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Test: Misfit Shine

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von Bestboyz Signet  //  Facebook Twitter Google+

Das Shine von Misfit Wearables ist ein kleiner tragbarer Computer, der einige Bewegungsaktivitäten aufzeichnet und diese an einer Applikation weitergibt, es arbeitet ähnlich wie das Flex von Fitbit oder UP by Jawbone. Die Besonderheit ist jedoch das Aussehen und die Verarbeitung. Wie genau das System funktioniert und ob es hilft, erfahrt Ihr in diesem Test....

Das Shine kommt von dem kalifornischen Startup Misfit Wearables. Es wurde im November letztens Jahres angekündigt und durch die Crowdfunding Plattform Indiegogo finanziert. Der kleine Tracker hat einen Durchmesser von 27,5mm (25mm breit und 25mm lang) und ist dreimal so hoch wie eine 2 Euro Münze. Dabei wiegt es leichte 10g. Die Konstruktion hat die Form einer Ellipse.

Misfit Shine
Misfit Shine

Das Gehäuse ist komplett aus Aluminium gemacht. Um genauer zu sein, ist es ein spezielles Aluminium aus der Luftfahrtindustrie. Es ist geschlossen und wasserfest bis 3 Atmosphären. Also knapp 45 Meter. Das Shine wird von einer CR2032 Knopfzellenbatterie zum Laufen gebracht. Diese soll rund 4 Monate halten. Danach kann sie von dem Nutzer selbst ausgetauscht werden. Eine zweite Batterie sowie ein kleines Metallwerkzeug zum Öffnen der Rückseite befindet sich im Lieferumfang. Beim Schließen muss darauf geachtet werden, dass die 12 auf einer Höhe mit Öffnung steht.

Für diejenigen, die das Shine am Handgelenk tragen möchte, gibt es ein strapazierbares Sportarmband aus Gummi. Es hat verschiedene Durchmesser und sitzt ganz angenehm. Ein weiterer Gegenstand ist das sogenannte Clasp. Es besitzt einen Magneten. Einerseits kann man damit die leer gesaugte Batterie entnehmen, andererseits dient es als eine Art Umklammerung.

Misfit Applikation
Misfit Applikation

Somit kann das Shine auf die Klamotte oder sonst irgendwo befestigt werden. Die Anziehungskraft des Magneten ist stark genug, dass sich nichts löst und verloren geht. Diese zwei Sachen werden ab Werk mitgeliefert. Wer von dem Shine so sehr überzeugt ist, kann sich ein hochwertiges und originales Lederarmband in zwei Farben oder eine Halskette kaufen.

Zurück zu dem Shine. Wie genau funktioniert es überhaupt? Im Gehäuse sitzt ein hochpräziser Beschleunigungssensor mit drei Achsen, der Bewegungsinformationen interpretieren und auswerten kann. Der Algorithmus versteht aktuell 8 Arten von Bewegung: Gehen, Laufen, Radfahren, Schwimmen, Tennis, Basketball, Fussball sowie Schlafen. Bis auf auf Gehen und Laufen, müssen alle anderen Bewegungen vorher in der Applikation angekündigt werden. Das ist zwar nicht aufwendig, aber mühsam und bremst die Spontanität.

Misfit Shine mit dem Clasp
Misfit Shine mit dem Clasp

Richtet man das Shine zu ersten Mal ein, muss man Gewicht, Größe und Geschlecht angeben. Ein Konto kann entweder über Facebook oder nativ erstellt werden. Danach setzt man ein Ziel, das täglich erreicht werden muss. Aus dem Ziel ergeben sich Punkte. In  der Applikation, die kostenlos ist, wird der Fortschritt nach einer Synchronisierung angezeigt. Der Austauschprozess arbeitet über Bluetooth 4.0 und der untergeordneten Spezifikation Bluetooth Smart. Um den Austausch zu starten, muss das Shine auf die Anzeige platziert werden. Misfit Wearables sagt, es sei eine innovative Art und Weise, wie man die Daten austauscht. Dabei ist es lediglich eine Kombination aus kapazitiver Fläche sowie drahtloser Übertragung, haben wir herausgefunden. Man kann auch zwei Finger nehmen und die Fläche betouchen um den Vorgang zu initialisieren. Das Shine muss lediglich in der Nähe sein. Ehrlich gesagt finden wir unseren Weg viel komfortabler. Die Applikation zeigt die Ergebnisse in der Tages- und Wochenansicht an. Spezielle Bewegungsarten, die man vorher unter dem Menüpunkt „Mein Shine“ angekündigt hat, werden farblich hervorgehoben. Die App ist aktuell nur für iPhone verfügbar. Android OS ist geplant. Windows Phone OS nicht...

Misfit Shine 4
Misfit Shine 4

Das Shine besitzt auf seiner vorderen Seite zwölf leuchtstarke LEDs. Die Oberfläche reagiert auf zwei verschiedene Sequenzgesten. Die erste: Zweimal Tippen. Dann wird einem der aktuelle Leistungsstand auf dem Shine angezeigt. 15:00 Uhr bedeuten 25%, 18:00 Uhr stehen für 50% und 21:00 Uhr sowie 0:00 Uhr stellen 75% beziehungsweise 100%. Nach dem Leistungsstand wird die Uhr angezeigt. Die konstant leuchtende LED ist der kleine Zeiger und zeigt Stunden an, während die blinkende LED Minuten angibt. Tippt man nun dreimal auf dem Shine, so aktiviert man die vorher in der App festgelegte Bewegung. Das kann Schlaf, Schwimmen oder sonst etwas sein. Der Vorgang wird genauso wieder beendet.

Das Shine besitzt ein äußerst cooles Design. Es macht das, was es verspricht: Schritte zählen und besondere Aktivitäten protokollieren. Im Vergleich zu dem Fitbit Flex oder Up by Jawbone hat es deutlich weniger Funktionen. Das gilt auch für die Applikation. Zum Beispiel gibt es keinen Wecker mit Vibrationsfunktion. Oder einen Motivator mit Erinnerungsfunktion. Außerdem ist die Vorankündigung jeder Aktivität unkomfortabel. Wer etwas Wasserfestes mit einfachen Eigenschaften sucht, sollte sich das Shine von Misfit kaufen. Ansonsten sind andere Geräte bessere Alternativen. Der Preis liegt bei 120€

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