TechStage
Suche

Ein Angebot von

CrowdSalat: künstliche Kiemen, Akku-Armband & Halbrad

0
von  //  Twitter Google+

Auch in dieser Woche waren wir für Euch wieder in den Technologie-Sektionen der Crowdfunding-Plattformen unterwegs, wie immer auf der Suche nach coolen Gadgets, die es noch gar nicht gibt. Überzeugen Euch die Ideen und die Entwickler? Wenn ja, könnt Ihr sie bei der Realisierung ihres Traumes unterstützen – und dabei oft selbst ein Zukunfts-Gadget zum Schnäppchenpreis abräumen.

In dieser Woche haben wir für Euch ein Leder-Armband mit integriertem Notfall-Akku für's Handy, das Halbrad, was noch kleiner und leichter als ein Klapprad ist, einen um so größeren E-Book-Reader mit 13,3 Zoll großem E-Ink-Display und Android-Betriebssystem, das kabellose Bratenthermometer Meater mit App-Anbindung sowie künstliche Kiemen namens Triton, die 45 Minuten Atmen unter Wasser ermöglichen sollen.

Und wer lieber liest als sieht, findet unterm Video den kompletten Inhalt als Text.

CrowdSalat

Männer tragen Schmuck – ja, das darf so sein. Lederarmbänder zum Beispiel. Und was könnte selbst mich davon überzeugen, ein Lederarmband zu tragen? Genau, ein USB-Port. Den gibt’s tatsächlich, denn in diesem Band ist ein kleiner Notfall-Akku integriert. Mit einer Kapazität von 210 mAh reicht der zwar längst nicht aus, um eine ausführliche Gaming-Session beim Zelten zu ermöglichen, aber wer in eine Felsspalte abgestürzt ist, freut sich, seinen Akku um zehn Prozent laden zu können. Und dabei auch noch gut auszusehen. Kostenpunkt: Gute 20 Dollar, die Auslieferung erfolgt im Mai.

Aus Deutschland kommt das Halbrad, das es derzeit bei der Crowdfunding-Plattform Startnext zu sehen gibt. Halb so groß und halb so schwer wie ein Klapprad soll es sein, in der Stadt aber ebenso für Mobilität sorgen – und ein eigenes S-Bahn-Ticket braucht es auch nicht. Einziger und gleichzeitig größter Nachteil: Eine echte Vorbestell-Möglichkeit gibt es derzeit nicht. Für 80 Euro könnt Ihr eine ausführliche Probefahrt buchen, einen Prototypen gibt’s für 1250 Euro.

Ein 13,3-Zoll-Tablet mit E-Ink-Display, Stifteingabe und Android? Ein Riesen-Kindle, sozusagen, mit Open-Source-Software und Zugang zum Android Market? Ohne gesperrten Boot-Loader, ideal für Bastler? Wer hier nur Bahnhof versteht, bekommt gleich ein massentauglicheres Gadget präsentiert. Versprochen. Und alle anderen dürfen sich über die Vorbestellmöglichkeit für 700 Dollar freuen – und auf die Auslieferung im September hoffen.

Für die begeisterten Köche unter Euch habe ich Meater herausgesucht – ein kabelloses Fleisch- und Bratenthermometer. Es verschwindet samt Essen im Ofen und kommuniziert mit einer Handy-App, damit das Roastbeef perfekt rosa wird, der Truthahn außen knusprig und innen saftig bleibt. Das Projekt ist schon erfolgreich finanziert, die Auslieferung verzögert sich allerdings noch. Ursprünglich wollte der Hersteller im März ausliefern, aktuell sieht es nach Frühsommer aus. Kostenpunkt: Ab 60 Dollar.

Und jetzt kommen wir zu etwas, von dem ich schon als kleines Kind geträumt habe: Künstliche Kiemen! Im Triton steckt eine Membran, die keine Wasser-, wohl aber Sauerstoffmoleküle durchlässt. Ein akkugetriebener Kompressor sammelt den Sauerstoff in einem Tank – und wer Triton in den Mund steckt, soll bis zu 45 Minuten mit einer Akkuladung unter Wasser atmen können, bei einer Tiefe bis maximal drei Metern. Geil, oder? Bei so viel Begeisterung bleiben zwar einige Fragen unbeantwortet, etwa was mit dem erhöhten CO2-Gehalt der Luft passiert oder was man mit dem 300-Dollar-Gadget macht, wenn die Membran nach ein bis zwei Jahren nicht mehr ganz frisch ist. Aber wer 300 Dollar über hat und ohnehin gerne schwimmt, badet oder schnorchelt: Go, Go, Go! Keine Frage, oder?

Einloggen, um Kommentare zu schreiben

Anzeige