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Bejeweled 2 für Android im Test

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In der Anfangszeit von Palm OS und Co sorgte ein Gelegenheitsspiel für tausende von neuen Computerspielern. Das damals von AstraWare vertriebene Bejeweled erreichte erstmals auch weibliche Spieler, und ist seit einiger Zeit wieder für Android verfügbar.

Über die Spielhandlung gibt es nur wenig zu berichten. Das Spielfeld ist voller verschiedenfarbiger Kristalle, die durch das Nebeneinanderlegen von drei oder mehr Elementen zum Verschwinden animiert werden. Wenn du mehr als drei Steinchen auf einmal beseitigst, spendiert dir das Spiel einen Powerstein.
Kenner der Palm OS-Version wissen, dass es neben einem endlosen Modus auch zwei etwas stressigere Spielvarianten gibt. Electronic Arts bewies bei der Portierung Liebe zum Detail – alle drei Varianten sind vollständig und originalgetreu implementiert.

Bejeweled 2 erwies sich während unseres Reviews als stabil. Die Grafik wirkt stellenweise leicht verwaschen, was echte Süchtige aber nicht abbringt. Technofans werden an der Hintergrundmusik ihre helle Freude haben.
Im Play Store finden sich viele Bewertungen, die auf technische Fehler im Programm schließen lassen. Ladet die rund 30 MB große App daher nur dann herunter, wenn ihr die von Google zugestandene Rückgabefrist von zwei Stunden für einen ausgiebigen Test nutzen könnt.
Der Titel kommt ohne In-App-Käufe aus. Dieses für Electronic Arts ungewöhnliche Vorgehen dürfte daran liegen, dass der durchschnittliche Bejeweled-Zocker beim Anblick von IAPs normalerweise sofort nach dem Deinstallationsknopf sucht.

Die Exfrau des Autors verbrachte ihre gesamte Zeit entweder in ihrer Werbeagentur oder beim Spielen von Bejeweled. Dieser Titel erwies sich als zu ihrer vollsten Zufriedenheit, der Preis von rund 3 Euro ist im Vergleich zum Preis der PalmOS-Version human. Wer mit dem Konzept von „drei nebeneinander“ nichts anfangen kann, wird mit diesem Spiel mit Sicherheit nicht glücklich.

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