesundheitsvorsoge zu erweitern. Hilfreich ist etwa das Schlaf-Tracking. Ja, das ist nicht minutengenau, aber gerade ein längeres Tracking zeigt schön, wann man abends einschläft und wie aktiv man im Schlaf ist. Zusammen mit der täglichen Bewegung und der Pulsmessung ergibt das einen guten Überblick zum Gesundheitszustand.

Bei der Auswahl muss man nur noch darauf achten, das passende Smartphone zu haben. Schade, dass Apple weiterhin nur für das eigene Betriebssystem baut. Und leider scheint sich auch Samsung ein Vorbild daran zu nehmen und hält Funktionen für die eigenen Geräte zurück. Doch wenigstens gibt es hier Workarounds, etwa bei den XDA-Developers. Dennoch hat es einen etwas faden Beigeschmack, eine gemoddete App zu nutzen, um alle Funktionen verwenden zu können. Dafür macht unser Platz 3, die Scanwatch von Withings alles richtig. Sie mischt ein klassisches Design mit cleveren Funktionen und einem riesigen Akku. Gerade dieser wird von vielen Uhrherstellern stiefmütterlich behandelt.

Inzwischen ist der Übergang zwischen Fitness-Tracker, Sportuhr und Smartwatch ziemlich durchlässig, was man auch an dieser Topliste sieht. Dennoch gibt es immer wieder Unterschiede: Fitness-Tracker sind schmal und besonders kostengünstig, Sportuhren haben meist einen deutlich größeren Fokus auf Training und vor allem lange Akkulaufzeiten. Wer sich einen Überblick über den ganzen Markt verschaffen möchte, der sollte zudem unsere Artikel Bestenliste Sportuhren: Top 10 der Multisportuhren im Vergleich, Fitness-Tracker Vergleich 2021: Die besten smarten Armbänder für Sport und Aktivität und Testsieger: Smartwatches, Fitness-Tracker und Sportuhren mit der längsten Akkulaufzeit lesen.

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