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Test: Apple iPhone 5c

von Bestboyz Signet  //  Facebook Twitter Google+

In diesem Jahr hat Software- und Hardware-Hersteller Apple nicht ein, sondern gleich zwei neue iPhones vorgestellt. Das iPhone 5c von Apple ist eine Alternative gegenüber der hochpreisigen Variante iPhone 5s. Im Kern ist es das iPhone 5 aus dem Jahr 2012 – von der Optik ist etwas Neues. In diesem Test erfahrt Ihr alles über das Apple iPhone 5c.

Das Aussehen des iPhone 5c ist neu. Man kann behaupten, dass es eine Mischung aus dem iPhone 3G beziehungsweise iPhone 3GS und dem iPhone 5 ist. Die Rückseite besteht aus einem einzigen Stück Kunststoff, um genauer zu sein, ist es Polycarbonat. Ein Material, das fest, steif und widerstandsfähig ist. Apple macht das iPhone 5c zusätzlich robuster, indem man im Gehäuse einen Stahlrahmen verbaut, der gleichzeitig auch als Antenne dient. Insgesamt kann man diese Konstruktion als Unibody bezeichnen. Der Rücken deckt die komplette Hardware ab. Was bleibt, ist die schwarze vordere Seite mit einem Schutzglas von Corning.

Eines der Highlight, oder das Highlight des iPhone 5c sind die fünf verschiedenen Farben Blau, Gelb, Grün, Pink und Weiß. Die Farben sind nicht matt, was wir persönlich eher gesehen hätten, sondern sie sind stark glänzend und reflektierend, was Lichtreflexionen angeht. Polycarbonat á la Nokia Lumia Wie bei fast allen iPhones, ist die Haptik außerordentlich gut. Das iPhone 5c liegt nahezu perfekt in den Händen und die Einhandbedienung ist problemlos möglich. Das Material, auch wenn es Kunststoff ist, hat eine hochwertige Verarbeitung und ist zu vergleichen mit dem, was bisher Nokia abgeliefert hat. Das Gefühl von Billig empfinden wir hier nicht.

Apple iPhone 5c
Apple iPhone 5c

Wie gesagt, im Inneren ist es ein iPhone 5. Trotzdem ist es etwas dicker, größer und schwerer geworden. Die Höhe beträgt 124,4mm und die Dicke misst 8,9mm. Dabei macht die Masse 132g aus. Wie bisher jedes iPhone in der Geschichte, ist auch das iPhone 5c ein physisch geschlossenes Telefon. Das bedeutet: Der Akku kann von dem Nutzer nicht ausgetauscht oder entnommen werden. Das ist aber nicht negativ, finden wir. Wie Anfangs erwähnt, der Akku hat sich verbessert: Die Nennladung beträgt 1.507mAh gegenüber 1.440mAh im iPhone 5. Wir haben rund 4 Tage Standby und 1,5 Tage aktive Nutzung erreicht. Das iPhone 5c ist in weniger als 2 Stunden komplett aufgeladen. Der interne Speicher variiert von Version zu Version. Man hat eine Auswahl zwischen 16GB und 32GB. Eine Erweiterung ist nicht möglich.

Das Display ist 4-Zoll in der Diagonale groß und ist ein sogenanntes In-Cell-Touch Panel. Das heißt: Die berührungsempfindliche Schicht ist mit dem LCD-IPS verklebt. Die Auflösung ist 1.136 Pixel in der Höhe multipliziert 640 Pixel in der Breite. Das ergibt eine Pixeldichte von 325,97ppi bei insgesamt 727.040 Pixeln. Weil das iPhone 5c größer geworden ist, hat sich auch das frontale Display-Oberflächen Verhältnis verschlechtert: Von 60,85% auf marginale 59,94%. Wie dem auch sei, von der Qualität ist das Apple Retina Display hervorragend: Es ist hell, die Farbexaktheit ist sehr präzise, Blickwinkel ist äußerst stabil und der Schwarzwert ist auch gut. Alles in allem, ein Display auf sehr hohem Niveau.

Apple iPhone 5c
Apple iPhone 5c

Das iPhone 5c hat einen neuen Namen, aber die Hardware von gestern. Es kann alles das, was das iPhone 5 vor einem Jahr auch konnte. Hinzugekommen sind lediglich ein paar kleine Neuheiten, wie nationales LTE und ein etwas stärkerer Akku. Das ist aber auch schon alles, was man aufzählen kann. Natürlich hat sich die Optik geändert, dazu auch der Preis. Die 16GB Variante kostet 599€, die mit 32GB liegt bei 699€. Es ist kein Billig-iPhone, sondern ein alternatives iPhone, das für diejenigen gemacht wurde, die Wert auf Farbe und Individualisierung legen. Sollte diese optische Änderung und das LTE für Vodafone und Telefónica Germany nicht relevant sein, so kann man sich ein günstiges iPhone 5 irgendwo besorgen, das reicht auch aus.

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