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Speeron: Self-Balancing-Board von Pearl im Test

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Mit dem sich selbstbalancierenden Elektro-Scooter von Speeron hat der Onlineshop Pearl ein interessantes Fortbewegungsmittel im Sortiment. Das Gefährt, das der Nutzer durch sich nach vorne und nach hinten neigen steuert, hat unter anderem 300 Watt Motorleistung pro acht Zoll großem Rad, fährt bis zu 12 Stundenkilometer und wird von einem Samsung-Akku angetrieben, der für bis zu 1,5 Stunden Laufzeit gut ist. Wir haben das Gadget einem gründlichen Test unterzogen.

Die meisten werden das Fahrzeug, das Pearl als „selbstbalancierenden Electro-Scooter“ bezeichnet, unter dem Begriff Self-Balance-Board kennen – dies dürfte der mittlerweile am häufigsten für solche Geräte genutzte Name sein. Wir haben uns das Gefährt, das es für 300 Euro im Onlineshop des Händlers gibt, mal genauer angeschaut.

Der Elektro-Scooter von Speron macht einen robusten und soliden Eindruck. Im Inneren sitzt ein Metallrahmen, das Gehäuse ist aus Kunststoff. Letzteres ist somit anfällig für Kratzer und Schrammen, wobei man sich – nicht nur als Anfänger – im Laufe der Zeit die ein oder andere Macke einfangen wird, auch wenn sich das Self-Balancing-Board schon nach kurzer Eingewöhnungsphase komfortabel steuern lässt. Gelegentliche Absprünge, beispielsweise wenn man ungewollt über eine Bodenschwelle fährt, lassen sich nur schwer vermeiden und so kann dabei dann auch das Gehäuse in Mittleidenschaft gezogen werden.

An Technik steckt im 12,2 Kilogramm schweren Elektro-Scooter unter anderem ein 4400-mAh-Akku von Samsung, der in circa drei Stunden komplett aufgeladen ist. Im Test kamen wir mit voller Batterie auf Laufzeiten von maximal 1,5 Stunden. Die Abmessungen des Gefährtes betragen 68 × 30 × 31 Zentimeter.

Gesteuert wird, indem sich der auf dem Board stehende Fahrer nach vorne oder hinten neigt. Bis man ein Gefühl dafür hat, wie stark man sich neigen muss, dauert es nicht allzu lange – vorausgesetzt, man ist motorisch nicht völlig ungeschickt. Gewendet wird der Elektro-Scooter dadurch, dass man die beiden Teile des Gerätes gegeneinander verdreht. Das heißt, dass ein Fuß leicht nach vorne und ein Fuß leicht nach hinten bewegt werden muss. An entsprechender Technik hat das Gerät ein Gyroskop, Beschleunigungssensoren und ein Trägheitsstabilisationssystem, die dafür sorgen, dass es sich nach kurzer Einarbeitungszeit leicht und komfortabel steuern lässt.

Mit 300 Watt Motorleistung pro Rad, das jeweils acht Zoll groß und aus Vollgummi ist, kommt das Balancing-Board auf maximal 12 Stundenkilometer, was sich schneller anfühlt, als es sich anhört. Wenn man mit dem Teil Vollgas fährt, bläst einem schon recht gut der Wind um die Ohren. Die in den Schutzblechen sitzenden LEDs sind nur eine optische Spielerei, die beiden LEDs in der Mitte des Boards zeigen den aktuellen Akkuladestand an und geben ein rotes Signal, wenn die Geschwindigkeit zehn Stundenkilometer übersteigt.

Der Elektro-Scooter von Pearl eignet sich vor allem für das fahren auf ebenen Flächen, am besten gleitet es sich auf Asphalt. Allerdings ist das Gerät nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen, man muss sich für seine Touren also entsprechende Plätze und Wege suchen. Für Feldwege und Grasflächen ist das Fahrzeug eher weniger geeignet, allerdings hat es durchaus auch seinen Reiz zuzusehen, dass es einem gelingt, sich dort auf dem Gefährt zu halten und nicht abgeworfen zu werden.

Mit 300 Euro liegt Pearls Self-Balancing-Board preislich im Bereich der günstigsten Geräte dieser Art, bietet aber eine Menge Fahrspaß. Billiger bekommt man ein solches Gadget in der Regel nur durch einen China-Import, bei dem allerdings zusätzliche Zollkosten entstehen können, die den günstigeren Preis dann wieder wettmachen. Wer Interesse daran hat auf einem Self-Balancing-Board seine ersten Geh- bzw. Fahrversuche zu machen, der ist mit dem Elektro-Scooter von Pearl gut bedient.

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