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B&W P7 Wireless: edler Bluetoothkopfhörer im Test

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Beim P7 Wireless von Bowers & Wilkins handelt es sich um einen ohrumschließenden Bluetoothkopfhörer mit edlen Materialien wie Aluminium und Schafsleder. Die Laufzeit des P7 Wireless beträgt bis zu 17 Stunden und für bestmöglichen Klang gibt es den Bluetooth-Codec aptX. Da klingt dann auch der Preis von 400 Euro gar nicht mal zu teuer. Ob sich das in unserem Test bestätigt hat, erfahrt Ihr im Artikel und im Video.


Schon der P9 Signature von Bowers & Wilkins hat uns hinsichtlich Wertigkeit und Haptik sehr gut gefallen. Allerdings kostet das gute Stück auch fast 1000 Euro, da darf man das dann auch erwarten. Der mit seiner UVP von 399 Euro um einiges günstigere P7 Wireless lässt sich diesbezüglich allerdings auch nicht lumpen: Das gute Stück wirkt sehr edel, an Materialien kommen unter anderem Aluminium und Schafsleder zum Einsatz. Auch die zum Lieferumfang gehörende Tasche ist aus Leder. Das Gewicht des zusammenklappbaren Kopfhörers beträgt 323 Gramm.

Mit den gut gepolsterten Ohrmuscheln und dem Kopfbügel trägt sich der P7 Wireless sehr komfortabel, auch als Brillenträger hatte ich diesbezüglich keinerlei Schwierigkeiten. An der rechten Ohrmuschel hinten sitzen drei Buttons zur Bedienung der laufenden Musik-App – diese sind mit dem Daumen der rechten Hand gut zu ertasten und zu betätigen. Während die beiden Äußeren Knopfe der Lautstärkeregelung dienen, ist der mittlere Button dreifach belegt: Einmal drücken für Play und Pause, zweimal zum vor und dreimal zum Zurückschalten innerhalb Playlists und Alben. Geht gerade ein Anruf ein dient der mittlere Button zum Annehmen – mit dem P7 Wireless kann man nämlich auch telefonieren.

Der P7 Wireless unterstützt den Bluetooth Codec aptX, der Audiosignale verlustfrei überträgt. Um dies zu gewährleisten, muss das gekoppelte Smartphone aptX allerdings auch beherrschen. Ansonsten läuft die Verbindung über herkömmliches Bluetooth 4.1, dank beiliegendem Klinkenkabel bei Bedarf auch kabelgebunden.

Der Frequenzgang der Membrane mit 40-Millimeter-Chassis geht von 10 Hz bis 20 kHz, die Impedanz beträgt 22 Ohm. Zum Telefonieren mit dem Kopfhörer sind weiterhin zwei Mikrofone verbaut. Der im Inneren sitzende 370-mAh-Akku sorgt laut Hersteller für Laufzeiten bis zu 17 Stunden.

Vom knapp 1000 Euro teuren großen Bruder des P7 Wireless, dem P9 Signature, war ich in Sachen Klang so angetan, wie nie zuvor von einem Kopfhörer. Auch der P7 Wireless klingt toll, kommt aber nicht den Oberhammer-High-End-Sound des P9 heran – kostet aber auch 600 Euro weniger. Für einen Kopfhörer in der Preisklasse bis 400 Euro kann sich der P7 Wireless allerdings definitiv hören lassen.

Auch wenn sich nicht das Wow-Feeling wie beim großen Bruder einstellt: Der P7 Wireless hat einen tollen, feinen und sehr detaillierten Klang. Die Bässe untenrum sind definiert und nicht zu aufdringlich, in Kombination mit den fein abgestimmten Mitten und Höhen bietet der Kopfhörer ein sehr aufgeräumtes räumliches Klangbild.

Unterschiede zwischen kabelgebundenem Betrieb und Bluetooth mit aptX sind durchaus wahrnehmbar. Mit aptX klingt der P7 Wireless sogar in unseren Ohren besser: Der Sound erscheint einerseits noch feiner, aber auch insgesamt runder, als mit Kabel.

Der P7 Wireless ist ein sehr gut klingender Bluetoothkopfhörer im edlen Gewand. Den Preis von 400 finden wir angemessen. Wem das zu teuer ist, der könnte als Alternative beispielsweise zum Sony h.ear on greifen, den man schon ab 200 Euro bekommt. Der klingt auch sehr gut, präsentiert sich allerdings bei Weitem nicht so wertig und beherrscht kein aptX. Und wer mehr als genug Kohle hat, der bekommt mit dem P9 Signature für ab 900 Euro die volle Packung: Das Teil ist superedel und spielt soundtechnisch in der absoluten Oberliga, hat allerdings kein Bluetooth.

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