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Test: HTC One

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von Bestboyz Signet  //  Facebook Twitter Google+

Das am Dienstag, den 19. Februar in London und NYC vorgestellte HTC One, ist das High-End Flaggschiff-Smartphone des Herstellers für das aktuelle Jahr. Das Telefon besitzt einen progressiven Ansatz und integriert neuartige Funktionen, woran HTC seit mehreren Jahren gearbeitet hat. Mit dem One wagt man auch ein Risiko, indem man gegen den Trend geht und eine niedrigauflösende Kamera mit großen Pixeln verbaut. Der Fokus des Gerätes wurde auf Sound, Verarbeitung und Design gelegt. In diesem Test lest und seht Ihr alles Wichtige über das HTC One.

Neben Handbuch und Garantieunterlagen gibt es im Lieferumfang das neue Standard-Headset RC E240. Die Kopfhörer besitzen eine Optik, wie man sie sonst von Beats Audio-Produkten kennt. In der Folie sind auch verschieden große Aufsätze drin. Weiterhin das Übliche: ein männlich-männlich microUSB-Kabel, Netzstecker sowie ein kleines Werkzeug zum Entnehmen des microSIM-Karten Schlittens.

Display-Vergleich HTC One X+ vs HTC One
Display-Vergleich HTC One X+ vs HTC One

Bei dem HTC One werden beide Seiten, die Vorder- als auch Rückseite, aus einem einzigen Aluminiumblock herausgefräst und mit der Zero-Gap Technologie zusammengesetzt. Dabei wird erst der silikonartige Kunststoff eingesetzt und anschließend fein herausgeschnitten. Dadurch resultiert ein perfektes und nahtlos verarbeitetes Smartphone aus einem Vollaluminiumgehäuse, das zu 99% keine Spaltmaßen besitzt. Trotz des Metalls sind Empfang und Sprachqualität hervorragend. Die Antennen hat der Hersteller überall im Korpus untergebracht. Mit zwei Mikrofonen und jeweils zwei Dual-Membranen, bekommt man nicht nur aktive Geräuschunterdrückung, sondern auch eine bisher nie dagewesene Audioaufnahme-Qualität. Auf der vorderen Seite befindet sich widerstandsfähiges Gorilla Glass 2 von Corning. Diese Seite ist flach und eben. Die Rückseite dagegen ist oval. Insgesamt liegt das HTC One prima in der Hand und aufgrund des kalten Aluminiums macht es einen wertigen Eindruck.

Während Sony Mobile Communications und Samsung Electronics ihre Top-Smartphones mit einem 5-Zoll großen Display ausstatten, hat sich HTC für die Handlichkeit entschieden: Die im One verbaute Flüssigkristallanzeige trägt den Markennamen Super Liquid Crystal Display 3 – kurz SLCD3 – und wird vorerst exklusiv von Sharp bezogen. Die Diagonale ist 4,7-Zoll und Auflösung Full High Definition. Das sind 1.920 Pixel in der Höhe x 1.080 Pixel in der Breite. Auf einer Fläche dieser Größe wird somit eine hohe Pixeldichte von 468ppi erzeugt. Ein Unterschied zu 720p-Displays mit rund 340ppi ist nur bei genauerem Hinsehen deutlich.

Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ

In Sachen Schwarzwert, Kontrast, Farbechtzeit und Helligkeit sowie Schärfe ist das SLCD3 eines der besten Displays derzeit. Hätte es ein Tick mehr Helligkeit, wäre es die neue Nummer 1 und würde seinen Vorgänger, dem SLCD2, das im One X, One

XL

, One X+ verbaut ist, ablösen. Es reicht lediglich für Platz 2. Das LCD-Panel und Glas sind optisch laminiert. Heißt: Dazwischen gibt es keinen Raum; alles ist lückenlos miteinander verbunden. Farben werden damit satter und die Leuchtkraft des Displays kann auf niedrigem Niveau kalibriert werden. Gut für die Optik, und gut für den Akku. RGB-Matrix des Displays im HTC One anzeigen.

HTC BlinkFeed
HTC BlinkFeed

Das wohl das riskanteste Feature des HTC One ist die 4-Megapixel Kamera auf der Rückseite, die namentlich als HTC UltraPixel Kamera bezeichnet wird. Im Vordergrund steht die Qualität und nicht die Auflösung, die lediglich für die druckbare Größe entscheidend ist. HTC will ein natürlich helles Bild bei day light, low light und no light haben. Die Vorrichtung kann bis zu 300% mehr Licht einfangen, als die 13-Megapixel Kamera im GT-I9500 Galaxy S4 oder E970 OPTIMUS G.

HTC One
HTC One

Möglich macht das ein eigenes speziell für das HTC One entwickelter Sensor namens HTC ImageChip 2, der größere Pixel besitzt. Poster und Plakate sind mit dem HTC One nicht möglich. Aber dafür exzellente Bilder für Facebook, Instagram, Twitter und mehr. Gerade bei wenig Licht fanden wir die Ergebnisse spitze, Rauschen ist wie bei jedem Smartphone dennoch vorhanden. Die Kamera hat zudem einen optischen Bildstabilisator, der das Bild ruhig hält.

Testbilder

Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
Display-Vergleich HTC One X+ vs HTC One
Display-Vergleich HTC One X+ vs HTC One
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
BestRankZ zu dem HTC One
BestRankZ zu dem HTC One
HTC UltraPixel Kamera im HTC One
HTC UltraPixel Kamera im HTC One
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ
HTC ImageChip 2 im HTC One
HTC ImageChip 2 im HTC One

Die Bezeichnung HTC Zoe definiert einen Kameramodus und kommt aus dem griechischen. Es bedeutet Leben und genau das macht die Funktion auch: Mit HTC Zoe werden sechs bis sieben Bilder pro Sekunde aufgezeichnet. Die Dynamik darin ermöglicht kleine Filmchen oder exakte Momente, die man sonst mit einem einzigen Foto nicht erhalten könnte. HTC Zoe zeichnet also Augenblicke, statt nur ein Foto auf. Das Ergebnis sieht man unteranderem auch in der Galerie-Applikation Alben: Einzelne Ereignisse (gruppiert nach Standort und Datum) sind lebendig und nicht mehr statisch. Aus jedem Album geht ein sogenanntes HTC Zoe Highlights heraus. Das sind 30 bis 32 Sekunden lange Kurzfilme. Dabei werden alle Inhalte, ob Video oder Bilder, durchgemischt und mit Effekten und Musik abgespielt. Derzeit stehen sechs verschiedene Stile zur Verfügung:

HTC Zoe Highlights

Für die Fernseher-Applikation, die sich HTC Sense TV nennt, muss zunächst die Postleitzahl eingegeben sowie einen Anbieter ausgewählt werden. Wenn Ihr nicht wisst, wer Euer Anbieter ist, dann fragt bei Eurer Genossenschaft beziehungsweise dem Vermieter nach. Nach der Fertigstellung zeigt die Applikation derzeit alle laufenden Sendungen und deren Laufzeit an. Neben dieser moderen Ansicht gibt es auch die klasse Fernbedienung, die einfaches Zappen ermöglicht. Für die einmalige Konfiguration muss der Fernseher ausgeschaltet sein. Das HTC One versucht mehrfach die Verbindung aufzunehmen und fragt ununterbrochen nach einem Erfolg. Erst wenn die Frage mit einem Ja beantwortet wird, werden die spezifischen Hersteller Codes für die Fernbedienung heruntergeladen. Die Idee dahinter ist hilfreich. Meistens hat man vor dem Fernseher das Smartphone in den Händen und nicht die Fernbedienung. So lange der Fernseher läuft, werden laufenden Inhalte und Kurzfunktionen in der Statusbar angezeigt. Die Lautstärke des Fernseher lässt sich überigens mit der Wippe am Telefon verstellen.

Testfoto: HTC One
Testfoto: HTC One | BestBoyZ

HTC BlinkFeed wurde für das schnelle Konsumieren von Inhalten gemacht. Es kombiniert Meldungen aus bestimmten Nachrichtenkanälen, Status-Updates von Facebook, Twitter, LinkedIn und anderen Appliationen wie Kalender und setzt diese in einer Art Magazinansicht zusammen. In den Einstellungen kann man konkrete Quellen auswählen oder sich nach Themen orientieren. Es lässt sich aber auch das Land umändern: Beispielsweise von Deutschland auf USA oder sonst etwas. Man möchte keine Apps ersetzen, so HTC, man will lediglich alles zentralisiert konsumieren können, wenn man gerade in einer Schlange steht oder auf jemandem wartet...

Öffnet man die nach einem Algorithmus geordnete Kachel, so wird tatsächlich die jeweilige App oder der komplette Artikel aufgerufen. Die Inhalte wachsen stetig. In der aktuellen Version 1.0 lassen sich externe Webseiten nicht manuell hinzufügen. In Zukunft sollte das klappen. HTC BlinkFeed läuft immer im Hintergrund, es braucht wenig Daten, da nur die Überschrift der Artikel und ein Bild geladen werden. Außerdem kann man es auf WLAN-only begrenzen. Komplett deaktivieren kann man es nicht. Wer BlinkFeed nicht interessant findet, kann den klassischen Homescreen als Befehl für die Home-Taste definieren. Dieser lässt sich wie gewohnt mit Apps, Widgets, Ordner und einem Hintergrundbild gestalten. Bis zu drei weitere Screens kann man aktivieren.

HTC One von der Kopfseite
HTC One von der Kopfseite

Das HTC One ist ein klasse Smartphone. Es ist fortschrittlich und hat viele Stärken: Kamera, Verarbeitung, Display und Audio. Dazu gibt es nützliche Sachen wie eine Fernbedienung aber auch Witziges und Kreatives wie HTC Zoe. Insgesamt gefällt uns das HTC One sehr – für uns ist es definitiv das bisher beste Gerät im Jahr 2013. Schwächen gibt es im Bereich Speicher, den die 32GB kriegt man mit den Aufnahmen und Musik-Dateien schnell voll. Wer also viele Daten mit sich tragen möchte, für denjenigen ist das One primär nicht geeignet. Wer ein leistungsstarkes Smartphone mit schnellem Internet und toller Bild-, Ton- als auch Foto-Qualität sucht, für den ist das HTC One empfehlenswert. Der durchschnittliche Preis beträgt 649€.

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