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Bestenliste Sportuhren: Top-10 der Multisportuhren

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Wir stellen die zehn besten Sportuhren für Trainings und Bewegung im Alltag vor. Mit dabei sind Garmin, Polar, Fitbit, Honor, Suunto und Huawei.

Sobald man Sport richtig angeht, kommt schnell der Wunsch, die jeweiligen Trainings aufzuzeichnen und zu vergleichen. Das hilft ungemein bei der Motivation, so kann man einfach und schnell nachverfolgen, wie die eigene Leistung über Wochen, Monate und Jahre anwächst. Eine gute Sportuhr sollte aber mehr können, als nur passiv die Daten mit aufzuzeichnen. Sie sollte mittelfristig Teil der Trainingsplanung sein, Daten nicht nur anzeigen, sondern auch über eine App am Handy oder einer Webseite bei der Planung helfen.

In dieser Bestenliste zeigen wir die zehn Sportuhren, die nach unseren Tests unserer Meinung die Besten ihrer Klasse sind. Alle getesteten Geräte sind aus unserer Themenwelt Sportuhr. Dort geben wir außerdem Tipps, wann man eine Sportuhr kaufen sollte und wann ein Fitness-Tracker reicht oder haben uns speziell Sportuhren für Schwimmer angesehen.

Die Garmin Fenix 6 (Testbericht) führt unsere Bestenliste an. Die Sportuhr sieht nicht nur gut aus, sie ist randvoll mit sinnvollen Funktionen, neben mehreren Positionierungssystemen ist auch ein Musik-Player sowie das Bezahlsystem Garmin Pay an Bord. Dazu kommt eine ausgefeilte App sowie eine exzellente Verarbeitung. Garmin liefert die Uhr zudem in verschiedenen Größen, so dass sie an jedes Handgelenk passt. Neben den normalen Versionen gibt es eine Solar-Variante, die über ein zusätzliches Solar-Panel verfügt, das die bereits gute Akkulaufzeit von neun Tagen im Smartwatch-Modus noch mal verlängert. Dazu lässt sich Musik und Kartenmaterial direkt auf der Uhr hinterlegen, so dass man für längere Strecken nicht einmal das Smartphone mitnehmen muss. Im Test fanden wir lediglich, dass sie beim Kraftsport die einzelnen Sets nicht zuverlässig erkennt (das schafft aber kaum eine Uhr in unserer Testserie).

Garmin Fenix 6s im Test (6 Bilder)

Alles in allem, die Garmin Fenix 6 in ihren verschiedenen Varianten ist eine exzellente Uhr für Sportler, die bereit sind, dafür mehr zu bezahlen.

Knapp hinter Garmin kommt die Polar Grit X (Testbericht). Dabei handelt es sich ebenfalls um eine ausgezeichnete Uhr, die sich vor allem an Outdoor-Sportler richtet. Sie kommt fast an den Funktionsumfang der Fenix heran, dank der GPS-Unterstützung und dem Abgleich mit der App Komot lassen sich ganze Touren auf der Uhr vorgeplant speichern. Es fehlt aber eine Bezahlfunktion und, was wir schwerer werten, ein Musikplayer. Wer also unterwegs ist, braucht immer noch das Handy, um Musik hören zu können.

Polar Grit X (8 Bilder)

Dennoch ist die Grit X eine hervorragende Sportuhr, in der uns vor allem der Smart Coach und die Analyse der jeweiligen Trainingseinheiten sehr gut gefallen haben. Man merkt einfach, das Polar wie Garmin und Suunto (Platz 3) jahrelange Erfahrung im Sportbereich haben.

Mit der Suunto 7 (Testbericht) geht Suunto einen interessanten Weg: Statt eines eigenen Betriebssystems verwendet die Sportuhr Google WearOS. Das öffnet die Uhr für eine Vielzahl von Funktionen und Apps, was Suunto nicht mitliefert, kann man wahrscheinlich aus dem Play Store nachinstallieren. Diese Freiheit hat allerdings auch einen Nachteil. Die Apps arbeiten nicht so sehr verzahnt, wie das bei der Fenix 6 oder der Grit X der Fall ist. Das merkt man etwa beim Schlaftracking, für das man eine separate Android-App braucht. Dafür gibt es Offline-Kartenmaterial, Musik-Apps und Google Pay als Bezahldienst.

Suunto 7 (10 Bilder)

Suunto 7

Das größte Manko von WearOS trifft aber leider auch die Suunto 7: Der Akku hält einfach zu kurz. Im Test schaffte sie bei normaler Nutzung gerade einmal zwei Tage. Ja, das ist für eine WearOS-Uhr gut, für eine Sportuhr ist es aber ein sehr geringer Wert. Dennoch, wer eine Uhr sucht, die solide Sportdaten liefert und gleichzeitig die Flexibilität von WearOS bietet, der sollte sich die Suunto 7 ansehen.

Die nächste Garmin Uhr schafft es unter die Top-10. Das liegt vor allem daran, dass die Garmin Venu (Testbericht) nicht nur umfassende Sportfunktionen bietet. Ihr tolles OLED-Display zeigt die Inhalte einfach nur sagenhaft scharf und kontrastreich an. Mit der Venu bekommt man eine Uhr, die alle Features einer klassischen Sportuhr mitbringt, aber deutlich besser aussieht. OLED knabbert aber ordentlich an der Akkuleistung, so dass die Venu in unseren Tests knapp drei Tage durchhielt. Das ist mehr als bei der Suunto 7, aber immer noch im unteren Drittel. Die Uhr verfügt zwar über eigenes GPS und andere Positionierungsdienste, allerdings kann man kein Kartenmaterial aufspielen.

Garmin Venu (11 Bilder)

Garmin Venu

Die Garmin Venu ist eine Sportuhr für alle, die keine klobige Sportuhr wollen. Sie besitzt mit das beste Design und bietet unter der Haube dennoch alles, was man braucht, um Sport mit ihr zu betreiben.

Der fünfte Platz geht an einen Hersteller, der eigentlich aus der Smartphone-Ecke kommt. Mit der aktuellen Huawei Fit (Testbericht), hat Huawei aber sehr viel richtig gemacht. Da ist nicht nur der sehr gute Preis um die 120 Euro, im Test gefiel uns auch das tolle Display und die lange Akkulaufzeit. Mit ihrem eckigen Bildschirm setzt sie sich von den runden Geräten ab und erinnert etwas an die Apple Watch. Neben den verschiedenen Sportarten, in der man Trainings aufzeichnen kann, bietet die Uhr zwölf integrierte Fitnesskurse, die Übungen auf dem Display gut darstellen.

Alle Bilder zur Huawei Watch Fit im Test (26 Bilder)

Huawei Watch Fit

GPS ist mit an Bord, wird allerdings vor allem zum Tracking des Trainings genutzt, Kartenmaterial kann man nicht auf die Uhr laden, auch eine Navigation gibt es nicht. Insgesamt hinterlässt die Huawei Fit einen sehr guten Eindruck und mit diesem Preis ist sie zudem unser Preis-Leistungs-Tipp.

Die Übernahme von Fitbit durch Google hängt noch immer in der Schwebe. Nichtsdestotrotz hat der Hersteller immer noch sehr gute Geräte im Angebot. Dabei geht es weniger um die Fitness-Tracker, mit denen das Unternehmen eigentlich bekannt wurde. Uns gefällt die Fitbit Versa 2 (Testbericht) gut, mit der Fitbit mehr als nur Modellpflege betreibt. Schwerpunkt der Uhr ist nicht exzessives Training, sondern ein Begleiter im Alltag. Daher gibt es neben diversen Sportarten auch Dinge wie das Tracking getrunkenen Wassers, eine Meditations-App auf der Uhr, das Tracking des Zyklus für Frauen oder die Integration in Amazon Alexa.

Fitbit Versa 2 (4 Bilder)

Fitbit Versa 2

Mit der Fitbit Versa 2 bekommt man eine gut aussehenden Begleiter für den Alltag, der allerdings das Smartphone fürs Zuspielen der GPS-Daten beim Training benötigt. Wer etwas Zeit hat, der sollte zudem noch warten: Der Nachfolger Fitbit Versa 3 ist angekündigt, was die Preise der Versa 2 ordentlich drücken dürfe.

Die Polar Vantage M (Testbericht) hat uns vor allem durch ihren langen Support und die vielen neuen Features beeindruckt. Wo die Multisportuhr beim ersten Test etwas gemischte Gefühle hinterlassen hat, konnte Polar unsere Zweifel durch verbesserte Firmware mit zahlreichen neuen Funktionen beheben. Neben den ausgefeilten Tracking-Funktionen inklusive eigenem GPS gefällt uns an der Uhr zudem, dass sie täglich Trainings mit anderen Schwerpunkten vorschlägt. Neben Laufen in bestimmtem Pulsbereich können das auch Gymnastikübungen sein, falls man gerade nicht raus kann.

Polar Vantage M (9 Bilder)

Polar Vantage M im Test

Alles in allem ist die Vantage M eine solide Variante der Grit X und interessant für alle die eine Uhr wirklich nur zum Sport suchen. Denn sie ist klar als Sportuhr erkennbar, ihr fehlt das Alltagsdesign einer Fitbit Versa 2 oder einer Garmin Venu.

Wäre die Huawei Fit nicht, wäre die Honor Magic Watch 2 (Testbericht) unser Preis-Leistungs-Sieger. Denn für um die 128 Euro bekommt man aktuell eine Uhr, die sich gut bedienen lässt, zahlreiche Funktionen für Sportler an Bord hat und noch dazu locker zehn Tage durchhält. Honor hat zudem Trainingspläne beigelegt, die man für sich nutzen und anpassen kann.

Honor Magic Watch 2 (17 Bilder)

Honor Magic Watch 2

Testbericht

Wer das eckige Design der Huawei Fit nicht mag, der sollte in jedem Fall einen Blick auf die Honor Magic Watch 2 werfen. Sie mag zwar nicht so viele Details und Features mitbringen wie die Fenix 6, für Leute, die einfach mehr Sport treiben wollen, ist sie aber ein guter Kauf.

Die Huawei Watch GT 2 Pro (Testbericht) ist für alle interessant, die eine Sportuhr wollen, die aber wie eine richtige Uhr aussehen soll. Bei der Watch GT 2 Pro setzt Huawei auf Titan. Dazu kommt Keramik an der Unterseite und edles Saphierglas. Die Watch GT 2 Pro schwimmt so auf der Grenze zwischen Sportuhr und Smart Watch, vor allem, da man inzwischen zusätzliche Apps nachinstallieren kann. Dazu kommt eine hervorragende Akkulaufzeit von 14 Tagen, die Uhr ist ein also ein absoluter Langläufer.

Alle Bilder zur Huawei Watch GT 2 Pro aus dem Test (26 Bilder)

Huawei Watch GT 2 Pro

Ein Punkt ist allerdings der Preis. Mit um die 300 Euro ist die Uhr kein Schnäppchen mehr. Und obwohl die Sportfunktionen gut sind, kommen sie im Alltag nicht ganz an die Fenix 6 oder die Grit X heran. Dennoch, wer einen stylischen Begleiter sucht, der auch für den Sport taugt, der sollte sich die Watch GT 2 Pro ansehen.

Die Suunto 3 Fitness (Testbericht) ist ein Unikum. Denn anders als alle anderen Uhren hier in der Liste hat sie keinen Touch-Screen, sondern wird nur über die Knöpfe an der Seite gesteuert. Das funktioniert sehr gut und alles in allem ist die Sportuhr beim Training ein guter Begleiter. Allerdings lässt sie im Alltag etwas nach, hier wirkt das Konzept einfach etwas altbacken.

Suunto 3 Fitness (3 Bilder)

Suunto 3 Fitness

Wir empfehlen die Suunto 3 Fitness allen, die vor allem eine Sportuhr suchen, die ohne viel zusätzlichen Schnickschnack auskommt, dafür aber zuverlässig das Training aufzeichnet.

Sportuhren können groß, klobig und beeindruckend sein, müssen es aber nicht. Die Garmin Venu, Huawei Fit oder die Watch GT 2 Pro zeigen, dass man auch mit einem schicken Design ein guter Begleiter für Trainingseinheiten sein kann. Es kommt aber immer darauf an, wo man den Schwerpunkt legt. Uhren wie die Fenix 6 oder die Grit X sind perfekt für Leute, die den Sport wirklich vorab planen und auch mal auf längeren Touren unterwegs sind. Fitbit oder Honor sind perfekt für alle, die im Alltag mehr Sport machen wollen und neben den Trainingseinheiten auch einen Überblick über ihren allgemeinen Fitnessstand haben möchten.

Dazu kommt der vergleichsweise hohe Preis. Die Sportuhren liegen deutlich über dem, was für einen guten Fitness-Tracker aufgerufen wird. Das Xiaomi Band 5 (Testbericht) etwa bietet für den Alltagssport alles Notwendige und kostet unter 30 Euro. Dafür sieht man aber auch den Unterschied zu einer echten Uhr. Mehr zu diesem Thema zeigen wir in der Themenwelt Fitness-Tracker und im Artikel Sportuhr oder Fitness-Tracker für Jogger.

Sportuhren im Test (12 Bilder)

Huawei Watch GT 2

Die Huawei Watch GT 2 erinnert eher an eine echte Smartwatch denn an eine Sportuhr. Sie hat einen enorm großen Akku und hält fast zwei Wochen durch.

Testbericht

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