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Sony Xperia XZ1 im Test: Display top, Kamera flop

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Das Xperia XZ1 ist das neue High-End-Smartphone des japanischen Elektronikkonzerns Sony. Gemeinem mit seinem kleinen Bruder, dem Xperia XZ1 Compact, wurde es vor wenigen Tagen auf der IFA in Berlin vorgestellt. Zu den Besonderheiten gehören eine 3D-Scan-Funktion sowie das erst kürzlich von Google enthüllte Betriebssystem Android 8.0 Oreo. Das Telefon ist technisch gut ausgestattet und kommt zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 699 Euro in den deutschen Handel. Wir haben das Xperia XZ1 unter die Lupe genommen. In diesem ausführlichen Testbericht von TechStage erfahrt Ihr alles Wichtige zum neuen Sony-Smartphone!

Das Xperia XZ1 kommt in einer weißen, einfach gehaltenen Umverpackung zu seinem Besitzer. Gleich nach dem Öffnen wird man von seinem neuen Telefon begrüßt, das zunächst in klarer Folie eingepackt ist. Im Karton befinden sich ein Ladekabel mit dem Anschluss USB Type C, ein Ladegerät sowie Kopfhörer.

Wie beim Xperia XZ Premium, das im Februar dieses Jahres vorgestellt wurde, fehlen auch bei diesem Smartphone anständige Kopfhörer. Stattdessen gibt es ganz einfache Ohrstöpsel, die gerade einmal zum Telefonieren ausreichen. Das Hören von Musik macht nicht wirklich Spaß: unbequem, leise und ein Klang, den man so nur von Einwegprodukten aus Stadtführungsbussen kennt.

Wie beim XZ Premium gibt es aber auch beim neuen Modell eine verkaufsfördernde Maßnahme von Sony: Die ersten Käufer des Xperia XZ1 erhalten einen kabellosen Premium-Kopfhörer dazu. Dabei handelt es sich um die WH-H800 h.ear on 2 Mini Wireless im Wert von 219 Euro. Die Verkaufsaktion ist auf 3500 Stück limitiert. Mehr dazu auf der Webseite von Sony.

Das Xperia XZ1 wird über ein normales Netzgerät aufgeladen. Obwohl das Telefon die QuickCharge-3.0-Schnellladetechnik von Qualcomm unterstützt und ein USB Type C mit der Spezifikation USB 3.1 besitzt, ist das mitgelieferte Netzgerät nicht schnelladefähig. Im Test hat das Füllen des Akkus mit Originalzubehör etwa 2 Stunden und 41 Minuten gedauert. Mit einem Quick-Lader eines Drittherstellers hat das nur etwa halb so lange gedauert: 1 Stunde und 27 Minuten.

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    Sony h.ear on 2 Mini Wireless NC rot (WHH800)
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    Sony h.ear on 2 Mini Wireless NC blau (WHH800)
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    Sony h.ear on 2 Mini Wireless NC gold (WHH800)
  • Grün
    Sony h.ear on 2 Mini Wireless NC grün (WHH800)
Sony Xperia XZ1: Design
Ein Design aus Metall, statt Glas. Das Gehäuse des Xperia XZ1 besteht aus Aluminium.

Eine neue Messe, ein neues Flaggschiff-Smartphone von Sony. Nicht nur der Name des Gerätes ist zum Verwechseln ähnlich zu seinen Vorgängern, auch die Optik ist fast die gleiche. Das Xperia XZ1 verfügt über ein blockartiges Design, das sich auf den ersten und zweiten Blick nicht großartig von den Modellen zuvor unterscheidet. Es ist ein eigens von Sony selbst entwickeltes Design, doch mittlerweile ist es in die Jahre gekommen und wirkt nicht mehr zeitgemäß. Der Rahmen des Smartphones ist vergleichsweise dick und wirkt im Verhältnis zum Bildschirm überproportional groß. Wir finden: Es ist kein Muss, dass Sony dem aktuellen Trend folgt und auf ein rahmenloses Design setzt. Aber ein wenig moderner darf es schon sein. Trotz dessen liegt das Xperia XZ1 gut in der Hand – mit einer gemessenen Dicke von 7,52 mm und einem Gewicht von 155,8 Gramm vermittelt das Telefon einen schlanken und leichten Eindruck.

Sony Xperia XZ1: Design
Die Seiten des Xperia XZ1 sind stärker abgerundet als bei den Modellen zuvor.

Bei der Materialwahl hat sich Sony für Aluminium entschieden, der Vorgänger hat Glas getragen. „Es sollte nicht reflektieren und glänzen – das ist nur den Premium-Modellen vorenthalten“ erklärten Repräsentanten von Sony auf dem IFA-Stand. Das Gehäuse des Xperia XZ1 besteht durchgehend aus Metall, die hochwertige und unheimlich saubere Verarbeitung macht sich beim Anfassen und Ansehen sofort bemerkbar. Das Sony-Smartphone wirkt edel und extrem solide.

Etwas gewöhnungsbedürftig sind die drei Kunststoffstreifen an den Seiten oben und unten. Sie fließen aus dem Displaybereich heraus und gehen wieder bündig und symmetrisch rein. Der Übergang ist nahtlos. Unter ihnen sitzen die Antennen für die Kommunikationstechnologien Bluetooth, Mobilfunk und WLAN.

Sony Xperia XZ1: Design
Unter den Streifen an den Seiten des Xperia XZ1 sitzen Antennen für die Kommunikation.

Was gibt es sonst noch zu wissen? Das im Vergleich zu seinen Vorgängern stark an den Seiten abgerundete Xperia XZ1 ist staub- und wasserfest nach IP68. Regen, Spritzwasser und verschüttete Flüssigkeiten machen dem Telefon nichts aus. Mit Salzwasser sollte man aber vorsichtig sein und es nicht auf den Kontaktflächen verdunsten lassen – nach Kontakt mit einer Welle im Mittelmeer sollte man es mit Süßwasser abspülen.

Das mit widerstandsfähigem Corning Gorilla Glass 5 ausgestattete Sony Xperia XZ1 wird in den vier Farben Black, Warm Silver, Moonlit Blue und Venus Pink erhältlich sein. Venus Pink? Ja – dieser interessante Farbname ist übrigens einer der Gründe dafür, warum Sony beim Xperia XZ1 zum ersten Mal die verschiedenen Farben nicht ins Deutsche übersetzt hat.

Bei der Hardware setzt Sony auf das Neueste, was der Markt derzeit zu bieten hat. Das beginnt mit einem leistungsstarken Prozessor von Qualcomm, dem Snapdragon 835. Im Test arbeitete dieser mit einer Taktfrequenz zwischen 300 und 2457,6 Megahertz. Die Hitzeentwicklung bei alltäglichen Dingen wie Fotografieren oder das Schreiben von E-Mails liegt im Normalbereich. Bei anspruchsvolleren Aufgaben kletterte das Xperia XZ1 schnell auf messbar warme 38 Grad.

Sony Xperia XZ1: Fingerabdrucksensor
Der Fingerabdrucksensor im Xperia XZ1 sitzt im seitlichen Power-Knopf und reagiert prompt auf Eingaben.

Dem Prozessor stehen 4 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Für das Hin- und Herwechseln zwischen mehreren Applikationen ist das mehr als ausreichend. Auch das Auslagern von größeren Dateien im flüchtigen Speicher stellt keine große Herausforderung dar. Zusammen mit den neuen Funktionen von Android Oreo arbeitet das Xperia XZ1 in einem blitzschnellen Tempo. Auf Referenzsystemen gibt Google eine Verdoppelung der Leistung mit dem neuen Android an. Da das neue Sony-Smartphone ab Werk mit dem Oreo ausgestattet ist, existiert kein Vergangenheitswert zum Überprüfen dieser Angaben.

Sony Xperia XZ1: Speicherkarte
Ein Speicherkarte mit 400 GByte und technisch sogar bis 2 TByte lässt sich im Xperia XZ1 einsetzen.

Gefühlt arbeitet das Xperia wahnsinnig schnell. Doch wie schaut’s mit Zahlen aus, die mehr Objektivität versprechen? Im AnTuTu-Benchmark erzielt das Sony-Smartphone einen Wert von 164.000 Punkten. Das sind 5000 Punkte weniger als das vergleichbare Nokia 8 von HMD Global (Testbericht) erreicht, trotzdem entspricht das der High-End-Klasse. Nur Apple toppt das Ganze mit seinen iPhones und dem derzeitigen Rekordwert von 185.000 Punkten. Wirklich vergleichbar ist das jedoch nicht, da Apple mit iOS auf ein anderes Betriebssystem setzt.

Der Speicher des Xperia XZ1 ist 64 GByte groß. Nach Abzug der Software und allen vorinstallierten Apps stehen dem Nutzer rund 51 GByte für Apps, Filme, Fotos und eigene Daten zur Verfügung. Sollten auch die knapp werden, kann eine Speicherkarte im Format microSDXC eingesetzt werden, die den Speicher um bis zu 400 GByte erweitert. Welche Speicherkarte die beste ist, erfahrt Ihr in unserem aktuellen Vergleichstest zu Speicherkarten für Android-Smartphones und -Tablets.

Sony Xperia XZ1: USB Type C
Das Xperia XZ1 wird über USB Type C Generation 1 mit der Spezifikation USB 3.1 aufgeladen.

Im Vergleich zu aktuellen High-End-Smartphones wie dem U11 von HTC (Testbericht), dem Nokia 8 von HMD Global oder dem brandneuen Galaxy Note 8 von Samsung kommt die deutsche Ausführung des Xperia XZ1 ausschließlich mit einer SIM-Karte im Format nanoSIM (4FF) zurecht. Wer unbedingt Dual-SIM in Kombination mit dem neuen Sony-Smartphone braucht, der muss das Gerät in Großbritannien oder Polen kaufen.

Der Empfang sowie die Gesprächsqualität haben wir in den Netzen von Vodafone und Telefonica Deutschland (o2) im Großraum Hamburg getestet, beides war einwandfrei. Seit dem 5. September 2017 können Kunden von Vodafone Telefonate kostenlos über das WLAN führen, das Sony-Smartphone unterstützt diese Technologie. Mehr Informationen zu WiFi Calling.

Sony Xperia XZ1: IP68
Das Xperia XZ1 ist IP68 zertifziert und damit staub- und wasserfest.

Einer der Knackpunkte des Xperia XZ1 ist der fest eingebaute Akku mit einer Kapazität von 2700 mAh. Selten kommt es vor, dass ein aktuelles High-End-Gerät unter die 3000-mAh-Marke fällt. Was wir schon vorab befürchtet haben, hat sich im Test bestätigt: Bei maximaler Helligkeit und einer durchgehenden Videowiedergabe über das WLAN hielt das Telefon lediglich 4 Stunden und 10 Minuten durch. Zum Glück gibt es drei verschiedene Modi zum Sparen von Energie auf dem Smartphone, die allesamt eine Kompromissbereitschaft einfordern und die Leistung stark reduzieren. Das ist leider nicht geil.

Das Nokia 8 (Testbericht) hat ebenfalls ein helles und ähnlich großes Display, allerdings eine höhere Auflösung. Im gleichen Test erreicht das Telefon 4 Stunden und 58 Minuten. Einen Top-Wert hat das knapp 6 mm dünne und 145 Gramm leichte Moto Z2 Play von Motorola (Testbericht) mit sagenumwobenen 15 Stunden erreicht: Es geht also!

Sony Xperia XZ1: HDR Display
Das Xperia XZ1 besitzt ein 5,2 Zoll großes HDR-Display mit hoher Helligkeit.

Beim neuen Xperia XZ1, das parallel zum großen Bruder Xperia XZ Premium im Programm ist, setzt Sony auf ein 5,2 Zoll großes Display. Die Anzeige basiert auf IPS-Flüssigkristalltechnologie (LCD) und löst Full-HD auf, also 1920 × 1080 Pixel. Unserer Meinung nach hat der Hersteller die richtige Entscheidung getroffen, indem er auf die höhere Auflösung QHD verzichtet hat. Das ist vor allem für VR-Anwendungen interessant, aber auf den Zug ist Sony bislang mit eigenen Produkten nicht aufgesprungen. Andere Hersteller wie OnePlus trauen sich sogar noch mehr und setzen bei aktuellen Produkten mit noch größeren Displays (5,5 Zoll) auf Full-HD.

Gut gefallen hat uns die enorme Helligkeit des Bildschirms. Farben wirken extrem realistisch, außerdem ist das LCD-Panel erfreulich kontrastreich. Schon 50 Prozent der Leuchtkraft wirken abends unangenehm in den Augen. Hier tut man sich und seiner Gesundheit einen Gefallen, wenn man die ab Werk aktivierte Funktion „adaptive Helligkeit“ in den Einstellung eingeschaltet lässt. Übrigens: Ein systemeigener Blaulichtfilter für die augenschonende Nutzung existiert nicht.

Entgegen des aktuellen Trends mit Dual-Kameras verbaut Sony im Xperia XZ1 eine Digitalkamera mit einer Fotoauflösung von 19 Megapixeln. Der Bildsensor hat eine Größe von 1/2,3 Zoll. Dabei handelt es sich um den IMX147 – hergestellt von der Sony Semiconductor Solutions Corporation in Japan. Mit einer Kantenlänge von 1,2 Mikrometer pro Pixel bringt der rückwärtig belichtete CMOS-Sensor nicht gerade die idealen Eigenschaften für eine starke Lichtaufnahme. Zum aktuellen Zeitpunkt steht er dem Schwesterunternehmen Sony Mobile exklusiv zur Verfügung. Günstige Umstände, wie der Test wiederholend bestätigt.

Sony Xperia XZ1: Kamera
Des Xperia XZ1 Kamera löst mit 19 Megapixeln auf.

Sony beliefert nahezu die halbe Smartphone-Industrie mit ihrer Foto- und Sensortechnologie. Nur wenn es um die eigenen Geräte geht, machen sie alles falsch. Los geht es mit der Hardware über die Software bis zu Spielereien, die weder sinnvoll sind noch korrekt umgesetzt werden. Statt mehr Megapixel sollte sich Sony auf eine vernünftige Auflösung mit großen Einzelpixeln konzentrieren. Außerdem täte eine lichtstarke Blende der Bildqualität gut und würde bei Schwachlichtverhältnissen für einen enormen Schub in der Bildqualität sorgen.

Während manche Hersteller schon bei einer lichtstarken Blende von f/1.6 angelangt sind, klebt Sony seit Jahren noch bei f/2 fest. Außerdem fehlt wieder der optische Bildstabilisator (OIS). Okay, das Pixel von Google kommt auch ohne die mechanische Stabilisierung aus und lieferte erstklassige Aufnahmen. Aber Sony ist nicht Google und die sich so beeindruckend anhörende Sony-Marke „SteadyShot mit Intelligent Active Mode“ entspricht nicht den evolutionären Algorithmen aus der Deep-Learning-Forschung von Google, die der Technologiekonzern – selbstverständlich – nicht freigibt. Schon einmal die elektronische Stabilisierung eines Pixel-Smartphones in Aktion gesehen? Da ist ein himmelweiter Unterschied zwischen allen anderen EIS-Systemen.

Eine weitere Enttäuschung ist das Autofokussystem des Xperia XZ1, das nun auch Serienaufnahmen beherrscht. Letzteres funktioniert wie vom Hersteller beschrieben: Bewegte Motive in einer Reihe von Bildern, die zum Beispiel durch das Festhalten der Auslöse-Taste am rechten Gehäuserand geknipst werden, bleiben kontinuierlich scharf. Das ist nicht nur goldrichtig für dynamische Aufnahmen, sondern auch einzigartig in der Smartphone-Landschaft. Doch grundsätzlich arbeitet die Scharfstellung mit dem prädiktiven Hybrid-Autofokussystem langsam. Dabei wird diese Fähigkeit von Sony besonders beworben. Das HTC U11 oder Galaxy S8 mit ihren Dual-Pixel-Systemen (100 Prozent PDAF) sind schneller, weicher, stufenloser und akkurater.

Obwohl Sony die besten Kamerasensoren baut, ist kein Sony-Smartphone in den Top 5. Stattdessen wird die Liste von DxO von zwei Herstellern angeführt, die allesamt Sony-Technologie nutzen. Was 1 Ironie vong Ding her.

Testbilder der Kamera

3D Creator

Keine Spielerei, sondern tatsächlich eine einzigartige und coole Sache mit speziellem Nutzen ist der AR-basierte 3D Creator im Xperia XZ1 von Sony. Über die Kamera erfasst das Smartphone menschliche Gesichter und andere Objekte und stellt sie in einem dreidimensionalen Raum dar. Die Nutzung des 3D-Scanners erfordert anfangs etwas Zeit; ein Tutorial nimmt den Nutzer an die Hand und erklärt Essentielles bei den ersten Schritten.

Über die Applikation lassen sich Dinge modellieren, abspeichern und exportieren. Das Gesicht eines Menschen kann beispielsweise in lustigen 3D-Videos oder als Internetmemes integriert und geteilt werden. Gerade der persönliche Aspekt bereitet viel Freude. Einen Schritt weiter geht es mit dem Drucken des 3D-Abbildes: entweder über einen Dienstleister für rund 70 Euro oder man exportiert die obj-Datei und druckt selbst, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

Kameravergleich mit dem iPhone 7 Plus und Galaxy S8

Ein Alleinstellungsmerkmal besitzt das Xperia XZ1 auch im Bereich der Software. Das Smartphone läuft ab sofort mit Android OS 8.0 Oreo. Kein anderes Telefon außer den aktualisierten Geräten von Google hat derzeit das brandneue Betriebssystem, noch nicht einmal die Hersteller der kommenden Pixel-2-Smartphones LG und HTC.

Aber was genau ist neu an Android Oreo? Eine von den Apps noch nicht unterstützte Funktion ist Bild-im-Bild – kurz „PiP“. Damit können Videos von YouTube und anderen Wiedergabe-Apps nahtlos weitergeschaut werden, während die Oberfläche für andere Aufgaben zur Verfügung steht. Eine ähnliche und bereits seit längerem schon implementierte Funktion ist das Konzept des Multiwindows. Dabei wird die Bildschirmfläche zwischen zwei Applikationen aufgeteilt. PiP erlaubt mehr Flexibilität.

Sony Xperia XZ1: Software
Die Software im Xperia XZ1 heißt Xperia UI und basiert auf Android OS 8.0 Oreo.

Neben einigen Verbesserungen im Code unter Haube bringt die neue Android-Version auch ein standardisiertes Emoji-Designs sowie die im März 2017 veröffentlichte Spezifikation Emoji 5.0, die auch Apple in Kürze in seinem Smartphone- und Tablet-Betriebssystem iOS 11 integrieren möchte.

Das automatische Ausfüllen von Formularen mit Benutzernamen und Logins hat sowohl mit unserem Pixel-Smartphone als auch dem Testgerät des Xperia XZ1 exzellent funktioniert. Als kompatiblen Manager hat uns 1Password gute Dienste geleistet.

In der Regel ist Sony ein Hersteller, der seine Nutzer zeitnah mit Updates und Upgrade versorgt – das sogar langfristig sowie unerwartet. Dieses Verhalten ist löblich. Für’s Erste können die Entwickler jedoch ihre Füße auf den Tisch stellen und sich lediglich um sicherheitsrelevante Patches kümmern!

Wer sich für ein Sony Xperia XZ1 entscheidet, der bekommt ein handliches und hochwertig verarbeitetes High-End-Smartphone. Besonders hervorzuheben ist das helle und hochkontrastreiche Display (HDR) mit seiner scharfen Darstellung. Auch positiv: die Stereo-Lautsprecher, die im Vergleich zum vorherigen Modell klarer und lauter geworden sind. Ein weiterer Punkt, der – wenn auch nur temporärer – für den Kauf spricht, ist das Betriebssystem. Nachhaltiger dagegen ist die starke Performance der Hardware.

Die Kamera des Xperia XZ1 ist leider seine Achillesverse. Sie ist langsamer und qualitativ schlechter als die Kameras vergleichbarer Geräte. Aufnahmen, die tagsüber gemacht werden, sind tadellos. Doch bei wenig Licht – der Königsdisziplin in dieser Klasse – kommt die Kamera schnell an ihre Grenzen. Ein Software-Update wird hier wenig bringen, da die Hardware-Ausstattung bereits ein ungünstiges Fundament bietet. Auch negativ: der Akku mit seinem kurzem Atmen. Wenn doch nur ein Schnellladegerät dabei wäre ...

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    Sony Xperia XZ1 blau
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    Sony Xperia XZ1 schwarz

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