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CrowdSalat: Yota-iPhone, Augmented-Reality-Shooter & Co.

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Wir haben wieder für Euch in den Technologie-Abteilungen der Crowdfunding-Portale gestöbert – und auch diese Woche ein paar abgefahrene Gadgets gefunden, die es noch gar nicht gibt. Mit Eurer Unterstützung und Eurem Vertrauen könnten daraus echte Produkte werden.

In dieser Woche gibt es das iPhone-Case PopSlate mit integrierter Power-Bank und E-Ink-Display auf der Rückseite – damit wird das Apple-Smartphone fast zum YotaPhone. Außerdem haben wir den vermutlich ersten Real-Life-Shooter Father.io entdeckt, das Mini-Notebook GDP Win im 5,5-Zoll-Format, Gehirn-Jogging 2.0 mit Neeuro sowie eine kleine Bastler-Kamera namens WiCam, die gerade einmal so groß ist wie eine Münze, aber Akku, Speicher, Bluetooth und WLAN integriert hat.

Aber denkt immer daran: Crowdfunding-Plattformen sind keine Shops. Eine Garantie, die Ware tatsächlich zu erhalten, gibt es nicht.

CrowdSalat – Diese Woche mit PopSlate, Father.io, GDP Win, Neeuro und WiCam

Wer lieber liest als Videos schaut, bekommt hier den kompletten Clip als Text:

Sorry, Yota: Mir scheint, Euer Entrepreneurship wird nicht gewürdigt. Yota Phones, das sind die Android-Smartphones aus Russland mit E-Paper-Display auf der Rückseite. Und eben dieses E-Paper-Display lässt sich jetzt auch beim iPhone 6 nachrüsten – mit dem PopSlate. Die Hülle kommuniziert per Bluetooth mit dem iPhone, zeigt Bilder, Tickets, Uhren, Nachrichten und so weiter – umgeschaltet wird per Touchscreen-Steuerung. Zustätzlich ist eine Powerbank eingebaut, die den Akku im iPhone nachlädt. Und es ist gerade einmal vier Millimeter dick. Kostenpunkt: 149 Dollar, die Auslieferung soll im Juli erfolgen. Ein ähnliches Case namens Inkscape haben wir uns vor einiger Zeit schon mal angesehen.

Jetzt gibt’s was für Zocker: Den vermutlich ersten Real-Life-Shooter. Aber keine Angst, ohne Waffen und Blut. Bei Father.io handelt es sich eigentlich um ein Augmented-Reality-Laser-Tag. Ihr packt das Interceptor genannte Gerät aufs Smartphone, startet die zugehörige App – und könnt auf Jagd nach Euren Mitspielern gehen. Gezielt und geschossen wird per Handy-Display, dort seht Ihr auch Eure Treffer, wählt die virtuellen Waffen und so weiter. Gespielt wird auf der echten Karte; Ihr interagiert nicht nur mit euren Freunden, sondern mit allen anderen Spielern. Und das Beste: Der Interceptor ist spottbillig. 22 Dollar kostet ein Stück, das 2er-Pack kommt auf 42 Dollar. Ich glaube, da schlage ich zu. Wer tritt gegen mich an?

Mit dem GPD Win geht’s gleich spielerisch weiter. Oder produktiv, wie ihr wollt. Denn dabei handelt es sich um einen mehr oder weniger vollwertigen Laptop mit „echtem“ Windows, der in die Hosentasche passt. 5,5-Zoll-Display, Tastatur, Joystick, USB, HDMI, 6000-mAh-Akku, HD-Auflösung – alles da. Die Rechenpower ist mit dem Atom-Cherry-Prozessor natürlich nicht auf dem Niveau einer Videoschnitt-Workstation, mit 4 GByte RAM und 64 GByte ROM aber auch jenseits des unbrauchbaren Spielzeug-Niveaus. Full-HD wäre zwar schön, aber für 299 Dollar muss man darauf wohl verzichten. Die Auslieferung soll im Oktober starten.

Der Gehirn-Jogging-Trend des letzten Jahrzehnts scheint vorbei – viel zu lang habe ich schon keine Mittvierziger mit Nintendo DS in der S-Bahn sitzen sehen. Ist es vielleicht an der Zeit für die nächste Generation der Trainer? Ja, zumindest, wenn es nach den Machern von Neeuro geht. Deren App mit den typischen Gedächtnis- und Logikspielen bringt einen Gehirnwellensensor mit, der sich per Bluetooth mit dem Smartphone oder Tablet verbindet und Verbesserungen der Leistung sichtbar machen soll. Zauberei oder echte Wissenschaft? Keine Ahnung, aber cool ist es auf jeden Fall. Das Set aus App und Sensor kostet aktuell 119 Dollar, die Auslieferung soll im Juni erfolgen.

Jetzt habe ich noch ein kleines Schmankerl für die Bastler unter Euch: WiCam. Die Mini-Kamera soll nicht viel größer als eine Münze sein, inklusive Akku, WLAN und Bluetooth. Sie ist wetterfest und lässt sich überall anbringen – mit doppelseitigem Klebeband oder Magnethalterung als Rückfahrkamera am Auto, als Weitwinkel-Kamera am Spielzeugauto oder Copter, im Hasenkäfig oder am Vogelhäuschen. Hard- und Software sind Open Source, Erweiterungen und Umbauten also kein Problem. Nur die VGA-Auflösung wirkt nicht mehr ganz zeitgemäß. Kostenpunkt: 68 Dollar, die Auslieferung soll im Juli erfolgen.

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