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Dungeon Hunter V im Test: Diablo-Klon fürs Smartphone

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Es gibt Sachen, die so natürlich sind wie die Natur selbst: Ein neues Jahr, ein neues Dungeon Hunter. Wir schauen, ob die fünfte Version des Spiels den Ansprüchen gerecht wird.

Kurz zur Erklärung für Quereinsteiger: Dungeon Hunter ist ein Spiel, in dem ihr in die Rolle eines Kämpfers schlüpft. Dieser muss die vom Entwickler vorgegebene Arenen – auf Englisch: Dungeons – durchlaufen, und idealerweise alle dort befindlichen Gegner umnieten.

Der Lohn dieser auf den ersten Blick vergleichsweise sinnlosen Aktivität sind diverse Items, die Ihr in die Verbesserung Eures Kriegers investiert. Die fünfte Version des Spiels setzt an dieser Stelle den Schraubstock an. Es gibt nun verschiedene Elemente, die im Schere-Stein-Papier-Prinzip gegeneinander ausgespielt werden können. Zusätzlich lassen sich Items wie in einem Sammelkartenspiel kombinieren, was zu einer schier unüberschaubaren Menge verschiedener Gegenstände führt.

Die Entwickler von Dungeon Hunter experimentieren permanent mit den Spielcharakteren. Während die dritte Version verschiedene Klassen samt verschiedener Waffengattungen mitbrachte, bekommt Ihr es dieses Mal nur mehr mit austauschbaren Waffen zu tun. Euer Alter Ego ist fortan ein Universalsöldner, der je nach eingesetzter Waffe in den Nah- oder in den Fernkampf geht.

Wirklich interessant wird Dungeon Hunter durch die Möglichkeit zum Onlinegefecht. Bei bestehender Internetverbindung könnt Ihr in diversen Spielmodi auf menschliche Kontrahenten einhacken. Ein Matchingsystem sorgt dabei dafür, dass das Spiel halbwegs fair bleibt.

Dungeon Hunter ist seit Jeher für seine gute Grafik bekannt. Die fünfte Version des Spiels macht in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Das für iOS, Android und Windows Phone zur Verfügung stehende Programm erweist sich entsprechend allerdings auch als vergleichsweise ressourcenaufwändig.

Unter Android bieten die Entwickler das Spiel nur für Vierkern-Prozessoren an. Wir testeten es unter WP auf einem schon etwas angestaubten Samsung Ativ S mit zwei Kernen und mussten uns – ob der Grafikpracht nicht verwunderlich – über den ein oder anderen Ruckler ärgern.

Besonders störend kam mir als alter Fan von Dungeon Hunter III und IV die wesentlich bockigere Steuerung vor. Es kann an meiner Senilität liegen, aber ich bin der Meinung, dass sich die Figuren früher glatter bewegt haben. Zudem gibt es nun ein Energiesystem, das die Anzahl der hintereinander durchführbaren Durchläufe reduziert.

Wenn Ihr noch nie Dungeon Hunter gezockt habt, so könnt Ihr das neue Spiel ruhig eines Blickes würdigen. Besitzer der Vorgängerversion stehen möglicherweise vor einem schweren Abschied: Die oft mit teuren Waffen ausgerüsteten Charaktere lassen sich nämlich nicht in das neue Spiel übernehmen.

Download: Android, iOS, Windows Phone

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