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Bestenliste: Top-10 der Smartphones bis 200 Euro

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Selbst günstige Smartphones ersetzen heute Navi, Kamera, Musikplayer und vieles mehr. Wir zeigen die zehn besten Smartphones bis 200 Euro Anfang 2020.

Highend-Smartphones kosten heute gut und gerne mehr als 1000 Euro. Sie haben tolle Kameras, erstklassige Displays und unglaublich viele Funktionen, doch für die meisten Aufgaben – Social Media, Spotify, Netflix, Webbrowser, Navigation und Apps – reicht auch ein deutlich günstigeres Modell. Vorbei sind die Zeiten, in denen billige Handys grundsätzlich nichts getaugt haben; Einsteigergeräte bringen eine enorme Ausstattung mit und schießen sich nicht mehr grundsätzlich mit No-Go-Merkmalen wie resistivem Touchscreen oder mieser Display-Auflösung ins Aus. Dennoch sollten ein paar Dinge berücksichtigt werden, wenn man sich ein günstiges Smartphone kaufen möchte.

So spielt das Alter der Geräte eine nicht zu unterschätzende Rolle. Zwar sind ältere Modelle klar günstiger als noch zum Marktstart, doch selbst hochpreisige Smartphones erhalten normalerweise nach zwei, spätestens aber drei Jahren keine Updates mehr. Bei günstigeren Smartphones ist das noch eher der Fall, entsprechend gibt es dann weder neue Android-Versionen noch Patches für Sicherheitslücken. Eine Ausnahme bilden Smartphones mit Android One (Bestenliste: Top-5), die gewöhnlich eine Update-Garantie von zwei Jahren haben. Alle Smartphones in unserer Liste nutzen mindestens Android 9.

Nicht nur ältere Smartphones haben wenig Speicher, auch aktuelle Modelle bieten bisweilen sehr knapp bemessenen Platz. Gewisse Grenzen sollten aber nicht unterschritten werden. So sollte Arbeitsspeicher nicht kleiner als 2 GByte ausfallen, darunter ruckelt es schnell. Der interne Datenspeicher sollte in Zeiten, in denen selbst mobile Games schon mehr als 1 GByte haben können, 32 GByte nicht unterschreiten und sich per Micro-SD-Karte erweitern lassen. Alle aufgeführten Modelle sind hier über jeden Zweifel erhaben.

Die Display-Größe bleibt grundsätzlich dem eigenen Geschmack überlassen, allerdings sollte eine bestimmte Bildschärfe nicht unterschritten werden. Als Richtwert gilt: Unter 250 Pixel pro Zoll (PPI) wirken Inhalte schnell unscharf, es dürfen aber auch gern 300 PPI oder mehr sein. Mit HD-Auflösung kann das knapp werden, mit Full-HD (1920 × 1080 Pixel) ist man auf der sicheren Seite. OLED gibt es in den unteren Preisregionen kaum.

Bei günstigen Modellen sollte man generell nicht zu viel von den Kameras erwarten. Unter optimalen Lichtbedingungen machen sie zwar meist noch ansehnliche Bilder, bei schwindendem Licht sieht das aber schnell ganz anders aus. Wer auch am Abend noch qualitativ gute Bilder schießen will, der sollte einmal einen Blick auf unsere Aufzählung der besten Smartphones mit optischen Bildstabilisator bis 300 Euro werfen.

Sind NFC, WLAN ac, Fingerabdrucksensor und Co gewünscht? Dann Augen auf beim Smartphone-Kauf: In der Preisklasse bis 200 Euro ist das nicht zwingend immer alles dabei, oder nur in abgeschwächter Form. WLAN haben freilich alle Geräte, viele aber nur den inzwischen ordentlich angestaubten n-Standard. Auch hier zeigen sich unsere aufgeführten Modelle vorbildlich.

Das Honor 9X (Testbericht) ist ein echtes Powerhouse für wenig Geld. Zwar ist die europäische Version schwächer als die asiatische Version ausgestattet, ab rund 175 Euro erhalten Käufer aber ein großes 6,6 Zoll messendes Display mit einer Auflösung von 2340 × 1080 Pixel, eine Triple-Cam mit 48, 8 und 2 Megapixel (Haupt-, Weitwinkel- und Tiefenkamera) sowie einen Kirin 710F mit acht Kernen. Der wird von 4 GByte RAM unterstützt, für Daten gibt es 128 GByte internen Speicher, der um bis zu 512 GByte erweitert werden darf. Strom kommt vom 4000-mAh-Akku. Das schicke Gehäuse ziert je nach Blickwinkel in der blauen Version auf der Rückseite das namensgebende X. Das runde Gesamtpaket gibt es bisweilen bereits ab etwa 170 Euro, da kann man kaum etwas falsch machen.

Noch günstiger wird es mit dem Realme 5 Pro. Das Modell verfügt über ein 6,3 Zoll großes Display mit – wie alle Smartphones in unserer Auflistung – ebenfalls erweiterter Full-HD-Auflösung. Als Antrieb dient ein Snapdragon 712 mit 8 Kernen, der wahlweise von 4 oder 8 GByte unterstützt wird. Im 5 Pro von Oppo-Tochter Realme kommt nahezu die gleiche Kamerakonfiguration wie im Honor 9X zum Einsatz, zusätzlich eine Makrokamera mit 2 Megapixel. Auch hier stehen 128 GByte interner Speicher zur Verfügung, die um bis zu 256 GByte erweitert werden dürfen. Der Akku leistet 4035 mAh und lässt sich mit 20 Watt schnellladen. Der Preis für das runde Technikpaket beginnt bei etwa 199 Euro.

Und noch weiter nach unten mit dem Preis: Bereits für 149 Euro bekommen Interessenten zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels das Xiaomi Redmi Note 8T (Testbericht), zumindest in der kleinsten Speicherkonfiguration. Die beginnt bei 3 GByte RAM und 32 GByte internem Speicher und geht bis zu 4 GByte RAM und 128 GByte internem Speicher, die wir empfehlen, zumal sie mit rund 189 Euro auch noch locker in diese Top-10 passt. Per Micro-SD gibt es noch einmal bis zu 256 GByte mehr Platz. Der Rest der Ausstattung ist gleich: Qualcomm Snapdragon 665 mit acht Kernen, 6,3 Zoll großes Display, Quad-Cam mit 48, 8, 2 und nochmal 2 Megapixel für Makroaufnahmen und ein 4000-mAh-Akku mit 18-Watt-Schnellladetechnik runden das Paket ab.

Umidigi ist vielleicht noch nicht allen Menschen in Deutschland ein Begriff, ein Blick auf den chinesischen Hersteller lohnt aber durchaus. Das Umidigi F1 Play setzt auf ein 6,3 Zoll großes Display für die Ausgabe, dessen Pixel von einem Mediatek Helio P60 mit acht Kernen durch die Gegend gescheucht werden. Die einzige Konfiguration des F1 Play bietet zwar nur 64 GByte internen und um bis zu 256 GByte erweiterbaren Speicher, dafür aber auch 6 GByte RAM. Auch bei den Kameras geht der Hersteller etwas konservativere Wege und bietet nur eine Hauptkamera mit 48- und eine Teleoptik mit 8 Megapixel an. Die Frontkamera nimmt mit 20 Megapixel auf. Dafür punktet das Smartphone wieder beim Akku, der stolze 5150 mAh leistet. Das F1 Play war zwischenzeitlich schon für 160 Euro zu haben, kostet aktuell aber rund 200 Euro.

Die günstigste Speicherkonfiguration des Xiaomi Mi A3 mit 64 GByte internem und erweiterbarem Speicher kostet derzeit ab 170 Euro. Auch die 128-GByte-Version kommt mit 4 GByte RAM, der Rest ist ebenfalls gleich. Dazu gehört das Kamera-Tripple mit 48- und 8 Megapixel für Weitwinkelaufnahmen, sowie der Tiefenerkennungssensor mit 2 Megapixel und auch der Prozessor Snapdragon 665. Eine Besonderheit des Mi A3 ist die Verwendung von Android One mit vereinheitlichter Nutzeroberfläche, dank derer es bis zu drei Jahre Updates gibt.

Honor 9X sapphire blue

Honor 9X

Realme 5 Pro 128GB/4GB sparkling blue

Realme 5 Pro

Xiaomi Redmi Note 8T  32GB starscape blue

Xiaomi Redmi Note 8T

Umidigi F1 Play rot

Umidigi F1 Play

Xiaomi Mi A3  64GB kind of grey

Xiaomi Mi A3

Das Samsung Galaxy A40 hat es als eines von zwei Modellen wieder in dieses Update unserer Kaufempfehlungen für Android-Smartphones bis 200 Euro geschafft. Highlight ist nach wie vor das 5,9 Zoll große OLED-Display mit 2340 × 1080 Pixel, die restliche Ausstattung entspricht dem Stand der anderen Geräte in dieser Aufstellung oder liegt nur unwesentlich darunter: 4 GByte RAM, 64 GByte interner Speicher, Frontkamera mit 25, Dual-Hauptkamera mit 16 und 5 Megapixel, außerdem NFC WLAN ac und USB C. Als Antrieb dient hier ein starker Exynos 7904 mit acht Kernen. OLED in der Mittelklasse kostet nach wie vor knapp 200 Euro – Qualität hält sich eben.

Zugegeben: Das Nokia 6.2 liegt aktuell leicht über der 200 Euro-Marke. Da es aber auch schon darunter anzutreffen war und sich der Preis wie immer mittel- und langfristig nach unten und nicht nach oben orientiert, haben wir das Modell hier trotzdem aufgenommen. Als Antrieb für das 6,3 Zoll große Display kommt ein Snapdragon 636 mit acht Kernen zum Einsatz, der von 4 GByte RAM flankiert wird. Der 64 GByte große interne Speicher darf um bis zu 512 GByte erweitert werden und die Kameras mit 16-, 8- und 5 Megapixel knipsten Fotos auch im Weitwinkelformat. Der Akku leistet im Nokia-Modell nur 3500 mAh, Fans von Android One dürfen sich aber freuen: Das 6.2 kommt mit der standartisierten Nutzeroberfläche und entsprechendem Update-Versprechen seitens Googles.

Auch das Moto G7 Plus (Testbericht) ist aktuell wieder knapp über der 200-Euro-Grenze, lag aber ebenfalls schon darunter. Die Bildausgabe erfolgt über ein 6,2 Zoll großes IPC-LCD, das von einem Snapdragon 636 und 4 GByte RAM befeuert wird. Die 64 GByte interner Speicher dürfen um bis zu 512 GByte erweitert werden. Die Hauptkamera mit 16 Megapixel wird von einem optischen Bildstabilisator beruhigt, zudem gibt es einen Tiefenerkennungssensor mit 5 Megapixel. Der Akku mit 3000 mAh lässt sich mit 27 Watt schnellladen. Hier (und bei vielen anderen Geräten) lohnt es sich, einen Preisalarm zu setzen.


Die Preise für das Wiko View 3 Pro schwankten in letzter Zeit stark, zum Redaktionsschluss lag der beste Preis knapp unter der 200-Euro-Marke. Die technischen Daten lesen sich gut: 6,3 Zoll großes LCD mit Tropfen-Notch, Mediatek Helio P60 als Antrieb und satte 6 GByte RAM sowie 128 GByte interner Speicher – das ist ordentlich für den Preis. Die Kamera schwächt mit 12-, 13- und 5 Megapixel (Haupt-, Weitwinkel- und Tiefenerkennungssensor) das Gesamtbild etwas und die Verwendung des Mediatek-Chips ist wie immer etwas schade, weil das oftmals Updates auf die nächste volle Android-Version verhindert. Dafür liegt der Akku bei soliden 4000 mAh.

Auch das Huawei P Smart (2019) (Testbericht) hatten wir bereits in unserer letzten Version der Kaufempfehlung für Android-Smartphones bis 200 Euro. Dieses Mal wäre das Gerät fast herausgefallen – ein Beleg dafür, wie viel sich in dieser Preisklasse in den letzten Monaten getan hat. Zum alten Eisen gehört das Modell aber noch lange nicht: Kirin 710, 6,2 Zoll großes Full-HD+-Display mit Tropfen-Notch und 64 GByte interner Speicher sind ordentlich. Leichte Abstriche muss man beim Arbeitsspeicher machen, der ist beim P Smart (2019) nur 3 GByte groß und auch die Kameras bieten mit 13 und 2 Megapixel etwas wenig Auflösung. Dafür ist die restliche Feature-Liste ähnlich lang wie bei den teureren Konkurrenten. Größter Nachteil: Micro-USB statt USB-C, dafür liegt der Preis aber mit knapp 140 Euro auch mit Abstand am niedrigsten.

Samsung Galaxy A40 Duos A405FN/DS schwarz

Samsung Galaxy A40

Nokia 6.2 Dual-SIM 64GB ceramic black

Nokia 6.2

Motorola Moto G7 Plus Dual-SIM dunkelblau

Motorola Moto G7 Plus

Wiko View 3 Pro 128GB nightfall

Wiko View 3 Pro

Huawei P Smart (2019) Dual-SIM aurora blau

Huawei P Smart (2019)

Es hat sich einiges getan in der unteren Mittelklasse bis 200 Euro, die Hardware wird immer stärker. Für unter 200 Euro bekommen Interessenten längst Chipsätze der oberen Mittelklasse, meist 4 oder gar 6 GByte RAM und richtig viel Speicherplatz. Das ist teilweise nicht viel weniger als vor gar nicht allzu langer Zeit in wesentlich teureren Modellen steckte. Hauptunterschied bleibt in den meisten Fällen die Kamera, auch wenn man natürlich von der bloßen Megapixel-Zahl nicht auf die Qualität schließen kann. Außerdem zeigten einige der Modelle in unseren Tests überraschend gute Leistung, zumindest bei ordentlichem Licht. Kurz: Es gibt immer mehr für immer weniger – den Nutzer freuts zu Recht.

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