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CES: BlackBerry DTEK 70 alias Mercury im Hands-on

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BlackBerry zog sich im letzten Jahr aus der Hardware-Fertigung zurück. Das Ende der BlackBerry-Samrtphones bedeutet das aber nicht, denn TCL – der chinesische Zulieferer baute in der Vergangenheit die kanadischen Smartphones als Auftragsfertiger – hat sich die Rechte gesichert und produziert künftig selbst neue Smartphones, natürlich unter dem Namen BlackBerry. Die entsprechende Lizenzvereinbarung wurde im Dezember geschlossen.

Kurz darauf gab es bereits einen ersten Wink mit dem Zaunpfahl. Auf der CES 2017 sollte es dann das erste, neue BlackBerry-Smartphone zu sehen geben – das zumindest lies ein Tweet vom 2. Januar vermuten.

Der TCL-Stand auf der CES hatte dann aber gar nichts zu zeigen. Auf mehrfache Nachfrage konnte mir aber ein Mitarbeiter von TCL einen anderen nennen, der einen Prototypen des BlackBerry Mercury dabei hat. Und noch ein paar Versuche später landete der Mercury in meiner Hand.

Erster Eindruck: Ganz hervorragend. Die hohe Hardware-Qualität der vergangen BlackBerrys scheint zumindest auf den ersten Blick auch beim kommenden Modell unverändert zu sein, Formfaktor und Ausstattung gefallen uns. Im folgenden Video könnt ihr selbst sehen, wie der Mercury alias DTEK70 wohl aussehen wird und wie er ausgestattet ist.

BlackBerry Mercury im Hands-on – Prototyp von der CES 2017

Und wer lieber liest als sieht, findet hier den vollständigen Text des Videos.

BlackBerry ist tot – es lebe BlackBerry. Nachdem sich das kanadische Unternehmen ganz offiziell von seiner Hardware-Sparte verabschiedet hat, gibt es trotzdem weiter neue BlackBerry-Smartphones. Und das nächste, das wohl DTEK70 oder Mercury heißen soll, hatten wir schon in der Hand.

Offiziell gezeigt wird es zum Mobile World Congress Ende Februar dieses Jahres, doch wir hatten bereits auf der CES die Möglichkeit, einen Prototypen beim chinesischen Hardware-Hersteller TCL, der sich neben der Marke BlackBerry auch die Marke Alcatel für Smartphones gesichert hat, anzusehen.

Offizielle Aussagen zum Thema Technik und Ausstattung gibt es bisher leider nicht: Die folgenden Daten sind daher Spekulation. Erwartet wird ein 4,63 Zoll großes Display mit 1620 x 1080 Pixeln, darunter befindet sich eine mechanische Tastatur. Wie beispielsweise beim BlackBerry Priv dient die komplette Tastatur auch als Touchpad und reagiert beispielsweise auf Wischgesten, und ähnlich wie bei beim BlackBerry DTEK60 soll auch beim kommenden Mercury ein Fingerabdruck-Scanner in der Tastatur integriert sein. Bei unserem Prototypen hat der aber leider noch nicht funktioniert.

Softwareseitig kommt Android 7.0 Nougat mit diversen BlackBerry-Anpassungen und inklusive Messenger zum Einsatz. Unter der Haube soll es angeblich einen Qualcomm Snapdragon 625 und 3 GByte RAM geben. Die Kamera auf der Rückseite soll 18 Megapixel auflösen, die auf der Front 8 Megapixel. Der Akku soll über 3000 mAh haben – unbestätigte Quellen geben 3400 mAh an. Aufgeladen wird per USB-Type C auf der Unterseite.

Was wir definitiv schon wissen: Der neue Blackberry gefällt uns. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, auch wenn sich der Leder-Look der Rückseite als Kunststoff mit Soft-Touch-Oberfläche entpuppt. Das Display ist hochauflösend und ausreichend groß. Mit der Tastatur hatten wir beim ersten Ausprobieren so unsere Probleme, aber das ist sicherlich auch Übungssache. Erster Eindruck also: Sehr gut. Mehr Details folgen dann in gut sechs Wochen zum Mobile World Congress.

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