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Test: Sony Xperia Tablet Z

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von Bestboyz Signet  //  Twitter Google+

Sony Mobile Communications' aktuellstes Tablet ist das Xperia Tablet Z, es ist flach und läuft mit Android OS. Es ist ein Tablet der Highend Klasse. Der Nachfolger des Xperia Tablet S wurde kurz vor dem GSMA Mobile World Congress 2013 vorgestellt und ist seit Anfang Juni auf den deutschen Markt erhältlich. Wir haben das Xperia Tablet Z schon länger hier, unsere Erfahrungen mit dem Gerät lest Ihr in folgenden Test.

Technisch bietet das Xperia Tablet Z eine ganze Menge: Es hat einen Quad-Core Prozessor der jeweils mit 1,5GHz arbeitet. Der RAM beträgt 2GB. Das LCDisplay ist 10,1-Zoll groß und löst mit WUXGA auf. Ansonsten bietet es noch zwei Kameras, einen Infrarot-Sender und kann zeitweise unter das Wasser gehalten werden.

Das Xperia Tablet Z wird in einer schlichten weißen Verpackung geliefert, das Produkt ist vorne abgebildet und hinten erfährt man etwas über die technischen Daten. Im Lieferumfang befinden sich dann neben dem 10,1-Zoll großen Tablet noch ein paar Kurzanleitungen, ein USB-Kabel und ein passendes Modul zum Laden. Jetzt zum eigentlichen Highlight, dem Tablet selbst: Das Erste was sofort auffällt ist, dass das Xperia Tablet Z extrem flach ist, 6,9mm um genauer zu sein. Die Front wird von einem Gorilla Glas geschützt, darunter befindet sich das 10,1-Zoll große Display. Des Weiteren gibt es eine Frontkamera, einen Sensor und das Logo von Sony.

BestRankZ zu dem Sony Xperia Tablet Z
BestRankZ zu dem Sony Xperia Tablet Z

Auf den zwei unteren Ecken befinden sich pro Seite zwei kleine Lautsprecher – also insgesamt vier. Die rechte Seite ist ansonsten vollkommen frei. Unten ist es schon interessanter: Dort findet man rechts einen microSDXC-Kartenslot und die Möglichkeit, eine microSIM-Karte einzulegen. (Nur bei LTE-Version verfügbar), mittig finden wir die Beschriftung und links den microUSB Eingang. Das Xperia Tablet Z ist übrigens staubdicht und kann zeitweilig unter’s Wasser gehalten werden, deshalb sind alle Anschlussmöglichkeiten verdeckt. Auf der linken Seite des Tablets befinden sich zwei Federkontaktstifte, die Lautstärkewippe, An-/Aus-/Standby-Taste und der 3,5mm Kopfhörereingang. Auf der Kopfseite gibt's dann nur noch den Infrarot-Sender und ein Mikrofon. Die Rückseite ist frei, auf der oberen rechten Ecke wurde die primäre Kamera positioniert und darunter ein NFC Logo.

Das Xperia Tablet Z fühlt sich sehr hochwertig an. Im Gegensatz zu dem Xperia Z ist die Rückseite nicht aus Glas, sondern aus Kunststoff. Dieser ist jedoch matt und sieht nicht schlecht aus. Das Design wurde – wie bereits erwähnt – übernommen, es sieht tatsächlich aus, wie ein großes Xperia Z. Dank des geringen Gewichts kann man das Xperia Tablet Z angenehm halten. Die starken Kannten in Kombination mit der geringen Höhe sind aber nicht so angenehm: Es fühlt sich unnatürlich an; die Kanten könnten ein wenig abgerundeter sein und eine nicht so flache Rückseite wäre besser. Ansonsten ist die Verarbeitung in Ordnung, auf der Rückseite gibt es Spaltmasse und mit der Zeit wird Feinstaub wohl den Weg dorthin finden. Die Druckpunkte der Tasten sind dafür aber optimal und besonders die Standby-Taste macht einen sehr edlen Look.

Dank des QUALCOMM Snapdragon S4 Pro APQ8064 Quad-Core Prozessors und 2GB RAM ist mangelnde Performance kein Thema bei dem Xperia Tablet Z. Ruckler oder irgendwelche anderen Aussetzer konnte ich während der Testzeit nicht feststellen. Anwendungen werden zügig geöffnet und Internetseiten so schnell dargestellt wie es die Internetverbindung es eben zulässt. Im AnTuTu Benchmark erzielt das Tablet 20.319 Punkte und im HTML5 Test schafft Google Chrome gute 410 Punkte.

Als Software-Basis dient Android OS 4.1.2 Jelly Bean, darüber befindet sich Sonys eigene Benutzeroberfläche. Diese ist aber nicht sonderlich verändert worden. Heißt im Großen und Ganzen ist es ein Stock Android mit einem etwas anderen Look und ein paar zusätzlichen Apps, und letztere haben sich als einen guten Mehrwert bewiesen, besonders was Medien angeht ist das Xperia Tablet Z dank Sony-Software bestens vorbereitet.

Die WALKMAN- und die Filme-App sind genau so wie das Sony Album besser als die respektiven Stock-Varianten. Auch die Kamera-Applikation bietet mehr. Auf der unteren Menüleiste befinden sich zwei kleine Icons, diese sind da, um Anwendungen als kleine Fenster über dem restlichen System zu nutzen. Beispielsweise kann man während man im Internet surft, die Fernbedienung als kleines Fenster starten. So kann beides gleichzeitig genutzt werden. Nicht jede App kann man so starten, aber die wichtigsten wie Browser, Notizen, Fernbedienung und Rechner sind dabei.

Im Sony Xperia Tablet Z ist ein 10,1-Zoll großes LCDisplay, das mit WUXGA (1.920×1.200 Pixel) auflöst. Die Pixeldichte beträgt 224ppi. Das Display ist scharf und sehr hell, es ist sehr gut für den Außeneinsatz geeignet. Die Farben werden kontrastreich dargestellt, einzig das Schwarz ist nicht stark genug. Übrigens, man kann das Gerät wecken in dem man doppelt auf das ausgeschaltete Display tippt. Kennen wir von ein paar anderen Geräten und ist eine nette Funktion. Dank Mobile BRAVIA Engine 2 von Sony lässt sich die Darstellung von Bildern und Videos noch einmal verbessern, indem die Software das Display automatisch kalibriert.

Akustik ist sehr gut, die Lautsprecher sind laut und bieten einen guten Klang für Filme und Musik. Die Positionierung ist leider nicht die beste: Oft verdeckt man einen Teil der Lautsprecher. Auch mit dem Empfang gab es keinerlei Probleme, W-LAN und Mobilfunk funktionierten uneingeschränkt.

Die im Xperia Tablet Z eingebaute Kamera schießt Fotos mit maximal 8-Megapixeln. Über den Lockscreen gibt es einen Schnellstart für die Kamera App, die Kamera-Anwendung selbst bietet eine Menge Einstellungsmöglichkeiten. Die Qualität der geschossenen Fotos ist gut und mehr als ausreichend für ein Tablet. Auch die 2,2-Megapixel Frontkamera macht was sie soll, hier stimmt die Qualität, Videochats sind dank der guten sekundären Kamera kein Hindernis.

Kommen wir zu einem der weniger erfreulichen Punkte: Dem Akku. Dieser entleert sich nämlich viel zu schnell und auch das Laden ist (spürbar) langsamer als bei der Konkurrenz. Auch die Akku schonenden Einstellungsmöglichkeiten helfen da wenig. Die Standby-Zeit ist im Sony STAMINA-Modus (deaktiviert mobile Daten bei ausgeschaltetem Zustand) zwar relativ normal, aber sobald das Tablet in aktiver Nutzung ist, kann man praktisch sehen, wie die Prozente der Akkuanzeige runtergehen. Sehr schade, aber das muss man anscheinend in Kauf nehmen, wenn man ein so flaches Tablet mit ansonsten guter Hardware nutzen will.

Wenn man mal das Akku-Debakel vergisst ist das Xperia Tablet Z ein fantastisches Tablet, die Hardware lässt kaum Wünsche übrig und das Tablet selbst bietet viele Spielereien, die auch nützlich sind. Es ist sehr flach und schön, das Design ist minimalistisch und wird den Meisten gefallen, auch die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung. Den Punkt Akku kann man aber leider nicht ganz vergessen, denn besonders bei einem Tablet PC ist dieser essentiell. Dank des geringen Gewichts ist es prima für die Nutzung unterwegs und im freien geeignet, der Akku bremst die Freude jedoch schnell, zu schnell.

Das Xperia Tablet Z gibt es je nach Ausführung ab 469,90€. Das von uns getestete Gerät wurde uns zur Verfügung gestellt von getgoods.de, hierfür bedanken wir uns herzlich. Aufgrund des Akkus kann ich das Tablet leider keinem mit gutem Gewissen empfehlen, ob man die nicht ausreichenden Akkuwerte tolerieren kann, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Sony Xperia Tablet Z
Sony Xperia Tablet Z

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