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Shure SE425: High-End-In-Ear-Ohrhörer im Test

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Die Sound Isolating Orhörer SE425 von Shure sind mit ihrem Preis von 275 Euro UVP alles andere als günstig. Allerdings gehört zu den Stöpseln mit integriertem Hochtöner und Basslautsprecher auch eine Menge Zubehör. Und gut klingen sollen die In-Ears natürlich auch. Ob uns der SE425 überzeugen konnte, erfahrt Ihr in unserem Test.


Wie alle Modelle der Sound-Isolating-Serie wirkt auch der SE425 auf den ersten Blick recht wuchtig. Die knubbeligen Stöpsel sitzen allerdings komplett in der Ohrmuschel und tragen so letztendlich auch nicht über Gebühr auf. Die In-Ears und das Kabel wirken robust, Letzteres ist abnehmbar und somit im Schadensfall leicht austauschbar. Das 162 Zentimeter lange Kabel wird bei der Nutzung des SE425 über die Ohren nach hinten geführt. Zu diesem Zweck ist es zu den Ohrstöpseln hin auf einer Länge von circa 4 Zentimetern versteift. So lässt sich dort ein Bügel formen, der für guten Halt sorgt.

Bild: Techstage Zu den In-Ears gibt es diverse Ohrpassstücke.

Der Name der Sound Isolating Reihe ist Programm: Die Abschirmung von Umgebungsgeräuschen beträgt beim SE425 bis zu 37 dB. Der Frequenzbereich geht von 20 Hz bis 19 kHz, die Impedanz beträgt 22 Ohm. Die Empfindlichkeit gibt der Hersteller mit 109 dB SPL/mW an. Eine integrierte Frequenzweiche ist für die Signaltrennung zwischen hohen und tiefen Frequenzen verantwortlich, der Klang tönt beim SE425 jeweils aus einem Hochtöner und einem Basslautsprecher. Zum Lieferumfang gehören im Vergleich zum günstigeren SE215 neben einer Transportbox und jeweils drei Ohreinsätzen in Schaumstoff und Silikon noch weitere gelbe Schaumstoff- und Tannenbaum-Ohrpassstücke. Außerdem ist noch ein 6,3-Millimeter-Klinken-Adapter im Paket.

In Sachen Tragekomfort unterscheidet sich der SE425 nicht von anderen Ohrhörern der Sound-Isolating-Reihe: Die Stöpsel sitzen mit entsprechendem Ohreinsatz und hinter den Ohren entlanggelegtem Kabel gut und fest in Gehörgang und Ohrmuschel und fallen weder im Bühneneinsatz noch beim Sport von alleine heraus. Wer das für Monitoring-In-Ears typische „Kabel hinten lang legen“ nicht gewohnt ist, der muss sich allerdings erst mit dieser Art des Einsetzens und Tragens anfreunden.

Bild: Techstage Mit passendem Ohreinsatz und nach hinten gelegtem Kabel sitzt der SE452 bombig.

Während der um die 100 Euro teure SE215 einen warmen Sound mit ordentlich Bass produziert, zeigt sich der SE425 aufgeräumter im Klangbild. Man hört auch filigrane Details, die bei den meisten In-Ear-Ohrhörern untergehen. Hierbei dürfte vor allem der integrierte Hochtöner einen guten Teil zu beitragen. Aber auch Bass und Mitten können sich sehen, bzw. hören lassen und präsentieren sich dem Zuhörer ausgewogen und definiert. Somit eignet sich der SE425 nicht nur für Musiker, die auf der Bühne einen detailreichen Sound wollen, sondern auch für Nicht-Musiker, die möglichst jede Kleinigkeit im Klangbild mitbekommen wollen.

Der SE425 von Shure ist ein sehr gut klingender In-Ear-Ohrhörer, der vor allem mit seinem Detailreichtum punkten kann. Wie alle Shure-In-Ears aus der Sound-Isolating-Serie sitzen die Stöpsel bombig und taugen so unter anderem auch zum Tragen beim Sport. Das austauschbare Kabel und die große Menge an Ohrpassstücken in verschiedenen Größen und Materialien sind weitere Pluspunkte.

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