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Bestenliste: Top 5 Fitness-Tracker für Sport und Alltag
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Fitness-Tracker helfen beim Training und zeigen die Bewegung im Alltag. Die besten Geräte kosten dabei gerade mal gut 25 Euro. Wir zeigen in unsere Bestenliste die Top 10 der Fitness-Tracker von Xiaomi, Huawei, Honor, Fitbit & Co.

Für diese Bestenliste haben wir insgesamt elf Tracker aus unseren Tests ausgewählt. Zehn davon sind klassische Fitness-Tracker im schmalen Armband-Look, sie kosten zwischen 25 und 80 Euro. Geräte wie die Fitbit Sense (Testbericht) klammern wir aus, da sie eher in den Bereich Sportuhr fällt und zu teuer ist. Alle Einzeltest, Vergleiche und weitere Ratgeber listen wir in unserer Themenwelt Fitness-Tracker.

Mit dem Mi Band hat Xiaomi einen Klassiker erschaffen. Waren Mi Band 1 und 2 auch in der Produktion billig, setzt der Hersteller seit dem Mi Band 4 auf einen hochwertigen OLED-Bildschirm, eine solide Übersetzung und ein sehr gute App. Kombiniert mit dem günstigen Preis von um die 27 Euro bekommt man hier einen sehr guten Fitness-Tracker, der so ziemlich alles mitmacht. Das Xiaomi Mi Band 5 (Testbericht) überzeugt in allen Bereichen, mit Ausnahme des Armbandes. Hier merkt man, das gespart wurde. Xiaomi legt lediglich ein billiges Silikonarmband bei. Doch Dritthersteller springen in die Bresche und verkaufen zahlreiche Alternativen aus Metall.

Das Mi Band 5 führt unsere Bestenliste zurecht an. Für den sehr niedrigen Preis bekommt man einen gelungenen Fitness-Tracker, der alle wichtigen Features mitbringt. Noch besser, auf Wunsch kann man das Gerät nach dem ersten Pairing mit der alternativen Software Gadgetbridge betreiben. Allerdings muss man dazu den sogenannten Auth-Key extrahieren. Wie das geht, zeigt der Beitrag How To Use Mi Band 5 Without The Mi Fit App im LaptrinhX-Blog.

Xiaomi hat bereits einen Nachfolger angekündigt. Sobald dieser erscheint, werden wir uns um einen Test bemühen – der Preis für das Mi Band 5 dürfte dann aber weiter nach unten gehen.

Das Honor Band 6 (Testbericht) ist das erste neu getestete Fitness-Armband aus 2021, es kann sich gleich einen guten Platz sichern. Insgesamt macht Honor mit dem Band 6 alles richtig. Wir hatten im Test wenig zu bemängeln. Ja, das Armband ist etwas schmal, außerdem ist die Kalorienberechnung sehr konservativ.

Es hatte im Test aber, wie viele andere Geräte, Probleme bei einem Training mit schnell wechselnder Pulsfrequenz. Zum Laufen oder Walken ist es gut, bei Crossfit oder bei kurzen, hohen Belastungen wird es aber ungenau. Wer vor allem solche Trainings macht, dem empfehlen wir eher den Polar Variety Sense (Testbericht, siehe weiter unten).

Insgesamt ist das Honor Band 6 besser als sein Vorgänger, landet aber wegen des höheren Preises auf Platz 2 hinter dem Mi Band 5.

Das Huawei Band 4 (Testbericht) ist ein rundherum gelungener Fitness-Tracker, der uns im Test sehr positiv überrascht hat. Es gibt zwar keinen OLED-Bildschirm, aber das TFT punktet mit einer guten Helligkeit und knackigen Farben. Clever: Zum Aufladen zieht man einfach das Armband ab und steckt den Tracker dann in eine USB-A-Buchse. Sehr praktisch, auch wenn man dadurch nur schwer alternative Armbänder nutzen kann. Ein weiterer Pluspunkt ist die sehr gute Huawei-Health-App, diese bereitet die Daten aus dem Fitness-Tracker übersichtlich und ansprechend auf. Neben dem Band 4 gibt es noch zwei Varianten, das sehr rudimentäre Band 4e und das Huawei Band 4 Pro, das eine integrierte GPS-Funktion mitbringt.

Für das Huawei Band 4 ist bereits ein Nachfolger angekündigt. Das sorgt für einen deutlichen Preisverfall. Wer sich dafür interessiert, das Band 4 bietet unserer Meinung nach das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aus der Band-4-Serie. Natürlich sind wir am Test des Huawei Band 5 dran.

Fitbit wurde inzwischen von Google gekauft und versucht, sich eher im hochpreisigen Segment zu platzieren. Der Fitbit Inspire 2 (Testbericht) ist dabei noch das beste Angebot für Einsteiger, die Fitbit etwa wegen des guten Premium-Programms möchte. Das gibt es mit dem Inspire 2 kostenlos für ein Jahr dazu.

Gut gefallen haben uns im Test das Schlaf-Tracking. Das Armband wirkt für den Preis von etwa 76 Euro etwas zu billig. Wie immer gibt es optionale Armbänder von Fitbit für den einfachen Wechsel.

Fitbit hat mit dem Luxe einen rund doppelt so teuren Nachfolger angekündigt, wir haben das Gerät bereits zum Test angefordert.

Der Vorgänger unseres Platz 2 ist immer noch in der Top-Liste. Denn das Honor Band 5 (Testbericht) ist ein sehr solider Tracker, der noch mit einem guten OLED-Display punktet . Dazu kommt ein solides Tracking, etwa für Schlaf, Puls und Sauerstoffsättigung. Der Preis ist etwas höher als beim Xiaomi Mi Band 5, mit der neuen Version sollte er aber künftig wohl fallen.

Polar ist eine der letzten klassischen Sportmarken, die noch einen Fitness-Tracker im Programm hat. Das Highlight hier ist, neben guter Pulsmessung, dass man andere Geräte koppeln kann – etwa einen zusätzlichen Pulsgurt. Wer einen Tracker sucht, der eher für Sport geeignet ist, der sollte sich den Polar A370 (Testbericht) ansehen. Vor allem, weil Polar eine sehr gute App für den Desktop, Android und iOS mitliefert. Wir würden hier gerne eine neue Version sehen, etwa mit integriertem GPS.

Nanu, Amazfit hatte bereits fünf Versionen seines Fitness-Trackers? Nicht wirklich, es geht wohl eher um kreative Namensgebung. Das Amazfit Band 5 (Testbericht) ist ein solider Fitness-Tracker, der weder besonders schlecht noch besonders gut ist. Allerdings merkt man, dass der Hersteller noch Erfahrung sammeln muss. Das Display ist nicht hell genug, wer damit draußen trainiert, sieht bei Sonneneinstrahlung wenig. Außerdem gefiel uns die Schlafanalyse weniger gut als bei der Konkurrenz.

Der Preis ist in Ordnung, ein Highlight ist die lange Akkulaufzeit. Wer das Gerät günstig findet, der kann zuschlagen. Sonst raten wir eher zum Mi Band 5 oder dem Huawei Band 4.

Noch ein Fitbit-Tracker – wahrscheinlich wird die Charge-Serie mit dem Fitbit Charge 4 (Testbericht) aber wohl auslaufen. Das ist zum einen schade, denn der Tracker überwacht Alltag und Sport zuverlässig und besitzt ein eigenes GPS-Modul. Andererseits ist es verständlich, da man mit Preisen um die 100 Euro einen schweren Stand gegen Xiaomi, Honor und Co hat. Spannend ist, dass er als einer der wenigen Tracker im Test eine Bezahlfunktion per Fitbit Pay. Das funktioniert in der Praxis gut und wird von immer mehr Banken unterstützt.

Wie immer gefiel die App besonders gut, allerdings ist der Preis einfach zu hoch. Hier würden Interessierten raten, auf den inoffiziellen Nachfolger, den Fitbit Luxe, zu warten oder gleich auf die Fitbit Sense (Testbericht) oder Fitbit Versa 3 (Testbericht) zu wechseln.

Der Beurer AS 99 (Testbericht) kommt von einem Hersteller für medizinisches Zubehör, und das merkt man leider auch. Nicht nur ist er mit rund 50 Euro vergleichsweise teurer, im Test fanden wir sowohl den Tracker wie auch die zugehörige App als zu schwer zu bedienen.

Schade, denn die Verarbeitung ist sehr gut, der Schrittzähler funktioniert solide und das Display ist hell genug. Aber wenn man mit Huawei, Honor oder Xiaomi konkurrieren will, dann muss entweder der Preis oder das Gesamtpaket stimmen. Das funktioniert beim Beurer AS 99 leider noch nicht.

Realme drängt mit seinen Produkten in den Markt, neben zahlreichen Smartphones gehören dazu auch Zubehör wie der Fitness-Tracker Realme Band (Testbericht). Allerdings konnte er uns trotz seines Preises nicht überzeugen. Die Verarbeitung ist gut, aber die Messung der Herzfrequenz zu ungenau, das Schlaf-Tracking ist unbrauchbar und die Bedienung ist unbequem.

Hier sollte man lieber zu einem Gerät von Honor, Huawei oder Xiaomi greifen, die sind preislich ähnlich und deutlich besser. Schade, denn eigentlich könnte Realme gute Produkte bauen. Aber der erste Aufschlag des Fitness-Trackers gehört nicht dazu.

Der Sonderplatz geht an den Polar Variety Sense (Testbericht). Polar hat damit eine spannende Weiterentwicklung des klassischen Brustgurtes geschaffen. Der Variety Sense nutzt optische Sensoren und lässt sich am Handgelenk, dem Oberarm oder an der Schläfe tragen. Damit eignet er sich nicht nur für klassische Sportarten, sondern auch fürs Schwimmen, Krafttraining oder Crossfit. Gerade bei den letzteren Sportarten überzeugte der Variety Sense im Test mit einer sehr guten Pulsmessung, die sogar mit schnell wechselnder Intensität zurechtkommt.

Der Variety Sense hat gegenüber einem klassischen Brustgurt deutlich mehr eigene Intelligenz. Er überträgt die Daten live auf ein Smartphone. Ist das nicht in der (sehr großen) Reichweite, legt das Gerät die Informationen zur Trainings-Session auf dem internen Speicher ab. Der Akku hält bis zu 20 Stunden am Stück, in der Realität trainiert man damit mehrere Wochen, bevor der Variety Sense an die Ladebuchse muss.

Der Polar Variety Sense ist eine gute Alternative für alle, die beim Training etwas mehr Intelligenz in den Daten haben möchte, aber dafür keinen separaten Fitness-Tracker anschaffen wollen. Wir empfehlen ihn besonders fürs Kraft und Crossfit-Training sowie für Schwimmer.

Fitness-Tracker sind inzwischen vielseitig, gut, ordentlich verarbeitet und vor allem immer noch günstig. Unter 30 Euro hat man die Auswahl an sehr guten Produkten, die noch neben Puls und Bewegung teilweise gleich noch die Sauerstoffsättigung mitmessen. Ja, teilweise sind Messungen mit einem Brustgurt genauer, wer aber vor allem den Trend beim Sport und im Alltag überwachen möchte, der bekommt bei Honor, Huawei oder Xiaomi solide Geräte. Wer es etwas technischer möchte, der ist bei Polar gut aufgehoben. Sowohl der A370 wie auch der Variety Sense sind gute Produkte für alle, die ernsthaft sporteln wollen.

Die Fitbits sind leider etwas ins Hintertreffen geraten. Dabei sind es gute Produkte, die aber deutlich teurer sind als Mi Band und Konsorten. Schade, wir sind aber gespannt, was Fitbit künftig zusammen mit Google auf den Markt bringen wird.

Wer statt eines Fitness-Trackers gleich eine richtige Sportuhr möchte, dem empfehlen wir die Tests in unserer Themenwelt Sportuhren. Wir haben einen separaten Ratgeber für Jogger und klären in einem anderen Artikel, worauf Schwimmer beim Kauf einer Sportuhr oder eines Trackers achten sollten. Außerdem empfehlen wir einen Besuch in unserer Ratgeber: Kopfhörer für Sportler, damit nicht nur der Körper, sondern auch die Ohren ordentlich was vom Training haben.

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