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Top-5-Bestenliste: E-Scooter mit Straßenzulassung

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Die besten E-Scooter sind teuer. Aber auch für wenig Geld gibt es gute Modelle. Die Bestenliste zeigt die Top-5 der elektrischen Scooter mit Straßenzulassung.

Das Angebot an E-Scooter mit Straßenzulassung für den privaten Gebrauch ist riesig. Doch unsere Tests haben gezeigt, dass längst nicht alle gut sind. Dabei geht es hier um die eigene Sicherheit im Straßenverkehr, da sollte man nicht an der falschen Stelle sparen. Worauf man alles achten muss, zeigt unser Vergleichstest: Sieben E-Scooter mit Straßenzulassung. Wer in einer größeren deutschen Stadt wohnt und vor dem Kauf erst einmal prüfen möchte, ob E-Scooter überhaupt etwas für ihn sind, sollte sich unseren Beitrag Lime, Tier, Bird, Circ, Jump & Voi: E-Scooter-Verleih im Vergleich durchlesen.

Bisher haben wir sieben E-Scooter einzeln getestet. Von günstig bis teuer ist hier alles dabei, um einen guten Querschnitt des Marktes zu zeigen. Mit dem Trekstor EG6078 (Testbericht) und dem IO Hawk Sparrow Legal (Testbericht) sind jedoch zwei Modelle dabei, die wir nicht empfehlen können und deshalb nichts in einer Bestenliste verloren haben. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, nur die besten fünf E-Scooter auszuzeichnen.

Trotz der sieben getesteten E-Scooter fehlen für eine umfassende Bestenliste noch einige Modelle. Wir bleiben an dem Thema dran und erweitern die Testreihe nach und nach mit weiteren Modellen. Die Ergebnisse fließen dann in den Vergleichstest mit ein und auch diese Bestenliste wird stets mit Updates versorgt. Alle Einzeltests und noch viel mehr sammeln wir auf unserer Themenseite E-Scooter.

Der Egret Ten V4 (Testbericht) ist der aktuell beste E-Scooter am Markt. Er beschleunigt dank 500-Watt-Motor sehr stark, rollt dabei leise und dank 10-Zoll-Luftreifen auch erschütterungsarm mit tollem Fahrgefühl durch die Straßen. Sein Akku ist riesig und der Rollwiderstand gering. Dadurch kommt er deutlich weiter bis der Akku wieder ans Netz muss als seine Konkurrenten. Das Bremssystem mit je einer Scheibenbremse pro Rad funktioniert sehr gut. Hervorragend ist der Klappmechanismus. Er macht eine wertigen und durchdachten Eindruck. Als einer der ganz wenigen E-Scooter kann man hier auch die Griffe umklappen. Einzig sein Lenker könnte für sehr große Personen zu niedrig sein. Der zweite Haken: Er ist teuer, richtig teuer.

Egret Ten V4 Elektro-Roller blau

Egret Ten V4 blau

Egret Ten V4 Special Edition Elektro-Roller

Egret Ten V4 blau Special Edition

Egret Ten V4 Elektro-Roller schwarz

Egret Ten V4 schwarz

Der Metz Moover (Testbericht) gehörte 2019 zu den ersten E-Scootern mit Straßenzulassung. Trotzdem wirkt er bis ins Detail durchdacht. Besonders die hohe Verarbeitungsqualität und die konsequente Verwendung hochwertiger Bauteile merkt man dem Moover einfach an. Im Punkt Fahrgefühl macht ihm keiner etwas vor. Das liegt vor allem an den großen 12-Zoll-Luftreifen, welche die allermeisten Unebenheiten abfangen und fantastisch in der Kurve liegen. Die Scheibenbremsen vorne und hinten sind die besten im Testfeld.

Der Motor ist ausreichend stark, surrt aber deutlich hörbar vor sich hin. Zusammengeklappt passt er in Kofferräume ab Golfklasse. Sein Akku ist zwar klein, dank seines geringen Rollwiderstands liegt seine Reichweite dennoch im oberen Mittelfeld. Nicht gefallen hat uns die geringe Zuladung von lediglich 94 Kilogramm, die fehlende Spritzwasserzertifizierung und der recht hoher Preis.

Metz moover Elektro-Roller schwarz

Metz Moover schwarz

Metz moover Elektro-Roller rot

Metz Moover rot

Metz moover Elektro-Roller grau

Metz Moover grau

Der Trekstor EG3178 (Testbericht) kostet nur gut 540 Euro und ist trotzdem richtig gut. Vor allem hat er keine, wie sonst in dem Preissegment üblich, großen Schwächen. Der Motor ist ausreichend stark und die Bremskombination bestehend aus einer Scheibenbremse am Rückrad und der Motorbremse am Vorderrad verrichtet ihre Zweck zufriedenstellend. Insgesamt fühlt man sich auf den E-Scooter beim Fahren sicher. Seine 8,5-Zoll-Reifen bestehen aus Hartgummi mit Honigwabenmuster. Um grobe Stöße abzufangen, verbaut Trekstor eine Federung. Aufpassen muss man beim Klappmechanismus. Hier kann es nötig sein, zunächst eine Stellschraube zu justieren. Mehr Details im Einzeltest.

Die Tier-Scooter rollen seit Mitte 2019 als Leihroller durch die meisten deutschen Großstädte. Das heißt, sie sind darauf ausgelegt, möglichst robust und fehlerunanfällig zu sein. Nun tauscht Tier seine gesamte Flotte gegen Modelle mit wechselbarem Akku aus. Die alte Flotte wird generalüberholt und unter dem Namen Mytier (Testbericht) verkauft. Dabei bekommen Käufer für 700 Euro einen fast unzerstörbaren Elektroroller. Einfach alles an ihm wirkt wie aus einem Guss, selbst die Klingel umschließt sich unkaputtbar den Lenker. Die Bremsen sind topp, der Motor nicht sehr stark aber ausreichend. Insgesamt fährt er sich trotz Hartgummireifen angenehm, was auch an der doppelten hydropneumatischen Federung des Vorderrads liegt.

Einen Klappmechanismus hat er nicht. Das macht ihn zwar nochmal ein wenig robuster, allerdings auch deutlich weniger flexibel. In normale Autos passt er so kaum. Und auch das Tragen des Mytier ist eine echte Herausforderung. Auch verfügt er über keinen einzigen physischen Knopf und kann nur per App ein- und ausgeschaltet werden, was ziemlich nervt. Ansonsten bekommen Kunden hier für 700 richtig viel geboten.

Der Mytier ist in weiten Teilen baugleich zum hier im Preisvergleich verlinkten SXT Max.

SXT MAX eKFV Version Elektro-Roller (ESCMX)

SXT Max

(Kein Produktbild vorhanden)

SXT Buddy V2

Das Beste am Soflow S06 (Testbericht) ist sein sehr günstiger Preis. Denn zusammen mit einem 1und1-Vertrag bekommt man ihn für lediglich 120 oder 240 Euro. Zum Beispiel kostet die 1&1 All-Net-Flat LTE M mit 10 GByte Datenvolumen monatlich 25 Euro. Wer hier 240 Euro drauflegt, bekommt den Solfow S06 gleich dazu. Bedenkt man die angebliche UVP von 799 Euro, ist das ein echtes Schnäppchen. Auf dem freien Markt gibt es den Soflow S06 nicht.

Dabei ist der Soflow S06 ein solider E-Scooter. Im Test gefällt uns besonders seine gefällige Optik und seine ordentliche Verarbeitung. Der Motor ist nicht der stärkste und der Klappmechanismus macht nicht den Eindruck, als würde er viele Jahre mitmachen. Richtig genervt sind wir von der elektronischen Vorderbremse, die immer dann einsetzt, wenn der Fahrer nicht beschleunigt. Trotzdem ist er gut. Denn das Gesamtpaket ist unter dem Strich stimmig, gerade wenn man den sehr günstigen Preis bedenkt.

Aktuell gilt für E-Scooter mit Straßenzulassung: Wer viel investiert bekommt auch viel geboten. Gerade bezüglich ihrer Laufleistung und des Fahrgefühls machen dem Egret Ten V4 (Testbericht) und dem Metz Moover (Testbericht) so schnell niemand etwas vor. Zum Glück gibt es mit dem Trekstor EG3178 (Testbericht) aber auch für gut 500 Euro eine ordentliche Alternative.

Der E-Scooter-Markt ist momentan deutlich in Bewegung. Wir gehen davon aus, dass im Jahr 2020 einige richtig gute Modelle im Einstiegsbereich kommen. Wir empfehlen unsere Themenseite E-Scooter im Blick zu behalten. Dort sammeln wir weiterhin alle Einzeltests, Kaufberatungen und Ratgeber.

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