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Rockt oder Ramsch? Projektor aus Pappe für Smartphones

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Heute geht es bei „Rockt oder Ramsch?“ um einen Smartphone-Projektor aus Karton, der in ansprechendem Retro-Design daherkommt. Er soll Inhalte vom Handy bis zu achtfach vergrößert auf Oberflächen projizieren können und für Kino-Feeling sorgen.

Den Smartphone-Projektor aus Karton, den wir uns in der heutigen Folge von „Rockt oder Ramsch?“ genauer anschauen, gibt es für 24,95 Euro im Onlineshop von Radbag.de zu kaufen. Die Produktbeschreibung verspricht ein Gadget, mit dem man Filme auf dem Handy auch größerem Publikum vorführen kann, und das unter anderem für Kinoklassiker hervorragend geeignet ist. Ob uns der Papp-Projektor überzeugen konnte, erfahrt Ihr in unserem Video.

Wer lieber liest, statt ein Video zu gucken: Nachfolgend findet Ihr den Inhalt des Clips als Text.

Den „Smartphone Projektor aus Karton“, den es für 24,95 Euro im Onlineshop von Radbag.de gibt, muss man vor Inbetriebnahme erst einmal zusammenbauen. Dies geht einfacher, als es der erste Blick auf die ganzen Einzelteile vermuten lässt. Laut in der Verpackung abgebildeter Anleitung soll man dazu Sekundenkleber verwenden, ich habe allerdings zu doppelseitigen Klebepads gegriffen, was auch gut funktioniert hat. Spätestens bei der Linsenöffnung muss man dann allerdings doch Klebstoff nutzen, da die Pappteile so schmal sind, dass sich keine Klebepads verwenden lassen. Ein klein wenig kniffelig war das Einsetzen der Glaslinse in ein dafür vorgesehenes Papprohr, ließ sich letztendlich aber auch bewerkstelligen.

Fertig zusammengebaut hat der Smartphone-Projektor die ungefähren Abmessungen 17,5 × 16,5 × 10,5 Zentimeter und wiegt 450 Gramm. Das Smartphone wird per Anti-Rutsch-Pad im entsprechenden Fach fixiert, es darf maximal die Maße 14,5 × 8 Zentimeter haben. Das Samsung Galaxy Note 3 mit seinem 5,7-Zoll-Bildschirm ließ sich mit sanfter Gewalt gerade noch in den Projektor einsetzen. Damit dem Handy während der Vorführung nicht die Puste ausgeht, gibt es rechts und links Öffnungen, durch die man das Kabel eines Ladegerätes stecken und mit dem Telefon verbinden kann.

Der Hersteller des Smartphone-Projektors empfiehlt für beste Resultate das Gadget in einem dunklen Raum auf einer glatten weißen Oberfläche zu verwenden. Selbst dann dürfte das an die Wand geworfene Bild allerdings noch einen guten Tacken heller sein. Scharfgestellt wird durch Herausziehen oder Hineinschieben des Innenteils vom Papp-Projektor. Damit der entsprechende Content korrekt angezeigt wird, muss er allerdings noch gedreht werden, denn standardmäßig erscheint das Bild auf dem Kopf. Für Android-Geräte gibt es zum Drehen des Displays das Programm „Ultimate Rotation Control“, unter iOS lässt sich dies laut der Beschreibung des Smartphone-Projektors mit aktiviertem „Assistive Touch“-Feature bewerkstelligen.

Auch wenn der Smartphone-Projektor im Prinzip hält, was er verspricht: Kino-Feeling kam bei mir nicht gerade auf. Das an die Wand geworfene Bild dürfte selbst in komplett abgedunkelten Räumen noch um einiges heller sein, davon abgesehen lässt es sich zwar bis zu einem gewissen Grad scharf stellen, wirkt jedoch letztendlich immer noch etwas verwaschen. Und so ist der Papp-Projektor in meinen Augen zwar ein irgendwie cooles „Proof of concept“, viel mehr dann allerdings auch nicht.

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