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Test: Anker PowerPort+ 1 mit Qualcomm Quick Charge 3.0

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In den USA eine große Nummer, hierzulande immer sichtbarer: Anker will Eure Smartphones und Tablets schnell aufladen. Mit ihren neuesten Produkten, von 0 auf 80 Prozent in nur 35 Minuten, sogar am schnellsten…

Der britische Zubehörspezialist Anker Technology hat vor kurzem zwei neue Ladegeräte mit Unterstützung auf Qualcomm Quick Charge 3.0 vorgestellt. Für die Schutzkontakt-Steckdose gibt es den Eurostecker-basierten PowerPort+ 1. Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, der interessiert sich wahrscheinlich mehr für das PowerDrive+ 1.

Beide Ladegeräte verfügen über eine konstante Eingangsspannung: 100 bis 240 Volt beim gewöhnlichen Stecker und klassische 12 V für das Teil im Fahrzeug. Bei der Ausgangsspannung sieht man schon die Besonderheit(en): Das Netzgerät sowie der Lader für die Bordspannungssteckdose bieten drei dynamische Werte – 5 V bei 3 A, 9 V bei 2 A sowie 12 V bei 1,5 A.

Im Vergleich zu Quick Charge 2.0 bringt die dritte Generation nicht nur eine schnellere Ladezeit mit sich, sondern auch eine für den Akku schonende Methode. Das funktioniert mit einem intelligenten Energiemanagement, das flexibel in 200-mV-Schritten arbeitet. Genaueres zu der Technologie erfahrt Ihr im dedizierten Artikel (Neuer Ladestandard: Qualcomm zeigt QuickCharge 3.0).

Beide Ladegeräte sind gut verarbeitet und machen einen langanhaltenden und wertigen Eindruck. Die Oberfläche der Gehäuse wurde mit einem Hochglanzlack beschichtet. Sieht edel aus, finden wir – ob jeder der gleichen Meinung ist? Zusätzlich zu der schwarzen Farben findet man an einigen Stellen gewisse Akzente in Orange oder Grün. Die Optik ist dennoch dezent.

Im Vergleich zu den gewöhnlichen und weißen Apple- oder Samsung-Ladegeräten ist das PowerPort+ 1 schon ein großes Ding und wiegt auch gefühlt mehr. Trotzdem hat es die anderen Netzgeräte in einer Mehrfachsteckdose nicht blockiert. Anders verhält sich das PowerDrive+ 1: in meinem 3er BMW Touring ließ sich die Abdeckung der Mittelkonsole nicht schließen, weil die Baugröße des Ladegeräts etwas zu hoch ist. Dann fahre ich halt so…

Kommen wir zu einem anderen Punkt: die Ladegeschwindigkeit. Für den Test habe ich das One A9 von HTC verwendet. Aktuell ist es das einzige Smartphone mit Unterstützung auf Quick Charge 3.0. Mit dem 2.0er-Ladegerät wird der Akku in rund 70 Minuten aufgeladen. Mit dem PortPort+ 1 und PowerDrive+ 1 dauerte es 41 respektive 48 Minuten.

Die Anker-Ladegeräte sind auf Amazon erhältlich und kosten rund 12€. Kein großes Geld, wenn man sieht, dass Hersteller ihre eigenen Schnellladegeräte für teilweise 20€ und mehr anbieten.
Wer wenig Zeit zum Laden hat, viel unterwegs und auf sein Smartphone angewiesen ist (wie wir alle irgendwie), der sollte sich ein Schnellladegerät zulegen. Vielleicht von Anker – oder kennt Ihr gute Alternativen? Sagt’s uns in den Kommentaren.

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