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Test: Epic - Bluetooth-Tastatur mit Laserprojektion

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Beim „Mobile Projection Keyboard“ Epic handelt es sich um ein Bluetooth-Keyboard, das aus einem Science-Fiction-Film stammen könnte. Was das Teil taugt, erfahrt Ihr in unserem Test.

Das „Mobile Projection Keyboard“ Epic ist eine Bluetooth-Tastatur der anderen Art. Das Keyboard wird bei dem Gadget nämlich per Laser auf Oberflächen projiziert. Das schlägt sich allerdings auch auf den Preis nieder: 149,95 Euro kostet das gute Stück im Onlineshop von Getdigital.de. Ob das Gerät nicht nur cool aussieht, sondern auch was taugt, erfahrt Ihr in unserem Video.

Wer lieber liest, statt ein Video zu gucken: Nachfolgend findet Ihr den Inhalt des Clips als Text.

Das „Projection Keyboard“ Epic ist ein kleines Kästchen, das knapp 3,5 Zentimeter breit, 7 Zentimeter hoch und 2 Zentimeter dick ist. Der im Inneren sitzende 660-mAh-Akku wird per microUSB-Kabel aufgeladen und hält knapp 120 Minuten bei ununterbrochener Verwendung. Die Verbindung mit iOS-, Android-, Windows- und Blackberry-Geräten erfolgt über Bluetooth. Epic wird dann als gewöhnliches physisches Keyboard erkannt und ist entsprechend auch als solches schnell einsatzbereit – nur eben mit projiziertem QWERTZ-Layout.

Auf der Vorderseite des Gerätes sitzt oben der Projektor, der die Tastatur auf die entsprechende Oberfläche projiziert. Direkt darunter befindet sich der Sensor, der in Verbindung mit dem ausgestrahlten Infrarotlicht, das ganz unten sitzt, für das Erkennen der Eingaben verantwortlich ist. Beide zusammen orten jeweils die exakte Position, um den Tastenanschlag zu erkennen.

Da es keinerlei Feedback beim Tippen gibt erklingen Töne, deren Lautstärke sich in Verbindung mit der FN-Taste und den Pfeiltasten für hoch und runter verändern lässt. Ähnlich kann auch die Helligkeit der Laserprojektion verändert werden, dann mit den Pfeiltasten für links und rechts. Außerdem kann die Sensibilität der Eingabeerkennung beeinflusst werden – Letzteres mit FN-Taste und Doppelpunkt respektive Semikolon.

Damit Epic bestmöglich funktioniert, gibt die Anleitung einige Hinweise, was beispielsweise die Oberfläche angeht, auf die das Keyboard projiziert wird. So soll das Produkt nur auf flachen Oberflächen verwendet werden, reflektierende Oberflächen hingegen vermieden werden. Da wir es hier mit einer Laserprojektion zu tun haben, liegt dies ja eigentlich auf der Hand. Während das Schreiben auf projizierten Tasten anfangs etwas ungewohnt ist, funktioniert Epic an sich gut und erkennt die jeweiligen Eingaben recht akkurat. Die schon erwähnten Einstellungsmöglichkeiten für die Helligkeit und die Sensibilität ermöglichen außerdem ein individuelles Finetuning der Laser-Tastatur.

Was auf den ersten Blick wie Sciene-Fiction aussieht, ist nach einer gewissen Einarbeitungszeit eine durchaus brauchbare Alternative zu herkömmlichen Bluetooth-Tastaturen. Allerdings muss man dazu etwas mehr auf die Ladentheke legen, als bei den meisten ordinären Bluetooth-Keyboards. Im Onlineshop von Getdigital.de gibt es das futuristisch anmutende Gadget für 149,95 Euro.

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