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Das wichtigste Kamera-Zubehör für Strand & Urlaub

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Wer seinen Sommerurlaub am Strand verbringt, sollte das richtige Zubehör dabei haben. Wir haben die besten Gadgets für Foto- und Videoaufnahmen zusammengesucht.

Einfachen Universal-Hüllen, die Smartphone, Ebook oder Tablet vor Sand und Wasser schützen, sind ab circa 10 Euro erhältlich. Diese Kunststofftaschen schützen zwar das Gerät, versauen aber die Aufnahmequalität von Fotos und Videos. Besser sind daher speziell an das Gerät angepasste Hardcase-Hüllen.

Für Kameras gibt es entweder teure, typenspezifische Unterwassergehäuse oder einfache Universal-Hüllen. Für gute Ergebnisse mit diesen einfachen Kunststoffbeuteln ist es wichtig, dass die Linse mit einer Echtglas-Abdeckung geschützt ist. Die besten Ergebnisse erreicht man aber ganz klar mit den auf die Kamera abgestimmten Unterwassergehäusen. Diese sind allerdings auch vergleichsweise teurer. Wer richtig tauchen geht, fährt unter Umständen mit einer Action-Cam besser und günstiger.

Bild: https://gopro.com/ Aufnahmen auf und unter Wasser sind besonders spektakulär.


Auch für 360-Grad Kameras wie die LG 360 Cam oder die Ricoh Theta S gibt es eigene Unterwasser-Gehäuse. Diese schützen die Kameras und ermöglichen eine rundherum freie Sicht, sind aber eher für die Gegend am Pool geeignet als für den Wrack-Tauchgang an der Thistlegorm.

Gerade für Aufnahmen am Strand oder im Wasser eignen sich natürlich Actioncams perfekt. Natürlich bietet eine Spiegelreflex mehr fotografische Möglichkeiten; allein der Staub- und Wasserschutz der Action-Cams ist aber ein echtes Argument für Gopro & Co. Die Foto- und Videoqualität ist bei aktuellen Geräten überzeugend gut und reicht für private Urlaubsvideos mehr als aus.

Die Auswahl an Actioncams ist riesig. Einige Modelle aus China sind zum Teil für unter 40 Euro erhältlich, die Qualität ist aber dementsprechend mies. Wir raten klar zu Kameras in einem Preissegment von 150 Euro aufwärts. Die aktuellen Modelle Hero 5 Black (Testbericht) und Hero 5 Session (Testbericht) von Gopro beispielsweise machen wirklich erstklassige Aufnahmen. Die beiden Modelle sind sogar ohne zusätzliches Gehäuse wasserdicht und benötigen das Extra-Case nur bei richtigen Tauchgängen.

Wer schon eine Action-Cam hat, findet in unserer Story Das beste Zubehör für GoPro 5 die richtige Ergänzung für den Strand.

Und wenn's etwas abgefahrener sein darf, empfehlen wir den Blick auf eine 360-Grad-Kamera mit Wasser- und Staubschutz. Wer seinen Urlaub daheim mit der VR-Brille noch einmal genießen möchte, sollte sich die Xiaomi Mijia 360 (Testbericht) ansehen.

Wer seinen Videoaufnahmen einen professionellen Touch verpassen möchte, kommt um ein Gimbal nicht herum. Die motorisierten Kamerahalter filtern Bewegungen und sorgen für ein kinoreifes Erlebnis. Egal ob Actioncam, Smartphone oder Spiegelreflex, Gimbals sind inzwischen für fast alle Kamera-Bauformen erhältlich.

Wir haben in den letzten Wochen einige Gimbals getestet, darunter das Karma Grip Gimbal für GoPro 5 (Testbericht) und das Zhiyun Rider M Gimbal für GoPro 4. In die passenden Gimbals kann man sogar sein Smartphone einspannen und eine ganz neue Aufnahmequalität erreichen. Wer sich dafür interessiert, findet in unserer Kaufberatung Smartphone-Gimbals die passende Ausrüstung für sein Handy.

Wer dennoch mit seiner Spiegelreflex- oder Systemkamera an den Strand geht, sollte rechtzeitig an die passende Reinigung denken. Staub und Sand nerven nicht nur im Getriebe der Objektive, sondern können auch für störende Bildfehler sorgen, wenn sie auf den Bildsensor geraten. Um unterwegs die Fotoausrüstung pflegen zu können, empfehlen wir ein Reinigungsset mit Blasebalg. Sand sollte man niemals einfach abwischen – das sorgt für Kratzer und großen Frust.

Fotos und Videos haben einen hohen Speicherbedarf. Der Computer steht natürlich zuhause, also brauchen wir eine andere Lösung, um unterwegs Platz zu schaffen. Wir empfehlen die Auslagerung der Daten auf einen WLAN-USB-Speicher. Diese USB-Speichersticks kommunizieren per Wireless LAN mit dem Android- oder iOS-Smartphone und dienen als mobile Speicherlösung. Dazu stecken wir den Stick in ein USB-Netzteil oder in eine Powerbank und verbinden es mit dem Handy. Anschließend schieben wir die Videos und Fotos einfach auf den Stick und löschen sie dann vom Smartphone. Ein Beispiel dafür ist der Connect-USB-Stick von SanDisk.

  • 32 GByte
    SanDisk Connect Wireless Flash Drive  32GB, WLAN/USB 2.0 (SDWS2-032G-E57)
  • 64 GByte
    SanDisk Connect Wireless Stick  64GB, WLAN/USB 2.0 (SDWS4-064G-G46)
  • 200 GByte
    SanDisk Connect Wireless Stick 200GB, WLAN/USB 2.0 (SDWS4-200G-G46)
  • 128 GByte
    SanDisk Connect Wireless Stick 128GB, WLAN/USB 2.0 (SDWS4-128G-G46)

Wer seine Aufnahmen von der Spiegelreflexkamera direkt per Handy auf Social-Media-Plattformen posten möchte, braucht ebenfalls eine findige Lösung, um die Daten aus der Kamera auf das Handy zu bekommen. Für manche Smartphones gibt es passende Adapter für den USB- respektive Lightning-Anschluss, alternativ und mit allen Geräten funktioniert das mit einer WLAN-Speicherkarte oder mit Hilfe eines WLAN-Kartenlesers. Die Speicherkarten haben den Vorteil, dass sie direkt in der Kamera verbleiben und die Daten von dort direkt ans Smartphone senden. Größter Nachteil ist natürlich der höhere Preis der SD-Karte mit WLAN.

  • Toshiba
    Toshiba FlashAir W-03 Wireless SDHC Class 10  32GB (SD-F32AIR03(8)
  • Transcend
    Transcend Wi-Fi Card 32GB, SDHC (TS32GWSDHC10)
  • Eye-Fi
    Eye-Fi MOBI-PRO-32 Wi-Fi SDHC 32GB, Class 10

Die WLAN-Kartenleser funktionieren auch mit den bereits vorhandenen Speicherkarten. Nachteil ist, dass wir die Karte erst aus der Kamera herausnehmen müssen.

  • Hama
    Hama Wi-Fi SD Cardreader Pro, USB 2.0 (123936)
  • PQI
    PQI Air Drive + 32GB SDHC, WLAN (6W11-032GR2001)
  • Verbatim
    Verbatim MediaShare Mini, WLAN (49160)

Egal ob wir mit Actioncam oder Smartphone filmen, die Batterielaufzeit ist immer zu kurz. Und während man bei der GoPro Hero den Akku noch selbst wechseln kann, sind die Akkus im Handy und in vielen anderen Action-Cams wie der GoPro Session fest verbaut. Man muss also mobil laden – mit einer USB-Powerbank. Diese gibt es in verschiedensten Größen und Kapazitäten. Wir haben im Folgenden ein paar Beispiele herausgesucht – manche davon sogar mit integriertem Solar-Panel.

  • Xlayer
    XLayer Powerbank Plus Solar schwarz (211474)
  • Intenso
    Intenso Powerbank S10000 schwarz (7332530)
  • TP-Link
    TP-Link Powerbank 20100mAh weiß (TL-PB20100)
  • Varta
    Varta Slim Powerbank  6000mAh silber (57965-101-111)
  • Sandberg
    Sandberg Outdoor Solar Powerbank 16000 (420-35)

Wer noch unabhängiger sein möchte, sollte sich ein Solar-Ladegerät anschaffen. Die kleinen Solarpanels liefern bei ausreichender Sonne genügend Strom, um zwei Geräte per USB-aufzuladen. Allerdings ist die Ladeleistung stark von der Sonneneinstrahlung abhängig. Als ideal hat sich die Kombination aus Solar-Lader und Powerbank herausgestellt. Wir hatten kürzlich das tragbare Solar-Ladegerät von Mabor im Test.

Für hochwertige Fotoaufnahmen reicht bei starkem Sonnenschein auch eine gute Kamera nicht aus. Die Kontraste zwischen Hell und Dunkel sind einfach zu extrem. Um bei Fotos am Strand nicht nur einen weißen Himmel zu sehen, kann man einen ND-Filter einsetzen. Diese Filter gibt es in verschiedenen Stärken und für fast alle Kameramodelle. Letztendlich handelt es sich dabei um einen Abdunkelungs-Filter, quasi eine Sonnenbrille für die Kamera-Linse. Je heller die Sonne scheint, desto stärker muss der Filter sein. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: der Himmel erscheint nicht mehr schneeweiß, sondern zeigt Strukturen. Wolken und Kondensstreifen sind wieder sichtbar, ohne das der Vordergrund dabei absäuft. Auch Langzeitaufnahmen sind so bei sehr heller Umgebung möglich. Ohne Filter geraten die Fotos sonst extrem überbelichtet. Wichtig ist darauf zu achten, welche Filtergröße man für seine Kamera benötigt.

Eine Übersicht über ND-Filter mit weiterer Suchfunktion für die verschiedenen Kameras gibt es im heise Preisvergleich (ND-Filter).

Wer am Wasser fotografiert, hat sich bestimmt schon über die Spiegelungen im Wasser geärgert. Statt Fische unter Wasser sind auf den Fotos nur Spiegelungen des Himmels zu sehen. Aber dafür gibt es eine einfache Lösung. Die sogenannten Pol-Filter reduzieren Spiegelungen im Wasser oder auf Scheiben. Auch diese Filter sind in verschiedenen Größen erhältlich; also unbedingt darauf achten, was man für die eigene Ausrüstung braucht. Eine große Auswahl gibt's im heise Preisvergleich (Pol-Filter).

Weitere Informationen zu optischen Filtern haben unsere Kollegen von c't Fotografie zusammengefasst: Fotografieren mit optischen Filtern

Ein Solar-Ladegerät ist gerade im Sommerurlaub wirklich sinnvoll.

Vor allem Action-Cams bieten sich mit ihren tauch-tauglichen Gehäusen für Unterwasseraufnahmen regelrecht an. 40 Meter Tiefe und mehr sind mit den passenden Kunststoff-Cases kein Problem – und Schnorcheln damit selbstverständlich auch nicht. Wer vor allem Detailaufnahmen machen möchte, fährt mit einem Haltegriff für das Unterwassergehäuse am besten, wer den kompletten Tauch- oder Schnorchelausflug festhalten möchte, befestigt die Kamera idealerweise direkt an der Ausrüstung.

Für diesen Zweck gibt’s beispielsweise von Cressi verschiedene Tauchermasken mit Gopro-Halterung, alternativ gibt es auch Masken mit integriertem Schnorchel samt Halterung.

  • Klar
    Cressi-Sub Action Tauchermaske klar (DS410060)
  • Schwarz
    Cressi-Sub Action Tauchermaske schwarz (DS415050)

Kleiner Tipp am Rande: Fast nirgendwo nervt nicht perfekt passende Ausrüstung so wie bei der Tauchermaske. Ist sie nicht vollkommen dicht, leidet das Vergnügen. Also: Bart- und Kopfhaare raus aus der Dichtung zwischen Gesicht und Maske und zum Testen eine Trockenübung: Maske aufsetzen und durch die Nase einatmen. Dabei sollte sich die Tauchermaske am Gesicht festsaugen und keine Luft verlieren. Denn wenn sie an Land schon dicht ist, passt’s im Wasser auch.

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