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Bestenliste: Die Top 10 der Bluetooth-Schlüsselfinder

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Schlüsselfinder mit Bluetooth helfen bei der Suche nach verlegten Gegenständen wie Schlüsseln, Handys oder Geldbeuteln. Wir haben die besten zehn Modelle herausgesucht.

Die eigentliche Grundfunktion bei Keyfindern ist die per Smartphone auslösbare Alarmfunktion, der beim Wiederfinden des verlegten Schlüsselbundes hilft. Dies funktioniert bei allen Modellen zuverlässig. Grundvoraussetzung ist eine Bluetooth-Verbindung zwischen Smartphone und dem Tracker.

Eine praktische Zusatzfunktion ist die bidirektionale Suche. Hierbei löst der Nutzer per Schlüsselfinder einen Alarm am Smartphone aus. Das ist praktisch, wenn man nicht mehr weiß, wo das Telefon gerade liegt. Zwar funktioniert solch eine Smartphone-Suche auch mit Apps, die Nutzung des Keyfinders ist allerdings sehr komfortabel.

Eine weitere Funktion ist die Möglichkeit, die GPS-Daten des letzten bekannten Aufenthaltsorts des Schlüsselfinders zu ermitteln. Wer seinen Schlüsselbund außerhalb der Bluetooth-Reichweite verlegt hat, kann so zumindest einen ungefähren Aufenthaltsort herausfinden. Damit das zuverlässig funktioniert, muss allerdings ständig die Tracker-App im Hintergrund laufen. Das geht zulasten des Smartphone-Akkus. Uns hat dieses Extra in der Testphase einiges an Sucherei erspart.

Dank des Alarms, ist das Wiederfinden sehr einfach.

Die erweiterte Version ist die sogenannte Crowd-Suche. Kommt ein Schlüsselfinder in Reichweite irgendeines Smartphones mit installierter Tracker-App, wird automatisch die Position des Transponders gespeichert und auf den Server des Herstellers übertragen. Dabei ist es unerheblich, ob es der eigene Schlüsselfinder ist oder der einer anderen Person. Die gespeicherte Position ist dann in der App abrufbar. Wirklich zuverlässig funktioniert diese Crowd-Suche aber nur, wenn eine kritische Masse an Benutzern mit identischer App vorhanden ist. In großen Städten sind mit Sicherheit auch andere Besitzer von baugleichen Schlüsselfindern unterwegs – auf dem Land dürfte die Abdeckung allerdings extrem dünn ausfallen. Schade, dass sich die verschiedenen Hersteller von Keyfindern nicht auf einen gemeinsamen Standard einigen, dann wäre diese Funktion von deutlich größerem Nutzen. Wer Angst vor Missbrauch seiner Daten hat, sollte ein Modell ohne diese Funktion kaufen.

Einige der Tracker sind zudem in der Lage, die Smartphone-Kamera auszulösen oder eine Sprachaufnahme am Handy zu starten. Wer bei der Suche auch visuell unterstützt werden möchte, sollte zudem darauf achten, dass eine LED im Tracker verbaut ist.

Alleine schon wegen des Umweltschutzes, sollte die Batterie der Schlüsselfinder austauschbar oder wieder aufladbar sein. Wegwerfgeräte mit fest verbauter Energiequelle tauchen in unserer Bestenliste gar nicht erst auf.

Der Finder 2 überzeugt durch seinen Funktionsumfang und die einfache Bedienung.

Der Finder 2 von Musegear hat uns insgesamt am besten gefallen. Der kompakte Tracker ist nicht nur extrem gut ausgestattet, er ist mit nicht mal 8 Gramm auch das leichteste Modell unserer Bestenliste. Die Reichweite von 60 Metern ist überdurchschnittlich hoch – ebenso wie die Lautstärke des Schlüssel-Alarms. Einziges Manko dieses Modells ist das zwar gut verarbeitete, aber nicht extrem stabile Kunststoffgehäuse des Finder 2. Der Tracker von Musegear ist in weiß und blau verfügbar. Der Preis von circa 25 Euro ist gerechtfertigt.

Einzeltest: Musegear Finder 2

Der Tile Pro hat eine erstaunlich hohe Reichweite.

Den zweiten Platz sichert sich der Hersteller Tile mit seinem neuen Pro-Modell. Anders als bei den Vorgängermodellen ist nun endlich die Batterie austauschbar. Das eigentliche Highlight des Pro ist seine hohe Reichweite. Im Test mit einem Huawei P20 Pro erreichen wir im Freien die vom Hersteller angegebene maximale Distanz von 90 Metern. So weit kommt kein anderer Tracker. Die Ausstattung ist insgesamt ordentlich. Eine Fernauslöse-Funktion für die Smartphone-Kamera und eine Signal-LED sind allerdings nicht verbaut. Mit knapp 30 Euro ist der Tile Pro verhältnismäßig teuer.

Einzeltest: Tile Pro

Der Orbit Key zusammen mit dem Werkzeug für den Batteriewechsel.

Die Bronzemedaille geht an den Schlüsselfinder Key von Orbit. Dieser punktet nicht nur mit seinem schicken Gehäuse, bis auf eine LED verfügt der Tracker über Vollausstattung. Bidirektionale- und Crowd-Suche stehen ebenso zur Verfügung wie eine praktische Auslösefunktion für die Smartphone-Kamera. Größtes Manko des Key ist die verhältnismäßig kleine Reichweite von nur 30 Metern. Für das Wiederfinden in einer Wohnung ist diese Distanz allerdings locker ausreichend.

Einzeltest: Orbit Key

Farbige Modelle sind einfacher zu finden.

Der in vielen Farben erhältliche Schlüsselfinder Classic vom Hersteller Chipolo landet auf dem vierten Platz. Neben der guten Verarbeitung und einer maximalen Reichweite von 60 Metern, überzeugt uns vor allem die hohe Lautstärke des Alarms. Eine Signal-LED und die Fernauslösefunktion für die Smartphone-Kamera fehlen beim Chipolo Classic. Der größte Schwachpunkt des Trackers ist allerdings der fehlende Spitzwasserschutz. Wie bei allen Geräten mit Crowd-Suchfunktion ist eine Registrierung beim Hersteller nötig.

Einzeltest: Chipolo Classic

Der fünftplatzierte Protect Mobile von Terratec punktet mit einer guten Ausstattung und einem stabilen Gehäuse. Das Tracker-Design fällt etwas aus der Reihe. Der Schlüsselfinder sieht eher wie ein Autoschlüssel als ein Schlüsselanhänger aus. Die Reichweite beträgt knapp 40 Meter, was in der Praxis ausreichend ist. Wer auf einen Spritzwasserschutz verzichten kann und einen Tracker ohne Crowd-Suche kaufen möchte, ist mit dem Tracker von Terratec gut beraten.

Einzeltest: Terratec Protect Mobile

Platz 1 bis 5
Hersteller Musegear Tile Orbit Chipolo Terratec
Modell Finder 2 Pro Key Classic Protect Mobile
Abmessungen 35×35mm; 42×42mm; Ø 34mm; Ø 35mm; 50×33mm;
H: 6mm H: 7mm H: 9mm H: 5mm H: 11mm
Gewicht 7,5g 16g 18g 5g 12g
Reichweite in m 60 90 30 60 37
Such-Funktion
Karten-Ansicht
Bidirektional
Crowd-Suche nein
Kamera-Auslöser nein nein
Spitzwasserschutz nein nein
Led nein nein nein nein
Batterie austauschbar austauschbar austauschbar austauschbar austauschbar
Musegear Finder Rev. 2 blau (ZM-ZXRC-DYCT)

Musegear Finder 2

Tile Pro schwarz (EC-15001/RT-15001)

Tile Pro

Orbit Keys Bluetooth Tracker silber (ORB427)

Orbit Key

(Kein Produktbild vorhanden)

Chipolo Classic

TerraTec Protect Mobile (130645)

Terratec Protect Mobile

Das Modell Bravo von TrackR landet auf Platz Nummer sechs. Der Schlüsselfinder punktet mit schickem Gehäuse, Crowd-Suche, kleinen Abmessungen und einem niedrigen Gewicht. Eine Auslösefunktion für die Kamera und eine Signal-LED sind beim Bravo nicht verbaut. Wer sich damit und mit der verhältnismäßig niedrigen Reichweite von 30 Metern anfreunden kann, bekommt einen zuverlässigen Tracker. Den Bravo gibt es zum Budget-Preis von unter 20 Euro.

Einzeltest: TrackR Bravo

Der Keeper hilft bei der Suche des Smartphones.

Der Keeper von Gigaset ist von der Ausstattung her ähnlich, wie der TrackR Bravo und hat eine Reichweite von etwa 35 Metern. Dieser Tracker verfügt allerdings über keine Crowd-Suche. Dies muss aber kein Nachteil sein. Das Fehlen der Funktion kommt all Jenen entgegen, die befürchten, dass die persönlichen Daten in falsche Hände geraten könnten. Um eine einmalige Registrierung beim Hersteller kommt man trotzdem nicht herum. Mit knapp 20 Euro gehört der Keeper zu den günstigsten Schlüsselfindern.

Einzeltest: Gigaset Keeper

Der ideale Tracker für den Geldbeutel.

Der zweite Tracker von Orbit verzichtet zwar über eine Signal-LED und einen Spritzwasserschutz, dafür punktet er durch seine außergewöhnliche Form. Der Schlüsselfinder Card ist nämlich gar nicht für den Einsatz am Schlüsselbund, sondern für die Suche des Geldbeutels gedacht. Wer möchte, kann mit dem Tracker in Kartenform sogar seine Smartphone-Kamera auslösen. Die Reichweite ist mit 30 Metern immerhin ausreichend. Wer Hilfe bei der Suche seines Portemonnaies braucht, muss allerdings verhältnismäßig tief in die Tasche greifen.

Einzeltest: Orbit Card

Nur wenige Tracker setzten auf aufladbare Akkus.

Den vorletzten Platz unserer Bestenliste erreicht der nur 9 Gramm leichte Schlüsselfinder iHere 3.0 von Nonda. Das Modell verfügt über LED, Kamera-Auslöser und eine per Micro-USB aufladbare Batterie. Die Funktion Crowd-Suche ist mit dem Tracker nicht möglich. Was uns im Test missfallen hat, ist die noch unausgereifte App von Nonda. Wie ein Blick in den Preisvergleich zeigt, ist das Modell derzeit bei keinem der gelisteten Händler verfügbar.

Einzeltest: Nonda iHere 3.0

Der zweite Tracker von Gigaset beschränkt sich auf die Grundfunktion jedes Schlüsselfinders: das Auslösen eines Alarms zur Suche des Schlüsselbundes. Dies funktioniert bis zu einer Reichweite von 35 Metern zuverlässig. Crowd-Suche, Fernauslöser oder bidirektionale Suche sind mit dem Gerät allerdings nicht möglich. Wer auf der Suche nach einem einfachen Modell in knalligen Farben ist, bekommt mit dem G-Tag ein zuverlässigen Helfer, für unter 20 Euro.

Einzeltest: Gigaset G-Tag

Platz 6 bis 10
Hersteller TrackR Gigaset Orbit Nonda Gigaset
Modell Bravo Keeper Card iHere 3.0 G-Tag
Abmessungen Ø 31mm; 37×37mm; 85×54mm; Ø 39mm; 37×37mm;
H: 3,5mm H: 9mm H: 1,4mm H: 10mm H: 9mm
Gewicht 9g 12g 10g 9g 12g
Reichweite in m 30 35 30 30 35
Such-Funktion
Karten-Ansicht
Bidirektional nein
Crowd-Suche nein nein nein
Kamera-Auslöser nein nein nein
Spitzwasserschutz nein nein
Led nein nein nein nein
Batterie austauschbar austauschbar aufladbar aufladbar austauschbar
TrackR Bravo silber

TrackR Bravo

Gigaset Keeper weiß (S30852-H2755-R102)

Gigaset Keeper

Orbit Card Bluetooth Tracker schwarz (ORB522)

Orbit Card

(Kein Produktbild vorhanden)

Nonda iHere 3.0

Gigaset G-tag weiß (S30852-H2655-R102)

Gigaset G-Tag

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