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Test: Apple iPad Air

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von Bestboyz Signet  //  Facebook Twitter Google+

Das ist es, das neueste Tablet aus Cupertino. Es ist das iPad der fünften Generation, dabei heißt es gar nicht iPad 5 oder iPad mit Retina Display 2013 – es trägt den simplen Namen iPad Air. Und wie die meisten von Euch sicherlich wissen: Air-Produkte von Apple charakterisieren eine leichte Bauweise. Sie sind handlich, dünn und dennoch hochwertig. In diesem Test erfahrt Ihr alles Wissenswerte zu dem iPad Air.

Bei dem iPad Air hat sich Apple für ein neues Design entscheiden – eigentlich ist es nicht wirklich neu, es wurde lediglich von dem iPad mini aus dem Jahr 2012 adaptiert. Dennoch sieht es erstmals anders aus. Das Grundlegende ist aber gleich geblieben: vorne gibt es ein großes Multi-Touch Display mit Glasabdeckung und hinten befindet sich das Unibody-Gehäuse aus Aluminium. Was sich aber verändert hat, ist der Rahmen um das Display: Im Vergleich zu der vorherigen Generation ist dieser um 43 Prozent kleiner geworden. Weil aber die Anzeige gleich groß geblieben ist, wirkt das iPad Air nun sehr schmal. Man muss sich keine Gedanken um den dünnen Rahmen machen, wenn man seinen Daumen auf die Anzeige platziert: Ein Erkennungs-Feature sorgt dafür, dass die Berührung ignoriert wird, dies kam ursprünglich mit dem ersten iPad mini.

Apple iPad Air Rückseite
Apple iPad Air Rückseite

Mit etwas weniger als 480g ist das iPad Air eines der leichtesten oder vielleicht sogar das leichteste Tablet der 10-Zoll Klasse – dabei ist es 7,5mm dünn. Es liegt unglaublich gut in den Händen und man spürt wortwörtlich die Hochwertig des Gerätes. Das iPad Air ist erhältlich in mehreren Versionen und unterschiedlichen Varianten. Das Aussehen ist entweder Silber oder Spacegrau. Weil die Dimensionen kleiner geworden sind, hat auch der Akku an Kapazität abgenommen: Er leistet jetzt 32 Wattstunden, statt wie bisher 42 Wattstunden. Trotzdem erreicht es eine sensationelle Laufzeit von 11:38 Minuten. Wir haben es aktiv genutzt und durchgehend LTE als Hotspot aktiviert. Das Teil hat einen wirklich sehr starken Akku und man muss sich echt anstrengen, damit dieser an einem Tag leer geht. Das Aufladen dauert rund 3 Stunden – dann sind 100% erreicht. Der interne Speicher variiert je nach Version. Unser iPad Air mit LTE und 128GB hat einen frei nutzbaren Speicher von 115GB, wenn man Apps, iOS und Formatierungen abzieht. Jeder Käufer erhält zudem 5GB Speicher von Apple iCloud.

iPad Air
iPad Air

Die Kamerasysteme in einem Tablet sind primär nicht wichtig. Dennoch möchte man ab und zu ein Videogespräch führen, dafür wird eine gute Kamera auf der vorderen Seite vorausgesetzt. Die FaceTimeHD Kamera des iPad Air bringt 1,2-Megapixeln – zwar ist sie ausreichend, dennoch ist es Zeit für eine mit mindestens 2-Megapixeln. Außerdem könnte Weitwinkel nicht schaden. Die Kamera auf der Rückseite, auch „Apple iSight“ genannt, löst mit 5-Megapixeln auf. Und wie gesagt: Primär möchte man mit einem Tablet keine Fotos oder Videos machen, dennoch ist die iSight-Kamera besser als so manche Smartphones. Sie ist echt gut und bietet viel Detail.

Das Wichtigste: Das Display ist 9,7-Zoll in der Diagonale groß. Das hat sich seit vier Jahren nicht geändert. Was wir aber erst seit Anfang des letzten Jahres kennen, ist die hohe Auflösung. Das iPad Air löst mit dem Vektor QXGA auf. Das sind 2.048 Pixel in der Höhe, und 1.536 Pixel in der Breite. Das daraus entstandene Produkt zählt mehr als 3,1 Millionen Pixel. Am IPS-LCDisplay gibt eigentlich nicht viel auszusetzen, denn Farben, Schwarz- und Weißwerte sind klasse. Was Apple aber hätte machen können ist, man könnte es noch laminieren. Heißt: Zwischen dem Glas und dem Panel sollte kein Zwischenraum sein. Dadurch wäre das Display lebendiger. Und die Blickwinkel wären noch besser, als jetzt.

Kamera des iPad Air
Kamera des iPad Air

Das iPad Air ist ein wunderbares Tablet. Für uns persönlich das bisher beste Tablet in diesem Jahr. Es ist handlich, extravagant verarbeitet und fühlt sich sehr solide und hochwertig an. Zudem sieht es gut aus und ist komfortabel im Transport. Auf der positiven Seite zählen wir sehr viele Punkte: Display, Akku, WLAN und LTE-Geschwindigkeit sowie Empfang, darüber hinaus hat Apple ein umfangreiches Angebot an Apps. Die besten in der Industrie, was Tablet angeht, wenn man ehrlich ist. Auf der negativen Seite gibt es nicht viel aufzuzählen: der Preis könnte etwas aggressiver sein, man hätte Touch ID und eventuell Stereo-Lautsprecher in einer ausgerichteten Position einbauen können. So ein Gerät ist für Filme und Serien gedacht – also warum nicht den Sound noch besser machen. Das wären so paar Verbesserungsvorschläge. Zusammengefasst: Das iPad Air eine starke Produktivitäts- und Kreativitätsmaschine. Es macht viel Spaß. Wer sollte es alles kaufen? Nun, die Frage ist: Wer alles nicht? Es ist ideal für Studenten, Schüler und sogar Lehrer. Auch auf der Arbeit, sofern Bedarf vorhanden ist, kann man es sehr effizient einsetzen. Wir haben’s getestet und empfehlen es weiter. Die Preise beginnen ab 479€ – je nach Version und Variante.

BestRankZ zu dem Apple iPad Air
BestRankZ zu dem Apple iPad Air

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