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App-Review: Instagram ist ein Foto-Netzwerk für Dein Smartphone oder Tablet

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von Bestboyz Signet  // 

Instagram – ein unverzichtbares Werkzeug für Web 2.0.

instagramoffi22
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Yeah, lange haben Androidianer darauf gewartet: Seit einiger Zeit ist die Kult-Applikation Instagram nun auch für das Betriebssystem aus dem Hause Google verfügbar. Das löste einen Sturm an Protesten unter den iPhone-Besitzern aus, man wolle Android OS User nicht in diesen elitären Kreis einladen, die App sei doch etwas Apple-besonderes gewesen, man konnte sich damit von anderen abheben. So manch einer von Euch wird vielleicht noch konservativ sein und Nachrichten in Zeitungen – statt in seinem Tablet – lesen und Pizza via Telefon – und nicht online per Mausklick – bestellen und nicht ganz nachvollziehen können, was das für eine App sein soll, über die jeder so einen Wirbel macht. Für Euch habe ich die Applikation getestet und stelle sie Euch in diesem Review vor.

Kurz: Mit Instagram kannst Du Dein Mittagessen fotografieren und einen trés chicen Filter darüber legen, bevor Du es bei Twitter und Co. postest, damit der Burger cool und lässig, statt süffig und matschig, ausschaut. Und die Bilder Deiner Kaffeetasse bekommen einen ganz neuen Glanz, eine ganz neue Bedeutung und wirken plötzlich so gar nicht mehr sinnlos und Kaffeetassen-mäßig, sondern als hätte Chuck Norris persönlich an eben jener Tasse genippt. Instagram ist der schöne Schein über den Dingen und unverzichtbar für all jene, die um jeden Moment einen Bilderrahmen legen und ihn an eine virtuelle Wand pinnen müssen, um sich stets seufzend und mit leuchtenden Augen daran zu erinnern, dass man letzte Woche ein Sandwich bei Subway gegessen hat.

Doch Instagram ist wie eine Chips-Tüte: Wir wissen, es ist ungesund und wir wollen nur einmal reingreifen, echt jetzt, nur einmal! Und dann greifen wir doch nochmal zu und noch einmal und irgendwann ist das eben so: Instagram gehört dazu. Nicht nur, weil sinnlose Bilder so schick aussehen, sondern weil wir dank dieser hippen Applikation unser ganzes Leben durch einen weichgezeichneten Filter sehen dürfen. Und dieses Gefühl ist so gut, dass es süchtig macht. Wenn unsere Kaffeetassen nicht wie normale Kaffeetassen eines Montag Morgens aussehen, sondern so besonders, so cool irgendwie, dann fühlen wir uns selbst so. Wir haben keine Superheldenkostüme und retten auch nicht die Welt – aber das macht nichts, denn wir haben ja Instagram und sehen unsere Welt plötzlich schillernd und bunt. Aber der stinkende Hundehaufen auf der Straße, in den wir treten, bleibt ein stinkender Hundehaufen, auch wenn man ihn bunt anmalt.

Okay, Schluss mit der Keule – zu instagramen bedeutet ja nunmal auch, sich die Einzigartigkeit eines jeden Augenblicks bewusst zu machen. Im Hier und Jetzt zu leben und genau das zu genießen – eben die kleinen Dinge im Leben. Die erste Tasse Kaffee am Morgen nicht als Selbstverständlichkeit zu betrachten, sondern als ein Geschenk. Und das Schöne an diesen Geschenken ist, dass Du sie dank Instagram teilen und bei anderen durch ein Schlüsselloch in ihr Leben blinzeln kannst.

Deshalb jetzt auch mal an's Eingemachte:

Instagram ist als kostenloser Download für iOS und Android OS erhältlich. Nach der Installation musst Du Dich erst einmal anmelden, danach kann es auch schon losgehen. Die App selbst ist selbsterklärend. Ein Foto Button navigiert Dich direkt zur Kamera oder zur Galerie, wo Du ein Foto knipsen oder auswählen kannst. Automatisch wirst Du nach der Auswahl zur Filterfunktion weiter geleitet, wo du mit einem Klick den Filter über das Bild legst. Danach wird das Bild hochgeladen – Du entscheidest selbst, welche Sozialen Netzwerke daran beteiligt werden.

Was mir gut gefällt: Wenn Du die App öffnest, wird Dir direkt Dein Foto-Verlauf angezeigt. Du kannst Dir aber auch die beliebtesten Instagram-Fotos anschauen und wie bei Twitter Deinen Freunden folgen und Dir selbst folgen lassen. Du kannst Bilder liken und kommentieren – im Grunde ist Instagram ein Foto-Netzwerk für's Smartphone beziehungsweise Tablet.

Das Design ist natürlich schick. Schlicht und einfach, aber mit einer kleinen Prise BonBon gewürzt. Ein bisschen bunt, ein bisschen verspielt - aber nicht zuviel, als dass es kitschig werden könnte.

Nun Ihr: Nutzt Ihr Instagram oder würdet Ihr gern? Was gefällt Euch an der App und was nicht?

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